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"Onlinesucht", "Internetsucht"

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  1. "Onlinesucht", "Internetsucht"

    Autor: Arkarit 30.11.15 - 23:09

    Ich kann mit dieser seltsamen Meta-Kategorie nichts anfangen.

    Einen Spielsüchtigen, der in einem schädlichen Ausmaß Spielhallen aufsucht, würde man ja auch nicht zusammen mit Sexsüchtigen und Alkoholikern als "Haus-süchtig" bezeichnen, nur weil Spielhallen, Bordelle und Kneipen sich eigentlich immer in Häusern befinden.

    Wohlgemerkt, ich stelle keineswegs in Frage, dass das Internet diverse Suchtgefahren birgt. Ich habe das durchaus im Bekanntenkreis schon erlebt.

    "Online-sein" als solches aber ist für mich mittlerweile ebenso selbstverständlich und neutral, wie dass ich mich die meiste Zeit in Häusern aufhalte.

    Entsprechend seltsam empfinde ich teilweise auch die Selbsttest-Fragen.

    "Ich kann mir ein Leben ohne Internet bzw. Computer nicht mehr vorstellen."
    Natürlich nicht. Genausowenig wie ein Leben ohne Häuser. Ausserdem verdiene ich meine Brötchen damit.

    Allerdings waren auch eine Menge Fragen dabei, die durchaus treffend sind und die meiner Erfahrung nach auch gute Indizien für Sucht liefern, z.B. Dosissteigerung, Kontrollverlust, schädliche soziale Auswirkungen.

    Trotzdem verstehe ich nicht, warum man das unter einer derartig groben Kategorie "Onlinesucht" zusammenfasst.

  2. Re: "Onlinesucht", "Internetsucht"

    Autor: Garius 30.11.15 - 23:41

    Wieso? Onlinesucht beschreibt den gemeinsamen Nenner dieser nicht stoffgbundenen Süchte. Dein Beispiel beschreibt es auch ganz richtig, nur in die falsche Richtung. Du sagst ja eben auch alkoholsüchtig und nicht biersüchtigt. Du sagst spielsüchtig und nicht explizit pokersüchtig. Das sind bereits übergeordnete Begriffe. Also sagst du auch nicht facebooksüchtig sondern onlinesüchtig. Deshalb spricht der Teaser ja auch von "Online- und Computerspielsucht". Edit: Computerspiele müssen ja nicht zwangsläufig online stattfinden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.15 23:43 durch Garius.

  3. Re: "Onlinesucht", "Internetsucht"

    Autor: Th3Br1x 01.12.15 - 07:52

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso? Onlinesucht beschreibt den gemeinsamen Nenner dieser nicht
    > stoffgbundenen Süchte. Dein Beispiel beschreibt es auch ganz richtig, nur
    > in die falsche Richtung. Du sagst ja eben auch alkoholsüchtig und nicht
    > biersüchtigt. Du sagst spielsüchtig und nicht explizit pokersüchtig. Das
    > sind bereits übergeordnete Begriffe. Also sagst du auch nicht
    > facebooksüchtig sondern onlinesüchtig. Deshalb spricht der Teaser ja auch
    > von "Online- und Computerspielsucht". Edit: Computerspiele müssen ja nicht
    > zwangsläufig online stattfinden.

    Wäre "socialmediasüchtig" nicht passender?
    Denn in diesem Falle von einer generellen "Onlinesucht" zu sprechen, finde ich falsch. Denn sonst müsste man bei einem "Socialmedia-Entzug" ja schon durch das Surfen auf Golem/Wikipedia rückfällig werden. Wie bei der Alkoholsucht. Auch, wenn es meist Bier ist. Jeder Tropfen Alkohol kann einen Rückfall bewirken.

  4. Re: "Onlinesucht", "Internetsucht"

    Autor: der_wahre_hannes 01.12.15 - 11:48

    Th3Br1x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre "socialmediasüchtig" nicht passender?

    Unterscheidest du bei Spielsüchtigen denn, ob sie nach Kartenspielen oder Automatenspielen süchtig sind?

    > Denn sonst müsste man bei einem "Socialmedia-Entzug" ja schon
    > durch das Surfen auf Golem/Wikipedia rückfällig werden.

    Was genau hält denn den "Social Media-Süchtigen" davon ab, nicht neben Golem auch noch auf fb oder twitter zu surfen?

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