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Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

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  1. Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Thomas Kraal 11.12.14 - 11:37

    Ich kann nur empfehlen schon prophylaktisch immer einen high anonymen Proxy einzusetzen. Wer dabei auf Nummer sicher gehen möchte, sollte unbedingt einen Proxy aus einem Land wählen das den VSA und seinen Vasallen,z. B. die VSKolonie BRD, politisch nicht so freundschaftlich gesinnt ist. Zum Glück wird die Liste dieser Länder immer länger.

  2. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Sybok 11.12.14 - 11:48

    Du findest es gut, dass Deutschland Feinde gewinnt? Ernsthaft?

  3. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Silencer04 11.12.14 - 12:02

    Jetzt sind diese Wahnwichtel schon auf Golem unterwegs. Dabei gibt es doch so wenig für die Ken'sche Anhängerschaft auf dieser Seite....

  4. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Thomas Kraal 11.12.14 - 12:14

    Ich würde es andersherum besser finden, aber die Politiker haben sich leider anders entschieden.

  5. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: chromosch 11.12.14 - 15:44

    Thomas Kraal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann nur empfehlen schon prophylaktisch immer einen high anonymen Proxy
    > einzusetzen. Wer dabei auf Nummer sicher gehen möchte, sollte unbedingt
    > einen Proxy aus einem Land wählen das den VSA und seinen Vasallen,z. B.
    > die VSKolonie BRD, politisch nicht so freundschaftlich gesinnt ist. Zum
    > Glück wird die Liste dieser Länder immer länger.


    Ist Deutschland ein Staat und haben wir eine Verfassung?

  6. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Replay 11.12.14 - 15:56

    Staat ja, Verfassung nein. Deutschland hat lediglich ein Grundgesetz, das ist was anderes als eine Verfassung. Ein Grundgesetz kann man z. B. im Verhältnis zu einer Verfassung relativ leicht ändern.

    Artikel 146
    Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

    Bis heute ist keine Verfassung „in freier Entscheidung“ beschlossen worden.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  7. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: chromosch 11.12.14 - 16:09

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Staat ja, Verfassung nein. Deutschland hat lediglich ein Grundgesetz, das
    > ist was anderes als eine Verfassung. Ein Grundgesetz kann man z. B. im
    > Verhältnis zu einer Verfassung relativ leicht ändern.
    >
    > Artikel 146
    > Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit
    > Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit
    > an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen
    > Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
    >
    > Bis heute ist keine Verfassung „in freier Entscheidung“
    > beschlossen worden.


    Ja ne is klar...

    Es gibt Verfassungen die sich viel einfacher als das Grundgesetz andern lassen.
    Im Übrigens sind die Wörter Verfassung und Grundgesetz vollständig synonym. In beiden Fällen geht es um die grundlegenden Gesetze eines Staates.
    Haben Länder wie Dänemark und der Vatikan auch keine Verfassung? Die nennen die auch Grundgesetz... Was ist mit Großbritannien?

    Was genau sollen denn die Unterschiede zwischen Verfassung und Grundgesetz sein?

  8. Back 2 Topic und auch gleich wieder weg davon...

    Autor: Djinto 11.12.14 - 16:36

    Ich nutze inzwischen aus Prinzip auch für ganz älltägliche Sachen das "Volksproxy" und generell pflichte ich dem TE bei. Jeder Bit verschlüsselter Traffic macht ein generelles Abhören sinnloser und die Enschlüsselung Aussichtsloser.

  9. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Replay 11.12.14 - 16:41

    Oh je, da ist wohl noch eine Stunde Geschichte notwendig. Da muß ein Norweger das Wesen des deutschen GG erklären... :-/

    Das derzeit geltende Völkerrecht, genauer nach der Haager Landkriegsordnung, Art. 43, RGBl. 1910, definiert das Grundgesetz als ein „Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit“. Dieses Provisorium kommt in dem von mir bereits genannten Art. 146 GG zum Ausdruck.

    Ein Provisorium ist, wie die Bezeichnung „Provisorium“ bereits andeutet, eben nicht endgültig, sondern (leicht) veränderbar, während eine Verfassung mehr oder weniger endgültig ist. Eine Verfassung bietet also Sicherheit, ein GG wesentlich weniger. Und bis heute wurde nach Art. 146 GG keine Verfassung beschlossen.

    Das deutsche GG basiert übrigens auf der Verfassung der Weimarer Republik.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  10. Proxys zu nutzen ist viel Gefährlicher!

    Autor: Anonymer Nutzer 11.12.14 - 16:47

    Wenn man ohne Proxy surft, kann einem nur vorgeworfen werden, die Seite genutzt zu haben.
    Wer aber einen Proxy benutzt serviert dem Betreiber sein gesamtes Surfverhalten inkl. genauen Daten wieoft welche Seite wann angesurft wurde und welche Downloadseiten benutzt wurden sowie wieviel Traffik verursacht wurde. Zudem funktioniert die Verfolgung über Monate hinweg und am Ende muss nur eine IP angefragt werden, um die Daten detailliert zu erhalten.
    Neben von der USA oder Contentindustrie betriebenen Scheinproxys können auch ehemals vertrauenswürdige Proys von entsprechenden Stellen übernommen worden sein.

  11. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: chromosch 11.12.14 - 16:55

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh je, da ist wohl noch eine Stunde Geschichte notwendig. Da muß ein
    > Norweger das Wesen des deutschen GG erklären... :-/
    >
    > Das derzeit geltende Völkerrecht, genauer nach der Haager
    > Landkriegsordnung, Art. 43, RGBl. 1910, definiert das Grundgesetz als ein
    > „Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem
    > militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit“. Dieses
    > Provisorium kommt in dem von mir bereits genannten Art. 146 GG zum
    > Ausdruck.
    >
    > Ein Provisorium ist, wie die Bezeichnung „Provisorium“ bereits
    > andeutet, eben nicht endgültig, sondern (leicht) veränderbar, während eine
    > Verfassung mehr oder weniger endgültig ist. Eine Verfassung bietet also
    > Sicherheit, ein GG wesentlich weniger. Und bis heute wurde nach Art. 146 GG
    > keine Verfassung beschlossen.
    >
    > Das deutsche GG basiert übrigens auf der Verfassung der Weimarer Republik.

    Da bist du aber auf eine ganze Reihe von lügen der sogenannten Reichsbürgerbewegung hereingefallen. In der Hager Landkriegsordnung kommt das Wort Grundgesetz überhaubt nicht vor und bei der Besetzung Deutschlands wurde diese auch überhaubt nicht angewendet.
    Ja, das Grundgesetz war ursprünglich mal als Provisorium gedacht weil man hoffte zeitnah einen gesamtdeutschen Staat zu haben. Allerdings ist das Grundgesetz spätestens mit dem Beitritt der DDR nicht mehr provisorisch. Auch eine provisorische Verfassung ist eine Verfassung.

    Das Grundgesetz basiert nicht wirklich auf der Weimarer Verfassung sondern es wurde aus deren Fehlern gelernt. Hat aber eh keine Bedeutung dafür ob das Grundgesetz eine Verfassung ist oder nicht. Man könnte das auch "Gesetze über den Staatsaufbau" nennen und es wäre trotzdem eine Verfassung...

    Das Grundgesetz lässt sich nicht leicht ändern sondern benötigt dazu zwei Drittel Mehrheiten im Bundestag und Bundesrat und bestimmte Teile dürfen überhaubt nicht geändert werden. Im Vergleich zu anderen Ländern sind diese Hürden sogar ziemlich hoch.
    Abgesehen davon sagt die Möglichkeit ob etwas geändert werden kann oder nicht überhaubt nichts darüber aus ob eine Verfassung eine Verfassung ist.

    Was ist das Grundgesetz denn wenn nicht eine Verfassung?

    Ist die Verfassung des Vatikans auch nur provisorisch oder die von Dänemark?

    EDIT:
    "Artikel 42
    Ein Gebiet gilt als Besetzt, wenn es sich tatsächlich in der Gewalt des feindlichen Heeres befindet.
    Die Besetzung erstreckt sich nur auf die Gebiete, wo diese Gewalt hergestellt ist und ausgeübt werden kann.

    Artikel 43
    Nachdem die gesetzmäßige Gewalt tatsächlich in die Hände des Besetzenden übergegangen ist, hat dieser alle von ihm abhängenden Vorkehrungen zu treffen, um nach Möglichkeit die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten, und zwar, soweit kein zwingendes Hindernis besteht, unter Beachtung der Landesgesetze."

    Offensichtlich sind wir nach der hager Landkriegsordnung überhaubt nicht besetzt womit sich der besagte Artikel 43 überhaubt nicht anwenden lässt und von einem Grundgesetz ist da auch nicht die Rede... Darunter fällt eher so etwas wie die militärgesetzgebung nach Ende des weltkriegs, aber die hager Landkriegsordnung wurde eh nicht angewendet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.14 17:12 durch chromosch.

  12. Re: Proxys zu nutzen ist viel Gefährlicher!

    Autor: Thomas Kraal 11.12.14 - 17:06

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man ohne Proxy surft, kann einem nur vorgeworfen werden, die Seite
    > genutzt zu haben.
    > Wer aber einen Proxy benutzt serviert dem Betreiber sein gesamtes
    > Surfverhalten inkl. genauen Daten wieoft welche Seite wann angesurft wurde
    > und welche Downloadseiten benutzt wurden sowie wieviel Traffik verursacht
    > wurde. Zudem funktioniert die Verfolgung über Monate hinweg und am Ende
    > muss nur eine IP angefragt werden, um die Daten detailliert zu erhalten.
    > Neben von der USA oder Contentindustrie betriebenen Scheinproxys können
    > auch ehemals vertrauenswürdige Proys von entsprechenden Stellen übernommen
    > worden sein.


    Wo hast du denn das her ? nach der jetzt gültigen Rechtsprechung dürfen die von dir genannten Daten nicht monatlenag vorgehalten werden. Da gibt es auch bei der Nutzung von Proxys keine Unterscheidung. Sollten Betreiber wiedererwartend und strafbar Daten vorhalten, hätten diese widerrechtl. genutzten Daten bei einem Rechtsstreit wohl kaum Aussicht auf Erfolg.

    Im übrigen weiss ein IP-Interessierter wohl kaum bei welchem Provider, geschweige denn Staatsanwaltschaft er nachfragen könne, wenn die IP Adresse beispielsweise aus dem Iran oder aus Rußland stammt. Wer auf amerikanische Scheinproxys reinfällt, hat selber Schuld, daher schrieb ich ja auch was von Ländern, die nicht die besten Freunde der BRD sind. Da wird ein Behördenaustausch wohl kaum komfortabel ausfallen.
    Achja, noch eine Frage: Warum sollte z.B. eine thailändische oder kolumbianische Proxy-IP Aufmerksamkeit beim Provider verursachen und das in Zeiten von Tor, etc. wo immer mehr Leute Proxys nutzen, nur um sich vor den ganzen Schnüfflern zu schützen ?

  13. Re: Proxys zu nutzen ist viel Gefährlicher!

    Autor: nille02 11.12.14 - 17:13

    Thomas Kraal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo hast du denn das her ? nach der jetzt gültigen Rechtsprechung dürfen die
    > von dir genannten Daten nicht monatlenag vorgehalten werden. Da gibt es
    > auch bei der Nutzung von Proxys keine Unterscheidung. Sollten Betreiber
    > wiedererwartend und strafbar Daten vorhalten, hätten diese widerrechtl.
    > genutzten Daten bei einem Rechtsstreit wohl kaum Aussicht auf Erfolg.

    Klar geht das in Deutschland. Dann gibt es halt noch ein Verfahren darüber wie die Daten erhoben wurden, aber nutzen kann man sie dennoch.

  14. Re: Proxys zu nutzen ist viel Gefährlicher!

    Autor: Anonymer Nutzer 11.12.14 - 17:20

    Thomas Kraal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man ohne Proxy surft, kann einem nur vorgeworfen werden, die Seite
    > > genutzt zu haben.
    > > Wer aber einen Proxy benutzt serviert dem Betreiber sein gesamtes
    > > Surfverhalten inkl. genauen Daten wieoft welche Seite wann angesurft
    > wurde
    > > und welche Downloadseiten benutzt wurden sowie wieviel Traffik
    > verursacht
    > > wurde. Zudem funktioniert die Verfolgung über Monate hinweg und am Ende
    > > muss nur eine IP angefragt werden, um die Daten detailliert zu erhalten.
    > > Neben von der USA oder Contentindustrie betriebenen Scheinproxys können
    > > auch ehemals vertrauenswürdige Proys von entsprechenden Stellen
    > übernommen
    > > worden sein.
    >
    > Wo hast du denn das her ? nach der jetzt gültigen Rechtsprechung dürfen die
    > von dir genannten Daten nicht monatlenag vorgehalten werden. Da gibt es
    > auch bei der Nutzung von Proxys keine Unterscheidung. Sollten Betreiber
    > wiedererwartend und strafbar Daten vorhalten, hätten diese widerrechtl.
    > genutzten Daten bei einem Rechtsstreit wohl kaum Aussicht auf Erfolg.
    Wenn z.B. die Contentindustrie Scheinfirmen in diersen Ländern eröffnet, dort die Daten mitschreibt, irgendeinen Sündenbock hochnimmt (wie im Artikel die beiden Anbieter) und behauptet, dass diese Daten von den Servern stammen, hast du große Probleme nachzuweisen, dass diese Daten nicht von den Anbieterseiten stammen.

    Desweiteren können alle gefundenen Daten verwendet werden. Sprich es wird ein Scheinanbieter gegründet, es werden Daten gesammelt, die Contentindustrie behauptet, sie haben den von ihnen selbst gegründeten Anbieter hochgenommen und schon dürfen sie auch Monate alte Daten gegen die Nutzer verwenden.

    > Im übrigen weiss ein IP-Interessierter wohl kaum bei welchem Provider,
    > geschweige denn Staatsanwaltschaft er nachfragen könne, wenn die IP Adresse
    > beispielsweise aus dem Iran oder aus Rußland stammt. Wer auf amerikanische
    > Scheinproxys reinfällt, hat selber Schuld, daher schrieb ich ja auch was
    > von Ländern, die nicht die besten Freunde der BRD sind. Da wird ein
    > Behördenaustausch wohl kaum komfortabel ausfallen.
    > Achja, noch eine Frage: Warum sollte z.B. eine thailändische oder
    > kolumbianische Proxy-IP Aufmerksamkeit beim Provider verursachen und das in
    > Zeiten von Tor, etc. wo immer mehr Leute Proxys nutzen, nur um sich vor den
    > ganzen Schnüfflern zu schützen ?
    Wenn die Contentindustrie in Thailand einen Scheinproxyanbieter eröffnet welcher von eben dieser finanziert wird, ist die Behördenzusammenarbeit scheißegal. Als Nutzer dieser Seite hat man eh keine Chance zu prüfen, ob die Firma wirklich existiert oder nur eine Briefkastenfirma ist oder sogar garnicht existiert.

  15. Re: Proxys zu nutzen ist viel Gefährlicher!

    Autor: nicoledos 11.12.14 - 17:23

    Zum einen agieren die Anbieter sicher nicht nach deutschem Recht. Das Business ist dreckig, die verdienen mit illegalen aktivitäten ihrer Kunden Geld. Da gibt es keinen, den man wirklich vertrauen kann. Die "bösen" Länder und die Unternehmen müssen auch ihre eigenen Interessen schützen. Nur, weil man kein Freund der Amerikaner oder Europäer ist, heisst das noch lange nicht, dass man in gewissen Bereichen auch mal kooperiert. Bei den ganzen Routen durch das Netz, kann man auch nie wissen, an welcher Stelle die Behörden ihre Daten abfangen. Diese problematischen Länder wie Iran gelten auch nicht unbedingt als besonders Internetfreundlich, da wird noch mehr gefiltert und geloggt als hier.

    Solltest auch etwas aufpassen. Nicht dass du beim nächsten Auslandsurlaub verhaftet wirst, weil du ein paar verbotene erotische Filme über Server eines moslemischen Landes gelanden hast.

  16. Re: Proxys zu nutzen ist viel Gefährlicher!

    Autor: Komischer_Phreak 11.12.14 - 18:09

    Thomas Kraal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wo hast du denn das her ? nach der jetzt gültigen Rechtsprechung dürfen die
    > von dir genannten Daten nicht monatlenag vorgehalten werden.

    In dem Satz fehlt etwas, nämlich das Anhängsel "wenigstens in Deutschland". Und genau darum sind Proxys sinnlos: Sind sie im Inland, können sie von einem Gericht zur Herausgabe der Daten gezwungen werden - und zwar schnell genug, um die Daten zu bekommen. Befindet sich der Proxy im Ausland, gibt es diese Tagesregelung nicht. Darüberhinaus liegst Du falsch: Die Daten müssen NICHT gelöscht werden. Es ist genau andersrum: Man muss sie nicht länger vorhalten.


    > Da gibt es
    > auch bei der Nutzung von Proxys keine Unterscheidung. Sollten Betreiber
    > wiedererwartend und strafbar Daten vorhalten, hätten diese widerrechtl.
    > genutzten Daten bei einem Rechtsstreit wohl kaum Aussicht auf Erfolg.

    Dann zeig mal einen entsprechenden Gerichtsfall. In Deutschland gibt es kein Miranda-Gesetz wie in den USA. Hier können auch illegal erworbene Beweise verwendet werden, siehe Steuer-CDs.

    >
    > Im übrigen weiss ein IP-Interessierter wohl kaum bei welchem Provider,
    > geschweige denn Staatsanwaltschaft er nachfragen könne, wenn die IP Adresse
    > beispielsweise aus dem Iran oder aus Rußland stammt. Wer auf amerikanische
    > Scheinproxys reinfällt, hat selber Schuld, daher schrieb ich ja auch was
    > von Ländern, die nicht die besten Freunde der BRD sind. Da wird ein
    > Behördenaustausch wohl kaum komfortabel ausfallen.

    Die meisten Proxy-Besitzer geben klein bei, wenn entsprechende Schreiben kommen. Da gibt es zig Fälle, wo genau das geschehen ist.


    > Achja, noch eine Frage: Warum sollte z.B. eine thailändische oder
    > kolumbianische Proxy-IP Aufmerksamkeit beim Provider verursachen und das in
    > Zeiten von Tor, etc. wo immer mehr Leute Proxys nutzen, nur um sich vor den
    > ganzen Schnüfflern zu schützen ?

    Ich sag's mal so: Wer sich mit Proxys schützt, ist sicherheitstechnisch in den 90`ern. Informier Dich doch mal, wie man seine Identität vernünftig verschleiert.

  17. Re: Proxys zu nutzen ist viel Gefährlicher!

    Autor: daZe 11.12.14 - 18:45

    Komischer_Phreak schrieb:
    > Die meisten Proxy-Besitzer geben klein bei, wenn entsprechende Schreiben
    > kommen. Da gibt es zig Fälle, wo genau das geschehen ist.

    Diese Fälle würden mich mal interessieren. Kannst du da eine Quelle angeben?

    > Ich sag's mal so: Wer sich mit Proxys schützt, ist sicherheitstechnisch in
    > den 90`ern. Informier Dich doch mal, wie man seine Identität vernünftig
    > verschleiert.

    Ich denke es kommt drauf an vor WAS man sich schützen will. Wer "sicher" vor der NSA surfen will oder hochgradig kriminelle Dinge vor hat, ist mit einem Proxy (egal wo er steht) sicherlich schlecht beraten (wie so ziemlich mit jeder anderen Anonymisierungstechnik auch - Stichwort „TOR“).
    Was ich allerdings nicht glaube ist, dass ein Proxy-Anbieter deutschen Behörden gegenüber auspacken würde – und mit Behörden meine ich die Kripo und nicht den BND - der hat andere Sorgen. Warum sollten sie auch? Die verdienen schließlich genau daran, dass sie es nicht tun und ihre Server in Ländern stehen haben in denen keine Pflicht zur Log-Erstellung herrscht (Niederlanden, Kanada, Hong-Kong, Schweden, etc.).

    Die meisten von denen haben Ihre Firmen in Ländern wie Panama oder den Cayman Islands und werben intensiv um europäische Kunden. (Siehe z.B. hier: http://privacyknowledge.org/blog/die-5-besten-vpns-f%C3%Bcr-torrents-filesharing-und-p2p).

    Mir ist auch kein Fall bekannt in dem ein ausländischer VPN-Anbieter wegen Delikten wie Filesharing oder ähnlichem jemals gegenüber einer deutschen Anwaltskanzlei oder Behörde Auskunft gegeben hätte.

  18. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Replay 11.12.14 - 19:01

    Reichsbürgerbewegung höre ich zum ersten Mal. Wieder was gelernt, auch wenn's hanebüchener Bockmist ist.

    Was an der Sache aber nichts ändert, daß das GG lt. Art. 146 sich selbst als provisorische Übergangslösung sieht und immer noch nicht festgelegt ist, daß es zur Verfassung wird. Solange Art. 146 GG gültig ist, ist das GG provisorisch.

    Letztendlich ist es egal, solange das Staatswesen funktioniert. Das tut es in Deutschland zum großen Teil, obwohl es, wie fast überall, auch Defizite gibt (BND/Totalüberwachung, Umgang mit Flüchtlingen, NSU, etc.). Solange der provisorische Status des GG nicht mißbraucht wird... Darum wäre mir es durchaus lieber, wenn Art. 146 GG mal vollzogen werden würde. Die Zeit wäre reif.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  19. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: chromosch 11.12.14 - 19:11

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reichsbürgerbewegung höre ich zum ersten Mal. Wieder was gelernt, auch
    > wenn's hanebüchener Bockmist ist.
    >
    > Was an der Sache aber nichts ändert, daß das GG lt. Art. 146 sich selbst
    > als provisorische Übergangslösung sieht und immer noch nicht festgelegt
    > ist, daß es zur Verfassung wird. Solange Art. 146 GG gültig ist, ist das GG
    > provisorisch.
    >
    > Letztendlich ist es egal, solange das Staatswesen funktioniert. Das tut es
    > in Deutschland zum großen Teil, obwohl es, wie fast überall, auch Defizite
    > gibt (BND/Totalüberwachung, Umgang mit Flüchtlingen, NSU, etc.). Solange
    > der provisorische Status des GG nicht mißbraucht wird... Darum wäre mir es
    > durchaus lieber, wenn Art. 146 GG mal vollzogen werden würde. Die Zeit wäre
    > reif.


    Das Grundgesetz ist aber eine gültige Verfassung und letztlich kann jede Verfassung durch eine neue ersetzt werden. Die Vater der amerikanischen Verfassung gingen davon aus das diese keine 50 Jahre überstehen würde. Artikel 146 GG war als eine Möglichkeit für die Wiedervereinigung gedacht. Da die DDR aber dem Grundgesetz beigetreten ist wird er heute als obsolet angesehen. Natürlich ist der Artikel noch in Kraft aber dadurch wird das Grundgesetz nicht zum Provisorium.
    Du hast recht, die Theorien der Reichsbürger wie Deutschland sei eine GmbH, Deutschland würde von Israel oder den USA beherrscht, das Grundgesetz sei keine Verfassung, Deutschland ist besetzt, die hager Landkriegsordnung gilt, wir alle sind kriegsgefangene usw sind in der tat alle bockmist.
    Ich kann nur das Buch vorwärts in die Vergangenheit empfehlen: http://buch.sonnenstaatland.com

  20. Re: Heute geht nichts mehr ohne High anonym. Proxy

    Autor: Anonymer Nutzer 11.12.14 - 21:14

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du findest es gut, dass Deutschland Feinde gewinnt? Ernsthaft?

    schlecht ist es nicht. vielleicht sehen sie dann irgendwann ein dass sie sich von den usa abwenden müssen.

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