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Wozu überhaupt?

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  1. Wozu überhaupt?

    Autor: tomate.salat.inc 10.01.19 - 13:55

    Zugegeben: ich kenne mich mit den tollen und hippen Influencern nicht aus. War mal kurz auf der Instagramm-Seite von der Frost. Ist noch weniger Interessant als die alten Fotoalben meiner Eltern und Großeltern (da gabs wenigstens ab und an mal eine lustige Geschichte dazu).

    Aber das hier? Nach allem was ich mitbekomme sind Influencer doch nichts anders als "Werbung". Entweder sie bewerben Ihr tolles gefaktes Leben oder halt noch irgendwelche Artikel dabei. Die Werbung im Fernsehen hat ja auch kein #Werbung oben rechts in der Ecke stehen ^^.

  2. Re: Wozu überhaupt?

    Autor: Michael H. 10.01.19 - 14:09

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zugegeben: ich kenne mich mit den tollen und hippen Influencern nicht aus.
    > War mal kurz auf der Instagramm-Seite von der Frost. Ist noch weniger
    > Interessant als die alten Fotoalben meiner Eltern und Großeltern (da gabs
    > wenigstens ab und an mal eine lustige Geschichte dazu).
    >
    > Aber das hier? Nach allem was ich mitbekomme sind Influencer doch nichts
    > anders als "Werbung". Entweder sie bewerben Ihr tolles gefaktes Leben oder
    > halt noch irgendwelche Artikel dabei. Die Werbung im Fernsehen hat ja auch
    > kein #Werbung oben rechts in der Ecke stehen ^^.

    Im Endeffekt ist es ja so... als "Influenza"... äh "Influencer" hast du in aller Regel ja Werbepartner... ganz nach dem Motto... "boa leute... guckt mal den geilen Eyeliner den ich hier hab" bla bla bla... und die leute sehen das (die es interessiert) und gehen sich das Ding kaufen, weil sie dieser Person da vertrauen... im Endeffekt ist die Tusse dann ein bewegtes Werbeschild, ähnlich wie ne Zeitung aus Harry Potter...

    So... die Leute kaufen das Teil, die Firma die das Ding produziert macht Kohle und bislang hat halt der Influencer Geld von dieser Firma bekommen, dafür dass er das Zeug vorstellt. Bei z.B. 5 Millionen Abonnenten hat man halt ne gewisse Reichweite... und für jeden Like auf den Beitrag bekommt sie Kohle, da dass der Indikator für die Reichweite ist, wie viele Leute das gesehen haben.

    Vor ner "Weile" haben die Leute das noch so unauffällig nebenbei gemacht und eigentlich alles nur als ihr persönliches happylife präsentiert, jetzt müssen sie es jedoch kennzeichnen, da sie halt entsprechend Kunden/Verbraucher beeinflussen... daher auch der Begriff Influencer.

    Per Gesetz muss Werbung auch als solche erkennbar sein und da hat sich einfach ein riesen Abmahnindustriezweig gebildet, der sich darauf spezialisiert. Siehe in diesem Fall hier.
    Ich finde jedoch, wenn ich mir ein Produkt selbst kaufe und es toll finde, sowie wenn mir einer Luftballons in die Hand drückt bei nem Event wofür ich bezahlt werde und ich find die toll, geht das schon zuweit, wenn man dafür abgemahnt wird.

    Wenn ich im TV auftrete und bezahlt werde irgendwas vorzustellen und dann sag ich "boa is die couch bequem, wo habt ihr die her, die find ich ja toll" weil mein fetter arsch auf dem scheiss teil echt bequem hockt, hab ich auch nichts davon, dass XXXL Lutz ne gute Couch im Sortiment hat...

    Für mich sind solche Abmahnkanzleien einfach die Aßgeier der Medienbranche... die nur auf einen virtuellen Fehler warten der stolpert um ihn dann die Augen auszustechen...
    Prinzipiell ist es schon ok, wenn Leute etwas als Werbung kennzeichnen müssen... ich mein, oft ist es nicht ersichtlich ob etwas nun Werbung ist, oder ob das produkt wirklich was taugt... aber wegen allem so ein trara zu machen...

  3. Re: Wozu überhaupt?

    Autor: Urbautz 10.01.19 - 14:18

    Das Problem an den Abmahnungen ist doch dass die Firmen da was dran verdienen. Würde man sagen "20¤ Aufwand für den Anwalt, der rest geht an einen guten Zweck / in die staatskasse", wäre der Abmahnwahn ganz schnell weg, und man könnte sich noch immer sehr einfach ohne Klage gegen Urheber- oder Wettbewerbsverstöße wehren, wenn man es wirklich will.

  4. Re: Wozu überhaupt?

    Autor: tomate.salat.inc 10.01.19 - 14:28

    Nun ja - das passt wohl ganz gut zu meinem Verständnis von Influencer (außer der Vergleich mit Harry Potter. Der ist cool - und imho sind Influencer nicht cool ;-) ). Vermutlich auch mit ein Grund warum ich diese Leute und ihre "Arbeit" (xD :D rofl) nicht für ernst oder voll nehmen kann. Letztendlich ists einfach nur eine weitere Werbeplattform. Und auch wenn ich eigentlich eher für eine Strikte Kennzeichnung von Werbung bin, ists mir persönlich (!!EIGENE MEINUNG!!!) in dem Fall egal. Wie gesagt: auf mich wirkt das eher wie ein Sender der Dauerwerbung bringt. Oder eine Litfaßsäule. Und als Kind fand ich letztere auch echt toll - so wie die sich toll gedreht haben. Aber es bleibt halt Werbung.

  5. Sorry aber ihr habt das Problem nicht verstanden

    Autor: hirni1337 10.01.19 - 15:16

    Wer ist denn ein Influencer?
    Wie definiert sich das?
    Jeder der einen Instagram/Facebook/Twitter/Golem/etc Account hat?
    Oder nur wer 1-? Werbepartner hat? (was ist denn ein Werbepartner eigentlich, einer der monatlich Geld zahlt oder mal nen 2,50¤ Produkt verschickt?)

    Wenn ich jetzt zB sage ich schreibe hier an einem Dell Laptop, ist das dann Werbung? Ich wurde nicht bezahlt dafür... ich sehe mich hier auch nicht als Influencer hier.
    Ohne das Urteil hätte ich das aber mit #Werbung kennzeichnen müssen. Da liegt das Problem und daher ist das Urteil wichtig und richtig.

    Es geht hier um den Schutz der freien Meinung und der Privatpersonen

  6. Re: Wozu überhaupt?

    Autor: MFGSparka 11.01.19 - 10:57

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zugegeben: ich kenne mich mit den tollen und hippen Influencern nicht aus.
    > War mal kurz auf der Instagramm-Seite von der Frost. Ist noch weniger
    > Interessant als die alten Fotoalben meiner Eltern und Großeltern (da gabs
    > wenigstens ab und an mal eine lustige Geschichte dazu).
    >
    > Aber das hier? Nach allem was ich mitbekomme sind Influencer doch nichts
    > anders als "Werbung". Entweder sie bewerben Ihr tolles gefaktes Leben oder
    > halt noch irgendwelche Artikel dabei. Die Werbung im Fernsehen hat ja auch
    > kein #Werbung oben rechts in der Ecke stehen ^^.

    Es spielt auch eigentlich keine Rolle ob du dich mit dem Thema "Influencer" auskennst.
    Die Problematik der vergangenen Urteile ist, dass es im Prinzip jeden treffen kann, der im Internet etwas veröffentlicht und ein paar mehr "Betrachter" erreicht.
    Sei es ein Urlaubsbereicht (Nennung des Ortes/Hotels etc.), ein Foto des neuen Autos mit einem kleinen Text (Nennung des Herstellers / Autohauses), oder ein Bild eines coolen Werbegeschenkes.

    All dass kann Werbung sein.

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