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Erfahrung mit Kabeldeutschland

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  1. Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: ChristianMerkle 28.12.12 - 16:03

    Später Nachmittag, meine Freundin alleine zu Hause:

    - Plötzlich ist das TV Signal weg, kein Sender geht mehr (weder analog, noch digital)
    - 5 Min später: Ein Typ mit Kabeldeutschland "Ausweis" klingelt an der Tür: "Sie haben in der Vergangenheit unberechtigt über uns TV geschaut, wir haben Ihnen nun den Anschluß gesperrt. Für eine einmalige Anmeldegebühr von $SUMME_X kann ich Ihnen den Zugang wieder entsperren, das kostet Sie dann monatlich $SUMME_Y. Ansonten bin ich erstmal weg, das kann dann ein paar Wochen dauern, bis wieder ein Techniker für Sie Zeit hat"
    - Freundin in Panik unterschreibt

    Wir dürfen jetzt aufgrund der tollen Vertragskonditionen 12 Monate 23,90EUR für die Kabelbereitstellung durch KD bezahlen. Danach gibts entweder eine Sat-Schüssel, IPTV oder einen anderen Kabelnetzbetreiber.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.12 16:04 durch ChristianMerkle.

  2. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: seru 28.12.12 - 16:08

    ChristianMerkle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Später Nachmittag, meine Freundin alleine zu Hause:
    Hatte ich auch schon, dachte der Fernseher ist kaputt.
    > - Plötzlich ist das TV Signal weg, kein Sender geht mehr (weder analog,
    > noch digital)
    > - 5 Min später: Ein Typ mit Kabeldeutschland "Ausweis" klingelt an der Tür:
    > "Sie haben in der Vergangenheit unberechtigt über uns TV geschaut, wir
    > haben Ihnen nun den Anschluß gesperrt. Für eine einmalige Anmeldegebühr von
    > $SUMME_X kann ich Ihnen den Zugang wieder entsperren, das kostet Sie dann
    > monatlich $SUMME_Y. Ansonten bin ich erstmal weg, das kann dann ein paar
    > Wochen dauern, bis wieder ein Techniker für Sie Zeit hat"
    Das hatte ich noch nicht. Wäre mir aber suspekt gewesen.
    > - Freundin in Panik unterschreibt
    Hätte ich mit Sicherheit nicht gemacht. Denn ich hab ja schon einen Vertrag mit KD.
    > Wir dürfen jetzt aufgrund der tollen Vertragskonditionen 12 Monate 23,90EUR
    > für die Kabelbereitstellung durch KD bezahlen. Danach gibts entweder eine
    > Sat-Schüssel, IPTV oder einen anderen Kabelnetzbetreiber.
    Wohl dem der eine SAT-Anlage betreiben kann und darf.

  3. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: paradigmshift 28.12.12 - 16:14

    ChristianMerkle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > *story*
    Man unterschreibt doch nicht einfach so 'nen Wisch. Wär mich doch egal wenn die mich abklemmen.

  4. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: Thug 28.12.12 - 16:32

    Bei Haustürgeschäften hast du 2 Wochen Zeit auch im nachhinein zu kündigen.. Nur mal so am Rande



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.12 16:38 durch Thug.

  5. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: trolling3r 28.12.12 - 16:47

    Was dachtet ihr denn?
    Schwarz schauen und nichts dafür zahlen?

  6. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: Shred 28.12.12 - 17:24

    Thug schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Haustürgeschäften hast du 2 Wochen Zeit auch im nachhinein zu
    > kündigen.. Nur mal so am Rande

    Und wenn du über das Widerrufsrecht nicht schriftlich belehrt wurdest, kannst du (soweit ich weiß) sogar unbefristet widerrufen.

    @ChristianMerkle: Lass dich mal von einem Anwalt oder der Verbraucherzentrale beraten. Vielleicht kommst du ja deutlich früher wieder aus dem Vertrag.

  7. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: StefanGrossmann 28.12.12 - 17:35

    Gibt genügend Wohnungen die über eine Kopfstation frei Programme empfangen können und diese Kosten in den Nebenkosten mit drin sind. Also nicht so eine Welle machen bitte :)

  8. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: derKlaus 28.12.12 - 17:53

    Ich gehe mal davon aus, dass Ihr zur Miete wohnt. In der Regel ist der Kabelanschluss mit in den Nebenkosten enthalten. Das bedeutet dann analoger Kabelempfang und öffentlich rechtliche Digitalsender, sofern eingespeist. Es kann vorkommen, dass der Vermieter das nicht wirklich an KD gemeldet hat, oder aber schon sehr lange den Kabelanschluss hat. Sehr lange heisst in dem Fall, als das ganze noch von der deutschen Bundespost ausging (also wirklich sehr lange). Überprüft mal Euren Mietvertrag und oder Eure Jahres Abrechnung der Nebenkosten. Da sollte das eigentlich aufgeführt sein. Falls dem so ist, würde ich auch mal beim Vermieter vorstellig werden.

    Mich verwundert ein bisserl, das KD hier mit Methoden, welche an GEZ Freelancer erinnern vorgeht. Das mit dem Abklemmen können die jedoch tatsächlich machen.

  9. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: Little_Green_Bot 28.12.12 - 18:06

    Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, dass der Monteur von Kabel Deutschland im Recht ist, und User ChristianMerkle illegal TV geschaut hat.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  10. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: Anonymouse 28.12.12 - 19:37

    Für gewöhnich sollte man aber auch wissen, was nun alles in den NK enthalten ist und was nicht. Wenn Kabel nun nicht dabei war und man trotzdem was empfängt, ja gut, kann man machen. Darf man sich dann aber auch nicht beschweren, wenn das mal auffliegt und die zukünftig dann doch Geld haben wollen.
    Eine Nachforderung gabs ja anscheinend nicht.

  11. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: Rost 28.12.12 - 19:54

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, dass der Monteur von
    > Kabel Deutschland im Recht ist, und User ChristianMerkle illegal TV
    > geschaut hat.

    Also ich glaube die Geschichte nicht. Wenn die zur Miete wohnen, zahlen sie den Kabelanschluß über die Nebenkosten - sollte das nicht der Fall sein, geht KD gegen den Vermieter vor, nicht gegen den Mieter, weil Kabelanschluß Sache des Vermieters ist (bin selber Vermieter mit Kabelanschluß von KD). Der Kabel*ANSCHLUSS* mit dem Empfang der unverschlüsselten Programme kostet auch keine 24 Euro im Monat, sondern abhängig von der Anzahl der Wohnungseinheiten, bei kleinen Häusern so um die 12 Euro. Alles andere muß der Mieter selbst mit KD abmachen und entsprechende Verträge abschließen. Aber "vesehentlich" kann man kein verschlüsseltes Programm bei KD kucken, dafür braucht man ne CI-Smartcard ... Also entweder haben die hier eine dicke Masche abgezogen um kostenlos verschlüsselte Programme zu kucken, dann geschieht es ihnen recht und sie hatten eigentlich noch Glück, wenn KD nicht rückwirkend Geld verlangt. Oder die Geschichte ist einfach erfunden. Und wenn es ein Eigenheim oder Eigentumswohnung ist und sie selber nicht wissen welche Verträge sie geschlossen haben, dann geschiehts denen auch recht.

  12. Nicht immer

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.12 - 20:00

    Bei uns ist der Kabelanschluss NICHT in der Miete enthalten. Es gibt allerdings einen Rahmenvertrag zwischen Kabel Deutschland und unserem Vermieter, dadurch kostet der Kabelanschluss etwas weniger.

    Pauschal muss der Anschluss also nicht dabei sein.

  13. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.12 - 20:01

    Genau das nehme ich auch an. Hätte er (der Mann von Kabel Deutschland) nämlich eine Leistung "abgeklemmt" die ordnungsgemäß bezahlt wurde und dann mit solchen Sprüchen einen Vertrag aufgeschwatzt (für schon bezahlte Leistungen) dürfte man sich hier IMO (keine Juristenmeinung!) im Bereich der Nötigung befinden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.12 20:01 durch Freakgs.

  14. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: ChristianMerkle 28.12.12 - 20:57

    Also nochmal zur Erklärung:

    - Es handelt es sich um eine Mietwohnung, im Mietvertrag gibt es keinen Passus zum Kabelfernsehen
    - Ich hatte mich in der Vergangenheit nie mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich in den letzten Jahren 10 Jahren in allen drei Wohnung immer automatisch auch KabelTV (analog/digital) hatte
    - die ~24EUR setzen sich aus 14EUR für die Grundversorgung(?) und 10EUR für RTL/SAT1 etc. als Digital/HD Sender zusammen

    Ich werde mich in den kommenden Tagen nochmal mit unserem Vermieter in Verbindung setzen und die Sache mit ihm besprechen. Sehr bedenklich finde ich nur die Masche, die Kabeldeutschland mit Ihren "freien Mitarbeitern" abzieht. Man muss ja nur einmal nach "kabel deutschland drückerkolonnen" googlen und wird von Unzufriedenen Kundenstimmungen fast erschlagen.

  15. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.12 - 21:00

    Das mit den Kolonnen glaube ich Dir sofort, es gibt wirklich genug schlechte Erfahrungen mit KD (auch Bekannte von mir haben die schon gemacht). Ich persönlich bin aber recht zufrieden, da es bisher keine Probleme gab.

    Nur wollte ich eben auch zeigen, dass es durchaus sein kann, dass aus Versehen schwarz gesehen wurde (weil ihr dachtet, dass das Kabel in der Miete enthalten wäre). Genauso gut kann es natürlich auch sein, dass ihr abgezockt wurdet.

    Ich zahle übrigens round about 10 Euro für den Grundanschluss (dank des Rahmenvertrages mit meinem Vermieter), muss das allerdings direkt an KD entrichten, da der Anschluss nicht in der Miete enthalten ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.12 21:01 durch Freakgs.

  16. Re: Erfahrung mit Kabeldeutschland

    Autor: GodsBoss 29.12.12 - 15:15

    > > Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, dass der Monteur von
    > > Kabel Deutschland im Recht ist, und User ChristianMerkle illegal TV
    > > geschaut hat.
    >
    > Also ich glaube die Geschichte nicht. Wenn die zur Miete wohnen, zahlen sie
    > den Kabelanschluß über die Nebenkosten - sollte das nicht der Fall sein,
    > geht KD gegen den Vermieter vor, nicht gegen den Mieter, weil Kabelanschluß
    > Sache des Vermieters ist (bin selber Vermieter mit Kabelanschluß von KD).
    > Der Kabel*ANSCHLUSS* mit dem Empfang der unverschlüsselten Programme kostet
    > auch keine 24 Euro im Monat, sondern abhängig von der Anzahl der
    > Wohnungseinheiten, bei kleinen Häusern so um die 12 Euro. Alles andere muß
    > der Mieter selbst mit KD abmachen und entsprechende Verträge abschließen.
    > Aber "vesehentlich" kann man kein verschlüsseltes Programm bei KD kucken,
    > dafür braucht man ne CI-Smartcard ... Also entweder haben die hier eine
    > dicke Masche abgezogen um kostenlos verschlüsselte Programme zu kucken,
    > dann geschieht es ihnen recht und sie hatten eigentlich noch Glück, wenn KD
    > nicht rückwirkend Geld verlangt. Oder die Geschichte ist einfach erfunden.
    > Und wenn es ein Eigenheim oder Eigentumswohnung ist und sie selber nicht
    > wissen welche Verträge sie geschlossen haben, dann geschiehts denen auch
    > recht.

    Ich glaube die Geschichte sofort, bei meiner Schwester, die wie ich allerdings gar keinen Fernseher hat, war nämlich auch so ein Typ, der Kabelfernsehen abgeklemmt hat, von welcher Firma, weiß ich allerdings nicht. War ihr auch nicht wichtig, denn es hat natürlich keinen Unterschied gemacht, sie hat sowieso nicht ferngesehen.

    Insofern denke ich, dass hier tatsächlich „schwarz“ gesehen wurde, denke aber kaum, dass KD irgendwelche Ansprüche stellen könnte, denn offenbar haben sie das Signal ja bis in die Wohnung gelassen, auch ohne Vertrag, trotz gegenteiliger Möglichkeiten. Es war keine Manipulation durch die Hausbewohner nötig, einfach Fernseher anschließen und gucken.

    Den Vertrag, den sie jetzt haben, haben sie sich m.E. aber selbst zuzuschreiben – meiner Schwester beispielsweise wäre es nie passiert, dann „in Panik“ was zu unterschreiben. Woher kam die (Panik) überhaupt? „Oh Gott, wochenlang kein Fernsehen!“?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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