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Wenn es um die Sicherheit....

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  1. Wenn es um die Sicherheit....

    Autor: Reddead 14.08.14 - 02:01

    der Gäste geht dann müssten auch Mitfahrerparkplätze, blablacar usw. verboten werden. Nach dem Gedanke dürfte auch kein Freund/in, Bekannter/e quasi alle außer Familienangehörige in einem Auto mitfahren oder die KFZ-Versicherer belügen uns und es gibt keine Mitfahrerversicherung. Da ist wieder eine Lobby am arbeiten, die Innovationen verhindert bzw. Fortschritt verhindern möchte.

    Was machen die Leute den, wenn irgendwann die Selbstfahrenden Autos auf dem Markt sind? Da werden noch viel mehr Leute Arbeitslos wie z.b. LKW-Fahrer, Busfahrer usw.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.14 02:02 durch Reddead.

  2. Re: Wenn es um die Sicherheit....

    Autor: Hopfentee73 14.08.14 - 02:27

    Handy verboten (wegen Sicherheit), funken aber über CB. Tatschen (nicht touchen!!!) unentwegt auf irgendwelchen Displays rum, stellen während der Fahrt Sender um, fressen am Steuer, rasen meist eh wie bescheuert und bis auf wenige Ausnahmen quasseln die mehr als auf die Strasse zu achten.
    Wenn man dann schon die Einleitung eines vom Taxifahrers hört "HÖÖÖH HÖÖÖ HÖÖÖ, letztens, weisste..." da könnte ich dem ins Wort fallen und etliche Geschichten über Taxifahrer erzählen...
    Natürlich hatte ich auch wirklich nette Taxifahrer/ innen, nur gerade in diesem Berufsstand ist es 50/50. Sollen sich die Politbonzen doch mal in ein Taxi setzen anstatt vom unterbezahlten "Fahrerservice" bedient zu werden...

  3. Re: Wenn es um die Sicherheit....

    Autor: moen 14.08.14 - 02:27

    Reddead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der Gäste geht dann müssten auch Mitfahrerparkplätze, blablacar usw.
    > verboten werden. Nach dem Gedanke dürfte auch kein Freund/in, Bekannter/e
    > quasi alle außer Familienangehörige in einem Auto mitfahren oder die
    > KFZ-Versicherer belügen uns und es gibt keine Mitfahrerversicherung. Da ist
    > wieder eine Lobby am arbeiten, die Innovationen verhindert bzw. Fortschritt
    > verhindern möchte.

    Der Unterschied ist: Das eine ist dienstlich, das andere privat. Wenn du also Personen beruflich transportierst, musst du das genau genommen deiner Versicherung melden. Bei einem Unfall sind Fahrgast UND Fahrer ansonsten nicht versichert (kannst natürlich versuchen die Fahrt als privat abzustempeln ;)
    Und ja, das gilt eigentlich auch für Mitfahrgelegenheiten. Aber das stört nicht so, deshalb hält sich die Politik da raus. Wenn das bei einem Unfall aber auffliegt, kann die Versicherung die Zahlung verweigern.

    Bin sicher dass die Lobby bei dem Thema kräftig dran arbeitet, aber der Punkt mit der Versicherung ist nichts desto trotz völlig legitim (Stichwort "Berufshaftpflicht").

  4. Re: Wenn es um die Sicherheit....

    Autor: Little_Green_Bot 14.08.14 - 06:13

    Reddead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was machen die Leute den, wenn irgendwann die Selbstfahrenden Autos auf dem
    > Markt sind?

    Dann brauchen die selbst fahrenden Autos eine Zulassung zur kommerziellen Personenbeförderung, die Uber-Fahrer nicht haben. Mit der Taschengeld-Regelung hat Uber ein quasi-kommerzielles System aufgebaut, das zu recht für illegal befunden wurde.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  5. Re: Wenn es um die Sicherheit....

    Autor: Replay 14.08.14 - 09:12

    Uber ist gewerblich, das andere privat. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  6. Re: Wenn es um die Sicherheit....

    Autor: lessakan 14.08.14 - 09:46

    Der Versicherungsschutz der Mitfahrer ist durch eine gewerbliche Nutzung des Fahrers in keinster Weise bedroht. Denn es handelt sich hierbei um eine HAFTPFLICHTversicherung, die Schäden eines Dritten (eines Mitfahrers) auf jeden Fall zahlt. Dies gilt nicht nur bei Verstößen des Fahrers hinsichtlich gewerblicher Fahrten, sondern für JEDES rechts- und pflichtwidrige Verhalten.

    Etwas anderes gilt jedoch für den Fahrer SELBST. Bei einem grob fahrlässigen / vorsätzlichen Fehlverhalten wird sich die Versicherung (unter Umständen) im INNENVERHÄLTNIS das Geld bei dem Fahrer wiederholen (bzw. es zumindest versuchen).

    Nutzt ein Fahrer mit einer PRIVATEN KFZ-Haftpflichtversicherung also seinen KFZ zur gewerblichen Personenbeförderung, dann setzt er sich diesem Schadensersatzrisiko im Innenverhältnis zu seiner Versicherung aus.

    In der Regel ist es jedoch so, dass der Versicherungsnehmer im Schadenfall häufig nur zur Nachzahlung der entsprechenden Versicherungsprämie herangezogen wird (genauso wie wenn man bei der KFZ-Versicherung falsche Angaben macht, die sich auf den Prämiensatz auswirken). Das weiß zwar kaum jemand, ist aber so.

    So gesehen ist das Argument die Mitfahrer seien nicht versichert falsch. Mitfahrer sind IMMER versichert (es sei denn der Fahrer hat überhaupt keine KFZ-Haftpflichtversicherung, was jedoch zur Folge hätte, dass sein Fahrzeug nicht zugelassen wäre). Dass sich der Fahrer damit schlussendlich eines eigenen sehr hohen Risikos aussetzt braucht nicht noch mal betont zu werden. Chance und Risiko stehen hier definitiv in einem unausgeogenen Verhältnis.

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