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  5. › Selbstauskunft: Frag den GCHQ

Und was habe ich dann davon?

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  1. Und was habe ich dann davon?

    Autor: /mecki78 16.09.15 - 19:55

    Nehmen wir mal an, ich fülle das aus und sende das per Brief und erhalte dann irgendwann mal eine Antwort, in der steht, dass sie 412 Mails gelesen, 8 Internationale Anrufe mitgehört und darüber hinaus mich die ganze Zeit über Handyortung verfolgt haben, als ich 2014 in GB war... dann was? Kriege ich dann Geld? Darf ich dann jemand dafür Ohrfeigen? Ich meine, was genau bringt mir dann diese Info? Dann weiß ich, man hat mir Unrecht zugefügt und schäbig meine Rechte mit Füßen getreten, aber ohne die Möglichkeit jetzt weiter dagegen vorzugehen oder eine Wiedergutmachung zu erhalten, ist diese Info doch absolut wertlos.

    Und wenn ich erfahre, dass sie mich gar nicht auf dem Schirm hatten, dann kann ich deswegen auch nicht ruhiger schlafen. Zum einen, wer kann mir garantieren, dass das nicht gelogen ist? Kann ich die Aussagen verbindlich nachprüfen? Und zum anderen, wer garantiert mir, dass sie mich jetzt erst recht auf dem Schirm haben, weil wer schon glaubt er könnte beobachtet werden, der hat doch garantiert etwas zu verbergen, oder?

    So gesehen erscheint mir die ganze Aktion total sinnlos.

    /Mecki

  2. Re: Und was habe ich dann davon?

    Autor: Trockenobst 17.09.15 - 01:31

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So gesehen erscheint mir die ganze Aktion total sinnlos.

    Die Frage geht genauso andersrum: was machen sie mit den Datenbergen?

    London schmeißt nach 30 Tagen 90% der Aufnahmen ihrer angeblich 50.000 Kameras weg. Sie haben einfach keinen Speicherplatz für Müll und Crime wird damit auch nicht verhindert.

  3. Re: Und was habe ich dann davon?

    Autor: matok 17.09.15 - 15:50

    Du bekommst sicherlich einen ähnlich geschwärzten Bericht zurück, wie den zu den Selektoren. Alles zu geheim. Mal ehrlich, das klingt ja alles wunderbar transparent, aber wer glaubt da wirklich an Transparenz. Vor lauter Symbolpolitik kann man den ganzen Tag nur den Kopf schütteln.

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