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Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

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  1. Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Nadja Neumann 27.08.15 - 23:33

    Warum lassen die sich vom Guardian sowas gefallen und sich dabei auch noch instrumentalisieren mitzumachen.
    Wenn sie dem Geheimdienst einfach stur gesagt hätten, dass sie einen Dreck besorgen werden und bei gar nichts mitmachen, hätte dagegen niemand etwas tun können.
    Nichtmals der Premierminister selbst.
    Dann hätten die das MacBook nur noch beschlagnahmt und es selber zerstört, falls bedenken Seitens der Zeitung bestanden, hätte man das Ding präventiv (vor Durchführung der Beschlagnahmung) thermisch Zerstören können (Ofen verbrennen) und denen einen Sack voll Asche vor die Füße knallen können.
    Dagegen hätte dann wirklich niemand mehr was unternehmen können

    GERADE ALS REDAKTION IST ES WICHTIG DEM STAAT ZU ZEIGEN, DAS MAN SICH NICHT RUMKOMMANDIEREN LÄSST, AUCH NICHT VOM GEHEIMDIENST

  2. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Garius 28.08.15 - 09:01

    Wieso sollten sie das tun und sich eventuell in Schwierigkeiten bringen, wenn doch bereits an mehreren Orten Kopien der Daten vorliegen? Einfach nur aus Prinzip?
    Als Redaktion ist es wichtig, dass die Informationen die Öffentlichkeit erreichen.
    Außerdem ist deine Feststelltaste kaputt.

  3. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Zweistein 28.08.15 - 09:44

    Wieso sollte sich der Guardian solchen unnötigen Ärger einhandeln?
    Es exisiteieren Kopien der Dokumente, welche publiziert werden können.
    Das und der bestmögliche Quellenschutz sind releavant, sonst nichts.
    Ich frage mich nur, ob dem Guardian die Kosten dieser tollen Aktion erstattet wurden,
    garantiert negativ... Wenn die Geheimdienst-Mafia zuschlägt, dann ohne Rücksicht auf Verluste.

  4. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: aha47 28.08.15 - 12:18

    Nadja Neumann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum lassen die sich vom Guardian sowas gefallen und sich dabei auch noch
    > instrumentalisieren mitzumachen.
    > Wenn sie dem Geheimdienst einfach stur gesagt hätten, dass sie einen Dreck
    > besorgen werden und bei gar nichts mitmachen, hätte dagegen niemand etwas
    > tun können.
    > Nichtmals der Premierminister selbst.

    Das glaubst du doch selbst nicht.

    P.S.: Rückräder gibts z.B. hier: http://www.koproduktionen.de/rueckrad.jpg

  5. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Tobias Claren 28.08.15 - 17:08

    Wie hätte der GCHQ prüfen sollen, ob die denen die richtigen Geräte aushändigen?

    Und wer hat denen gesagt, was für USB-Sticks etc. da mal angeschossen waren?
    Etc... etc... etc...


    Das ist so, als ob man einem zu Tode verurteilten sagt, er solle das Gasbildende Granulat mitbringen, und vorher noch das Grab ausheben...


    Einfach vor die Füße "klatschen", und fertig.
    Da auch noch Werkzeug zu kaufen...

    Wenn das alles in einem Film gezeigt worden wäre, hätte man es für unglaubwürdig gehalten.


    Hier kann es doch nicht um die geheimen Dokumente gehen.
    Der Staat wusste ja wohl auch, dass da nicht die einzige Kopie liegt.
    Also wäre es schon noch von Interesse gewesen, was man da hätte finden können.

    Hat man schon so ein vom "ANT" präpariertes Gerät gefunden und untersucht?

    Man müsste doch jetzt nur überlegen welche Firmen, Redaktionen, NGOs etc. dafür in Frage kämen, und die geben ihre Geräte zur Untersuchung an Experten.

    Findet sich manipulierte Firmware, Trojaner etc., veröffentlicht man diese.

  6. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Moe479 28.08.15 - 22:31

    wollte auch gerade sagen, dem geheimdienst ging es garnicht um die snowden-dukumente, sonder nur ihre eigenen hinterlassenften zu vernichten, vermutlich war ganicht soviel wie zerstört kompromitiert, aber man musste ja auch 'sicherstellen', dass keiner so leicht darauf kommt welche teile nun dafür genutzt werden und welche nicht ...

  7. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Nadja Neumann 30.08.15 - 21:28

    aha47 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das glaubst du doch selbst nicht.
    >
    > P.S.: Rückräder gibts z.B. hier: www.koproduktionen.de


    Und was hätte der GCHQ tun können, wenn die Guardian Journalisten einfach "no we won't do this for you, and we also won't buy anything for you" gesagt hätte.
    Sie hätten das MacBook beschlagnahmen und selber zerstören können, aber keine Möglichkeit mehr gehabt, die Journalisten zu instrumentalisieren, wenn diese Standhaft geblieben wären.

    Jemanden von etwas abzuhalten oder jemandem etwas wegzunehmen ist recht einfach, jemanden dazu zu bringen aktiv etwas gegen seinen willen zu tun ist etwas ganz anderes.

    Hätte man das Gerät vorab selber zerstört, nur um die Stärke der Pressefreiheit zu demonstrieren, hätte der GCHQ gar nichts mehr dagegen tun können.

    Wenn das alles korrekt im Guardian abgesprochen worden wäre, hatte der GCHQ noch nichtmals mit Jobverlust drohen können.

  8. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: taifun850 31.08.15 - 07:40

    Der Guardian wollte das MB natürlich dem GCHQ nicht vor die Füße klatschen. Kein Bit an Information darauf sollte den Geheimdienst erreichen und der wiederum wollte aus welchen Gründen auch immer, dass kein Bit mehr lesbar ist.

    Und scheinbar ist die Macht des GCHQ nicht unermeßlich. In dem Fall hätten sie das Ding einfach mitgenommen. Das finde ich am überraschendsten bei der ganzen Geschichte.

  9. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: emuuu 02.09.15 - 09:17

    Schonmal auf die Idee gekommen, dass der Guardian sich "hat instrumentalisieren lassen", weil die dadurch erfahren haben was mit dem MacBook passiert?

    Ich mein habt ihr den Artikel überhaupt gelesen? Es geht darum wie gründlich das MB zerlegt wurde und man dann versucht hat daraus abzuleiten welche Zielsetzung diese gründliche Zerstörung hat. Hätten die das Teil einfach abgegeben wäre es auf nimmerwidersehen verschwunden.

    So hat man zumindest noch weitere Informationen aus dem Thema rausbekommen..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.15 09:18 durch emuuu.

  10. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Bouncy 02.09.15 - 12:58

    Nadja Neumann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätte man das Gerät vorab selber zerstört, nur um die Stärke der
    > Pressefreiheit zu demonstrieren, hätte der GCHQ gar nichts mehr dagegen tun
    > können.
    Vielleicht nicht in dem Moment, aber langfristig ist eine Presse auf Zusammenarbeit mit der Regierung angewiesen, sonst hat sie bald nichts mehr zu berichten wenn sie nirgends eingeladen wird und keine Fragen stellen darf. Insofern hat der Widerstand einfach Grenzen, der Guardian hat sie ausgelotet solange es ging und die Öffentlich mitgezogen ist, weiter kann man kaum gehen ohne die Zeitung langfristig zu ruinieren. Nie vergessen, alles ist miteinander verzahnt und alles hat Konsequenzen...

  11. Re: Irgendwie Rückradlos und Feige vom Guardian

    Autor: Nadja Neumann 23.09.15 - 23:18

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schonmal auf die Idee gekommen, dass der Guardian sich "hat
    > instrumentalisieren lassen", weil die dadurch erfahren haben was mit dem
    > MacBook passiert?
    >
    > Ich mein habt ihr den Artikel überhaupt gelesen? Es geht darum wie
    > gründlich das MB zerlegt wurde und man dann versucht hat daraus abzuleiten
    > welche Zielsetzung diese gründliche Zerstörung hat. Hätten die das Teil
    > einfach abgegeben wäre es auf nimmerwidersehen verschwunden.
    >
    > So hat man zumindest noch weitere Informationen aus dem Thema
    > rausbekommen..

    Nun sie haben ja vorher gewusst, dass der GHCQ kommt.
    Man hätte das Mainboard folgerichtig schon zerstören können (am besten thermisch) und den GHCQ vor vollendete Tatsachen stellen können.
    Dagegen hätte niemand mehr was machen können

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