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  5. › Telekom-Chef: "Sorry! Da ist mir…

Geht heulen!

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  1. Geht heulen!

    Autor: bplhkp 23.02.18 - 21:39

    Oh da hat der Chef der Telekom etwas politisch Unkorrektes gesagt. Gut dass er nicht in der Politik ist. Da würde er jetzt zum Rücktritt gezwungen werden.
    Aber in der realen Welt können die Breko-Mitglieder heulen gehen, allen voran Telefonica und Vodafone. Und danach können genau diese beiden nach Spanien und England fahren und dort verkünden, dass der Club Med und die Brexit-Party ein Ende haben müssen und statt Milliarden der deutschen Kunden in die Konzernzentralen zu überweisen muss jetzt in Deutschland ins Netz investiert werden, damit nicht die Lichter ausgeblasen werden.

  2. Re: Geht heulen!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 23.02.18 - 22:06

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh da hat der Chef der Telekom etwas politisch
    > Unkorrektes gesagt. Gut dass er nicht in der Politik ist.
    > Da würde er jetzt zum Rücktritt gezwungen werden.

    Ich höre hier gerade nur einen heulen, und das ist derjenige, der jemanden in Schutz nimmt, von welchem er gleichzeitig behauptet, dieser hätte alles im Griff ... ;-)

  3. Re: Geht heulen!

    Autor: Schnippelschnappel 24.02.18 - 01:29

    Volle Zustimmung! Ohne Aggression geht im Wettbewerb nun einmal nichts, gibt es keinen Fortschritt. Dass man der trägen Konkurrenz dann auch mal verbal die Karten legt gehört dazu. Hoffentlich kommt das bei den Herrschaften an und sie tun es der Telekom gleich. Ich will Investition und Innovation sehen - kein beleidigtes Rumgeheule.

  4. Re: Geht heulen!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 24.02.18 - 09:41

    Schnippelschnappel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Volle Zustimmung! Ohne Aggression geht im Wettbewerb
    > nun einmal nichts, gibt es keinen Fortschritt. Dass man
    > der trägen Konkurrenz dann auch mal verbal die Karten
    > legt gehört dazu.

    Allerdings täte ein ehemaliges Staatsunternehmen, welches im Gegensatz zu privatwirtschaftlich gegründeten vom Steuerzahler ein beträchtliches Startkapital (unter anderem in Form einer Infrastruktur zum Generieren erster eigener Einkünfte) finanziert bekommen hat und es trotz der vollmundig selbstgelobten größten Investitionen in den Ausbau in Jahrzehnten nicht geschafft hat, einen rudimentären Breitbandausbau flächendeckend zu organisieren, ganz gut daran, den Ball ein wenig flacher zu halten.

    Mich stört aber hauptsächlich die Charakterschwäche, die sich in der Fast-Beinahe-Entschuldigung äußert. Entweder stehe ich zum Gesagten und entschuldige mich nicht dafür oder ich sehe ein, über Ziel hinaus geschossen zu sein und entschuldige mich (auf-) richtig.

    Denn eines dürfte klar sein: Wenn diejenigen, über die man herzieht, einen zu einer Entschuldigung nötigen können, kann es mit der Überlegenheit tatsächlich nicht weit her sein. Da bestehen dann offenkundig Abhängigkeiten, die man aus den Augen verloren hat, während man sich einem Anfall von Hybris hingab.

    Und wenn sich ein einfacher Angestellter der Telekom derart öffentlich produziert und damit das Profil des Unternehmens schwächt, hat das Folgen für seinen weiteren Arbeits- und Lebensweg, egal wie harmlos der verbale Ausrutscher auch gewesen sein mag. An der Spitze darf man auch in kleinen Dingen eine Selbstbeherrschung erwarten, die der höheren Position und den höheren Bezügen angemessen ist.

  5. Re: Geht heulen!

    Autor: lemmer 24.02.18 - 13:34

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    An der Spitze darf man auch in kleinen
    > Dingen eine Selbstbeherrschung erwarten, die der höheren Position und den
    > höheren Bezügen angemessen ist.

    An der Spitze sind Scham- und Hemmungslosigkeit Usus, sei es in Wirtschaft, Politk oder Gesellschaft, denn der eigene Lebensabend ist gesichert.

  6. Re: Geht heulen!

    Autor: bombinho 24.02.18 - 13:53

    lemmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An der Spitze sind Scham- und Hemmungslosigkeit Usus, sei es in Wirtschaft,
    > Politk oder Gesellschaft, denn der eigene Lebensabend ist gesichert.

    Da die Zahlen einfach nur groesser sind, ist etwas, was du vermutlich gar nicht als Abstieg wahrnehmen wuerdest, recht schnell ohne ohne groessere Anstrengungen erreichbar. Die quasibedauernden Blicke sind schon unangenehm, wenn man z.B. die Kinder nicht mehr im Bentley zur Schule faehrt sondern im Audi.
    Im unguenstigsten Fall hat man lediglich den Lebensabend diverser Finanzberater gesichert.

  7. Re: Geht heulen!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 24.02.18 - 15:58

    lemmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An der Spitze sind Scham- und Hemmungslosigkeit
    > Usus, sei es in Wirtschaft, Politk oder Gesellschaft, denn
    > der eigene Lebensabend ist gesichert.

    Deshalb schrieb ich auch "darf man erwarten". Dass die Realität aus verschiedensten Gründen oftmals anders aussieht, dürfte jemdem klar sein.

    Dies bemerkt der Hiwneis, das es mir nicht um pauschales Manager-Bashing geht. Von den meisten Personen in der selben Position gibt es keine Skandale oder Skandälchen, weil sie leise und korrekt ihre Arbeit erledigen.

  8. Re: Geht heulen!

    Autor: wire-less 25.02.18 - 10:41

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh da hat der Chef der Telekom etwas politisch Unkorrektes gesagt. Gut dass
    > er nicht in der Politik ist. Da würde er jetzt zum Rücktritt gezwungen
    > werden.
    > Aber in der realen Welt können die Breko-Mitglieder heulen gehen, allen
    > voran Telefonica und Vodafone. Und danach können genau diese beiden nach
    > Spanien und England fahren und dort verkünden, dass der Club Med und die
    > Brexit-Party ein Ende haben müssen und statt Milliarden der deutschen
    > Kunden in die Konzernzentralen zu überweisen muss jetzt in Deutschland ins
    > Netz investiert werden, damit nicht die Lichter ausgeblasen werden.

    Natürlich ist er in der Politik. Dank Lobbyarbeit bekommen die Fördergelder und fette Projekte egal ob da das ein oder andere aus dem Ruder läuft.

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