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Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

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  1. Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: elknipso 10.11.20 - 16:46

    Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn.

    Die Anbieter kalkulieren die Verträge entsprechend der Mindestvertragslaufzeit. Hat z.B. ein Handyvertrag 2 Jahre Mindestvertragslaufzeit dann wird die Subventionierung der Endgeräte entsprechend auf die Laufzeit und die Grundgebühren umgelegt.

    Dürften die Anbieter jetzt nur noch Verträge mit einem Jahr Laufzeit anbieten, würden zwangsläufig entweder die Einmalkosten fürs Endgerät höher oder die Grundgebühr.

    Davon hat am Ende niemand was.

    Wesentlich sinnvoller wäre es die Verträge gesetzlich nach Ablauf der MVL jederzeit kündbar zu gestalten und nicht wie aktuell mit einer Frist von 3 Monaten (!) vorher und wenn man diese verpasst hat man wieder mindestens ein weiteres Jahr Laufzeit an der Backe.

  2. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: Sea 10.11.20 - 16:53

    1. Geht es um die VertragsVERLÄNGERUNG. Die initiale Mindestvertragslaufzeit soll weiterhin 2 Jahre betragen dürfen. Dass das Sinn macht ist eigentlich nicht strittig.

    2. 2-Jahres-Verträge senken die kosten nicht. Nicht in D. Das ganze EU-Umland hat eigentlich Verträge mit einem Jahr bzw 1 Jahr verlängerung. Und deren Kosten sind fast überall deutlich günstiger als in D. Günstiger und bessere Leistungen. Macht auch Sinn. Wenn der Verbraucher öfters wechseln kann, entsteht mehr Konkurrenzkampf weil man sich schneller die Kunden abluchsen kann.

  3. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: Handle 10.11.20 - 19:42

    Sea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Geht es um die VertragsVERLÄNGERUNG. Die initiale
    > Mindestvertragslaufzeit soll weiterhin 2 Jahre betragen dürfen. Dass das
    > Sinn macht ist eigentlich nicht strittig.

    Falsch, bitte noch mal den zweiten Absatz des Artikels lesen. Es geht darum, dass die Mindestvertragslaufzeit nur noch maximal ein Jahr betragen dürfen soll. Die Verlängerung ist bereits auf ein Jahr begrenzt und soll auf drei Monate reduziert werden, die Kündigungsfrist auf einen Monat.

  4. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: Golressy 10.11.20 - 19:57

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Wesentlich sinnvoller wäre es die Verträge gesetzlich nach Ablauf der MVL
    > jederzeit kündbar zu gestalten und nicht wie aktuell mit einer Frist von 3
    > Monaten (!) vorher und wenn man diese verpasst hat man wieder mindestens
    > ein weiteres Jahr Laufzeit an der Backe.

    Und das die Vergünstigungen bleiben!

    Bsp. Sky: Nach 24 Monaten erhöht sich der Abo-Preis in einigen fällen von 20¤ auf bis zu 75¤.

    Auch beim Mobilfunk das gleiche: oft steigt der Abo-Preis um gut 10-25¤ im Monat.
    Die obigen Vorschläge würden das vielleicht sogar schon eindämmen.

    Der treue Kunde muss endlich belohnt werden. Zur Zeit ist es aber leider immer der Vertragshüpfer.

    Inzwischen gibt es im Strommarkt sogar schon Anbieter, die für einen ständig den Anbieter wechseln.

  5. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: elknipso 10.11.20 - 20:00

    Sea schrieb:
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    > 1. Geht es um die VertragsVERLÄNGERUNG. Die initiale
    > Mindestvertragslaufzeit soll weiterhin 2 Jahre betragen dürfen. Dass das
    > Sinn macht ist eigentlich nicht strittig.

    Nein, geht es nicht. Bitte richtig lesen.
    Es geht darum, dass die MVL maximal 1 Jahr sein soll.

  6. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: elknipso 10.11.20 - 20:02

    Golressy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der treue Kunde muss endlich belohnt werden. Zur Zeit ist es aber leider
    > immer der Vertragshüpfer.

    Sollte so sein, aber wird leider nicht so gehandhabt.
    Die Telekom hat mir z.B. auch auf klare Nachfrage kein gutes Angebot unterbreiten und dann selbst offen gesagt, dass ich die besseren Konditionen nur bekomme wenn ich kündige und der Vertrag auf meine Frau abgeschlossen wird (gleiche Adresse, gleicher Anschluss) da sie dann "Neukunde" ist.

    Kompletter Irrsinn, habe ich aber dann gemacht weil ich sicher keine 300-400 Euro verbrenne.

    > Inzwischen gibt es im Strommarkt sogar schon Anbieter, die für einen
    > ständig den Anbieter wechseln.

    Da ist es das gleiche Spiel. Wer nicht einmal im Jahr den Stromanbieter wechselt ist schlicht dumm und verbrennt hunderte von Euro.

  7. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: crazypsycho 10.11.20 - 20:57

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn.
    >
    > Die Anbieter kalkulieren die Verträge entsprechend der
    > Mindestvertragslaufzeit. Hat z.B. ein Handyvertrag 2 Jahre
    > Mindestvertragslaufzeit dann wird die Subventionierung der Endgeräte
    > entsprechend auf die Laufzeit und die Grundgebühren umgelegt.
    >
    > Dürften die Anbieter jetzt nur noch Verträge mit einem Jahr Laufzeit
    > anbieten, würden zwangsläufig entweder die Einmalkosten fürs Endgerät höher
    > oder die Grundgebühr.

    Oder Tarif und Handy wird einfach gesplittet, wie es jetzt schon einige Anbieter machen. So kann dann bspw der Tarif 1 Jahr laufen und die Finanzierung fürs Handy 2 Jahre.
    Die Subvention ist ohnehin nicht mehr so hoch wie sie einmal war. Teurer wird es wohl eher nicht werden, nur eben anders.

  8. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: robinx999 11.11.20 - 08:06

    Golressy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > ...
    > > Wesentlich sinnvoller wäre es die Verträge gesetzlich nach Ablauf der
    > MVL
    > > jederzeit kündbar zu gestalten und nicht wie aktuell mit einer Frist von
    > 3
    > > Monaten (!) vorher und wenn man diese verpasst hat man wieder mindestens
    > > ein weiteres Jahr Laufzeit an der Backe.
    >
    > Und das die Vergünstigungen bleiben!
    >
    > Bsp. Sky: Nach 24 Monaten erhöht sich der Abo-Preis in einigen fällen von
    > 20¤ auf bis zu 75¤.
    >
    Das hat Sky jetzt aber abgeschafft dort gibt es bei Neuabschluss nur noch Verträge mit 12 Monate Laufzeit, diese werden danach teurer und zu monatlich kündbaren Verträgen, diese kann man dann wieder durch einen Anruf auf den 12 Monatspreis senken indem man aktiv um 12 Monate verlängert


    Wobei ich denke die 24 Monate kann man eigentlich lassen, aber jeder Anbieter müsste verpflichtet sein auch kürzere Verträge zusätzlich anzubieten aktuell bietet bei den Handyanbietern direkt nur O2 so etwas an, dort kann man alle Verträge mit einem Aufpreis von 5¤ pro monat auch als monatlich kündbare Variante bekommen

  9. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: Unchipped 11.11.20 - 08:53

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn.
    >
    > Die Anbieter kalkulieren die Verträge entsprechend der
    > Mindestvertragslaufzeit. Hat z.B. ein Handyvertrag 2 Jahre
    > Mindestvertragslaufzeit dann wird die Subventionierung der Endgeräte
    > entsprechend auf die Laufzeit und die Grundgebühren umgelegt.
    >
    > Dürften die Anbieter jetzt nur noch Verträge mit einem Jahr Laufzeit
    > anbieten, würden zwangsläufig entweder die Einmalkosten fürs Endgerät höher
    > oder die Grundgebühr.
    >
    > Davon hat am Ende niemand was.
    >
    > Wesentlich sinnvoller wäre es die Verträge gesetzlich nach Ablauf der MVL
    > jederzeit kündbar zu gestalten und nicht wie aktuell mit einer Frist von 3
    > Monaten (!) vorher und wenn man diese verpasst hat man wieder mindestens
    > ein weiteres Jahr Laufzeit an der Backe.

    Wieso hat davon niemand was? Durch eine höhere Taktrate bei den Wechseln würden die Grundkosten für den Vertrag zwangsläufig sinken... mehr Konkurenzkampf, Preissenkungen erreichen schneller den Kunden usw. etc. - siehe Nachbarländer.
    Das mittlerweile jeder Hinz und Kunz meint ein Smartphone für 1000¤+ haben zu müssen und das nur mithilfe einer Finanzierung schafft, ist doch ein ganz anderes Problem. Wenn die monatl. Kosten höher wären würden vielleicht weniger Menschen ein 1k¤ Smartphone besitzen und die Hersteller würden die jährlische pauschale Preiserhöhung etwas abbremsen.

    Damit wäre allen geholfen!

  10. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: crazypsycho 11.11.20 - 09:23

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Golressy schrieb:
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    > -----
    > > elknipso schrieb:
    > >
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    >
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    > > ...
    > > > Wesentlich sinnvoller wäre es die Verträge gesetzlich nach Ablauf der
    > > MVL
    > > > jederzeit kündbar zu gestalten und nicht wie aktuell mit einer Frist
    > von
    > > 3
    > > > Monaten (!) vorher und wenn man diese verpasst hat man wieder
    > mindestens
    > > > ein weiteres Jahr Laufzeit an der Backe.
    > >
    > > Und das die Vergünstigungen bleiben!
    > >
    > > Bsp. Sky: Nach 24 Monaten erhöht sich der Abo-Preis in einigen fällen
    > von
    > > 20¤ auf bis zu 75¤.
    > >
    > Das hat Sky jetzt aber abgeschafft dort gibt es bei Neuabschluss nur noch
    > Verträge mit 12 Monate Laufzeit, diese werden danach teurer und zu
    > monatlich kündbaren Verträgen, diese kann man dann wieder durch einen Anruf
    > auf den 12 Monatspreis senken indem man aktiv um 12 Monate verlängert
    >
    > Wobei ich denke die 24 Monate kann man eigentlich lassen, aber jeder
    > Anbieter müsste verpflichtet sein auch kürzere Verträge zusätzlich
    > anzubieten aktuell bietet bei den Handyanbietern direkt nur O2 so etwas an,
    > dort kann man alle Verträge mit einem Aufpreis von 5¤ pro monat auch als
    > monatlich kündbare Variante bekommen

    Meines Wissens sind die Anbieter bereits verpflichtet Verträge mit kürzeren Laufzeiten anzubieten.
    Aber diese sind meist versteckt und völlig überteuert und somit keine wirkliche Alternative.
    Und eben weil diese Verpflichtung nicht funktioniert, braucht es eine andere Lösung.
    Das größere Problem sind auch nicht die 2 Jahre, sondern das es sich um 1 Jahr verlängert und man noch dazu 3 Monate Kündigungsfrist hat.
    Es ist gut das dagegen etwas getan wird.

  11. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: robinx999 11.11.20 - 19:27

    Es muss nur Basisanschlüsse mit Kurzer Laufzeit geben. Bei der Telekom gibt es AFAIK z.B.: keine Telefon / VDSL Anschlüsse mit Festnetzflatrate ohne Laufzeit

  12. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: ohhello2 11.11.20 - 19:48

    Ich bitte dich. In den Preisen ist doch schon einkalkuliert, dass einige Kunden nicht kündigen und es sich verlängert. Wenn der Gesetzgeber was an den Modalitäten schraubt, dann werden die Verträge halt etwas teurer im Monatspreis. Außerdem hat man mal wieder mehr Gesetze geschaffen, wodurch es wieder mehr Juristen braucht und alles langsamer und teurer wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.20 19:50 durch ohhello2.

  13. Re: Das Gesetz ist auch absoluter Schwachsinn

    Autor: crazypsycho 11.11.20 - 20:19

    ohhello2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bitte dich. In den Preisen ist doch schon einkalkuliert, dass einige
    > Kunden nicht kündigen und es sich verlängert. Wenn der Gesetzgeber was an
    > den Modalitäten schraubt, dann werden die Verträge halt etwas teurer im
    > Monatspreis. Außerdem hat man mal wieder mehr Gesetze geschaffen, wodurch
    > es wieder mehr Juristen braucht und alles langsamer und teurer wird.

    Du vergisst das es nicht nur einen Anbieter gibt, sondern mehrere die in Konkurrenz stehen.
    Das heißt die können nicht einfach die Preise erhöhen, weil dann verlieren sie Kunden. Denn der Wechsel würde dann ja jederzeit gehen und mehr nur einmal im Jahr.
    Durch diesen Konkurrenzkampf wird es eher günstiger als teurer.

    Mehr Gesetze heißt auch nicht, dass man mehr Juristen braucht, wie kommt man auf sowas?

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