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Dotcom witzelte,

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  1. Dotcom witzelte,

    Autor: azeu 20.11.12 - 15:08

    er könnte Hollywood zeigen wie man im Internet Geld verdient...

    Komisch, er spricht nicht davon, wie man z.B. die aktuelle Preispolitik im Internet für die User angenehmer machen könnte, sondern "nur" wie man selber damit Geld verdient/scheffelt. Typisch Kim halt, denkt bloss an den eigenen Ar..., deswegen ist seiner auch so gr...

    42

  2. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: Schattenwerk 20.11.12 - 15:13

    Man kann es mit der Interpretation von einigen Worten auch übertreiben.

    Twitter hat doch zusätzlich noch immer das bekannte Zeichenlimit oder? Großartige Ausführungen, wie was gemeint sein könnte, passen dort nicht hin. Betrifft aber nur Menschen wie dich.

    Großteil der Leute sollte dies entweder am Arsch vorbei gehen oder sie verstehen den Witz dahinter ;)

  3. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: bernd71 20.11.12 - 15:21

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Großteil der Leute sollte dies entweder am Arsch vorbei gehen oder sie
    > verstehen den Witz dahinter ;)

    Woher will er eigentlich Wissen wie das gehen soll, schließlich hat er mit Hollywood Inhalten nichts zu tun gehabt. Oder habe ich da was falsch verstanden. ;-)
    Sein Geschäftsmodell basiete doch wesentlich drauf das er quasi keine Produktionskosten hatte. Hört sich nach harten Zeiten für Schauspieler und Produktionsfirmen an.

  4. Er ist halt Geschäftsmann

    Autor: dabbes 20.11.12 - 15:24

    und kein heiliger Samariter.

  5. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: Muhaha 20.11.12 - 15:26

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sein Geschäftsmodell basiete doch wesentlich drauf das er quasi keine
    > Produktionskosten hatte.

    Es geht hier nicht um die Produktion von Inhalten, sondern um den Vertrieb von Inhalten. Zwei grundverschiedene Sachverhalte.

    > Hört sich nach harten Zeiten für Schauspieler und Produktionsfirmen an.

    Weder Schauspieler, noch Produktionsfirmen müssen ängstlich in die Zukunft schauen, ganz im Gegenteil. Wenn überhaupt etwas bedroht wird, dann sind es die immensen Profite der Leute an der Spitze der bisherigen Verwertungspyramide, die Nutznießer des bisherigen Systems.

  6. Re: Er ist halt Geschäftsmann

    Autor: azeu 20.11.12 - 15:27

    Denkst Du da nicht etwas zu kurz?

    Darf man als Geschäftsmann kein Gewissen haben?

    Entschuldigt der Gewinn immer die Methoden?

    42

  7. Re: Er ist halt Geschäftsmann

    Autor: Muhaha 20.11.12 - 15:31

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denkst Du da nicht etwas zu kurz?
    >
    > Darf man als Geschäftsmann kein Gewissen haben?
    >
    > Entschuldigt der Gewinn immer die Methoden?

    Muss man immer aus dem Kontext herausgerissen mit Extremen argumentieren? :)

  8. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: Lord Gamma 20.11.12 - 15:37

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht hier nicht um die Produktion von Inhalten, sondern um den Vertrieb
    > von Inhalten. Zwei grundverschiedene Sachverhalte.
    >

    Bisher nicht ganz. Wer riskiert denn in der Regel die Finanzierung von teuren Projekten, wenn nicht die, die dann auch für den Vertrieb verantwortlich sind? Woher hat denn Julia Schramm 100.000 Euro bezogen, bevor überhaupt was verkauft wurde?

  9. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: /mecki78 20.11.12 - 15:39

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch, er spricht nicht davon, wie man z.B. die aktuelle Preispolitik im
    > Internet für die User angenehmer machen könnte, sondern "nur" wie man
    > selber damit Geld verdient/scheffelt.

    Kim stand nie auf der Seite der Nutzer oder der Industrie oder auf sonst irgend einer Seite und er hat auch nie eine Pro oder Contra Stellung im Urheberkrieg bezogen, er ist einfach ein Unternehmer, der einen Dienst online angeboten hat über den man Dateien hosten und anderen Nutzern zugänglich machen kann und ihm ging es dabei nicht um das Wohl der Menschheit, sondern er wollte damit einfach nur Geld verdienen, so wie jeder Unternehmer, der ein Unternehmen betreibt. Das ist nichts verwerfliches, aber warum versucht ihn hier immer jeder als den großen Wohltäter hinzustellen und ist immer so bitterlich enttäuscht, wenn sich heraus stellt, dass er eben doch einfach nur ein Unternehmer ist?

    /Mecki

  10. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: burzum 20.11.12 - 15:48

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch, er spricht nicht davon, wie man z.B. die aktuelle Preispolitik im
    > Internet für die User angenehmer machen könnte, sondern "nur" wie man
    > selber damit Geld verdient/scheffelt. Typisch Kim halt, denkt bloss an den
    > eigenen Ar..., deswegen ist seiner auch so gr...

    Oh, schnell, bitte die Moralpolizei! Jemand wollte und hat äußerst erfolgreich Geld gemacht. Spricht da etwa nur der blanke Neid? Und ja, ich finde er kann sich die schamlosen Sprüche leisten, genauso wie Dieter Bohlen. Menschlich mag er ein Arsch sein für manchen aber er hat sich eine Position erarbeitet und für fachlich inkompetent halte ich ihn auch nicht. Genauso wenig wie Stefan Raab - er kann aus Scheiße Gold machen, das Talent erkenne ich ihm neidlos zu.

    Gut Kim mag vielleicht der MAFIAA (http://mafiaa.org/, passender Name...) auf die Füße getreten sein aber mich persönlich keult es wenig wenn ein Kapitalistenraubtier das andere beißt. Ob es rechtens war sollen bitte die Gerichte feststellen. Persönlich denke ich er hat nur einen Dienst angeboten. Die Telkos sind ja auch nicht haftbar für Absprachen zu Verbrechen über ihre Leitungen, oder kann man die wegen "Beihilfe" ran kriegen?

    Leute wie unsere lieben Volksverräter, sorry, sollte natürlich Vertreter heißen *hust*, die Milliardensummen auf Volkskosten verbrennen finde ich wesentlich schlimmer und der Aufregung "würdig".

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  11. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: Muhaha 20.11.12 - 15:50

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bisher nicht ganz. Wer riskiert denn in der Regel die Finanzierung von
    > teuren Projekten, wenn nicht die, die dann auch für den Vertrieb
    > verantwortlich sind?

    Weisst Du, wer in Hollywood den Großteil aller Filme produziert und vorfinanziert? Auch den Großteil der megateuren Blockbuster? Unabhängige Produktionsfirmen und reiche Einzelpersonen, Fremdinvestoren.

    Paramount und Co. erwerben von diesen Produktionsfirmen die exklusiven Vertriebsrechte. Das ist der Gewinn für die Produzenten. Was dann im Kino und via DVD eingespielt wird, das ist im Idealfall der Gewinn für den Inhaber der Vertriebsrechte.

    Den unabhängigen Produktionsfirmen ist es daher vollkommen wurscht, wie der Vertrieb ihrer Inhalte aussieht. Hauptsache, sie können ihre eigenen Kosten wieder einspielen und Gewinn machen. Gegen das phöse Internet lärmen daher auch nicht die Produzenten, sondern die momentanen Kontrolleure der bisherigen Vertriebswege. Die großen Film-Konzerne und Kinobesitzer. Die einen befürchten zu Recht, dass sie künftig weniger wichtig oder gar vollständig obsolet werden und die anderen verstehen mal wieder nicht, dass das Internet dem klassischen Kino kein Feind ist.

    > Woher hat denn Julia Schramm 100.000 Euro bezogen,
    > bevor überhaupt was verkauft wurde?

    Dreimal darfst Du raten ... von dem Verlag, der ihr Buch vertreiben (!) möchte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 16:05 durch Muhaha.

  12. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: shak 20.11.12 - 15:58

    >Lord Gamma schrieb:
    >--------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher nicht ganz. Wer riskiert denn in der Regel die Finanzierung von
    > teuren Projekten, wenn nicht die, die dann auch für den Vertrieb
    > verantwortlich sind? Woher hat denn Julia Schramm 100.000 Euro bezogen,
    > bevor überhaupt was verkauft wurde?

    Ja, und der Vertrieb soll optimiert werden! Wo ist das Problem (außer das man unbedingt was böses in den Worten erkennen will)?

    Wenn am Ende dabei rauskäme, das DRM befreite BlueRayBlockbuster für 5Euro zu kaufen sind und nicht viel mehr passiert als das einige Content-Lobby-Lohnesklaven ihren Job verlieren.... ahja....dann ist alles super :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 16:00 durch shak.

  13. Re: Er ist halt Geschäftsmann

    Autor: dabbes 20.11.12 - 16:09

    Ich heiße nicht gut was Dotcom da abzieht, wo auch immer du das aus meinem einfachen Statement herausgepickt hast.

  14. Nein

    Autor: SoniX 20.11.12 - 16:17

    Nein, er ist ein Betrüger; kein Geschäftsmann.

    Oder sind bei dir Waffenschmuggler auch Geschäftsmänner?

  15. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: SoniX 20.11.12 - 16:19

    Fast schon lieb diese Naivität.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.12 16:25 durch SoniX.

  16. Re: Nein

    Autor: Tantalus 20.11.12 - 16:20

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, er ist ein Betrüger; kein Geschäftsmann.

    Wen hat er denn konkret betrogen?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  17. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: bernd71 20.11.12 - 16:22

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bernd71 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Sein Geschäftsmodell basiete doch wesentlich drauf das er quasi keine
    > > Produktionskosten hatte.
    >
    > Es geht hier nicht um die Produktion von Inhalten, sondern um den Vertrieb
    > von Inhalten. Zwei grundverschiedene Sachverhalte.
    >

    Ja, aber sein Vertriebsmodell basiert(e) doch darauf das der Produzent nicht bezahlt werden musste. Ist doch schon irgendwie ein Unterschied, oder.

  18. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: bernd71 20.11.12 - 16:25

    Und auch hier muss die Vertriebsfirma das Geld für die Produktionsfirma einspielen. Auch etwas was im Geschäftsmodells des komischen Kielers keine Rolle spielte.

  19. Re: Dotcom witzelte,

    Autor: Thiesi 20.11.12 - 16:27

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lord Gamma schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Bisher nicht ganz. Wer riskiert denn in der Regel die Finanzierung von
    > > teuren Projekten, wenn nicht die, die dann auch für den Vertrieb
    > > verantwortlich sind?
    >
    > Weisst Du, wer in Hollywood den Großteil aller Filme produziert und
    > vorfinanziert? Auch den Großteil der megateuren Blockbuster? Unabhängige
    > Produktionsfirmen und reiche Einzelpersonen, Fremdinvestoren.

    Richtig. Ich finde das immer wieder lustig, wenn am Ende eines Megamillionenhollywoodblockbusters a la Avengers ganz am Schluss eine Copyright-Notice kommt, die da sinngemaess lautet

    (c) 2011 by Paramount Pictures & 13. Neue Delph-Film Beteiligungsgesellschaft & Co. KG.

    Bye, K&K,
    T-Zee

  20. Re: Nein

    Autor: SoniX 20.11.12 - 16:27

    Was willst du mit deiner Frage bezwecken? Du schreibst schon lange hier im Forum und weißt bestimmt was Sache ist.

    Die Urheber vielleicht? Den Staat?

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