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"GEMA-Sperren"

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. "GEMA-Sperren"

    Autor: GEMAdialog 23.02.12 - 15:32

    Hallo,

    eigentlich sollte es mittlerweile hinlänglich bekannt sein, dass die GEMA für die Sperren auf YouTube nicht verantwortlich ist. Die Texttafel, die bei jedem geblockten Video angezeigt wird ist irreführend: Es wird suggeriert, dass die GEMA die Rechte nicht eingeräumt hätte - dabei hat YouTube diese Rechte einfach noch gar nicht erworben.

    Die Sperrung eines Videos auf YouTube kann viele Gründe haben. Die Labels - auch Sony Music! - können beispielsweise ihr Repertoire wegen des Leistungsschutzrechtes sperren und tun das auch. Auch viele Verlage nehmen ihre Rechte im Online-Bereich selbst wahr. Die GEMA dagegen hat noch nie aktiv Videoclips gesperrt.

    Weitere Infos dazu finden Sie in unserem Blog unter http://blog.gema.de/blog/beitrag/youtube-nicht-gespraechsbereit/, Zusatzinfos unter http://www.spreeblick.com/2011/06/21/gema-vs-youtube-geruchte-zahlen-forderungen/

    Beste Grüße,
    Bettina Müller, GEMA

    GEMAdialog
    www.gema.de
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    twitter.com/gemadialog



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 15:32 durch GEMAdialog.

  2. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Neko-chan 23.02.12 - 15:44

    Aber ihr seit die Typen die Leute Abmahnen obwohl sie schon beim Kauf eines Rohlings für die eventuelle Möglichkeit einer Schwarzkopie bezahlen?
    Der Verein der Geld für jedes verkauft HDD bekommt nur weil dort theoretisch jemand urheberrechtlich geschütztes Material speichern könnte?

    Der Verein seit ihr schon oder?

    ----------------------------------
    Kopf -> Tisch -> Bumms

  3. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Falkentavio 23.02.12 - 16:14

    Youtube sperrt auf Anweisung der GEMA im Vorraus alles, was wie ein GEMA Titel aussieht. Wenn Youtube das nicht machen würde, würde die GEMA mit Milliardenklagen auftreten. Insofern ist die Aussage der Texttafel vollkommen richtig. Die GEMA gibt keine Nutzungsrechte für ihre Lieder her, deswegen muss alles was so ähnlich klingt gesperrt werden.
    Natürlich hat die GEMA noch nie Clips gesperrt, das kann nur jemand bei Youtube. Die GEMA lässt eine Sperrung veranlassen. Oder sie klagt sofort gegen youtube ohne vorher Bescheid zu geben, soll auch schon mal vorgekommen sein.
    Die GEMA hatte einen Vertrag mit Youtube, wollte aber dann plötzlich mehr. Die GEMA ist der einzige Verein, der auf ein mittelalterliches Vergütungssystem pocht, alle anderen Verein haben den Sprung ins 21. Jahrhundert bereits gemacht und ein modernes Internetfähiges System ausgehandelt.

    Merk dir Betti, wer die Zukunft verweigert und auf Methoden aus dem Mittelalter beharrt, der wird in dieser neuen digitalen Welt nicht überleben. Modernisiert euch oder geht sterben!

    Ahja, der größte Räuber in der Musikwelt ist nach wie vor der GEMA Vorstand ("ordentliche Mitglieder"), der die "angeschlossenen Mitglieder" um ihre Tantiemen betrügt. Solche Verbrecher gehören weg gesperrt.
    http://www.wirwollenlivemusik.de/t46f32-Das-System-GEMA.html

  4. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: shoggothe 23.02.12 - 16:16

    Wenn ich mal zusammenfassen darf ...

    GEMA-Videoclips sind bei Youtube gesperrt, weil Youtube die erforderlichen Rechte nicht erworben hat. Zu sagen, die GEMA sperrt Videoclips, ist irreführend. Ausser, dass GEMA-Videos auf Youtube generell gesperrt sind, kann es vielfältige Gründe für Sperrungen geben, für die die GEMA nicht verantwortlich ist.

    --

    Von mir auch noch ein paar Info-Links:
    Gema will Geld für Creative-Commons-Veranstaltung
    http://www.heise.de/tp/artikel/35/35869/1.html
    Fair Use, GEMA weg und Creative Commons im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
    http://www.heise.de/tp/artikel/36/36416/1.html

  5. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Tantalus 23.02.12 - 16:28

    Hallo,

    Sie bezeichnen Youtube als "nicht gesprächsbereit", gehen aber gleichzeitig gerichtlich (und mit sehr harten Bandagen) gegen Youtube vor. Sie sagen, Youtube habe schlicht nicht die nötigen Rechte erworben, verlangen aber (mal angenommen, die im von Ihnen verlinkten Artikel genannten Zahlen sind realistisch) rund das 18-fache dessen, was vergleichbare Verwertungsgesellschaften erhalten. In so fern ist Ihre Aussage schlicht zynisch.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: klink 23.02.12 - 16:37

    GEMA gehört zusammen mit der GEZ verboten und die Mitarbeiter lebenslang in den Knast gesteckt!

  7. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Replay 23.02.12 - 16:37

    Sorry Leute, aber ständiges Wiederholen machen Eure Aussagen nicht wahrer.

    Überlegt mal, warum es in anderen Ländern eine Übereinkunft mit den dortigen Verwertungsgesellschaften gibt, nur in Deutschland indes nicht. Könnte es sein, daß Euer „Preismodell“... ähhh... etwas überhöht ist? Oder sollte ich vielleicht direkt irrational, utopisch, überzogen oder realitätsfern schreiben?

    Es tut mir leid, aber die GEMA ist eine Einrichtung, die in dieser Form wirklich niemand braucht und die nur für Ärger und Unmut sorgt. Das geistige Eigentum ist durchaus schützenswert, aber wenn der Papi ein Video mit Musikuntermalung von z. B. Madonna hochlädt und damit keinerlei Gewinnabsicht oder sonstige gewerbliche Hintergründe hat, sondern nur Tante Olga, den Pudel und das Baby zeigt, sollte die GEMA einfach den Ball flach halten und Fünf gerade sein lassen.

    Aber egal, es gibt diverse Möglichkeiten, die GEMA-Sperre zu umgehen. Ja, GEMA-Sperre, weil es nichts anderes ist.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  8. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Kaworu 23.02.12 - 16:42

    Dazu gibt es nur eins:
    "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit"
    Und dazu zähle ich auch, wenn man von werbebasierten Diensten wie youtube abrufbedingte Mondpreise verlangt wie es momentan läuft.
    Ich würde gerne so manche Webseite eines Musikschaffenden ansehen - wenn der- oder diejenige das Video via youtube auf der (!) eigenen (!) Webseite eingebunden hat haste als deutscher Staatsbürger ohne Ahnung von Proxies schon verloren.

  9. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: WinMo4tw 23.02.12 - 16:45

    Warum sollte man so einem parasitärem Unternehmen auch solche horrenden Lizenzahlungen in den Rachen werfen. Gleiches gilt für Microsofts Zunepass, unrealistische Forderungen verhindern eine Einigung. Ich hoffe das Model GEMA hat sich bald überholt. Es ist einfach altmodisch und realitätsfern.
    Dennoch Respekt für den Versuch mal "modern" mit der Gesellschaft zu kommunizieren, gerade auch weil sicherlich viel Gegenwind zu erwarten ist.
    Vielleicht hilft das ja mittelfristig zu einem Umdenken hin zur aktuellen und zukünftigen Tatsachenwelt.

    Viel Erfolg dabei!

  10. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: 7hyrael 23.02.12 - 16:47

    Ohne ihnen oder ihren ansichten zu nahetreten zu wollen, aber andere Parasiten, entwickeln wenigstens eine symbiose mit dem Träger, von dem abgepumpt wird. Ihr haltet nur die hand auf. Ich wünsch eurem Laden dass er am Geld dass er sich ohne dafür relevante leistungen zu erbringen aus meiner Tasche in seinen hals stopft kläglich krepiert und die Medienwelt in deutschland endlich von eurer geißel befreit wird. ALLE, vom kleinen zuhörer bis zum letzten Plattenproduzenten wären wenn sie die umstellung vollzogen haben und die heutigen möglichkeiten erkennen, um WELTEN besser dran, als mit euch.

    Ihr seid keine Dienstleister, ihr seid Schmarotzer am Geldbeutel der Staatsbürger, Künstler und Dienstanbieter.

  11. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: hubie 23.02.12 - 16:53

    Es tut uns Leid, aber das Sinnverständnis dieses Artikels ist in deinem Land nicht vorhanden. :-/

  12. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Sammie 23.02.12 - 17:17

    " Es wird suggeriert, dass die Gema die Rechte nicht eingeräumt hätte - dabei hat Youtube diese Rechte einfach noch gar nicht erworben."

    Und wo ist der Unterschied? Dann gebt YT doch einfach das Recht ohne eine Gebühr zu verlangen. Momentan sieht keiner was, verdient keiner was und hat keiner was davon. So wie es jetzt läuft hat keiner irgendeinen Nutzen aus der Rechtevorenthaltung. Mit dieser Blockadehaltung schadet ihr den Künstlern mehr als wenn YT die Clips frei ausstrahlen kann und damit neue Kunden für CD-Verkäufe gewonnen werden. Jeder lustige Clip mit passender Musik ist nichts weiter als kostenlose Werbung für den Künstler - aber das scheint irgendwie noch nicht bei euch angekommen zu sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 17:21 durch Sammie.

  13. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Radhad 23.02.12 - 17:19

    Der alte Vertrag zwischen der GEMA und dem Portal YouTube ausgelaufen ist. Die Verhandlungen wurden abgebrochen, weil die GEMA laut YouTube zu hohe Gebühren pro Video verlangt und das ganze unrentabel wird.

    Seitdem werden viele Videos auf YouTube gesperrt - vorsorglich, denn eine Klage könnte ziemlich teuer werden. Zudem gibt es laut YouTube keine Übergangsregelung, wenn man keinen Vertrag hat - hier hat die GEMA wohl auch kein Interesse, Klarheit zu schaffen. Und da soll man nicht sauer auf die GEMA sein? GEMA ist halt wie die GEZ: irgendwie überflüssig. Siehe die Haushaltsabgabe statt GEZ Gebühr. Eine Kulturflatrate käme dem gleich!


    Ein schöner Artikel zu dem Thema und auch zur Vergangenheit zu den Verhandlungen zwischen GEMA und YouTube findet man unter http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,815723,00.html

  14. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: GEMAdialog 23.02.12 - 18:10

    @shoggothe: Fast richtig. Videos, die mit von der GEMA vertretenem Repertoire unterlegt sind, werden nicht generell gesperrt - die Sperrungen erfolgen absolut willkürlich. Was man ja auch daran erkennen kann, dass Clips mit Musik gesperrt werden, deren Urheber mit der GEMA gar nichts zu tun haben.

    @Tantalus: Ich weiß nicht welche Zahlen Ihnen vorliegen, aber die vielfach genannten 13 Cent pro Stream sind schlichtweg falsch. Den Tarif für werbefinanzierte Streamingdienste finden Sie hier: https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_vra/tarif_vr_od9.pdf. Er beträgt bei hoher Interaktivität des Dienstes 0,006 Euro pro Stream.
    Was vergleichbare Verwertungsgesellschaften erhalten, können Sie hier nachlesen: https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Presse/Top-Themen/virtuos_youtube.pdf. Diese Erträge sind für Urheber, also Komponisten und Textdichter, die in der Regel nicht selber auf der Bühne stehen, aus unserer Sicht keine angemessene Vergütung.

    Beste Grüße,
    Bettina Müller

    GEMAdialog
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    twitter.com/gemadialog

  15. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: Tantalus 23.02.12 - 18:23

    GEMAdialog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Tantalus: Ich weiß nicht welche Zahlen Ihnen vorliegen, aber die vielfach
    > genannten 13 Cent pro Stream sind schlichtweg falsch.

    Das ist mir bekannt, ich bezog mich auch auf die in dem von Ihnen verlinkten Artikel genannten Preis von (spekulierten) 2 Cent pro Abruf, was immer noch das 18-fache dessen ist, was z.B. die britische Verwertungsorganisation bekommt.

    > Den Tarif für
    > werbefinanzierte Streamingdienste finden Sie hier: www.gema.de Er beträgt
    > bei hoher Interaktivität des Dienstes 0,006 Euro pro Stream.

    In einer anderen Diskussion habe ich dahingehend mal eine einfache Beispielrechnung gemacht.
    Nehmen wir mal einen kleinen Regional-Radiosender (250.000 Hörer, 200 gespielte Titel pro Tag). So wären das nach Ihrem Tarif alleine 300.000 Euro pro Tag, die an die Gema zu entrichten wären.

    > Was vergleichbare Verwertungsgesellschaften erhalten, können Sie hier
    > nachlesen: www.gema.de Diese Erträge sind für Urheber, also Komponisten und
    > Textdichter, die in der Regel nicht selber auf der Bühne stehen, aus
    > unserer Sicht keine angemessene Vergütung.

    Das von Ihnen verlinkte Dokument lässt sich hier leider nicht aufrufen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  16. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: oakmann 23.02.12 - 19:24

    Kann sich die GEMA schon eine Dialog-Abteilung leisten.
    DER KOSTENSATZ BETRÄGT 14,7 %. Alles klar!?
    Für ne knappe Millarde im Jahr die euer Verein wäscht
    kann man da schon ein paar Leute reich werden lassen!

    @Tantalus probiers mal ohne nen Punkt am Schluss. :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 19:31 durch oakmann.

  17. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: syntax error 23.02.12 - 19:43

    GEMAdialog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > eigentlich sollte es mittlerweile hinlänglich bekannt sein, dass die GEMA
    > für die Sperren auf YouTube nicht verantwortlich ist. Die Texttafel, die
    > bei jedem geblockten Video angezeigt wird ist irreführend: Es wird
    > suggeriert, dass die GEMA die Rechte nicht eingeräumt hätte - dabei hat
    > YouTube diese Rechte einfach noch gar nicht erworben.


    Tja, dann überlegt mal warum sich Youtube scheinbar in jedem Land mit den Rechteverwertern einigen kann und nur mit der GEMA in Deutschland Probleme hat...

  18. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: tugrisu 23.02.12 - 20:01

    Das mit dem sperren hat sich wohl dann erledigt:

    EuGH: Community-Betreiber müssen von Nutzern eingestellte Inhalte nicht überwachen

    http://info.123recht.net/index.php?id=9361&rid=t_4940321&mid=3541&aC=25357be1&jumpurl=6

  19. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: HerrMustermann 23.02.12 - 20:09

    GEMAdialog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > @Tantalus: Ich weiß nicht welche Zahlen Ihnen vorliegen, aber die vielfach
    > genannten 13 Cent pro Stream sind schlichtweg falsch. Den Tarif für
    > werbefinanzierte Streamingdienste finden Sie hier: www.gema.de Er beträgt
    > bei hoher Interaktivität des Dienstes 0,006 Euro pro Stream.
    > Was vergleichbare Verwertungsgesellschaften erhalten, können Sie hier
    > nachlesen: www.gema.de Diese Erträge sind für Urheber, also Komponisten und
    > Textdichter, die in der Regel nicht selber auf der Bühne stehen, aus
    > unserer Sicht keine angemessene Vergütung.
    >
    > Beste Grüße,
    > Bettina Müller

    Ich würde ja zu gerne Wissen wie die GEMA ihre Mitglieder "angemessen" Vergütet

  20. Re: "GEMA-Sperren"

    Autor: umnothankyou 23.02.12 - 20:31

    GEMAdialog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Tantalus: Ich weiß nicht welche Zahlen Ihnen vorliegen, aber die vielfach
    > genannten 13 Cent pro Stream sind schlichtweg falsch. Den Tarif für
    > werbefinanzierte Streamingdienste finden Sie hier: www.gema.de Er beträgt
    > bei hoher Interaktivität des Dienstes 0,006 Euro pro Stream.
    > Was vergleichbare Verwertungsgesellschaften erhalten, können Sie hier
    > nachlesen: www.gema.de Diese Erträge sind für Urheber, also Komponisten und
    > Textdichter, die in der Regel nicht selber auf der Bühne stehen, aus
    > unserer Sicht keine angemessene Vergütung.
    >
    > Beste Grüße,
    > Bettina Müller


    Hallo,

    erst einmal muss ich zustimmen, 0,0001185¤ pro Aufruf sind sicher keine angemessene Vergütung für Urheber.
    Jedoch entnehme ich Ihrem Dokument, dass Youtube pro 1.000 Aufrufe ~5 Euro an einem Video verdient. Ihre Mindestbeitragforderung von 0,006¤ pro Aufruf mag zwar angemessen klingen, doch vergleichen wir bei diesem Modell einmal beide Seiten:

    Aufrufe:
    1.000/1.000.000

    Youtube-Einnahmen:
    5¤/5.000¤

    geforderte Zahlung an die GEMA:
    6¤/6.000¤

    Wie genau soll hieraus ein profitables Geschäftsmodell für beide Seiten entsehen? Wie bereits gesagt unterstütze ich eine angemessene Vergütung für die Komponisten, jedoch sehe ich Ihre Verhandlungsbereitschaft hier sehr eingeschränkt. Was nie vergessen werden darf, ist der Werbefaktor, den die GEMA meiner Meinung nach stark unterschätzt. Sehr schade um die deutsche Musiklandschaft.

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