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Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

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  1. Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: ibsi 20.10.16 - 13:55

    Klar, ist natürlich so nicht "mal eben" umsetzbar, aber das ganze System sollte eine Reform bekommen. Viele schreiben es ja schon: Man kommt aus der Schule und weiß bestimmte Dinge, obwohl er sie nicht braucht.

    Neue bzw angepasste Fächer:
    z.B.: Werken
    Warum sollte man lernen wie man ein Stück Holz mit einer Säge zersägt? Damit etwas baut? Klar, Kreativität usw.
    Wäre es nicht sinnvoller Dinge zu lernen die man wirklich braucht?
    Wie tausche ich beim Waschbecken das Siphon?
    Wie bringe ich eine Lampe an?
    Wie bohre ich korrekt ein Loch bzw bringe ein Regal an der Wand an (zwei Löcher in einem bestimmten Abstand)?

    Klingt banal, aber wer kennt nicht jemanden der das noch nie gemacht hat und immer um Hilfe fragt bei solchen einfachen Dingen?

    Was ist mit Steuererklärung? Man geht arbeiten plötzlich muss man wissen wie man eine Steuererklärung ausfüllen muss (und DASS man das machen muss / sollte / könnte). Wozu eigentlich?

    Kunst, wo man das abliefern muss was der Lehrer verlangt. Wer hat denn da was davon? Kunst liegt im Auge des Betrachters und viele Kunstwerke sind auch nur hingerotzt und nur was Wert weil es von irgendeinem toten gemacht wurde. Da sollte man eher was über die Stile lernen und wie sich das Entwickelt hat, anstatt bunte Bilder zu malen.
    Evtl. könnte einem beigebracht werden wie man Zeichnet. Das erfordert sicher auch Talent, aber Grundlagen dessen? Um das zu beantworten bin ich aber in der Hinsicht nicht kompetent genug.

    Deutsch, Englisch, Mathe usw müsste mal überdacht werden. Abgeschafft werden sollte es nicht; aber einheitlichere Lernkonzepte usw.

    Informatik:
    Viele schrieben es zwar, aber ich halte es für sinnvoll. Nicht lernen wie man programmiert, sondern:
    10 Finger tippen
    Wie funktioniert der Kasten überhaupt?
    Verschlüsselung im Internet
    Sinnvolle Passwörter
    E-Mails (Spam, Fishing erkennen usw)
    Wie schützt man sich im Internet?
    Social Networks: Wie verhält man sich; Worauf muss man achten usw.
    Was ist das Internet (was ist das Internet im Vergleich zum WWW)
    OpenSource / ClosedSource; Vorteile / Nachteile usw.
    Was ist ein Betriebssystem und welche gibt es (grob)?
    Recherchieren im Internet

    Dinge, die man in "jedem" Bürojob braucht und auch um Privat klar zukommen.


    Grundlegende Fragen klären:
    Wie entstehen Kriege?
    Was ist eine Demokratie und wie wähle ich? Wonach wähle ich aus wen oder was ich wähle?
    Versicherungen; Wieso weshalb warum?

    Grundlagen fürs Rechtssystem. Teilweise auch mit Informatik verbunden (kopieren und veröffentlichen von Bildern).


    Sport / Ernährung:
    Wieso?
    Wie funktioniert Abnehmen/Zunehmen
    BWE Grundübungen
    Gesundes kochen (oder überhaupt kochen) {hier ist natürlich problematisch das es viele unterschiedliche Sichtweisen gibt und man nicht ALLES beleuchten kann}


    Das alles sollte jeder Wissen der aus der Schule in die Welt hinaus geht.

    Just my 2 cents

  2. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: TechnikusDA 20.10.16 - 14:24

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, ist natürlich so nicht "mal eben" umsetzbar, aber das ganze System
    > sollte eine Reform bekommen. Viele schreiben es ja schon: Man kommt aus der
    > Schule und weiß bestimmte Dinge, obwohl er sie nicht braucht.
    >
    > Neue bzw angepasste Fächer:
    > z.B.: Werken
    > Warum sollte man lernen wie man ein Stück Holz mit einer Säge zersägt?
    > Damit etwas baut? Klar, Kreativität usw.
    > Wäre es nicht sinnvoller Dinge zu lernen die man wirklich braucht?
    > Wie tausche ich beim Waschbecken das Siphon?
    > Wie bringe ich eine Lampe an?
    > Wie bohre ich korrekt ein Loch bzw bringe ein Regal an der Wand an (zwei
    > Löcher in einem bestimmten Abstand)?
    >
    > Klingt banal, aber wer kennt nicht jemanden der das noch nie gemacht hat
    > und immer um Hilfe fragt bei solchen einfachen Dingen?

    Wenn man in Werken aufpasst dann sollte ein Loch in der Wand kein Thema sein. Obwohl ich als ausgebildeter Feinmechaniker, der gelernt hat auf ein 1000stel genau zu arbeiten bekommt immer noch kein gerade Loch in die Wand *Ich hasse Bohren*


    > Was ist mit Steuererklärung? Man geht arbeiten plötzlich muss man wissen
    > wie man eine Steuererklärung ausfüllen muss (und DASS man das machen muss /
    > sollte / könnte). Wozu eigentlich?

    Sorry aber das gehört nicht in die Schule. Ausser man geht auf ne weiterführende Schule mit Kaufmännischem Schwerpunkt.
    Zudem gibt es noch Eltern die einem helfen können.
    Und wenn jemand pfiffig ist dann kann er sich da auch entsprechend reinlesen. Es gibt genug Informationen was alles bei der Steuererklärung zu machen ist. Wer das nicht kann der hat auch ganz andere Probleme.
    Deshalb gehe ich auch konform mit deinem Punkt in Informatik: Recherchieren im Internet und die Daten entsprechend auswerten.

    > Kunst, wo man das abliefern muss was der Lehrer verlangt. Wer hat denn da
    > was davon? Kunst liegt im Auge des Betrachters und viele Kunstwerke sind
    > auch nur hingerotzt und nur was Wert weil es von irgendeinem toten gemacht
    > wurde. Da sollte man eher was über die Stile lernen und wie sich das
    > Entwickelt hat, anstatt bunte Bilder zu malen.
    > Evtl. könnte einem beigebracht werden wie man Zeichnet. Das erfordert
    > sicher auch Talent, aber Grundlagen dessen? Um das zu beantworten bin ich
    > aber in der Hinsicht nicht kompetent genug.

    Also meine Jungs haben nen fähigen Kunstlehrer der denen Techniken wie skizzieren, perspektivisch arbeiten und Farbenlehre beibringt. Also meine beiden wissen was Komplimentärfarben sind etc. Finde ich garnicht schlecht.

    > Deutsch, Englisch, Mathe usw müsste mal überdacht werden. Abgeschafft
    > werden sollte es nicht; aber einheitlichere Lernkonzepte usw.
    >
    > Informatik:
    > Viele schrieben es zwar, aber ich halte es für sinnvoll. Nicht lernen wie
    > man programmiert, sondern:
    > 10 Finger tippen
    > Wie funktioniert der Kasten überhaupt?
    > Verschlüsselung im Internet
    > Sinnvolle Passwörter
    > E-Mails (Spam, Fishing erkennen usw)
    > Wie schützt man sich im Internet?
    > Social Networks: Wie verhält man sich; Worauf muss man achten usw.
    > Was ist das Internet (was ist das Internet im Vergleich zum WWW)
    > OpenSource / ClosedSource; Vorteile / Nachteile usw.
    > Was ist ein Betriebssystem und welche gibt es (grob)?
    > Recherchieren im Internet
    >
    > Dinge, die man in "jedem" Bürojob braucht und auch um Privat klar
    > zukommen.
    >
    > Grundlegende Fragen klären:
    > Wie entstehen Kriege?
    > Was ist eine Demokratie und wie wähle ich? Wonach wähle ich aus wen oder
    > was ich wähle?
    > Versicherungen; Wieso weshalb warum?

    Krieg kommt anhand ersten und zweiten Weltkrieg drann.
    Demokratie ist auch bei meinen beiden abgehandelt. Was sind (Überhang)Mandate wie kommen sie zustande und wie werden die Stimmen vergeben.
    Versicherungen kommen in Geschichte spätestens bei Bismarck drann. Wie sind die Versicherungssysteme entstanden wieso gibt es die, was ist eine Berufsgenossenschaft etc.
    Hab ich lange mit meinem Großen durchgekaut und wurde auch in den Arbeiten abgefragt.

    > Grundlagen fürs Rechtssystem. Teilweise auch mit Informatik verbunden
    > (kopieren und veröffentlichen von Bildern).

    Finde ich gehört in den Privatbereich. Uns wurde damals auch nicht in der Schule beigebracht das es verboten war auf der Baustelle zu spielen weil da nen Schild hing Eltern haften für Ihre Kinder, da gabs ärger daheim wenn man erwischt wurde.
    Manche Eltern sollten sich selber mal mit dem Thema beschäftigen und zu NAchschulung gehen.

    > Sport / Ernährung:
    > Wieso?
    > Wie funktioniert Abnehmen/Zunehmen
    > BWE Grundübungen
    > Gesundes kochen (oder überhaupt kochen) {hier ist natürlich problematisch
    > das es viele unterschiedliche Sichtweisen gibt und man nicht ALLES
    > beleuchten kann}

    Kochen hatte mein Großer als Wahlpflichtfach. Wird auch an den meisten Schulen angeboten.
    >
    > Das alles sollte jeder Wissen der aus der Schule in die Welt hinaus geht.
    >
    > Just my 2 cents

    Es gibt viele Themen die man in der Schule abhandeln kann. Ich finde aber das der Schwerpunkt tatsächlich auf die Inhalte in den Hauptfächern liegen sollte. Was bringt mir das wenn ein 14 Jähriger über das Verwertungsrecht von Bildern auf Facebook weiß aber es nicht aufschreiben kann weil das Fach Deutsch zur lasten der neuen Fächer gekürzt wurde.

    Ich als Elternteil hab einen Erziehungsauftrag und dazu gehört es auch meine Kinder vor Schaden zu bewahren. Sprich ich muss mich informieren was darf mein Kind und was nicht. Gerade im Bezug auf Internet bin ich daran interessiert das hier meine Kinder sich bestmöglich schützen.

    Just my 2 cent.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.16 14:27 durch TechnikusDA.

  3. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: ibsi 20.10.16 - 14:46

    > Wenn man in Werken aufpasst dann sollte ein Loch in der Wand kein Thema sein.
    Wir hatten dort nur Standbohrmaschinen. Da wurde nicht groß erklärt.

    > Sorry aber das gehört nicht in die Schule. Ausser man geht auf ne weiterführende Schule mit Kaufmännischem Schwerpunkt.
    > Zudem gibt es noch Eltern die einem helfen können.
    Wenn die Eltern H4ler sind, was machst Du dann? Ohne nun alle über einen Kamm zu scheren, aber das weiß nun einmal nicht jeder. Es geht um die Grundlagen, etwas das JEDER wissen muss, was man später braucht. Es geht nicht darum Bilanzen usw machen zu können oder Lohnsteuer usw. Sondern nur damit man weiß womit man eine Steuererklärung macht. Grundlegendes Zeug.

    > Krieg kommt anhand ersten und zweiten Weltkrieg drann.
    Also bei uns wurde nur erklärt das er angefangen hat, als Hitler in Polen einmarschiert ist. Aber das WARUM und WIESO nicht. Nicht jeder Krieg ist ein Weltkrieg (puh^^). Warum führen Menschen Kriege? Wer hat was davon? Religon und Unterdrückung z.B. ist da auch ein Thema.

    > Was sind (Überhang)Mandate wie kommen sie zustande und wie werden die Stimmen vergeben.
    Stimmt, das hatten wir auch.

    > Versicherungen kommen in Geschichte spätestens bei Bismarck drann.
    Ich glaube der Name Bismarck ist in meiner ganzen Schulzeit nie gefallen ;)

    > Also meine Jungs haben nen fähigen Kunstlehrer der denen Techniken wie skizzieren, perspektivisch arbeiten und Farbenlehre beibringt. Also meine beiden wissen was Komplimentärfarben sind etc. Finde ich garnicht schlecht.
    Nein, finde ich auch nicht schlecht. Aber ich denke so etwas kommt zu kurz.

    > Finde ich gehört in den Privatbereich.
    Grundlagen um im Leben zu bestehen. Wie viele kopieren denn Bilder von Websites und veröffentlichen diese unter eigenem Namen? Urheberrecht hat doch keiner Ahnung von; Bis der Brief im Briefkasten liegt.

    > Kochen hatte mein Großer als Wahlpflichtfach. Wird auch an den meisten Schulen angeboten.
    Wahlpflicht, ja. Hatten wir auch. Aber es sollte Pflicht sein: Essen ist Überlebens wichtig.

    > Was bringt mir das wenn ein 14 Jähriger über das Verwertungsrecht von Bildern auf Facebook weiß aber es nicht aufschreiben kann weil das Fach Deutsch zur lasten der neuen Fächer gekürzt wurde.
    Ich hoffe lesen und schreiben wird noch in der Grundschule gelehrt :D Ich weiß was Du meinst, aber gibt es nicht eh vielerorts schon Ganztagsschulen? Es geht ja darum, das alles in vorhandene oder neue Fächer zu integrieren. Unnötige Dinge weglassen und wichtiges ergänzen.


    Mathe, Englisch und Deutsch sollten NATÜRLICH die Schwerpunkte sein. Ich rede ja auch nicht davon, in der Grundschule über Urheberrecht zu reden. Nur sollten solche Themen - in der heutigen Zeit - schon in der Schule behandelt werden. Die Schule soll einen doch auf das Leben vorbereiten. Wie viele unnötige Dinge habe ich in der Schule gelernt und direkt wieder vergessen, weil sie unnötig sind?

    > Ich als Elternteil hab einen Erziehungsauftrag und dazu gehört es auch meine Kinder vor Schaden zu bewahren. Sprich ich muss mich informieren was darf mein Kind und was nicht. Gerade im Bezug auf Internet bin ich daran interessiert das hier meine Kinder sich bestmöglich schützen.
    Sehr löblich. Meine sind noch nicht in der Schule, mal sehen was da in ein paar Jahren auf mich zu kommt :D


    Ich weiß nicht wie es aktuell mit dem Unterricht aussieht. Kann nur sagen was mir bei meiner Schulzeit damals gefehlt hat.

  4. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: TrollNo1 20.10.16 - 14:52

    Was du verlangst, ist ein Fach Allgemeinbildung. Das sehe ich auch als wichtig, aber mehr als 4 Stunden in der Woche brauchts da nicht.

    Und wer zu blöd ist zum Essen (zuzubereiten), der hat ganz andere Probleme. Es gibt sogar für den Nintendo DS einen Kochkurs, Schritt für Schritt, idiotensicher...

  5. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: Buddhisto 20.10.16 - 14:58

    Ich bin auch für eine Reform aber nicht in deinem Sinne.

    Vieles was du als sinnlos empfindest hat einen tiefgehenderen Hintergrund. Z. b. Werken, hier geht es ua. um die Methodik ein Objekt herzustellen und die Erfahrung etwas zu erschaffen.

    Die Schule soll einem die Grundlagen beibringen sowie die Fähigkeit sich selber Wissen anzueignen. Komplexere Zusammenhänge zu verstehen und auch erklären zu können.

    Eine Praxisnähe wäre Wünschenswert aber es sollte nicht das Hauptziel sein. Da sind andere Dinge viel wichtiger. Kleinere Klassen, bessere Betreuung, vereinheitlichte Standards und mehr Gestaltungs Freiheit im Allgemeinen.

  6. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: KnutRider 20.10.16 - 15:07

    Ich gehe mit manchen deiner Kritiken teils konform... ABER
    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > z.B.: Werken
    > Warum sollte man lernen wie man ein Stück Holz mit einer Säge zersägt?
    > Damit etwas baut? Klar, Kreativität usw.
    > Wäre es nicht sinnvoller Dinge zu lernen die man wirklich braucht?
    Warum sollte man Holz sägen nicht lernen? Kreativität? Ich würde eher sagen handwerkliches Geschick, logisches denken und Problemlösung finden, Teamarbeit(?). Also zumindestens war das bei mir so. Wir haben eine Aufgabe bekommen, mit Maßen und wir sollten eine Lösung finden, manchmal in Gruppen.


    Ich bspw baue so gut wie fast alle Möbel selber, obwohl ich kein gelernter Schreiner bin.
    Und nein, keine Ikea Möbel, wobei ich teils fasziniert bin das viele Menschen sogar daran scheitern, und sei es angefangen damit das sie die laminierte Seite in Richtung Rückwand bauen und nach vorne das Pressholz sichtbar ist :-\

    Bei uns bestand auch Werken unter anderem das wir ein Boot bauen mussten, mit verschiedenen Materialien und nicht einfach jeder Kleber benutzt werden konnte, dazu noch elektronische Bauteile für einen Antrieb.
    Ebenso die Lackierung des ganzen. Dabei ging es weniger um Schönheit, sondern um Materialkunde, Physik, Chemie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.16 15:13 durch KnutRider.

  7. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: theonlyone 20.10.16 - 16:29

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer zu blöd ist zum Essen (zuzubereiten), der hat ganz andere Probleme.
    > Es gibt sogar für den Nintendo DS einen Kochkurs, Schritt für Schritt,
    > idiotensicher...

    Du glaubst gar nicht wie sau blöd die Menschen doch sind ;)

    Den das meiste kommt daher das man seine Eltern beim Kochen sieht (primär die Mütter, Omas usw.).

    Wer das nicht hat, wo Mama/Papa einfach den Tag arbeiten und dann irgendetwas mitbringen Fast-Food all-day long.

    Frühstück kommt aus dem Karton, Milch drauf, fertig.

    Toast rein, beschmieren, fertig.

    DAS ist die Ernährung von vielen, sehr vielen in Deutschland.

    ----

    Wer das GLÜCK hat eine Mutter/Oma oder sogar männlichen Part zu haben der täglich kocht, der hat schon viel gewonnen.

    Wer praktisch jeden Tag wirklich aktiv etwas "frisches" kocht, das ist schon die Königs-Disziplin.

    ----

    Halte dir einfach vor Augen das es in Deutschland sehr sehr unterschiedliche Lebens-Standards gibt, nicht weil die Menschen zu faul, zu blöd oder sonstiges wären, sondern einfach weil die Welt doch etwas größer ist als man denkt (und wenn es einem selbst gut geht sieht man das gerne nicht).

  8. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: Dwalinn 20.10.16 - 16:36

    Ich kann dir sagen das es nicht reicht jeden Tag was frisches zu bekommen. Meine Oma hatte nach der Schule immer was gekochtes für mich..... was das gebracht hat sieht man wenn man meine Klassenfotos der 1 zur 6 Klasse sieht :)

  9. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: ibsi 20.10.16 - 16:59

    > Bei uns bestand auch Werken unter anderem das wir ein Boot bauen mussten, mit verschiedenen Materialien und nicht einfach jeder Kleber benutzt werden konnte, dazu noch elektronische Bauteile für einen Antrieb.
    > Ebenso die Lackierung des ganzen. Dabei ging es weniger um Schönheit, sondern um Materialkunde, Physik, Chemie.
    Kenne ich so halt gar nicht.

    Aber was spricht dagegen so was wie ein Siphon zu bauen und quasi anzubringen? Da hat man einen praktischen Nutzen. Man lernt auch, warum es stinkt wenn es kein Siphon gibt ;)

    Damit hätte man:
    > Ich würde eher sagen handwerkliches Geschick, logisches denken und Problemlösung finden, Teamarbeit(?).

    > Warum sollte man Holz sägen nicht lernen?
    Weil man es im normalen Leben nicht braucht und sägen an sich nun einmal nichts ist, was man direkt lernen muss. Das ergibt sich von selbst (hoffe ich^^).

  10. Re: Was ist wichtig zum (Über-)Leben?

    Autor: KnutRider 20.10.16 - 17:12

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kenne ich so halt gar nicht.
    >
    > Aber was spricht dagegen so was wie ein Siphon zu bauen und quasi
    > anzubringen? Da hat man einen praktischen Nutzen. Man lernt auch, warum es
    > stinkt wenn es kein Siphon gibt ;)
    >
    > Weil man es im normalen Leben nicht braucht und sägen an sich nun einmal
    > nichts ist, was man direkt lernen muss. Das ergibt sich von selbst (hoffe
    > ich^^).
    Nunja, mit der Argumentation könnte man auch sagen "Warum ein Siphon zusammen schrauben?" Braucht man im normalen Leben nicht, dafür gibt es ja den Klempner und warum es nicht stinkt hab ich bei der Sendung mit der Maus gelernt ;)
    Doof gesagt arbeite ich mit Holz wesentlich öfter als das es nötig wäre einen verstopften Siphon auseinander zu bauen.

    Bei Holzarbeiten lernt man eben handwerkliches Geschick mit einem Material das sich im Vergleich recht einfach bearbeiten lässt - im Vergleich zu anderen.

    Wenn dein Werkunterricht allerdings so aussah das ein Kantholz einfach mit einer Säge in 2 Hälften geschnitten wurde, so war das Zeitverschwendung.

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