1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › SPD-Netzpolitiker…

Was darfs kosten?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was darfs kosten?

    Autor: Der mit dem Blubb 23.02.12 - 15:47

    Würde mich mal interessieren, was Leute bereit wären, für eine K-Flat zu zahlen.

    Vermutlich werden alle brüllen, dass es nicht mehr als 9,99 ¤ für unbegrenzt Lieder als FLAC ohne DRM kosten darf.

    Solange es sowas nicht gibt, wird doch sowieso kostenlos gesaugt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 15:48 durch Der mit dem Blubb.

  2. Re: Was darfs kosten?

    Autor: Schiwi 23.02.12 - 15:49

    Was genau hat das Musikformat mit der Flatrate zu tun?

  3. Re: Was darfs kosten?

    Autor: schumischumi 23.02.12 - 15:53

    was bekomm ich den genau dafür?
    wenn mir das klar ist können wir über den preis reden.

  4. Das wird nur eine neue Steuer

    Autor: dabbes 23.02.12 - 16:40

    und zwar eine die man wie die GEZ-Gebühr immer weiter nach oben treiben kann.

    Und es wären auch nur deutsche Inhalte abgegolten, international kommt nochmal was oben drauf.

  5. Re: Was darfs kosten?

    Autor: Trockenobst 23.02.12 - 17:04

    Der mit dem Blubb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vermutlich werden alle brüllen, dass es nicht mehr als 9,99 ¤ für
    > unbegrenzt Lieder als FLAC ohne DRM kosten darf.

    Wer sagt was von Liedern? Es geht um den gesamten Internationalen
    Content Markt. Spiele, Filme, Kinoabfilmer alles. Für 9,90¤ Das ist
    ein Preisreduktion von 99,999%.

    Selbstverständlich müssen sich dann die Produzenten hoch verschulden
    um weiter zu machen - aber mit solchen kleinen Problemen muss
    man sich ja "politisch" nicht auseinandersetzen ;^)

  6. Re: Was darfs kosten?

    Autor: Zagen 23.02.12 - 17:47

    Fernsehen, Radio und Internet zusammen?
    20 ¤/Monat wäre meine persönliche oberste Schmerzgrenze.
    Denn das ist knapp mehr, als ich für Kinogänge, Bücher- und DVD-käufe ausgebe, so auf's Jahr gerechnet.

  7. Re: Was darfs kosten?

    Autor: elknipso 23.02.12 - 18:42

    10 Euro sind schon hoch gegriffen für eine solche Pauschale.

    10 Euro für Filme und Musik lasse ich mir gefallen in einem solchen Modell. Nur für Musik ist das ganze schon wieder ziemlich hoch. Und dann müsste natürlich sichergestellt sein, dass solcher geistige Müll wie Bohlen Produktionen und Co nicht den Löwenanteil solcher Einnahmen bekommen.

  8. Re: Was darfs kosten?

    Autor: Everesto 23.02.12 - 20:55

    und da wären wir schon beim nächsten Problem:
    Einerseits wären 10¤ wohl schon den meisten Leuten zu viel (und das kann man ihnen nicht übel nehmen),
    andererseits ließen sich mit den 10¤ schon nicht mehr annähernd die ganzen Kunst- und Kulturwerke finanzieren, die damit vermeintlich abgegolten wären.
    Im Prinzip läuft die ganze "Kultur-Flatrate"-Diskussion also für Politiker auf nichts anderes heraus als
    1) festzustellen, daß eine ganze Menge leute es toll fänden, wenn die Arbeit der anderen umsonst zu haben wäre, d.h. man die Produkte downloaden könnte ohne zu bezahlen bzw. mit gedeckelter bezahlung (solange es einen nicht selbst betrifft)
    2) diese Leute als Wählerpotential einspannen und ihnen eine "Kultur-Flatrate" versprechen, die dann auf dem Rücken anderer Leute ausgeführt würde
    3) sich freuen, daß Künstler keine Lobby haben, im Gegensatz zu Rechte-Verwertern (die Künstler und Kunden beklauen) und Raubkopierern (die Künstler und Rechte-Verwerter beklauen, wobei ich mit letzteren kein Mitleid habe)

    Die Art und weise, wie Kulturschaffende von manchen Politikern für ihr Wahlmarketing instrumentalisiert und als Bauernopfer mißbraucht werden ist nur noch übel.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.12 20:58 durch Everesto.

  9. Re: Was darfs kosten?

    Autor: klink 23.02.12 - 21:24

    Der mit dem Blubb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich mal interessieren, was Leute bereit wären, für eine K-Flat zu
    > zahlen.
    >
    > Vermutlich werden alle brüllen, dass es nicht mehr als 9,99 ¤ für
    > unbegrenzt Lieder als FLAC ohne DRM kosten darf.
    >
    > Solange es sowas nicht gibt, wird doch sowieso kostenlos gesaugt.


    Wenn man bedenkt wie viel man bereits heute an Urheberabgaben leisten muss, würden selbst 20¤ günstig sein.

  10. Re: Was darfs kosten?

    Autor: Landa 24.02.12 - 09:02

    10¤ zu viel?! Habt ihr irgendwie in Mathe geschwänzt? Und wenn ihr es vielleicht noch nicht mitbekommen haben solltet. 1 DVD kostet in der Regel gern 10¤. Dann ist aber den Rest des Monats nix mit Musik und sonstigen Filmen (und wenn man die Aussage von manch Anderem hinzuzieht: auch keine Bücher).
    Wenn man wirklich auf den Großteil des jetzigen illegalen Angebots Zugriff hätte wären wohl selbst 50¤ günstig. Zumal man dann auch gerne mal 1 Film oder 1 CD mehr zieht...

  11. Re: Was darfs kosten?

    Autor: elknipso 24.02.12 - 09:23

    Landa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 10¤ zu viel?! Habt ihr irgendwie in Mathe geschwänzt? Und wenn ihr es
    > vielleicht noch nicht mitbekommen haben solltet. 1 DVD kostet in der Regel
    > gern 10¤. Dann ist aber den Rest des Monats nix mit Musik und sonstigen
    > Filmen (und wenn man die Aussage von manch Anderem hinzuzieht: auch keine
    > Bücher).
    > Wenn man wirklich auf den Großteil des jetzigen illegalen Angebots Zugriff
    > hätte wären wohl selbst 50¤ günstig. Zumal man dann auch gerne mal 1 Film
    > oder 1 CD mehr zieht...


    Es geht hier um eine Pauschale für den digitalen Zugang. Da sind 10 Euro für Musik und Filme schon mehr wie genug. Und es muss natürlich auch so sein, dass man wählen kann ob man das möchte zu seinem Zugang (und sich damit legitim dann im Netz bedienen darf) oder eben nicht. Wenn es pauschal für alle verpflichtend eingeführt wird, braucht sich ja niemand mehr Mühe zu geben, und wir erleben nur noch mehr geistiger Müll von Bohlen und Co.

    Das Angebot ist eher mit Streaming/Leihe vergleichbar und da bekommt man für 10 Euro heute schon 10 aktuelle Filme in der Videothek bzw. am Automaten. Nochd azu zahlst Du schon auf wirklich jeden kleinen Pups Urheberrechtsabgaben und die unverschämt hohen GEZ Gebühren auch nicht zu vergessen.

  12. Re: Was darfs kosten?

    Autor: Landa 24.02.12 - 16:05

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Angebot ist eher mit Streaming/Leihe vergleichbar und da bekommt man
    > für 10 Euro heute schon 10 aktuelle Filme in der Videothek bzw. am
    > Automaten. Nochd azu zahlst Du schon auf wirklich jeden kleinen Pups
    > Urheberrechtsabgaben und die unverschämt hohen GEZ Gebühren auch nicht zu
    > vergessen.

    Was wieder keine Konkurenz zu illegalen Downloads darstellen würde. Ich blick da eh langsam nicht mehr durch...

  13. Re: Was darfs kosten?

    Autor: Bankai 24.02.12 - 17:58

    Die Einführung einer Kurlturflat heißt ja noch nicht, dass die GEZ abgeschaft wird, also kommt erst mal oben drauf.

    Des weiteren heißt eine Kulturflat auch nicht, dass desswegen Kino, TV (und vor allem die Werbung) abgeschafft werden. Also bleiben auch diese Einnahmen bestehen.

    Für mich würde diese Flat eher bedeuten, dass man als downloader nicht gleich vollkommen kriminalisiert wird. Statt dessen würden die "rein virtuellen" Verluste der Branchen durch eine solidarische Zahlung von allen abgefedert.

    Natürlich kann man nicht ausschließen, dass der (illegale) Download dadurch steigen wird, aber das ist doch letztlich auch nur eine Frage des Angebots und der Preise dahinter. Wenn die Preise für "legale" Downloads sinken, wird auch der zuspruch steigen. Aber bei den derzeitigen Mondpreisen, muss man teilweise wirklich überlegen, ob man sich das antun möchte.

    Die Kinopreise hingegen finde ich OK, Kino ist etwas, das man nicht jeden Tag erlebt, und somit eine Investition in ein gewisses Erlebnis (erst recht, wenn der Film dann auch noch gut war).

    Das Problem, welches ich sehe, sind eher die Produzenten und Künster im Ausland, die von einer "Deutschen" Kulturflat wenig haben. Wenn es also keine Weltweite Kulturflat gibt, wird das ganze Model letztlich zum scheitern verurteilt sein...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Berlin
  2. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
  3. Schaeffler Digital Solutions GmbH, Chemnitz
  4. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bauen: Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg
Bauen
Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg

Die weltweite Zementherstellung stößt jährlich mehr CO2 aus als der Luftverkehr. Ein nachwachsender Rohstoff soll Bauen umweltfreundlicher machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Transformation Söder will E-Auto-Gutschein beim Kauf von Verbrennern
  2. Kohlendioxidabscheidung Norwegen fördert Klimaschutzprojekt mit 1,5 Milliarden Euro
  3. Rohstoffe Kobalt-Kleinbergbau im Kongo soll besser werden

Shifoo: Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
Shifoo
Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform

Beratung, die IT-Profis in Job & Karriere effizient und individuell unterstützt: Golem.de startet die Video-Coaching-Plattform Shifoo. Hilf uns in der Betaphase, sie für dich perfekt zu machen, und profitiere vom exklusiven Angebot!

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht CvD (m/w/d)
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

Oneplus 8T im Test: Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro
Oneplus 8T im Test
Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro

Das Oneplus 8 wird durch das 8T abgelöst. Im Test überzeugen vor allem die Kamera und die Ladegeschwindigkeit. Ein 8T Pro gibt es 2020 nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bloatware Oneplus installiert keine Facebook-Dienste mehr vor
  2. Smartphone Oneplus 8 und 8 Pro bekommen Android 11
  3. Mobile Neues Oneplus-Smartphone für 200 US-Dollar erwartet