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Eplus musste zwingend platt gemacht werden

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  1. Eplus musste zwingend platt gemacht werden

    Autor: doppelcopy 28.01.20 - 22:18

    weil drei Carrrier besser sind

  2. Re: Eplus musste zwingend platt gemacht werden

    Autor: Sterling_Archer 29.01.20 - 07:11

    Das wäre auch gut gewesen, wenn man nach dem Kauf nicht sofort all die erworbenen Türme a gerüstet hätte.

    Faktisch steht man bei o2 im selben alten Netz aber mit doppelt so vielen leuten

  3. Re: Eplus musste zwingend platt gemacht werden

    Autor: dermamuschka 29.01.20 - 09:35

    Sterling_Archer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre auch gut gewesen, wenn man nach dem Kauf nicht sofort all die
    > erworbenen Türme a gerüstet hätte.
    >
    > Faktisch steht man bei o2 im selben alten Netz aber mit doppelt so vielen
    > leuten

    Es ging ja auch eigentlich nur darum den Hauptwettbewerber im unteren Preissegment platt zu machen...
    Nun hat man die komfortable Situation, hier eigentlich gar keinen Wettbewerb mehr zu haben. Das Netzt wird zunehmend schlechter und nicht besser - die Kunden jedoch bleiben.

    Denn wer ehemals bei Eplus war bzw heute bei O2, ist das eben, weil er mobiles internet zwar ganz gut, aber eben doch nicht sooo wichtig findet. Diejenigen eben die hauptsächlich whatsapp und ab und zu mal instagram benutzen. Die nicht auf eine stehende Verbindung angewiesen sind.

  4. Re: Eplus musste zwingend platt gemacht werden

    Autor: fanavity 29.01.20 - 11:34

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sterling_Archer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [..]
    > Denn wer ehemals bei Eplus war bzw heute bei O2, ist das eben, weil er
    > mobiles internet zwar ganz gut, aber eben doch nicht sooo wichtig findet.
    > Diejenigen eben die hauptsächlich whatsapp und ab und zu mal instagram
    > benutzen. Die nicht auf eine stehende Verbindung angewiesen sind.

    Ich frage mich immer wie man solche Behauptungen aufstellen kann. Das ist und bleibt enorm Standortabhängig. In den Bereichen wo ich unterwegs bin habe ich indoor mit der Telekom meist nur E, bei o2 ~30Mbit LTE. Genauso während der Fahrt zur Arbeit. Mit der Telekom immer wieder Verbindungsabbrüche beim Telefonieren, o2 durchweg problemlos. Daher bin ich Kunde bei o2. Netter Nebeneffekt, ich zahle 1/3 vom Preis bei der Telekom ;)

    Zugegeben es gibt sicherlich mehrere Fälle wo es genau umgekehrt ist, aber auch es gibt ebene auch Situationen wie von mir beschrieben. Daher ist es immer schwierig zu behaupten die Telekom wäre der Heilige Gral und alles andere ist "schrott"

  5. Re: Eplus musste zwingend platt gemacht werden

    Autor: marcometer 29.01.20 - 12:58

    Da würde ich mich aber doch mal besser informieren.
    Die Wahrheit ist nämlich, dass die Standorte beider Netzbetreiber genau gleichberechtigt behandelt und zu einem neuen gemeinsamen Netz von 0 auf geplant wurden.
    O2 hat heute 7.000 Mobilfunk-Standorte mehr am Netz als vor der Übernahme von E-Plus.
    Das ist ein Zuwachs von rund 1/3.
    Da beide Netzbetreiber vorher nahezu gleich viele Standorte hatten kann man das leicht aufdröseln:
    1/3 kam dazu
    1/3 waren vorher gemeinsame Standorte
    das restliche Drittel wurde abgeschaltet, da in aller Regel nicht benötigt (zum Beispiel 2 Standorte im gleichen Dorf, oder nur wenige Dächer entfernt in Städten usw)

    Man hat also heute ein in mehrfacher Hinsicht besseres Netz, als es vor der Übernahme der Fall war.
    1. Weil ~1/3 mehr Standorte vorhanden sind
    2. Weil aus dem Topf beider Betreiber die jeweils am besten zueinander passenden Standorte ausgewählt wurden
    3. Weil selbst bei Doppelstandorten die jeweils bessere Position behalten wurde (z.B. höher am Mast)

    So sieht das aus, wenn man sich mal mit dem Thema beschäftigt, und nicht nur irgendwelche Parolen nachbrüllt.
    Und ja, bei einer solchen Übernahme gibt es immer auch einzelne Fälle, wo es mal schlechter wurde, aber in der Gesamtbetrachtung ging es um so viele Schritte voran, dass man sie kaum alle aufzählen könnte.

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