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Gute Nachricht!

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  1. Gute Nachricht!

    Autor: Shismar 18.02.16 - 21:02

    Das ist doch mal eine gute Nachricht. Schließlich haben wir Bürger die Gutachten bezahlt. Ich hoffe, sie kommen nicht auf die dämliche Idee Teile zu schwärzen.

    Jetzt noch die wissenschaftlichen Arbeiten unserer Universitäten kostenfrei und nach kurzer Zeit veröffentlichen, und es kann einen ordentlichen Innovationsschub geben. Falls nicht wieder alle interessanten Erfindungen totpatentiert werden.

  2. Re: Gute Nachricht!

    Autor: Sharra 18.02.16 - 21:09

    Universitäten? Wird nicht passieren. Denn dann wird dort keiner mehr forschen. Ausserdem finanzieren sich Unis nicht nur über Steuern.

  3. Re: Gute Nachricht!

    Autor: kn4llfr0sch 18.02.16 - 21:36

    Wirklich wichtige und sauber erstellte Arbeiten gibt's zuhauf – nennen sich Doktorarbeiten und müssen publiziert werden. (Setzen wir die Untergrenze mal hier, auch wenn das nicht auf alle Dr. Arbeiten zutrifft.)
    Und bedeutende Paper werden in einschlägigen Journalen veröffentlicht und auf Konferenzen persönlich vorgestellt.

  4. Re: Gute Nachricht!

    Autor: Shismar 18.02.16 - 23:32

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Universitäten? Wird nicht passieren. Denn dann wird dort keiner mehr
    > forschen. Ausserdem finanzieren sich Unis nicht nur über Steuern.
    Warum sollte dort niemand mehr forschen wollen? Ist doch nicht so, dass die Wissenschaftler Geld für ihre Publikationen bekämen. Im Gegenteil, falls sie den Knebel der Wissenschaftsverlage los werden wollen, müssen sie sogar noch dafür bezahlen.

    In Deutschland werden Universitäten zu 90% von der öffentlichen Hand finanziert. https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/hochschulfinanzierung/

    Wenn entsprechend 90% der Publikationen frei verfügbar wären, wäre schon sehr viel gewonnen.

  5. Re: Gute Nachricht!

    Autor: Shismar 18.02.16 - 23:37

    Ja, aber leider sind die Journale nicht kostenlos sondern sehr teuer und Doktoktorarbeiten nur ein Bruchteil der wichtigen Ergebnisse. Danach geht es meist richtig los und davon kann man dann nur noch einen Bruchteil (legal) lesen. So teuer tatsächlich, dass sich unsere Universitäten nur einen Bruchteil der Publikationen leisten können. Von Bildungseinrichtungen in ärmeren Ländern ganz abgesehen.

    Für die Forscher zählt nur die Veröffentlichung an sich. Das Geld verdienen die Verlage. Und auch nur die.

  6. Re: Gute Nachricht!

    Autor: muhzilla 19.02.16 - 00:37

    Als scheidendes Mitglied eines universitären Lehrstuhls möchte ich dir aus erster Hand sagen, dass die 90% zwar korrekt sind, davon aber natürlich nur ein Bruchteil tatsächlich in die Forschung fließt.

    Große Forschungsprojekte sind zwangsläufig über Drittmittel finanziert, d.h. wir reden hier über DFG-, BNBF- und EU-Projekte, aber auch über Beteiligung durch die Industrie. Entsprechend wären also dort die nächsten Ansprechpartner für die verständliche Forderung nach OpenAccess für die Publikationen. In der Regel liegt es aber auch nicht an den Forschern und auch nicht an den Geldgebern, dass die Publikationen nicht für jedermann zugänglich sind, sondern an den Publishern, deren Finanzierungsmodell es ja quasi ist mit der Arbeit anderer Leute Geld zu verdienen :P

  7. Re: Gute Nachricht!

    Autor: muhzilla 19.02.16 - 00:39

    Ich behaupte mal, dass sich im Computer Science Bereich alle relevanten Forschungsergebnisse auch in den entsprechenden Doktorarbeiten finden lassen, die kostenlos publiziert werden müssen (durch die Unis selbst). Problem: Die Doktorarbeit kommt ggf. sehr viel später als die Teil-Publikation :D

  8. Re: Gute Nachricht!

    Autor: CraWler 19.02.16 - 01:43

    Problem ist eher das das alles für die normalos nicht zugänglich ist, die informieren sich daher dann auf irgendwelchen Dämlichen Alternativseiten wo ihnen irgendein esotherisches Schlangenöl oder so verkauft wird.
    Relevante Informationen freigeben, gibt nix besseres gegen gefärhliche Falschinformationen.

    Piratenpartei Wähler

  9. Re: Gute Nachricht!

    Autor: sofries 19.02.16 - 01:56

    Versteh euer Problem nicht. Wenn ich über das Uni Netzwerk oder VPN bei Google scholar stöbere, ist nahezu als verfügbar. Ob Springer, Sciencedirect und Co. Alle relevanten Paper sind verfügbar.
    Gleiches gilt auch für Software. Alle wichtigen Unternehmen bieten Netzwerklizenzen für die relevanten Programme an.

    Die Unis/Forschungseinrichtungen müssen sich natürlich darum kümmern und es kostet sicher nicht wenig, aber es gehört zu deren Hauptaufgabe bei der Infrastruktur dafür zu sorgen, dass ihr Forscher/Studenten uneingeschränkt recherchieren können.

  10. Re: Gute Nachricht!

    Autor: Belial86 19.02.16 - 08:40

    Man hat zusätzlich noch die Möglichkeit nationallizenz.de zu nutzen.
    Damit kommt man an viele sonst nicht zugängige Studien.

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