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Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

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  1. Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: soli 16.05.11 - 12:01

    n/t

  2. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: Unix_Linux 16.05.11 - 12:04

    wer will schon auf das sinkende schiff "EU"?

    90% der türken die ich kenne wollen nicht in die EU. diesem nutzlosen, trägen bürokraten moloch.

    das ändert aber nichts dadan, dass ein paar parteifutzies in der türkei immernoch drauf pochen in die eu zu wollen.

    das spielgelt bei weitem aber nicht die volksmeinung wider.

    Oder gibt es noch irgend einen der die EU mit etwas positivem assoziiert ? nicht mal in der EU selber ist das der fall mittlerweile.

    EU = Epic-Fail



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.11 12:07 durch Unix_Linux.

  3. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: GwhE 16.05.11 - 12:30

    Naja von nichts ne ahnung haben,

    Weist du wieviel Wirtschaftsverträge mit einem EU beitrit gleichzeitig eingegangen werden. Das beste beispiel ist doch immer noch spanien, nach franko war das land ganz unten und jetzt (okay momentan geht es ihnen nicht sehr gut weil ihre wirtschaft zu viel aus baubranche bestand, aber ohne EU hätten sie es nie geschaft).

    Naja und die türken die gefragt hast waren wahrscheinlich alles deutsch-türken. Nichts gegen unsere imigranten, aber 99% von ihnen kam aus der untern türkischen schicht, die in ihrem land keine perspektive mehr sahen und deshalb nach deutschland gegangen sind. Frag mal den türckischen mittelstand oder leute die mehr dem schintt wiederspieleln. Da bekommst du eine andere meinung geliefert.

    Natürlich lockt die EU die türkei mit einem EU beitritt, will aber dafür mehr Menschenrechte der trürkei aufzwingen. Und die EU steht halt mittlerweile für ein gewissen gesellschaftssystem. Und meiner meinung nach passt die türkei da nicht rein, sie haben halt mal eine andere kultur (und auch eine anderen historischen hintergrund). Aber das ist nur meine persönliche meinung.

    Achja und deutschland ist wohl der größte nutznieser von der EU überhaubt, wir sind ja ein nation die sehr viel expotiert und über die hälfte der exporte laufen in der EU ab. Ohne die Zoll vorteile inerhalb der EU wäre das sicherlich anderst.

    Aber was hat doch die EU schon für schlimme sachen gemacht (zum beispiel Glühbirnen verboten, echt schlimm)

  4. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: /mecki78 16.05.11 - 14:03

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 90% der türken die ich kenne wollen nicht in die EU.

    Was wohl bei den meisten Lesern hier im Forum nur eine Frage aufwirft: "Was für Türken kennt dieser Typ oder glaubt dieser Typ zu kennen?". Sagen wir es mal vorsichtig, du präsentierst dich hier nicht gerade im besten Licht.

    Alleine die Tatsache, dass alle Türken jederzeit nach Dtl. reißen könnten (und in Dtl. leben viele Türken, also z.B. Verwandte besuchen mal "anders herum") oder in Dtl. arbeiten könnten (aber nicht nur in Dtl., auch in anderen EU Staaten), ohne jegliche Bürokratie, ist für viele schon Grund genug, die Türkei in der EU haben zu wollen. Von wirtschaftlichen Vorteilen wollen wir da gar nicht erst reden.

    Die Türkei hat ein riesiges Problem: Es gibt eine gehobene Mittelschicht, die sehr pro-westlich eingestellt ist, sich aber von ihrem eigenen Staat wie in einer despotischen Gottesstaat unterdrückt fühlt und es gibt auch eine Menge Facharbeiter und sogar diplomierte Fachkräfte, die sich in ihrem eigenen Land nicht mehr wohl fühlen, da sie sich nicht wertgeschätzt und unterbezahlt vorkommen. Die Türkei ist ein Land, das seit Jahren an der Schwelle eines Umbruches steht, es aber immer noch genug stark religiöse und konservative Kräfte in diesem Land gibt, die dieses mit aller Macht verhindern wollen, und es gibt eine große Unterschicht, bzw. weniger stark gebildete Mittelschicht, die diesen Kräften wiederum massiv den Rücken stärken. Zwischen einem "modernen Türken" in Istanbul und einem "traditionellen Türken" im östlichen Hinterland liegen Welten. Das ist nicht vergleichbar mit den dann doch eher geringen Unterschieden, wie wir sie innerdeutsch zwischen Bundesländern oder Land- und Stadtbevölkerung vorfinden.

    Ich bin gegen einen EU Beitritt der Türkei, denn ich finde, die Türkei muss erst einmal innerstaatliche Probleme auf die Reihe bekommen und sich mal entscheiden, was sie wirklich will und vor allem, wo sie hin will. Und wenn sie darauf eine Antwort gefunden hat, dann kann man das Thema ja nochmal aufgreifen. Vielleicht ist eine Türkei als ein Staat auf Dauer auch nicht zu halten. Vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Land aufteilt. Die meisten wissen nämlich gar nicht, dass das Militär in der Türkei alleine im letzten Jahrhundert 2x geputscht hat (1960 und 1980) und einmal eine Regierung zum Rücktritt gezwungen hat (1971). Zum Glück sieht sich in der Türkei das Militär aber auch als eine Art Hüter der Demokratie, d.h. sie putschen sich zwar an die Macht, wenn ihnen was nicht passt und drücken ihre Forderungen durch, geben dann aber die Macht wieder freiwillig an eine gewählte Regierung ab. Nur aus unserer Sicht sind derartige Zustände einfach untragbar. Man stelle sich vor, die Bundeswehr würde morgen den Bundestag stürmen und die Macht im Land an sich reißen; so was geht gar nicht.

    /Mecki

  5. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: Anglizismus 16.05.11 - 14:35

    Ich bin für Austritt. Ich sehe für kein Land in der EU Vorteile. Ist eine reine Verknechtung der europäischen Völker.

  6. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: Unix_Linux 16.05.11 - 15:23

    ich bin beruflich ca. 4 mal im jahr in istanbul. und egal mit wem ich spreche, seien es kunden, oder der normale bürger, kaum einer ist auch nur interessiert an europa, geschweige denn an der EU.

    es ist halt aber eine deutsche tugend sich selbst zu überschätzen und zu denken, dass uns alle so toll finden.

    istanbul ist sowieso wesentlich weltoffener, fortschrittlicher als irgend ein städchen in deutschland. höchstens london oder paris könnte da noch mithalten innerhlab europas.

    deutschland findet in der türkei nicht statt. die türken haben ihr eigenes lebenstil, haben andere träume und wünsche als das sog. abendländische europa. das sieht man auch an den jungen menschen.

    währen deutschland ein abklatsch der USA ist. sei es musik, lebenstil, fernsehen, filme, kultur, ist die türkische junge bevölkerung davon praktisch unbeeindruckt.

    die haben eine komplett andere interessen und freizeitkultur.

    die türken sind nicht europa-kompatibel, haben somit auch kein interesse an der EU.

    wir europäer sollten wirklich mal aufhören uns für das non-plus ultra zu halten. 90% der weltbevölkerung juckt europa sowieso nicht.

    wir in deutschland reden mehr über die türkei als umgekehrt. weder die öffentlichkeit noch die medien noch die bevölkerung interessiert sich für uns kleinkarierte deutsche. wir sind denen einfach zu langweilig.

    also immer den ball flachhalten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.11 15:25 durch Unix_Linux.

  7. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: elgooG 16.05.11 - 18:52

    >Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Ach was. Die Türken geben die Zukunft vor. ***********************

    Ich sehe die EU bereits in ein paar Jahren auf dem Niveau von China/Nordkorea, sowohl in Sachen Zensur also auch in Sachen Bürgerrechte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.05.11 18:56 durch ap (Golem.de).

  8. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: OpenMind 17.05.11 - 12:25

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich bin beruflich ca. 4 mal im jahr in istanbul. und egal mit wem ich
    > spreche, seien es kunden, oder der normale bürger, kaum einer ist auch nur
    > interessiert an europa, geschweige denn an der EU.
    >
    > es ist halt aber eine deutsche tugend sich selbst zu überschätzen und zu
    > denken, dass uns alle so toll finden.
    >
    > istanbul ist sowieso wesentlich weltoffener, fortschrittlicher als irgend
    > ein städchen in deutschland. höchstens london oder paris könnte da noch
    > mithalten innerhlab europas.
    >
    > deutschland findet in der türkei nicht statt. die türken haben ihr eigenes
    > lebenstil, haben andere träume und wünsche als das sog. abendländische
    > europa. das sieht man auch an den jungen menschen.
    >
    > währen deutschland ein abklatsch der USA ist. sei es musik, lebenstil,
    > fernsehen, filme, kultur, ist die türkische junge bevölkerung davon
    > praktisch unbeeindruckt.
    >
    > die haben eine komplett andere interessen und freizeitkultur.
    >
    > die türken sind nicht europa-kompatibel, haben somit auch kein interesse an
    > der EU.
    >
    > wir europäer sollten wirklich mal aufhören uns für das non-plus ultra zu
    > halten. 90% der weltbevölkerung juckt europa sowieso nicht.
    >
    > wir in deutschland reden mehr über die türkei als umgekehrt. weder die
    > öffentlichkeit noch die medien noch die bevölkerung interessiert sich für
    > uns kleinkarierte deutsche. wir sind denen einfach zu langweilig.
    >
    > also immer den ball flachhalten.

    Wenn die Türkei so fortschrittlich ist und und kein Interesse an Deutschland zeigt, warum leben dann so viele Türken hier in Deutschland? Ich habe schon etwas von wenig perspektiven im eigenen Land gelesen und stimme dem vollkommen zu.

    Deutschland ist nur Langweilig weil es meist organisierter ist und hier nichts spannendes(Was in den Medien meist Terror o.ä. Aspekte enthält) passiert.

    Ich bin gegen den Eintritt aus der EU, weil ich gegen den zusammenprall zwei solch verschiedener Kulturen bin.

    Gruß
    OpenMind

  9. Re: Das war's dann wohl mit der Aufnahme in die EU... (n/t)

    Autor: Free Mind 17.05.11 - 12:36

    in Frankreich werden sogar die Passwörter der User für Behörden gespeichert, in zahlreichen anderen EU-Ländern gibt es bereits Zensur des Internets - werden die jetzt alle aus der EU ausgeschlossen?

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