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Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

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  1. Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: wasdeeh 16.11.21 - 15:57

    Tja.

  2. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: Iugh787 16.11.21 - 16:05

    Das ganze Internet ist ein Shared Medium. Wie immer kommt es auf das Splitting-Verhältnis an. Auch bei Point-to-Point oder Ethernet basierten Glasfaseranschlüssen kann die Vermittlungsstelle nicht allen Anschlüssen gleichzeitig die volle Leistung liefern.

    Aber es ist eben ein Unterschied, ob sich 200 Leute 5 Gbit oder 4 Leute 2,5 Gbit (GPON) teilen.

    Zudem werden bei GPON die Muffen nicht unterirdisch gelegt sondern leicht erreichbar in den Verteilern.
    Mein lokaler FTTH Anbieter nutzt technisch auch GPON, jedoch werden Einfamilienhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser stets mit einer eigenen Faser pro Haushalt angeschlossen. Darauf kann man allerdings bis zu vier getrennte Anschlüsse realisieren, die sich dann natürlich die GPON Bandbreite teilen müssen. Aber wir reden hier eben von vier Anschlüssen in der selben Wohneinheit! Wenn ich in meinem Haus nur einen Anschluss nutze, muss ich die Bandbreite auch nicht teilen.
    Nur in großen Wohnblocks kommt es tatsächlich zur Shared Nutzung.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.21 16:13 durch Iugh787.

  3. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: Malekith 16.11.21 - 16:53

    Iugh787 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es ist eben ein Unterschied, ob sich 200 Leute 5 Gbit oder 4 Leute 2,5
    > Gbit (GPON) teilen.

    Auch die Telekom schaltet bis zu 32 Teilnehmer auf einen GPON Baum. Ist zwar besser als 200 (sofern die Zahl stimmt), aber wenn jeder ein hochwertiges Produkt buchen würde wäre das auch eng.

  4. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: jojo40 16.11.21 - 18:25

    Malekith schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Iugh787 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber es ist eben ein Unterschied, ob sich 200 Leute 5 Gbit oder 4 Leute
    > 2,5
    > > Gbit (GPON) teilen.
    >
    > Auch die Telekom schaltet bis zu 32 Teilnehmer auf einen GPON Baum. Ist
    > zwar besser als 200 (sofern die Zahl stimmt), aber wenn jeder ein
    > hochwertiges Produkt buchen würde wäre das auch eng.

    Man kann es aber technisch im Handumdrehen ändern.

    Die Telekom legt mehrere Fasern und kann das jederzeit splitten.
    Das kann Vodafone nur mit viel Aufwand.
    Wir haben hier übrigens 4 Fasern für 11 Parteien. Davon bin ich mit dem Gigabit Tarif auf einer eigenen.

    Und auch bei PtP ist irgendwo ein Splitting. Da dann eben im 25, 50 oder 100G Switch den sich X Kunden teilen müssen.

    Davon abgesehen ist PON viel effizienter und billiger.
    Es ist also kein Beinbruch wenn statt AON oder PtP lieber auf PON gesetzt wird.

  5. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: wasdeeh 16.11.21 - 21:51

    Ich weiß ja als Wiener nicht, auf welchem Stand die DOCSIS-Netze in Deutschland sind, aber hier ist eigentlich schon das meiste auf HFC umgerüstet. 400 Leute auf einer Leitung ist Steinzeit.
    Oh, und "4 Teilnehmer teilen sich schlimmstenfalls eine Faser" ist zumindest hier auch eher der Wunsch ans Christkind.

  6. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: jsonn 16.11.21 - 22:54

    Bei der Telekom hängt es sehr davon ab, wann sie gebaut haben. Sehr lange Zeit hat die Telekom GPON beim Glasfaserausbau in der Fläche gemacht. Sprich, sie haben eben keine Glasfaser vom Kunden bis in den PoP gelegt, sondern unterwegs pro Strasse oder so passiv aggregiert. GPON im PoP selbst ist technisch in Ordnung - bei Tarifänderungen oder Störungen reicht das Umstöpseln einzelner Teilnehmer, um das Problem zu lösen. Es spart dafür Routerports (Investitionskosten) und Strom (Betriebskosten).

  7. das sind Grundbedürfnisse - die müssen preiswert sein

    Autor: jo-1 17.11.21 - 06:54

    jojo40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Malekith schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Iugh787 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Aber es ist eben ein Unterschied, ob sich 200 Leute 5 Gbit oder 4
    > Leute
    > > 2,5
    > > > Gbit (GPON) teilen.
    > >
    > > Auch die Telekom schaltet bis zu 32 Teilnehmer auf einen GPON Baum. Ist
    > > zwar besser als 200 (sofern die Zahl stimmt), aber wenn jeder ein
    > > hochwertiges Produkt buchen würde wäre das auch eng.
    >
    > Man kann es aber technisch im Handumdrehen ändern.
    >
    > Die Telekom legt mehrere Fasern und kann das jederzeit splitten.
    > Das kann Vodafone nur mit viel Aufwand.
    > Wir haben hier übrigens 4 Fasern für 11 Parteien. Davon bin ich mit dem
    > Gigabit Tarif auf einer eigenen.
    >
    > Und auch bei PtP ist irgendwo ein Splitting. Da dann eben im 25, 50 oder
    > 100G Switch den sich X Kunden teilen müssen.
    >
    > Davon abgesehen ist PON viel effizienter und billiger.
    > Es ist also kein Beinbruch wenn statt AON oder PtP lieber auf PON gesetzt
    > wird.

    wir sind zwei Parteien im haus, die 1000/50 gebucht haben und wir bekommen beide zur selben Zeit gemessen 950+/50+ - und das für fast nix an Kosten.

    Ich bin beileibe kein Sparbrötchen - doch für Internet und Telephonist zahle ich extrem ungerne mehr als 50 EUR im Monat - hier würde ich trotz gesteigerter Affinität lieber auf Geschwindigkeit verzichten als mehr zu zahlen.

    Gigabit bei der Telekom mit Glasfaser kostet sicher mehr als 50 EUR im Monat - übrigens finde ich das schon viel Geld für Basisbedürfnisse wie Strom, Gas und Wasser auch.

    Das muss unter Ferner Liefen sein - beim Strom wird das langsam auch nervig von den Kosten.

  8. Re: das sind Grundbedürfnisse - die müssen preiswert sein

    Autor: px 17.11.21 - 09:04

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gigabit bei der Telekom mit Glasfaser kostet sicher mehr als 50 EUR im
    > Monat - übrigens finde ich das schon viel Geld für Basisbedürfnisse wie
    > Strom, Gas und Wasser auch.

    80¤ um genau zu sein ;-) Dafür kann man sich also ziemlich genau 2x 1 Gigabit im Kabelnetz leisten. 100% Aufschlag für 200Mbit Upload kann sich auch nicht jeder schön reden. Ach ja, und man muss natürlich unter den Auserwählten sein, die das Produkt überhaupt erst bekommen könnten. Kabel liegt eben schon seit einer halben Ewigkeit in vielen Altbauten und packt trotzdem bald schon 10G.

  9. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: Nin 17.11.21 - 10:15

    Ich fand den thread gut bis jo-1 und px das ganze wieder mit ihrem Kabel fandom zerstören, habt ihr schon in einem anderen Thread durchgezogen, jetzt braucht ihr hier nicht auch noch davon anfangen.

    Ja ihr benutzt Kabel und seid Happy, schön für euch. Also lasst es einfach, es gibt genügend Segmente im Kabelnetz die tot gebucht sind, bei mir sind auch 1000 buchbar kommen aber 2mbit am Abend an, also nicht von einem auf den anderen Ort schließen, in D ist das einfach Glück wie wo was läuft.

  10. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: px 17.11.21 - 10:22

    Nin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fand den thread gut bis jo-1 und px das ganze wieder mit ihrem Kabel
    > fandom zerstören, habt ihr schon in einem anderen Thread durchgezogen,
    > jetzt braucht ihr hier nicht auch noch davon anfangen.

    Ich entschuldige mich :*) Aber wenn hier dauernd gegen Kabel gehetzt wird, muss man eben auch eine Seite wählen. Wenn du mit 1000 Mbit tatsächlich nur 2 Mbit bekommst, ist das praktisch ein funktionsloses Produkt. Soll es aber bei DSL auch geben.

  11. Re: das sind Grundbedürfnisse - die müssen preiswert sein

    Autor: mibbio 17.11.21 - 10:31

    Und bei anderen Anbietern von GF-Tarifen bekommt man oft auch ein (leicht) besseres Verhältnis zwischen Down- & Upload. Vodafone GF hat zb. jeweils 50MBit/s mehr im Upload, Deutsche Glasfaser hat 2:1 und manch ein regionaler Anbieter sogar 1:1.

  12. Re: Ach, shared medium böse? Und was ist dann GPON?

    Autor: chefin 17.11.21 - 11:59

    px schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich fand den thread gut bis jo-1 und px das ganze wieder mit ihrem Kabel
    > > fandom zerstören, habt ihr schon in einem anderen Thread durchgezogen,
    > > jetzt braucht ihr hier nicht auch noch davon anfangen.
    >
    > Ich entschuldige mich :*) Aber wenn hier dauernd gegen Kabel gehetzt wird,
    > muss man eben auch eine Seite wählen. Wenn du mit 1000 Mbit tatsächlich nur
    > 2 Mbit bekommst, ist das praktisch ein funktionsloses Produkt. Soll es aber
    > bei DSL auch geben.

    Es wird nicht gehetzt sondern die Wahrheit abseits den Marketingsprüchen erzählt.

    Kabel ist nur sehr aufwendig zu splitten. Dementsprechend lange wird überbucht bevor was geändert wird. Andere Technologien lassen sich leichter scalieren. zb wenn man Glasfaser legt, dann wird da keine einzelne Faser verbuddelt, sondern ein Leerrohr mit vielen Röhrchen. Und in jedes kann man eine Faser blasen. Und jede Faser kann man ohne buddeln austauschen um dann höhere Bandbreiten drauf zu bringen. Ich kann also mit 1 Tag Arbeit meine Bandbreite verzehnfachen. Für Koax geht kein Leerrohr. Weil es EINE Leitung ist, an die T-Stücke angeflanscht werden. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich in einem Leerrohr zu legen. Man muss also jedesmal Strasse aufbuddeln für Scalierungen.

    Kupfermehrader liegt nun irgendwo dazwischen.

    Wenn also jemand ankommt und das Koax lobt als einzig wahre Lösung, dann ist das eben falsch. Koax liegt und kann noch ne weile seine Stärken gegenüber Kupfermehrader ausspielen. Aber gegen Glasfaser kommt es nicht an. Andererseits reicht aktuell das was so angeboten wird. Daher darf Koax als Übergang gerne auch noch 10 Jahre halten, bis auch das durch Glasfaser ersetzt wird.

    Nur wenn halt jemand ohne Hintergrundwissen immer nur monoton sagt: bei mir ist kein Problem, das hört sich dann so an als wenn jeder vom Stau am Weinsberger Kreuz redet ausser ich, ich fahre immer Sonntag morgens um 3 und hatte noch nie Stau. Also alles nur Dummschwätzer die vom Stau reden....aber so isses halt nicht. Ich fahre eben nicht zu Stauzeiten...und du hast nur Telekom Nachbarn mit DSL. Freu dich, aber brüskiere nicht die welche unter Koax-Überbuchung leiden. DSL Überbuchung ist nämlich in 1-2 Tagen erledigt. Faser dazu blasen, Karte anschliessen, fertig. Macht man sich kaum die Hände schmutzig, reichen 2-3 Mann und man muss nichtmal eine Genehmigung einholen.

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