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Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

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  1. Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

    Autor: lear 30.04.19 - 22:18

    Einfach rumballern ist auch mit einem Luftgewehr nicht legal; es muß sichergestellt sein, daß das Projektil einen befriedeten Bereich (iA. das Stück Dreck für das Du im Grundbuch eingetragen bist) nicht verlassen kann.
    Wenn das jetzt so ein 08/15 Spießergarten oder an der Grenze ist, läßt sich kaum vermeiden, daß das Projektil zumindest beim Verfehlen des Ziels das Grundstück verläßt (erstaunlicherweise gilt die Gravitation auch im Umgang mit Schußwaffen) wenn man schräg in die Luft (und Richtung auswärts) ballert - und darauf kommt es bereits an!

    Kostet Geld oder Knast (je nach Sachlage), auch wenn man niemanden umbringt.
    Falls man trifft, kann man sich lange streiten, wie genau geschossen wurde, aber wenn die Kugel außerhalb des eigenen Ackers runterkommt, gibt es unweigerlich Ärger.

  2. Re: Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

    Autor: waldschote 01.05.19 - 16:26

    Die Frage ist, was würdest du tun um deine Kinder zu schützen? Wie schon anderswo geschrieben. Es geht um Dinge die auf bzw. über dem eigenen Grundstück passieren und nicht irgendwo in der Öffentlichkeit. Es geht dabei um die Unverletzlichkeit des eigenen Heimes.

  3. Re: Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

    Autor: lear 01.05.19 - 16:47

    Aber die Kinder!!!!einself!!!
    Bull. Shit.

    Ich würde im Zweifel zum Nachbarn gehen und ihn mir mal freundlich zur Brust nehmen.
    Der *PUNKT* ist, daß man hier mitunter ganz schnell gegen das Waffengesetz verstößt. Der Verstoß wird nicht durch das Motiv geheilt, dh. man wird die Konsequenzen tragen müssen - unabhängig von allen zivilrechtlichen Fragen.

    In Wirklichkeit stellt unser Wildwestsherrif nämlich im Zweifel eine weit größere Gefahr für ABERDIEKINDER!!!! da - nochmal: das Projektil kommt auch irgendwo wieder runter. Du hast zu wissen, wo das und was da ist. Punkt.

    Also: immer erst nachdenken und dann nicht wild in der Gegend rumballern. Egal ob man wirklich oder notorisch empört ist.
    Je nach Sachlage hat sich das Früchtchen hier nämlich für den Besitz von Druckluftwaffen disqualifiziert.

    Nebenbei bemerkt dürfte ein Paintball oder Gummigeschoß wesentlich effektiver gegen Drohnen sein. Tennisball wenn man gut werfen kann.
    Je nach Flughöhe auch der Kescher vom Gartenteich.

  4. Re: Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

    Autor: gbomacfly 01.05.19 - 18:51

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nebenbei bemerkt dürfte ein Paintball oder Gummigeschoß wesentlich
    > effektiver gegen Drohnen sein. Tennisball wenn man gut werfen kann.
    > Je nach Flughöhe auch der Kescher vom Gartenteich.

    Oder auch ein Speer :D
    https://www.youtube.com/watch?v=uhbuEUoxntQ

  5. Re: Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

    Autor: waldschote 02.05.19 - 03:15

    Ach, und wenn du nicht weist das es der Nachbar ist? Was dann? Zuschauen und nichts machen? Erst mal in Ruhe analysieren, evtl. noch vorher Papier und Stift holen? Was ist wenn man keinen Tennisball hat? Wer hat schon einen Tennisball zu hause?

    Und nur so am rande. Wenn das Projektil eines Luftgewehrs herunterfällt hat es exakt die gleiche Energie wie ein Gummigeschoß. Zumal, muss man ein solches inkl. Abschussvorrichtung auch erst einmal haben. Oder doch lieber einen Stein werfen?

    Es ist schon sehr bedenklich das der Täter hier im Forum überhaupt nicht beachtet wird. Ich jedenfalls habe keinerlei Mitleid mit dem Nachbarn. Er hätte es sich vorher überlegen sollen wo er mit dem Teil hinfliegt. Denn auf Nachbars Grundstück hat es absolut nichts verloren.

  6. Re: Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

    Autor: lear 02.05.19 - 09:42

    Willst Du Dich über die Verbreitung von werfbaren Bällen gegenüber Luftgewehren streiten?
    Nimm einen Fußball.

    Das es er Nachbar ist, steht im Artikel und jetzt mal ernsthaft: hier dürfte es nicht um ABBADIEKINDAAA!! gehen. Das ist ein blöder Nachbarschaftsstreit wie er in diesem Land jeden Tag dutzendfach vorkommt. Man faßt es nicht, wie bescheuert die Bevölkerung ist.
    Da er ein Gewehr zur Hand hatte, darfst Du auch davon ausgehen, daß das nicht der erste und schon gar kein kurzer Überflug war. Oder willst Du mir erzählen, Du siehst eine Drohne, denkst ABERDIEKINDER!!!!, rennst ins Haus, holst Dein Luftgewehr, lädst es und schießt die Drohne ab, die da gerade mal langgeflogen ist? Bullshit. Bei "Gefahr im Verzug" würdest Du am ehesten tatsächlich den nächstbesten Stein nehmen - oder Deine AAAAABBBAAADIEKINDAAAA ins Haus schicken und die Drohne verfolgen - soviel Reichweite haben die ja nicht.
    Der eine hat den anderen getrollt und der hat sich aufgeregt und mit dem Gewehr auf die Lauer gelegt.

    Und nehmen wir mal an, Deine behauptete Energieäquivalenz wäre richtig (schwer zu sagen, der Ball hat vermutlich mehr Masse aber wg. der größeren Reibung, Oberfläche/Masse weniger Geschwindigkeit), dann hat das Projektil eines Luftgewehres immer noch einen um Größenordnungen geringeren Durchmesser als ein Gummigeschoß. Konsequenz?
    Abgesehen davon besteht eine ungleich höhere Chance, daß man einen Ball kommen sieht.
    Das Waffengesetz gibt es nicht ohne Grund und es verlangt, daß man - auch mit einer Druckluftwaffe - nicht blind irgendwohin ballert. Das ist nicht als Verhandlungsbasis gedacht und wenn Du Dich nicht daran hälst, hat das genau die Konsequenzen, die das Gesetz vorsieht.

    Es geht mir hier nicht um den Täter: so wie ich das einschätze, haben die beide mächtig einen an der Waffel.
    Aber: BALLERT VERDAMMT NOCHMAL NICHT WILD IN DER GEGEND RUM.
    Irgendwann ist auch mal Schluß.

    Gehen wir jetzt mal davon aus, daß das nicht auf einem weitläufigen Privatparkgarten (wo der Schuß tatsächlich legal und - wichtiger - verantwortbar gewesen wäre) passiert ist: In dem Fall kommt da hoffentlich eine nachbarschaftsstreittypische Retour. Der Typ verdient eine Vorstrafe, nur damit man ihm das Luftgewehr wegnehmen kann, weil ihm ganz offensichtlich die mentale Reife für den Umgang damit fehlt. Herrgottnocheinsihrhabtsiedochnichtmehralle.

  7. Re: Vorsicht! Bzw. wie sieht der Garten denn da aus?

    Autor: waldschote 02.05.19 - 16:58

    Dann mess aber bitte nicht mit zweierlei Maß. Denn so argumentiert haben beide nicht die nötige Reife um mit dem von ihnen gewählten Gegenständen verantwortungsvoll um zu gehen. Womit dann beide eine Vorstrafe verdient haben. Denn auch der Flug über des Nachbars Garten ist eine Strafbare Handlung. Denn es verletzt die Persönlichkeitsrechte und ist ebenfalls Hausfriedensbruch.

    Du unterstellst dem Schützen das schlimmste verhalten. Dabei ist ausgehend vom Text nicht ersichtlich wie das ganze wirklich abgelaufen ist. Es ist weder bekannt wie lange die Drohne über dem Grundstück war, noch wie hoch. Noch ist bekannt wie oft geschossen wurde und mit welchem Winkel. Auch nicht mit welchem Projektil und Typ des Luftdruckgewehres. Es ist auch nicht bekannt ob die Kinder vorher ins Haus geholt wurden oder nicht.

    Alles was bekannt ist ist, das jemand mit einem Luftdruckgewehr eine Drohne über seinem Grundstück abgeschossen hat. Man kann lediglich davon ausgehen das die Drohne nicht auf einem Überflug war. Denn ein Luftdruckgewehr trägt man nicht ständig bei sich. Es ist daher an zu nehmen das diese lange genug über dem Grundstück war um das Gewehr zu holen, zu laden, zu zielen und dann zu schießen. Es ist auch nicht bekannt wie viele Schüsse nötig waren um die Drohne runter zu holen. Es bleibt uns nur an zu nehmen das ein einzelner Schuss nicht ausreichen dürfte. Sofern es nicht gerade ein Glückstreffer war.

    Sollte der Überflug auf Nachbars Garten ein versehen sein, hätte man dem Nachbarn zum einen lautstark bescheid geben können oder aber die Drohne unmittelbar wieder zurück holen können. Der Prozess dauert definitiv nicht so lange wie ein Luftgewehr Schussbereit zu machen. Es sei denn der Pilot ist ungeübt. Dann jedoch hat er erst recht fahrlässig gehandelt. Denn dann ist ein Absturz der Drohne durch Pilotenfehler erst recht wahrscheinlich. War er geübt, war der Überflug definitiv kein Versehen mehr. Auch ist unbekannt wie weit die Drohne auf Nachbars Grundstück war. Es ist lediglich an zu nehmen das sich diese nicht in unmittelbarer Grenznähe befand, da sonst der Abschuss vom Richter sicherlich nicht mehr als Verhältnismäßig bezeichnet worden wäre.

    Auch ist unbekannt ob es eine Vorgeschichte gab. Wollte der eine den anderen wirklich Trollen? Hatte der Schütze das Luftdruckgewehr bereits in Griffnähe vorbereitet? Wenn dem so wäre und er, mit deinen Worten, "auf der Lauer" lag, dann ist ebenfalls an zu nehmen das die Drohne nicht das erste mal über dem Grundstück war. Denn man kann davon aus gehen das der Schütze nicht die Absicht hatte den Nachbarn direkt ab zu schießen. Ergo muss es, in diesem Fall, einen Indikator gegeben haben der den Schützen dazu veranlasst hat sein Luftdruckgewehr vorbereitet in Griff nähe zu legen.

    So oder so, landen wir wieder an dem Punkt das es einen Provokateur gab und einen der sich hat provozieren lassen. Eine Drohne (von mir aus auch ein Multicopter) hat nichts auf fremderleuts Grundstücke verloren. Der Abschuss mit einem Luftdruckgewehr ist definitiv eine rabiate Lösung des Problems. Und sicherlich auch nicht ungefährlich. Vor allem nicht in ungeübten Händen. Das gleiche gilt für eine Drohne allerdings auch. Wer mit den Dingern nicht umgehen kann, kann damit Personen schwer verletzen. Aus diesem Grund hat man damit auch nicht in Gärten mit zu fliegen. Genau so wenig wie man mit einem Luftdruckgewehr nicht in den Himmel zu schießen hat.

    Daher ist es falsch nur auf dem Schützen herum zu hacken!

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