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Wozu

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  1. Wozu

    Autor: SternchenAgain 10.12.13 - 12:30

    Wozu brauchen wir Gerichte, wenn die gar kein Recht prüfen.

  2. Re: Wozu

    Autor: Anonymer Nutzer 10.12.13 - 12:41

    Die Richter sind nun wirklich nicht das Problem, bei 10.000 Anfragen kann man einfach nicht den Einzelfall prüfen.
    Die Politik ist gefragt, Gesetze reformieren angesagt.

  3. Re: Wozu

    Autor: TTX 10.12.13 - 12:43

    Klar kann man das, das ist deren Job. Wenn entsprechend zu wenig Leute da sind, ist das ein anderes Thema.

  4. Re: Wozu

    Autor: 486dx4-160 10.12.13 - 12:45

    Wenn die Richter überlastet sind: Sollten die Richter dann nicht besser alle Anfragen ablehnen statt allen zuzustimmen? Wäre auch bei Hausdurchsuchungen angebracht.

    Oder, damit's fair bleibt: Alle Anfragen gewissenhaft abarbeiten, wenn's dann 10 Jahre dauert dauerts halt so lang. Soll das Justizministerium eben mehr Richter einstellen.

  5. Re: Wozu

    Autor: Bassa 10.12.13 - 12:46

    Doch, die Richter sind das Problem. Sie haben etwas Illegales einfach durchgewunken.

  6. Re: Wozu

    Autor: Anonymer Nutzer 10.12.13 - 12:51

    Grundsätzlich haben sie ja recht, doch das Problem sitzt viel tiefer, für mehr Richter müsste man erstmal mehr Studienplätze schaffen, dafür wieder mehr profs und sehr viel mehr Geld.
    Dafür jedoch erst einmal mehr qualifizierte Abiturienten, ein Richter muss eben auch was können und einen gewissen Idealismus haben.
    Es wird von politischer Seite einfach zu wenig ausgebildet, daraus folgenden zu wenig Richter und es passieren Fehler.
    Oder einfach mal weniger streiten...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.13 12:53 durch Born2win.

  7. Re: Wozu

    Autor: thecrew 10.12.13 - 12:56

    "bei 10.000 Anfragen kann man einfach nicht den Einzelfall prüfen. "

    Ach und deswegen wird gewürfelt? Bzw einfach sooo mal "angenommen" es gäbe einen Verstoß?

    Normal muss es geprüft werden.. Sonst könnte ja jeder kommen und Massenanträge stellen. Weils zuviel ist bekommt man direkt recht oder wie?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.13 12:57 durch thecrew.

  8. Re: Wozu

    Autor: AntiMac 10.12.13 - 13:05

    Das alles ließe sich ganz leicht beheben.
    Alle Beamten und der Staat muss für grobe Pflichtverstösse haften.
    Dies ist so ein Fall. Wenn dann die Richter und andere Beamten für Ihre Faulheit haften würden, dann würde es schon etwas anders aussehen.
    Und ja, wenn ich von etwas keine Ahnung habe, und zu faul bin mich zu Informieren, ist es pure Faulheit.

    Dazu kommt dass es keine 10.000 Prüfungen sind. Es sind einzelne Anträge sie sich auf eine Vielzahl von Nutzern/IP's beziehen. Alleine einen Antrag der Auskunft über 500,1000 oder mehr IP Adressen haben möchte ist nicht zu viel verlangt.

  9. Re: Wozu

    Autor: dopemanone 10.12.13 - 13:06

    das war nicht illegal... wenn die kanzlei behauptet hätte, es hätte sich um p2p gehandelt, wäre das was anderes. haben sie aber nicht.

    [de.wikipedia.org]

  10. Re: Wozu

    Autor: dopemanone 10.12.13 - 13:09

    AntiMac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das alles ließe sich ganz leicht beheben.
    > Alle Beamten und der Staat muss für grobe Pflichtverstösse haften.
    > Dies ist so ein Fall. Wenn dann die Richter und andere Beamten für Ihre
    > Faulheit haften würden, dann würde es schon etwas anders aussehen.
    > Und ja, wenn ich von etwas keine Ahnung habe, und zu faul bin mich zu
    > Informieren, ist es pure Faulheit.
    >
    > Dazu kommt dass es keine 10.000 Prüfungen sind. Es sind einzelne Anträge
    > sie sich auf eine Vielzahl von Nutzern/IP's beziehen. Alleine einen Antrag
    > der Auskunft über 500,1000 oder mehr IP Adressen haben möchte ist nicht zu
    > viel verlangt.

    man merkt, dass du dich bestens auskennst. ist ja allgemein bekannt, dass richter eigentlich nur die füße hoch legen und am tag mal so 1-2 akten überfliegen...

    und du scheinst auch zu wissen wieviel anträge dort so eingehen. klär uns doch mal auf (mit quelle natürlich).

  11. Re: Wozu

    Autor: AntiMac 10.12.13 - 13:15

    Um deine zynisch Spruch zu Kommentieren.
    Ich muss mich da gar nicht auskennen. Das ist nicht nötig.
    In einem Rechtsstaat sollte jeder für seine Handlungen Haften. Auch der Staat wenn seine Staatsdiener grob Fahrlässig gehandelt haben.

    Wenn ein Handwerker etwas montiert wovon er keine Ahnung hat, und es schief geht, haftet er.

    In diesen Fall haben die Richter grob fahrlässig gehandelt.
    Die Menge an Anträgen (Schreibt man übrigens groß mein kleiner Zyniker) ist irrelevant. Und zwar nach deutschem Recht. Welches scheinbar! für alle gilt außer für unsere Staatsdiener.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.13 13:16 durch AntiMac.

  12. Re: Wozu

    Autor: dopemanone 10.12.13 - 13:15

    Born2win schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich haben sie ja recht, doch das Problem sitzt viel tiefer, für
    > mehr Richter müsste man erstmal mehr Studienplätze schaffen, dafür wieder
    > mehr profs und sehr viel mehr Geld.
    > Dafür jedoch erst einmal mehr qualifizierte Abiturienten, ein Richter muss
    > eben auch was können und einen gewissen Idealismus haben.
    > Es wird von politischer Seite einfach zu wenig ausgebildet, daraus
    > folgenden zu wenig Richter und es passieren Fehler.
    > Oder einfach mal weniger streiten...

    wie?? ich soll MEHR stuern zahlen? für richter- und professorengehälter und studienplätze? frechheit!
    die verdienen doch eh viel zu viel. zwar weniger als der europäische schnitt, aber egal.
    bestechlich dürfen sie natürlich auch nicht sein.
    oder die sollen halte mehr arbeiten! der tag hat immerhin 24 stunden.

    und klagen darf ich sooft ich will! wozu gibts sonst rechtsschutzversicherungen?
    15 euro für zu schnelles fahren? nicht mit mir! da kann sich ein richter ruhig mal ein paar stunden mit beschäftigen für meine steuergelder.

    vorsicht: kann spuren von ironie und anderen hülsenfrüchten enthalten!

  13. Re: Wozu

    Autor: Niaxa 10.12.13 - 13:17

    Und wie das illegal ist. Nicht die Anfrage aber die Zustimmung zum Herausgeben der Daten. Ohne zwingenden Verdacht, dürfen diese nicht herrausgegeben werden. Wenn etwas verboten ist und man zuwieder handelt kann man sich im allgemeinen vorstellen, dass dies mit Illegal zu bezeichnen wäre.

  14. Re: Wozu

    Autor: .02 Cents 10.12.13 - 13:20

    Die Frage ist coh nichtmal nach dem Richter, sondern nach der Institution Gericht in einem solchen Zusammenhang. Solche Sachen erledigt doch im Zweifelsfall irgendein Rechtspfleger oder aehnliche angelernte Kraft. Und aus irgendwelchen tatsaechlichen oder vorgeblichen Gruenden solche Sachen durchzuwinken kann doch wohl keine Entschuldigung sein. Das hat immerhin ernsthafte Konsequenzen fuer die Betroffenen, die entweder auf die Kosten fuer einen Anwalt hinauslaufen, oder eben die Zahlung um das ganze loszuwerden.

    Abgesehen davon: Selbst wenn es fuer das Gericht nicht zumutbar sein sollte, tausende Faelle einzlen zu pruefen, sollte es doch die Faelle wenigstens kategorisieren und pro Kategorie mal Stichprobenartig pruefen ...

  15. Re: Wozu

    Autor: AntiMac 10.12.13 - 13:20

    dopemanone schrieb:
    > wie?? ich soll MEHR stuern zahlen? für richter- und professorengehälter und
    > studienplätze? frechheit!
    > die verdienen doch eh viel zu viel. zwar weniger als der europäische
    > schnitt, aber egal.
    > bestechlich dürfen sie natürlich auch nicht sein.
    > oder die sollen halte mehr arbeiten! der tag hat immerhin 24 stunden.
    >
    > und klagen darf ich sooft ich will! wozu gibts sonst
    > rechtsschutzversicherungen?
    > 15 euro für zu schnelles fahren? nicht mit mir! da kann sich ein richter
    > ruhig mal ein paar stunden mit beschäftigen für meine steuergelder.
    >
    > vorsicht: kann spuren von ironie und anderen hülsenfrüchten enthalten!

    Man merkt du bist persönlich betroffen. Deine Kommentare geben viel persönliches frei aber wenig wirklich relevantes.
    Du kannst dich beruhigen. So schnell ändert sich hier nichts. Das wissen die Beamten zu verhindern. Also keep coooooool Zyni.

  16. Re: Wozu

    Autor: Orakle 10.12.13 - 13:23

    Ändert aber nichts an der Sache, dass es einfach durchgewunken wurde.

  17. Re: Wozu

    Autor: dopemanone 10.12.13 - 13:27

    AntiMac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um deine zynisch Spruch zu Kommentieren.
    > Ich muss mich da gar nicht auskennen. Das ist nicht nötig.
    > In einem Rechtsstaat sollte jeder für seine Handlungen Haften. Auch der
    > Staat wenn seine Staatsdiener grob Fahrlässig gehandelt haben.

    musst du auch nicht. tust aber so als ob...

    richter müssen unabhängig sein, damit sie vernünftig arbeiten können. sollte eigentlich logisch sein. zur richterhaftung: [de.wikipedia.org]

    > Wenn ein Handwerker etwas montiert wovon er keine Ahnung hat, und es schief
    > geht, haftet er.

    einen dienstleister mit einer rechtsgewalt zu vergleichen, macht keinen sinn.
    vgl.: [www.gesetze-im-internet.de]

    > In diesen Fall haben die Richter grob fahrlässig gehandelt.
    > Die Menge an Anträgen (Schreibt man übrigens groß mein kleiner Zyniker) ist
    > irrelevant. Und zwar nach deutschem Recht.

    die menge an anträgen (schreibe ich klein, wie alles andere auch, falls es dir entgangen ist) ist schon entscheidend, da das problem nicht die inkompetenz des richters sein wird, sondern einfach der umstand, dass die arbeitsbelastung zu hoch ist.

  18. Doch, das ist deren Pflicht !

    Autor: dabbes 10.12.13 - 13:29

    Genauso sollte es nicht möglich sein 10.000 Anzeigen zu erstellen, da sollte jeder Fall individuel eingereicht werden und zwar Handschriftlich.

    Die Gebühren sollten auf max. 50 Festgelegt werden.

    Dann nimmt der Blödsinn auch mal ein Ende.

  19. Re: Wozu

    Autor: sound 10.12.13 - 13:34

    Es wurden keine 10.000 Anfragen an das Gericht gestellt, sondern einige wenige, die allerdings "mal 700, mal 1000" IP-Adressen beinhalteten.

  20. Re: Wozu

    Autor: AntiMac 10.12.13 - 13:35

    dopemanone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AntiMac schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Um deine zynisch Spruch zu Kommentieren.
    > > Ich muss mich da gar nicht auskennen. Das ist nicht nötig.
    > > In einem Rechtsstaat sollte jeder für seine Handlungen Haften. Auch der
    > > Staat wenn seine Staatsdiener grob Fahrlässig gehandelt haben.
    >
    > musst du auch nicht. tust aber so als ob...
    >
    > richter müssen unabhängig sein, damit sie vernünftig arbeiten können.
    > sollte eigentlich logisch sein. zur richterhaftung:
    > de.wikipedia.org#Haftung
    Irrelevant. Wenn er grob Fahrlässig handelt MUSS er haften. Seine Arbeit muss es nach besten Wissen und Gewissen tätigen. Ansonsten haben wir eine 2 Klassen Gesellschaft. (Was wir auch haben)
    >
    > > Wenn ein Handwerker etwas montiert wovon er keine Ahnung hat, und es
    > schief
    > > geht, haftet er.
    >
    > einen dienstleister mit einer rechtsgewalt zu vergleichen, macht keinen
    > sinn.
    > vgl.: www.gesetze-im-internet.de
    Aber natürlich macht es Sinn. Daher gibt es andere Europäische Länder wo der Staat haftet.
    Wenn es keinen Sinn machen würde wäre es dort nicht so.
    >
    > > In diesen Fall haben die Richter grob fahrlässig gehandelt.
    > > Die Menge an Anträgen (Schreibt man übrigens groß mein kleiner Zyniker)
    > ist
    > > irrelevant. Und zwar nach deutschem Recht.
    >
    > die menge an anträgen (schreibe ich klein, wie alles andere auch, falls es
    > dir entgangen ist) ist schon entscheidend, da das problem nicht die
    > inkompetenz des richters sein wird, sondern einfach der umstand, dass die
    > arbeitsbelastung zu hoch ist.
    Er kann dann dennoch nicht einfach alles durch winken. Er MUSS seine Arbeit gewissenhaft tun.
    Was er in diesem Fall nicht tat. Und weil ihm keiner was kann, tat er es.
    Würde er haften, würde er sicherlich so nicht tun.

    Tun ist ein schönes Wort :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.13 13:36 durch AntiMac.

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