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Komische Geschichte

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  1. Komische Geschichte

    Autor: peter observer 25.09.10 - 14:32

    Welche Seite der Geschichte nun den größten Wahrheitswert hat, ist jetzt nicht gerde ersichtlich. Sieht alles nach ner privaten Schlammschlacht aus.

  2. Re: Komische Geschichte

    Autor: Durchsicht 25.09.10 - 14:51

    Erfahrungsgemäß sollte man vielmehr dem SPIEGEL misstrauen. Finde es daher auch angebrachter im Konjunktiv zu schreiben: "Laut eines Interviews des Nachrichtenmagazins SPIEGEL hätte Herr Sowieso gesagt...". Einige Journalisten verdrehen nämlich selbst bei Interviews die Worte nach Belieben.

  3. Re: Komische Geschichte

    Autor: nasenhaar 25.09.10 - 15:52

    Ist doch klar wie Klosbrühe was hier passiert....
    Wikileaks wird langsam aber sicher mit haltlosen Anklagen und politischer Willkür zersetzt.

  4. Re: Komische Geschichte

    Autor: AssangeRaus 25.09.10 - 16:05

    WikiLeaks selbst ist total undurchsichtig, das Produkt eines Egomanen, der sich selbst als unfehlbar sieht und extrem arrogant ist.

    Diese Seite ist gefährlich. Nicht, weil sie irgendwelche Dokumente veröffentlicht, sondern weil Assange sie zur politischen Meinungsmache verwendet, um seine eigene krude Ideologie auszudrücken.

  5. Re: Komische Geschichte

    Autor: nasenhaar 25.09.10 - 16:16

    AssangeRaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WikiLeaks selbst ist total undurchsichtig, das Produkt eines Egomanen, der
    > sich selbst als unfehlbar sieht und extrem arrogant ist.
    >
    > Diese Seite ist gefährlich. Nicht, weil sie irgendwelche Dokumente
    > veröffentlicht, sondern weil Assange sie zur politischen Meinungsmache
    > verwendet, um seine eigene krude Ideologie auszudrücken.

    Auch damit muss man sich auseinandersetzen.
    Neue Köpfe sind immer gut.
    Das projekt an sich, vielleicht bin ich darin etwas naiv, muss man als Demokrat unterstützen.

  6. Re: Komische Geschichte

    Autor: Warmduscher 25.09.10 - 18:58

    Nö, muss man aus o.g. Gründen eben gerade nicht, weil weder Quellen, noch Inhalte noch sonstwas transparent ist.

    Wer garantiert mirdass dort ausnahmeslos alles veröffentlicht wird? Wer sagt mir dass die Dokumente wirklich echt sind? Wer sagt mir dass nicht nur Informationen die eine best. Seite belasten veröffentlicht werden? Auchso, ich habe das Verprechen eines mediengeilen Egomanen, da bin ich aber beruhigt.

  7. Re: Komische Geschichte

    Autor: mojo 25.09.10 - 19:35

    @ Warmduscher
    Ich geb Dir 100% recht
    Wikileaks = notgeile Selbstpublizisten

  8. Rüge des Presserates

    Autor: Crass Spektakel 25.09.10 - 19:49

    Der deutsche Presserat hat immerhin Wikileaks gerügt wegen konsequentem Nichtschwärzung von Namen. Ein Sprecher meinte sogar daß Wikileaks Blut an den Händen hat. Das war schon vor der NATO-Geschichte.

    Assange macht es sich zu einfach, er sagt "ich hab zu wenig Personal ums ethisch korrekt zu mache, also juckt mich das nicht.

  9. Re: Komische Geschichte

    Autor: Mipsi 25.09.10 - 22:40

    Also bei den Afghanistan Dokumenten hat das Pentagon selber die Echtheit bestätigt.

    Und auch wenn sie nicht alles Veröffentlichen...etwas Information ist besser als gar keine.

  10. Re: Komische Geschichte

    Autor: Remburlien 25.09.10 - 22:42

    @mojo

    ....die Bild reicht ja auch als Informationsquelle, gell?

  11. Re: Komische Geschichte

    Autor: gisu 25.09.10 - 23:05

    Das Problem ist aber nicht Wikileaks ansich, weil das Projekt in dem Sinne, ja Informationen ans Tageslicht bringt, die politisch unbequem sind. Es ist dabei aber nicht einmal die Spitze des Eisbergs.
    Ich finde es gut das es so was gibt, da sich etablierte Medien bei politischen Themen kaum noch trauen investigativ vorzugehen. Sprich die bewegen sich immer mehr in dem Rahmen den ihnen die Politik und die Wirtschaft vorgibt, weichen sie davon ab kann es eben schnell passieren das man ganz weit unten landet.

    Nur wird meiner Meinung nach das eigentliche Ziel von Wikileaks durch Julian Assange pervertiert, der sich mehr und mehr aufspielt wie der moderne Informations Robin Hood. Reine Selbstdarstellung seiner seits, und er spielt den modernen Märtyrer, darauf wird er wohl stehen. Und dem zu folge wird es hinter den Kulissen von Wikileaks langsam kriseln, es ist eben keine One Man Show, da hängen ein paar andere Leute mit drin.

    Würde mich nicht wundern wenn sich dort die Lage zuspitzt und das Projekt Wikileaks zerbricht, dann bekommt Assange seine One Man Show, und die restlichen Mitglieder machen an dem Projekt weiter das Wikileaks mal werden sollte.

  12. Re: Komische Geschichte

    Autor: Symbian-Handies sind out 25.09.10 - 23:13

    Man muss selber sauber sein, wenn man für Sauberkeit sorgen will.

    D.h. es ist grundsätzlich alles zu schwärzen und andere Dinge als Regeln festzulegen. Z.b. die Kosten klar zu veröffentlichen und von Dritten überwachen zu lassen.

    Egomanismus und Machtgier hat aktuelle und beendete Parteien (Hamburg) zu Kopien derer gemacht, deretwegen sie damals auf die Straße gingen: Klüngel, Machtgier,... .

    Wer war zu dumm, einen neuen Präsidenten zu stellen ? Die Basis sollte sich ihre Vorstände mal vornehmen und abwählen. Solche Leute sind sehr gut verzichtbar.
    Und Ausreden gibts da keine. Dafür ist man damals nicht auf die Straße gegangen. Wer hat Parteimitglieder eingestellt und befördert. Keine anständige Partei braucht dank IT neue Mitarbeiter im Ministerium.

    usw.
    Macht marodiert Moral.
    Die meisten gehen dann schnell unter wie die Koks-Partei.
    Quasi keiner lernt gar nix. Und in vielen Foren folglich auch leider nicht :-(((
    Siehe das Thema mit den Finanzen als Sequoia-Tree-View. Ständig rumheulen das GEZ böse ist, aber an Staatsfinanzen nicht interessiert sein, weil man dort nicht über Apple Haten kann. Tolle Foren... .

  13. Re: Komische Geschichte

    Autor: mojo 25.09.10 - 23:14

    Gut formuliert :)

  14. Re: Komische Geschichte

    Autor: mojo 25.09.10 - 23:18

    @gisu

  15. Re: Komische Geschichte

    Autor: mojo 25.09.10 - 23:25

    @Remburlien wenn du nur die kennst :P bitte, ich kann dir auch andere empfehle..

  16. Re: Komische Geschichte

    Autor: Der Kaiser! 25.09.10 - 23:30

    > Würde mich nicht wundern wenn sich dort die Lage zuspitzt und das Projekt Wikileaks zerbricht, dann bekommt Assange seine One Man Show, und die restlichen Mitglieder machen an dem Projekt weiter das Wikileaks mal werden sollte.
    Find ich jetzt nicht so schlimm.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  17. Re: Komische Geschichte

    Autor: Trollexorzist 25.09.10 - 23:36

    > Macht marodiert Moral.
    > Die meisten gehen dann schnell unter wie die Koks-Partei. Quasi keiner lernt gar nix. Und in vielen Foren folglich auch leider nicht :-(((
    > Siehe das Thema mit den Finanzen als Sequoia-Tree-View. Ständig rumheulen das GEZ böse ist, aber an Staatsfinanzen nicht interessiert sein, weil man dort nicht über Apple Haten kann. Tolle Foren... .

    Tja, vorallem wen man bedenkt, dass es den Meisten eigentlich nur an Eigeninitiative fehlt (Posten in Foren wie schlecht doch die Welt ist, ist keine Eigeninitiative, dass ist eher Meckern auf Kindergartenniveau). Aber sieh's mal so, solche Leute wollen ja nicht, dass sich was ändert, wäre ja doof wenn man nix mehr zu meckern hätte.



    Theoriebeispielfrage an die besagte Zielgruppe: Was glaubt ihr wird ein Alex Jones, wenn er US-Präsident werden würde, wirklich verändern? Was würde ein Julien Assange ... ach nein halt, mit dem klappt das nicht. Belassen wir es erstmal bei A.J..

  18. Re: Komische Geschichte

    Autor: keine sprecher 25.09.10 - 23:41

    New York Times hat ein riesen Dossier aufgemacht, wie viele Zilliarden in den Geheimdiensten landen. Keinen interessiert es nennenswert.

    Wenn man mal Blogs usw. schaut, sind (nach 1-2 Jahren) endlich die Journalisten auch sauer auf die Zustände.
    Wenn man Medienblogs/News schaut, merkt man, das es mikroskopische Bezahlungen sind.
    D.h. mit wenigen Spenden oder "Abonnenten" kann man auch Artikel organisieren. Ich hab nichts dagegen, wenn meine ct-Abo-Exemplare nach 3 Monaten werbefinanziert frei werden und erwarte das von meinem Vereinszeitschriften wie ADAC-Magazin oder Oracle-User-Group-Journal(erfunden) auch.

    Wer will, lädt seine Texte hoch und wenn genug eingenommen wurde, werden sie mit iAD bei iZine/KindleMag werbefinanziert veröffentlicht wenn Steve Jobs irgendwann mal so schlau ist, sich nicht mit langweiligen Büchern sondern 0dayz-Zeitschriften die Kohle zu krallen.

    Die ganzen arbeitslosen Journalisten machen es möglich und schnell bezahlbar.
    Über Nutztexte wie "Magura Bremsen selber einrichten" "Knight-Rider-LED-Lampe von AvW-Versand selber einbauen"... kann man wahren Journalismus dann auch Querfinanzieren.

    Leider organisiert sich keine keine Journalistengruppe über reporter-ohne-Grenzen-organisierte Server. ja, die sind nicht neutral. Aber darauf kommts nicht an! wenn man es passend organisiert und z.b. 5 Member-Journalisten des Servers den Artikel akzeptieren müssen, damit er veröffentlicht wird. Tippfehler und fehlende Quellen wie woanders sind dann hoffentlich raus.
    Zeitschriftenfreier "graswurzel" web2.0-Journalismus.

  19. Re: Komische Geschichte

    Autor: Einer 26.09.10 - 00:26

    Mipsi schrieb:

    > etwas Information ist besser als gar keine.

    Nicht unbedingt.

    Manchmal ist keine Information besser als eine.

  20. Re: Komische Geschichte

    Autor: die lobbyisten sind hier 26.09.10 - 00:49

    "Genau".
    Halbwahrheiten sind nicht nützlich und werden gern von Diktatoren und Lobbyisten genutzt.

    Allerdings hat normalerweise vollumfängliche Information Vorrang vor "gar keine Information".
    "Ich mach gar keine Unit-Tests weil irgendeinen Fehler wird die Software/Flugzeug/Auto-Brems-Steuergerät/... trotzdem haben" ist ja auch keine Ausrede.

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