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"das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

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  1. "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: Eheran 16.10.18 - 16:20

    >Die Grünen kritisieren, dass die Regierung "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" unterschätze, sagte deren innovationspolitische Sprecherin Anna Christmann.

    Was soll man denn noch machen? Es gibt so viele Förderprogramme und nichts ändert sich? Hat jemand eine Idee? Hat die Sprecherin bzw. die Grünen eine Idee?


    Manche Programme sind auch ausschließlich für Frauen (Beispiel: MeCoSa 4.0), was ich unnötig sexistisch finde.
    Aber:
    >Das Projekt MeCoSa 4.0 richtet sich nicht nur an Cis-Frauen, sondern auch an Student*innen, die sich als Trans* und Inter* definieren.

    Da weißt man schon, woher der Wind weht. Ich kann also hingehen, muss dann aber behaupten, dass ich mich als Frau fühle... okay. Was für eine absurde Diskriminierung nach dem Geschlecht bzw. nach der Denkweise... das ist nur noch lächerlich. Es wird im Sport noch richtig Probleme geben, wenn dort Männer (die sich als Frau präsentieren/fühlen/leben) die Rekorde der Frauen brechen.

  2. Schon passiert.

    Autor: Missingno. 16.10.18 - 16:23

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird im Sport noch richtig Probleme geben, wenn dort Männer (die sich als Frau präsentieren/fühlen/leben) die Rekorde der Frauen brechen.
    http://www.danisch.de/blog/2018/10/15/bedenke-worum-du-bittest-6/#more-25847

    --
    Dare to be stupid!

  3. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: aLpenbog 16.10.18 - 16:40

    Frage mich immer warum es problematisch ist, dass nur ~20% Frauen sind es aber nicht problematisch ist, dass wir nur einstellige Prozentbereiche haben bei Berufen wie Straßenbauerin, Maurerin, Gerüstbauerin, Elektroinstallateurin, Anlagenmechanikerin, Soldatin, Dachdeckerin, Müllfrau oder unter Tage.

    Auch haben wir keine großen Probleme durch zuwenig männliche Kosmetiker, Friseure usw. Warum will man unbedingt den Bereich künstlich mit Frauen anreichern, sie zusätzlich und künstlich motivieren. Denn wenn es in das Berufsleben geht und die Förderung, die schon fast an eine Sonderschule erinnert zu ende ist, dann kommt das erwachen. Da klatscht niemand mehr, wenn man selbstständig Word startet und sagt einem wie toll man das Gemacht hat.

    Wenn das Interesse nicht da ist, dann ist das eben so. Es wird den Mädels ja nicht verwehrt. Wir haben hier ja kein Problem des Ausschlusses. Wir haben viel mehr schon das Problem, dass wir teilweise zu viele haben die blind in den Bereich kommen, weil sie denken sie spielen gerne Computerspiele, also werden sie die später programmieren, denn das ist quasi das selbe wie das Zocken. Oder Studienabbrecher im IT-Bereich, da die Leute hier eher Praxis am Computer erwarten, anstatt viel Mathematik und ein paar theoretische Konzepte.

    Am Ende sollte man eher mehr Leute abschrecken als mit Sonderförderung und co. rein zu drängen. Das hilft weder dem IT-Bereich, noch den Mädels.

  4. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: Anonymouse 16.10.18 - 16:47

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Die Grünen kritisieren, dass die Regierung "das Problem von zu wenigen
    > Frauen im IT-Bereich massiv" unterschätze, sagte deren
    > innovationspolitische Sprecherin Anna Christmann.
    >
    > Was soll man denn noch machen? Es gibt so viele Förderprogramme und nichts
    > ändert sich? Hat jemand eine Idee?

    Ganz klar und offensichtlich: Zwangsarbeit!

  5. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: Eheran 16.10.18 - 17:01

    Weil das hoch angesehene Berufe sind, die Frage ist leicht zu beantworten.

  6. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: Sinnfrei 16.10.18 - 18:52

    Ich habe mal gehört viele Frauen haben einfach gar kein Interesse an der IT - aber das darf man nicht sagen, weil dann kann man recht leicht seinen Job verlieren.

    __________________
    ...

  7. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: koelnerdom 16.10.18 - 20:06

    Jaja, der unverstandene, geknechtete, weiße Mann. Darf nichts sagen - noch nicht mal, wenn er doch nur aufzeigen will, dass man arme, arme Frauen ins Unglück stürzt.

  8. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: friespeace 16.10.18 - 20:14

    Wir haben inzwischen ganz andere und reale Probleme, nämlich zu viele weibliche Studenten der Medizin.
    Leider brechen nämlich deutlich mehr Frauen als Männer das Studium ab und ebenso arbeiten deutlich weniger Frauen als Männer nachher überhaupt sowie Vollzeit in dem Beruf.
    Was schlicht zu einem Ärztemangel führt.

    Das Thema ist tatsächlich ein Problem wird aber jetzt erst so langsam mal an die Öffentlichkeit gebracht.

  9. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: Eheran 16.10.18 - 20:40

    Gibts dazu statistiken?

  10. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: koelnerdom 17.10.18 - 08:21

    Da hast du wohl ein bisschen was falsch interpretiert. Kann ja mal vorkommen.

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/sexismus-in-der-medizin-in-der-klinik-werden-frauen-nicht-ernstgenommen/22641788.html

  11. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: mannzi 17.10.18 - 08:52

    Interessanter Artikel. Nur wird bei dem Lösungsansatz auch nicht das "Problem" gesehen, dass nicht wenige Frauen die Kinder betreuen wollen. Und es daneben Männer schwieriger haben die Auszeit überhaupt nehmen zu können.

  12. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: azeu 17.10.18 - 09:30

    Ohje

    ... OVER ...

  13. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: Eheran 17.10.18 - 10:31

    Der Artikel...
    >Mit ihr in den Hörsälen saßen hauptsächlich Frauen.
    >61 Prozent
    >Doch die, die Vorlesungen und Seminare hielten, waren fast alle Männer.
    So wie es einmal "hauptsächlich Frauen" sind, sind es das andere mal "fast nur Männer" - wie viel % sind es denn? Auch 60?

    >„Das war frustrierend“
    >„Man kommt als junge Frau mit der Vorstellung an die Uni, dass man alles werden kann, was man will. Und dann haben fast nur Männer Führungspositionen.“ Das schränke einen in der Vorstellung ein, was man als Frau in der Medizin erreichen könne und bremse einen von Anfang an aus.
    Was sind das denn für Denkweisen? Wie kommt man auf solche Gedanken? Was hat das mit dem Geschlecht zu tun?

    >„Flexiblere Arbeitszeiten, Job-Sharing-Modelle und Teilzeitstellen müssen in der Medizin selbstverständlicher werden – und zwar für Männer und Frauen“, fordert Barbara Schmeiser.
    Haben wir denn aktuell einen Ärztemangel oder reichlichen Überschuss? Ich dachte eher ersteres mit entsprechend großen gesellschaftlichen Problemen. Da kann man nicht noch die wenigen vorhandenen in Teilzeit schicken.

    >Doch dabei bleibt es nicht immer: „Einmal hat mir ein Arzt ,Popoklatscher’ als Strafe angedroht.“ So etwas passiere männlichen Kommilitonen nicht.
    Mit was für Lappalien man sich beschäftigen kann... und natürlich weiß sie, dass soetwas Männern nicht passiert. Denen droht nie irgendwer. Oder macht die Drohung gar wahr (Männer sind deutlich häufiger Opfer von Mord und Totschlag, Raub und Körperverletzung). Bei sexueller Gewalt ist es auch grob 50/50 und nicht nur Frauen siehe hier.
    Aber wie dem auch sei, die Aussage war wohl mit Sicherheit nur ein Scherz und keine Gewaltandrohung. Wenn man mit Scherzen nicht umgehen kann, dann sollte man seine Umgebung vielleicht auch warnen und darüber spechen?

    >Um in diesem Umfeld zu bestehen, müsse man entweder mitspielen und mitflirten oder andauernd austeilen und selbst „machomäßig“ auftreten. Beides kommt für Juliane Hein nicht infrage, deshalb möchte sie sich jetzt in einem anderen Fachgebiet spezialisieren
    Eine dritte Option wäre es einfach zu ignorieren oder eine vierte, darüber zu sprechen. In ein gemachtes Nest kommen die aller wenigsten in ihrem Arbeitsleben. Probleme muss man selbst lösen, die verschwinden nicht einfach, wenn man es sich heimlich wünscht.

    >Als Hein auf einem dieser Kongresse ihre Arbeit vorstellte, kommentierten die anwesenden Professoren beim anschließenden Empfang nicht ihren Vortrag, sondern ihr Aussehen.
    Vielleicht war der Vortrag kacke? Oder irrelevant? Oder niemand hat es verstanden, weil sie in dem Gebiet zu wenig Ahnung haben? Habe ich alles schon erlebt - und das als Mann, obwohl das wohl nur Frauen passieren kann?

    >Es sei unglaublich enervierend, als Frau immer wieder auf sein Äußeres reduziert zu werden und nicht als fachlich kompetent wahrgenommen zu werden.
    Und auch das ist NICHTS Geschlechterspezifisches! Das passier Männern 1:1 genau so. Dieses unreflektierte geblubber ist einfach nur ätzend. Keine Lust mehr, dass weiter zu lesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.18 10:32 durch Eheran.

  14. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: pointX 17.10.18 - 22:01

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Es sei unglaublich enervierend, als Frau immer wieder auf sein Äußeres
    > reduziert zu werden und nicht als fachlich kompetent wahrgenommen zu
    > werden.
    > Und auch das ist NICHTS Geschlechterspezifisches! Das passier Männern 1:1
    > genau so. Dieses unreflektierte geblubber ist einfach nur ätzend. Keine
    > Lust mehr, dass weiter zu lesen.

    Ich weiß nicht, bei wie vielen Vorträgen ich schon war, wo die schief sitzende Krawatte oder das Rosa Hemd danach der Einstieg ins Gesprächsthema waren. Jeder wird erst mal auf sein Äußeres reduziert und erst mal schief angeschaut.

    Der Unterschied ist, wie Mann und Frau damit umgehen. Wer alles auf die Goldwaage legt und persönlich nimmt oder sich verunsichert zurückzieht, sollte eher an der eigenen Persönlichkeit arbeiten und sich weiterentwickeln, als die Schuld dauernd bei anderen zu suchen.

  15. Re: "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" [unterschätzt]

    Autor: Clown 18.10.18 - 10:31

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frage mich immer warum es problematisch ist, dass nur ~20% Frauen sind es
    > aber nicht problematisch ist, dass wir nur einstellige Prozentbereiche
    > haben bei Berufen wie Straßenbauerin, Maurerin, Gerüstbauerin,
    > Elektroinstallateurin, Anlagenmechanikerin, Soldatin, Dachdeckerin,
    > Müllfrau oder unter Tage.

    Meine Ex damals hat sich für eine Ausbildung zur Dachdeckerin entschieden. Die Firma war zwar überrascht, da sie noch nie eine Bewerberin hatten. Aber es gab keinen Grund sie nicht zu nehmen und sowohl Firma als auch Ex wurden glücklich.

    > Auch haben wir keine großen Probleme durch zuwenig männliche Kosmetiker,
    > Friseure usw. Warum will man unbedingt den Bereich künstlich mit Frauen
    > anreichern, sie zusätzlich und künstlich motivieren. Denn wenn es in das
    > Berufsleben geht und die Förderung, die schon fast an eine Sonderschule
    > erinnert zu ende ist, dann kommt das erwachen. Da klatscht niemand mehr,
    > wenn man selbstständig Word startet und sagt einem wie toll man das Gemacht
    > hat.

    Im Kern lese ich daraus, dass die Spezialprogramme eben nichts mit der Realität im Beruf zu tun hat und da stimme ich mindestens zum Teil zu. Insbesondere die Angebote, die sich rein an Frauen richten, halte ich für schwierig: Im Berufsalltag findet sich kaum eine Firma, die nur Frauen beschäftigt.

    > Wenn das Interesse nicht da ist, dann ist das eben so. Es wird den Mädels
    > ja nicht verwehrt. Wir haben hier ja kein Problem des Ausschlusses. Wir
    > haben viel mehr schon das Problem, dass wir teilweise zu viele haben die
    > blind in den Bereich kommen, weil sie denken sie spielen gerne
    > Computerspiele, also werden sie die später programmieren, denn das ist
    > quasi das selbe wie das Zocken. Oder Studienabbrecher im IT-Bereich, da die
    > Leute hier eher Praxis am Computer erwarten, anstatt viel Mathematik und
    > ein paar theoretische Konzepte.

    Dafür gabs damals im Grundstudium entsprechende Mathe-Kurse, die sehr erfolgreich ausgesiebt haben :)
    Von den über 400 Studienanfängern bei mir damals sind rund 70 im Hauptstudium angekommen. Als ich mein Diplom bekam, waren von den über 400 Leuten noch gerade mal rund 20 übrig.

    > Am Ende sollte man eher mehr Leute abschrecken als mit Sonderförderung und
    > co. rein zu drängen. Das hilft weder dem IT-Bereich, noch den Mädels.

    Aber, aber, aber Fachkräftemangel..... *schwafel* :D

    "Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln" - Otto von Bismarck

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