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wie sollen die das wohl gemacht haben

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  1. wie sollen die das wohl gemacht haben

    Autor: Mopsmelder500 04.08.14 - 11:41

    "Ich weiß wirklich nicht, wie sie das gemacht haben",

    Na wie wohl, erst scannen nach Haut, dann herunterladen und ansehen.

    Genaugenommen ist das Aufgabe der Polizei und mit der Ausrede "ich suche Pädos" darf man sich keine Bilder runterladen und sichten. Das ist doch hart über (an) der Grenze. Wieviel Google Mitarbeiter saugen denn im Netz Kinderpornos. Nehmen die die Arbeit mit nachhause. Braucht es eine Neigung für den Job. Hat Google eine Sammlung angelegt um festzustellen welche Bilder bereits gescannt wurden......

    Edati darf da, aber das ist dann ja Kunst.

    Google sollte die Technik der Strafverfolgung zur Verfügung stellen, dann bräuchte die sich nicht fragen ""Ich weiß wirklich nicht, wie sie das gemacht haben"

  2. Re: wie sollen die das wohl gemacht haben

    Autor: Herr Unterfahren 04.08.14 - 12:10

    Ich bezweifle mal, daß irgendein Google- Mensch in den USA die Bilder anschaut.
    Irgendwann war mal ein Bericht, wie die Bildzensur auf Facebook stattfindet - und so ähnlich wird das auch bei Google stattfinden:

    Irgendwo in Nordafrika hat Facebook ein Office, und die armen Schweine da bekommen den ganzen Tag lang Bilder angezeigt, die ein Nutzer oder eine Server- Routine als möglicherweise 'anstößig' geflaggt hat. Der arme Kerl hat dann vermutlich drei Buttons zur Auswahl: "OK" "nicht OK" "Strafrelevant" und nach dem Klicken erhält er direkt das nächste Bild.
    Das erfüllt für FB vermutlich gleich mehrere Aufgaben:
    Nordafrikaner sind religionsbedingt inetwa auf dem gleichen Niveau was die Akzeptanz sexueller Abbildungen angeht wie das hinterletzte Ami- Kaff.
    Sie sind billiger.
    Und sollten sie wirklich mal Bilder angezeigt bekommen die in die Kategorie "Kipo" fallen (was sehr warscheinlich ist bei einer Plattform die die gesamte Menschheit inclusive aller Verfehlungen angeht) so hat FB dort als US_ Konzern eh Immunität.

    Vielleicht handelt es sich sogar um das gleiche Office, das die Bilder von Facebook und von Google 'ratet'?

  3. Re: wie sollen die das wohl gemacht haben

    Autor: Dwalinn 04.08.14 - 14:06

    Ich hätte eigentlich erwartet das der Algorithmus deutlich besser ist und wirklich nur das verbotene anzeigt (ab und zu vielleicht mal eine jung aussehende Frau oder ein paar Urlaubsfotos)

  4. Re: wie sollen die das wohl gemacht haben

    Autor: mambokurt 04.08.14 - 14:22

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Ich weiß wirklich nicht, wie sie das gemacht haben",
    >
    > Na wie wohl, erst scannen nach Haut, dann herunterladen und ansehen.

    Artikel lesen ist wohl nicht mehr angesagt? MS hat einen Algorithmus gebaut, der Hashwerte von Fotos bildet. Google lässt einfach nur den Algorithmus über die Fotos laufen und kriegt dann eine Liste mutmaßlicher Straftäter, die wird dann weitergereicht an die Polizei.

    Wenn MS nicht kompletten Mist gemacht hat beim Bau des Hashalgorithmus und die Wahrscheinlichkeit für Kollisionen nur klein genug ist, kann Google direkt zur Polizei gehen, ohne auch nur ein Bild in dem Account durch Menschen prüfen zu lassen.

    Aber um mal den Teufel an die Wand zu malen: anscheinend hashen die ja wild hochgeladene Bilder, damit bekommt man nicht nur indirekt Beziehungen zwischen Usern heraus ("wenn a und b das gleiche bild haben und Verbreitung des Bildes gering ist, stehen a und b in Beziehung") sondern kann später über Kategorisierung der am meisten gehashten Bilder wieder Aussagen über die User treffen. IMHO fallen die paar Verhaftunegn da hinten bei raus, Grund für die Hasherei ist mal wieder ein ganz anderer.

  5. Re: wie sollen die das wohl gemacht haben

    Autor: mambokurt 04.08.14 - 14:27

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte eigentlich erwartet das der Algorithmus deutlich besser ist und
    > wirklich nur das verbotene anzeigt (ab und zu vielleicht mal eine jung
    > aussehende Frau oder ein paar Urlaubsfotos)

    Das ist kein Bilderkennungsalgorithmus der nach Gesichtern scanned, das ist ein Algorithmus den du auf Bild XY loslässt und er spuckt dir einen Hashwert aus. Den Hash speicherst du in der Datenbank, wenn mal wieder ein Foto hochgeladen wird, bildest du einen weiteren Hash. Stimmt der mit dem ersten Hash überein, ist es das selbe Bild.

  6. Re: wie sollen die das wohl gemacht haben

    Autor: DraisInc 04.08.14 - 14:50

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber um mal den Teufel an die Wand zu malen: anscheinend hashen die ja wild
    > hochgeladene Bilder, damit bekommt man nicht nur indirekt Beziehungen
    > zwischen Usern heraus ("wenn a und b das gleiche bild haben und Verbreitung
    > des Bildes gering ist, stehen a und b in Beziehung") sondern kann später
    > über Kategorisierung der am meisten gehashten Bilder wieder Aussagen über
    > die User treffen. IMHO fallen die paar Verhaftunegn da hinten bei raus,
    > Grund für die Hasherei ist mal wieder ein ganz anderer.

    Ähm du denkst ehrlich noch, das bei Google das nicht so abläuft? Du hast dem zugestimmt, seit du den Dienst nutzt! Abgesehen davon, kann man dein Adressbuch auslesen, macht es wohl deutlich einfacher wer mit wem zu tun hat...

  7. "Google benutzt Verfahren von Microsoft"

    Autor: Anonymer Nutzer 04.08.14 - 15:34

    > Na wie wohl, erst scannen nach Haut, dann herunterladen und ansehen.

    Nein. Es steht im Artikel. Hinter der von mir zitierten Überschrift.

  8. Re: "Google benutzt Verfahren von Microsoft"

    Autor: Mopsmelder500 04.08.14 - 16:58

    Super die suchen nach dem Hashwerten und gut ist. Ich habs bei Wikipedia gefunden der HAsh für Kinderpornos ist:

    adasdasd56a4d54ad5as@@''''####

    oder wie?

    Klar wenn man ein Kinderpornobild mal erkannt hat, kann man Dublikate so suchen. Aber für Neue wird das kaum gehen. Oder sendet die Polizei eine CD mit "erkannten Kinderpornos" an Google zum Abgleich.

    Oder senden die tausende nackt Fotos an die Polizei, mit dem Hinweis: Wir haben nicht drauf gesehen, aber die sind alle irgendwie Nackt. Wäre in den USA, wie in vielen Arabischen Staaten ja bereits illegal.

    Spielt eigentlich keine Rolle, wenn der Besitz Kinderpornografischer Bilder strafbar ist: Macht sich Google mit jeder Sammlung strafbar.
    Dann würde es reichen auch wenn Edati erklärt er will nur die Verbrecher finden. Das ist übrigens eine der Ausreden der Pädos wenn Sie von einem Kamerateam von RTL2 erwischt werden

  9. Re: "Google benutzt Verfahren von Microsoft"

    Autor: Anonymer Nutzer 04.08.14 - 17:39

    > (...). Aber für Neue wird das kaum gehen. Oder sendet die Polizei eine CD
    > mit "erkannten Kinderpornos" an Google zum Abgleich.

    Die senden natürlich nur die Hash-Werte an Google. Das reicht ja für die Erkennung - und man braucht dafür keine Bilder.

  10. Re: "Google benutzt Verfahren von Microsoft"

    Autor: theonlyone 04.08.14 - 17:47

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super die suchen nach dem Hashwerten und gut ist. Ich habs bei Wikipedia
    > gefunden der HAsh für Kinderpornos ist:
    >
    > adasdasd56a4d54ad5as@@''''####
    >
    > oder wie?
    >
    > Klar wenn man ein Kinderpornobild mal erkannt hat, kann man Dublikate so
    > suchen. Aber für Neue wird das kaum gehen. Oder sendet die Polizei eine CD
    > mit "erkannten Kinderpornos" an Google zum Abgleich.
    >
    > Oder senden die tausende nackt Fotos an die Polizei, mit dem Hinweis: Wir
    > haben nicht drauf gesehen, aber die sind alle irgendwie Nackt. Wäre in den
    > USA, wie in vielen Arabischen Staaten ja bereits illegal.

    Google sammelt die Daten so oder so, gerade Bilder muss man genauer Kategorisieren und hat dafür viele Anhaltspunkte. Die MENGE an bildern und den Daten hilft dann dabei genauer festzustellen was auf dem Bild zu sehen ist.

    Wenn Menschen 100.000 mal nach "Stuhl" gesucht haben und die tatsächlichen Stühle öfter angeklickt wurden, dann weiß man schonmal was davon "wahrscheinlich" Stühle sind. Die hashwerte dieser Bilder werden auch eine übereinstimmung haben und schwups hat man eine Methode die Stühle erkennen kann ; natürlich nicht alle, aber sie liegt oft genug richtig.

    Das gleiche gibts für Katzen auch schon, so kann Google "Katzen" erkennen in Bildern und ist daran richtig gut ; das funktioniert auch in Youtube Videos.

    Die Text-Erkennung ist ein weiterer Punkt für die Bilderkennung die durch Google wirklich vorran getrieben wird.

    Alles hilfreich, den die Techniken gibt es so oder so und sie werden auch so oder so gebraucht und genutzt ; wenn Google das vorran treibt und der Allgemeinheit zu gute kommen lässt, ist das wohl eine klar positive Entwicklung.

    Missbrauchen lässt sich absolut alles, aber hier überwiegt der positive Nutzen doch ganz gewaltig ; letztlich beschleunigt es die Suche nach Bildern, welche Bilder man genau sucht, hängt vom Anwender ab (und was wir hochladen bestimmen auch noch wir).

    > Spielt eigentlich keine Rolle, wenn der Besitz Kinderpornografischer Bilder
    > strafbar ist: Macht sich Google mit jeder Sammlung strafbar.

    Spezifische Bilder ja, die Meta-Sammlung von Google aber nicht. Gibst du z.b. in Google "Heidi" ein und schaust dir die Bilder an, dann bist du nicht strafbar, nur weil dort ein Kinderporno Bild erscheint, du musst schon spezifisch danach suchen (selbst wenn du nichts findest, der Versuch ist schon strafbar, wer genau das zur Anzeige bringen soll steht aber in den Sternen).

    > Dann würde es reichen auch wenn Edati erklärt er will nur die Verbrecher
    > finden. Das ist übrigens eine der Ausreden der Pädos wenn Sie von einem
    > Kamerateam von RTL2 erwischt werden

    Wie Glaubwürdig das letztlich ist hängt immer vom Einzelfall ab.

    Es gibt tatsächlich ein paar Fälle, da war es "glaubwürdig" das der Angeklagt wirklich nach seiner eigenen Tochter gesucht hat, die in einem Pädo-Zyrkel verschleppt wurde. Das ist kaum das selbe wie jemand der gezielt nach Kinderpornos sucht ; da ist ein kein Polizist / kein Staatsanwalt so arschig drauf die Person dann vor Gericht zu zerren ; irgendwo muss man eben doch immer mal seinen Kopf einschalten.

  11. Denkanstoß

    Autor: Anonymer Nutzer 04.08.14 - 23:35

    Und jetzt stell dir mal vor, bei der Polizei gibt es ebenso Menschen mit genau solchen Neigungen die nur zugern Beweismaterial sichten! Abwegig? Ich bezweifle es! Auch die sind NUR Menschen und die Wahrscheinlichkeit ist groß! Immerhin stehen sie nicht unter Verdacht und können trotzdem gucken! So geneigte Leute suchen sich ja gerne Stellen aus wo sie mit Kindern zu tun haben (bzw. die Chance sowas zu sehen groß ist) ;D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.14 23:36 durch spantherix.

  12. Re: wie sollen die das wohl gemacht haben

    Autor: mambokurt 05.08.14 - 08:39

    DraisInc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mambokurt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber um mal den Teufel an die Wand zu malen: anscheinend hashen die ja
    > wild
    > > hochgeladene Bilder, damit bekommt man nicht nur indirekt Beziehungen
    > > zwischen Usern heraus ("wenn a und b das gleiche bild haben und
    > Verbreitung
    > > des Bildes gering ist, stehen a und b in Beziehung") sondern kann später
    > > über Kategorisierung der am meisten gehashten Bilder wieder Aussagen
    > über
    > > die User treffen. IMHO fallen die paar Verhaftunegn da hinten bei raus,
    > > Grund für die Hasherei ist mal wieder ein ganz anderer.
    >
    > Ähm du denkst ehrlich noch, das bei Google das nicht so abläuft? Du hast
    > dem zugestimmt, seit du den Dienst nutzt! Abgesehen davon, kann man dein
    > Adressbuch auslesen, macht es wohl deutlich einfacher wer mit wem zu tun
    > hat...

    Dass die Datenhoheit haben, ist mir durchaus klar. Nur dass sie sich hinstellen und alle Bilder hashen kam mir beim abnicken der AGBs dann doch etwas unwahrscheinlich vor. Whatever, Bilderupload vom Handy ist seit NSA Affäre sowieso aus -.-

    Selbst wenn sie Zugriff auf das Adressbuch haben, kennt man im Zweifelsfall doch einige Leute mehr, als man im Handy oder bei G+ stehen hat. Wenn die Großcousins Horst und Walter von Onkel Egbert Bilder bekommen von der Hochzeit von Tante Helga, kann Google jetzt (nach Hochladen der Bilder) auf eine Beziehung zwischen Horst und Walter schließen, auch wenn die 800km auseinander wohnen und sonst noch nie miteinander zu tun hatten. Das macht die Maschen des Netzes nochmal ein Stückchen enger, wenn du verstehst.

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