1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Staatliche Überwachung: Google…

Nicht allzu ernst nehmen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.12.13 - 09:37

    Die Unternehmen sind in erster Linie daran interessiert, sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Dass die Aktivitäten der Geheimdienste unverändert weitergehen und dass sich daran nichts ändern wird, ist auch denen klar.

  2. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: yudothat 09.12.13 - 09:42

    Geb ich dir vollkommen recht, ist nur eine reine PR-Aktion

  3. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: Garius 09.12.13 - 09:50

    Volle Zustimmung.
    Interessanter wäre zu wissen, ob das jetzt von denen eine präventive Aktion ist, oder ob der Kundenrückgang hier zum handeln gezwungen hat.

  4. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.12.13 - 10:10

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Volle Zustimmung.
    > Interessanter wäre zu wissen, ob das jetzt von denen eine präventive Aktion
    > ist, oder ob der Kundenrückgang hier zum handeln gezwungen hat.

    Wie sollen zum Beispiel Google die Kunden ausgehen? Schneid mal deine Pakete mit Wireshark mit. Du wirst überrascht sein, wieviele Verbindungen im Hintergrund zu Google aufgebaut werden. Googleapis, Google Safebrowsing, Google Analytics, Google Syndication, usw., usw.. Wenn man da nicht mit Firewall, Adblock, etc. dagegenhält, ist man ganz automatisch deren Kunde.

  5. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: cry88 09.12.13 - 10:17

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie sollen zum Beispiel Google die Kunden ausgehen?

    Es geht um Cloudservices (dem neuen Zugpferd in der Branche). Dort wird von Gewinnrückgängen in Milliardenhöhe gesprochen. Bei solchen Prognosen würde ich auch was dagegen unternehmen. Insbesondere wenn der Staat nebenbei noch die internen Datenleitungen anzapft. Da wär ich auch ziemlich angepisst.

  6. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: Misthaufen 09.12.13 - 10:32

    Da fehlt mir das Wort "Scheinheiligkeit" ein, die müssen ja wirklich denken, dass sie nur naive und leicht beeinflussbare Nutzer haben …

  7. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: Anonymer Nutzer 09.12.13 - 10:35

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DTF schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie sollen zum Beispiel Google die Kunden ausgehen?
    >
    > Es geht um Cloudservices (dem neuen Zugpferd in der Branche). Dort wird von
    > Gewinnrückgängen in Milliardenhöhe gesprochen. Bei solchen Prognosen würde
    > ich auch was dagegen unternehmen. Insbesondere wenn der Staat nebenbei
    > noch die internen Datenleitungen anzapft. Da wär ich auch ziemlich
    > angepisst.

    Was meinst du denn was diese Dienste sind, die ich aufgezählt habe? Das sind auch Cloud-Dienste. Und die Cloud-Dienste, die du meinst, sind auch nur Datenkraken.

  8. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: Tamashii 09.12.13 - 11:29

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie sollen zum Beispiel Google die Kunden ausgehen? Schneid mal deine
    > Pakete mit Wireshark mit. Du wirst überrascht sein, wieviele Verbindungen
    > im Hintergrund zu Google aufgebaut werden. Googleapis, Google Safebrowsing,
    > Google Analytics, Google Syndication, usw., usw.. Wenn man da nicht mit
    > Firewall, Adblock, etc. dagegenhält, ist man ganz automatisch deren Kunde.

    Nee nee, nicht Kunde. WARE!

  9. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: peterkleibert 09.12.13 - 11:30

    Jaja, da sind wir wieder bei den Unterschiedlichen Definitionen von Cloud angelangt.
    In der Öffentlichkeit wird gerne verklärt, dass sich die Cloud sich durch die Örtliche und technische Unabhängigkeit auszeichnet. Was diese Definition angeht, gäbe es nun schon mehrere Jahrzente die Cloud. Larry Ellison gab dazu mal ein interessantes Interview, wo er klarstellte, wie absurd diese Erklärung ist (Churchill Club oder so ähnlich hiess das Interview).

    Viel sinniger und auch anerkannter in Fachkreisen ist die Erklärung der Cloud durch ein neues Bezahlmodell. Dabei zahlt man nicht mehr für die technische Infrastruktur, sondern für die tatsächlich genutzten Leistungen.

    Und zu deiner Aussage
    >Was meinst du denn was diese Dienste sind, die ich aufgezählt habe?

    >Googleapis, Google Safebrowsing, Google Analytics, Google Syndication

    So sind diese Dienste nicht der anerkannten, strengeren Definition von Cloud zuzurechnen. Denn Google verkauft diese Dienste nicht, sondern es ist ein Mittel von Google selbst um Produkte (bzw. Informationen) zu erstellen, welche sie dann weiterverkaufen können.

    Die Klassische Anwendung von Google, die in die Kategorie "Cloud Computing" gehört, ist Google Docs.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.13 11:41 durch peterkleibert.

  10. Re: Nicht allzu ernst nehmen

    Autor: Tamashii 09.12.13 - 11:36

    Misthaufen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da fehlt mir das Wort "Scheinheiligkeit" ein, die müssen ja wirklich
    > denken, dass sie nur naive und leicht beeinflussbare Nutzer haben …

    Ich fürchte, das ist auch so.
    Dem Durchschnittsnutzer, der mit IT nichts zu tun hat, ist überhaupt nicht bewusst, dass in Google auf so ziemlich jeder öffentlichen Internetseite "nutzt".

    An sich müsste man vor Nutzung des Internets Googles AGBs unterzeichnen - wie soll man denn als Ahnungsloser im Netz surfen, ohne von denen "genutzt" zu werden, ob man will oder nicht...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn, Bonn
  3. Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
  4. Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Hamburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. bis zu 20% auf Notebooks, bis zu 15% auf Monitore, bis zu 25% auf Zubehör)
  2. 599,99€ (Bestpreis)
  3. 129€ (Bestpreis)
  4. 949,90€ (Bestpreis)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Hitman 3 im Test: Agent 47 verabschiedet sich mörderisch
Hitman 3 im Test
Agent 47 verabschiedet sich mörderisch

Das (vorerst) letzte Hitman bietet einige der besten Einsätze der Serie - daran dürften aber vor allem langjährige Fans Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Hitman 3 angespielt Agent 47 in ungewohnter Mission

Star Wars und Star Trek: Was The Mandalorian besser macht als Discovery
Star Wars und Star Trek
Was The Mandalorian besser macht als Discovery

Unabhängig von der Story und davon, ob man Star Trek oder Star Wars lieber mag - nach den jüngsten Staffeln wird deutlich: Discovery kann handwerklich nicht mit The Mandalorian mithalten. Achtung, Spoiler!
Ein IMHO von Tobias Költzsch

  1. Lucasfilm Games Ubisoft entwickelt Open World mit Star Wars
  2. Krieg der Sterne Star Wars spielt unter dem Logo von Lucasfilm Games
  3. Star Wars chronologisch Über 150 Stunden Krieg der Sterne

Blackwidow V3 im Test: Razers Tastaturklassiker mit dem Ping
Blackwidow V3 im Test
Razers Tastaturklassiker mit dem Ping

Die neue Version der Blackwidow mit Razers eigenen Klickschaltern ist eine grundsolide Tastatur mit tollen Keycaps - der metallische Nachhall der Switches ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Gaming-Notebook Razer Blade 15 mit Geforce RTX 3080 und gestecktem RAM
  2. Project Brooklyn Razer zeigt skurrilen Gaming-Stuhl mit ausrollbarem OLED
  3. Tomahawk Gaming Desktop Razers winziger Gaming-PC erhält Geforce RTX 3080