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Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

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  1. Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: Plany 11.02.18 - 09:01

    was wäre wohl die schnellste Methode einen unangenehmen Mitarbeiter loszuwerden (aus welchen gründen auch immer).

    Man beschuldigt sie einer Tat die sie nicht begangen haben.

    Ganz ehrlich...
    "bitcoins auf ein SuperComputer minen",
    "mit den Internet verbinden" und dabei "rechtzeitig gestoppt".

    Die story stinkt dermaßen zum Himmel, ich weigere mich zu glauben das ein AtomPhysiker der die nötige Sicherheitsfreigabe bekommen hatte, auf einmal auf die Idee kommt...
    "ein gesicherten und geheimen superComputer ans internet zu schließen und diesen zum bitcoin mining zu benutzen".

    Viel wahrscheinlicher ist wohl das jemand aus den weg geräumt werden soll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.18 09:02 durch Plany.

  2. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: igor37 11.02.18 - 09:23

    Ein Atomphysiker zu sein bedeutet noch lange nicht, dass man ein vernünftiger Mensch ist, schon gar nicht wenn es um eine große Menge Geld geht.
    Und je nachdem wie die Verbindung zum Internet getrennt ist, kann es schon recht auffällig sein, daran herumzupfuschen. Ist ja nicht so, als ob bei Supercomputern keine Sicherheitsmaßnahmen verwendet würden.

    Aber klar, so eine James Bond-Story klingt natürlich spannender und mysteriöser. Genau wie die meisten anderen Verschwörungstheorien.

  3. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: Plany 11.02.18 - 10:41

    Das Problem ist das es nicht viel geld ist.

    bevor man den miner anwirft, muss man ein paar dinge tun.
    Wallet aufsetzen, ggf Pool suchen. Software (miner) laden.

    Was passiert wenn man ein Super Computer zum minen benutzt. wir gehen hier von GPUs aus.
    Das Gesamte system wird auf 100% hochgefahren ... der Stromverbrauch alleine lässt Alarmglocken schlagen, die Abwärme, etc...

    eine 1080Ti hat ca ~11TFs und 980MH/s für sha-256 (91 = 1PFs | ~90GH/s)
    Bei aktuellen Kurs und Difficulty wären das unglaubliche $0.07 Cent am Tag (Ohne Stromkosten)
    Wobei die Stromkosten alleine bei $90/per day liegen. (bei 91 1080Ti alleine)

    Wenn man so etwas vor hat IN EINER MILITÄR Einrichtung, würde man doch vorher ausrechnen was man ca für ein profit haben würde... und ab den Punkt würde das es nicht mehr Profitabel ist.

    Des weiteren, warum wird die Story so weit in den Medien gefächert, ist was PR technisch nicht schädlich sowas nach außen sickern zu lassen? Wir reden hier immerhin über eine "Streng-Gesicherte" Einrichtung. Nicht nur Deutschland, auch Frankreich, USA, Japan, China, UK, etc alle berichten davon.

    Keine Ahnung was wirklich passiert ist, aber bei mir klingeln die Alarm Glocken bei so einer billigen und unstimmigen story.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.18 10:42 durch Plany.

  4. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: daarkside 11.02.18 - 11:26

    Ist mir auch schlicht *ZU* dumm.

    Wobei schlicht viele Details fehlen.
    Wie hoch waren die jeweiligen Arbeiter?
    Was haben sie alles unternohmen um die Sicherheitsforschriften zu umgehen?
    Hatten sie wirklich vor Bitcoin zu minen? (Könnten auch altcoins gewesen sein. Könnten Spione gewesen sein und haben die DUMME Geschichte erfunden um den Hals aus der Schlinge zu bekommen)


    Ist aber alles arg irrelevant.
    Wenn es stimmt. Rofl.
    Wenn nicht stimmt? Spionage as usual. "Cool story bro" also.

  5. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: xmaniac 11.02.18 - 11:30

    Plany schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > eine 1080Ti hat ca ~11TFs und 980MH/s für sha-256 (91 = 1PFs | ~90GH/s)
    > Bei aktuellen Kurs und Difficulty wären das unglaubliche $0.07 Cent am Tag
    > (Ohne Stromkosten)
    > Wobei die Stromkosten alleine bei $90/per day liegen. (bei 91 1080Ti
    > alleine)

    Falsch. 1 PF = 0 GH weil sha256 nichts mit Flops anfangen kann. Oder anders gesagt stimmt das nur, wenn 1km/h = 10kg sind, weil einige Autos die ca. 1800 kg wiegen in etwa 180km/h fahren können. Kurz, es hat NICHTS miteinander zu tun!

  6. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: blaub4r 11.02.18 - 11:54

    und das macht man in dem man eine nachricht in aller welt raus haut ? wäre es dann nciht einfacher ihn verschwinden zu lassen ohne das jemand was merkt `?

    reporter kommen da eh nicht hin und wenn man nicht drüber spricht merkt es warscheinlich eh kein normaler mensch. von daher ist das schon falsch was du da behauptest

  7. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: igor37 11.02.18 - 13:27

    Plany schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung was wirklich passiert ist, aber bei mir klingeln die Alarm
    > Glocken bei so einer billigen und unstimmigen story.

    Mag sein, ABER: Man räumt Leute nicht aus dem Weg indem man sie festnimmt und dann möglichst vielen Menschen davon berichtet. Gerade bei geheimeren Projekten würde man genau das doch vermeiden soweit es geht.

    Gleichzeitig ist es aber so, dass momentan kein Thema die Klicks anzieht wie Bitcoins, und deshalb ist es auch nicht verwunderlich dass alle Medien so darauf anspringen. Ein paar Forscher in irgendeinem entlegenen Ort haben Mist gebaut? Uninteressante Story wenn keine Bitcoins dran beteiligt gewesen wären. In einer Zeit, wo Eisteehersteller Aktien durch Blockchain-Bullshit-Bingo hochschießen lassen, kommen dann eben auch solche Kuriositäten in die Headlines.

  8. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: chefin 12.02.18 - 07:32

    Plany schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was wäre wohl die schnellste Methode einen unangenehmen Mitarbeiter
    > loszuwerden (aus welchen gründen auch immer).
    >
    > Man beschuldigt sie einer Tat die sie nicht begangen haben.
    >
    > Ganz ehrlich...
    > "bitcoins auf ein SuperComputer minen",
    > "mit den Internet verbinden" und dabei "rechtzeitig gestoppt".
    >
    > Die story stinkt dermaßen zum Himmel, ich weigere mich zu glauben das ein
    > AtomPhysiker der die nötige Sicherheitsfreigabe bekommen hatte, auf einmal
    > auf die Idee kommt...
    > "ein gesicherten und geheimen superComputer ans internet zu schließen und
    > diesen zum bitcoin mining zu benutzen".
    >
    > Viel wahrscheinlicher ist wohl das jemand aus den weg geräumt werden soll.

    In dieser Stadt wo dieser Computer steht ist die einfachste Möglichkeit ihn loszuwerden, ihn zu erschiessen. Er kann nichts mehr ausplaudern, wenn er woanders hingeht (weil man ihn gefeuert hat). Und es merkt kein Mensch, weil dort keiner reinkommt. Nicht mal die reguläre Polizei. Dieser Ort und noch ein paar andere militärische Forschungsstädte werden gebaut ohne das jemals geplant ist, normale Menschen dort reinzulassen. Ausschliesslich die an der Forschung beteiligten Wissenschaftler und ihre Familien sind dort. Kontakte zur Aussenwelt finden nur gefiltert statt. Es gibt kein offenes Telefon, kein Mobilfunknetz, das man benutzen könnte.

    Dort wird keiner beschuldigt das man ihn "rechtmässig" loswird. Bei diesem Job verpflichtest du dich, niemals mehr etwas anderes zu machen. Die Paranoia dort ist zu groß. Im Gegenzug leben diese Menschen in einem Luxus der für russische Verhältnisse sehr gut ist.

  9. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: Plany 12.02.18 - 11:42

    1.) da ich die hardware des System nciht kenne habe ich die flops mit den Equivalent and GPUs vergleichen und dann die hashwerte der GPU mal die anzahl ... das es nciht genau ist mir selber bewusst aber in etwa ein richtwert.

    2.) "Ihn erschießen"?
    Denk mal drüber nach, warum wurde Trinh Xuan Thanh in Berlin nicht einfach erschossen? oder ein Autounfall (Unfälle passieren ja immer und überall)?
    Warum hat sich die Vietnamesische Regierung die Mühe gemacht ihr bis nach Moskau zu fahren und dann auszufliegen?

    Stell dir vor jemand bekommt es mit, das der Herr Wissenschaftler irgendwas auf gedeckt hat und es weitererzählen wollte (Whistleblower). Da ist es doch eine gute idee ihn zu diskreditieren und wegzusperren. Erschießen hat die gefahr das jemand nachvorschungen anstellt.

    Mr. Wissenschaftler könnte selber dreck am stecken haben (Spionage), und die BTC story war sein backup um nicht gleich wegen landesverrat erschossen zu werden.

  10. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: meinoriginalusergehtnichtmehr 12.02.18 - 11:56

    Ein Supercomputer ist auch in der Regel kein SHA256-ASIC, sondern eben ein ASIC auf eine andere Aufgabe, und damit prinzipiell ungeeignet für die Aufgabe...

  11. Re: Jemand mal dran gedacht dass das gelogen ist?

    Autor: gamesartDE 12.02.18 - 18:20

    Vielleicht waren es auch Agenten die Spyware installieren wollten und sich beim erwischen mit Bitcoin-Mining rausreden konnten 😁.

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