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Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

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  1. Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: asdgeasfg 04.09.17 - 09:29

    Moin,

    mich würde mal interessieren, ob es eigt. eine Auswertung der Wahl-O-Mat Daten gibt. Also nicht für einen selbst, sondern wie die Parteien nach Auswahl der Antworten durch die Teilnehmer insgesamt abschneiden.

    Somit könnte man dann abschätzen, wie die Parteien dem Meinungsbild entsprechen, ich bin mir relativ sicher, dass dies nachher nicht dem gewählten Prozentsatz entspricht.

  2. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: Sphinx2k 04.09.17 - 09:38

    Das Problem sind die Stammwähler.
    Nach dem Motto:
    Meine Eltern haben schon immer CDU Gewählt deshalb kann das nicht schlecht sein. Deshalb wähle ich auch mein Leben lang CDU.

    Jemand der wenigsten den Wahl-O-Mat einmal durch klickt ist schon weiter als alle Stammwähler zusammen. Pluspunkte wenn man sich noch die etwas ausführlicheren Antworten der Parteien zu den Fragen durchliest und nicht nur Ja oder Ne

  3. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: Chronisch Unbegabt 04.09.17 - 09:50

    In der Hinsicht sind Stammwähler vom Effekt auf das Wahlergebnis wie Nichtwähler, nur haben Stammwähler 'ne Ausrede…

  4. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: McCiel 04.09.17 - 10:15

    Stammwähler sind weit schlimmer als Nichtwähler. Stammwähler sind meines Erachtens nach das größte Problem.
    Geht jemand nicht wählen kann man sagen, seine Stimme wird aufgeteilt unter allen Parteien die es in den Bundestag schaffen.

    Stammwähler hingegen wählen die CDU und machen somit alles nur schlimmer...

  5. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: theonlyone 04.09.17 - 10:43

    Ein Nicht-Wähler setzt ein Statement an die gesamte Politik.

    Besser als eine Stimme die "per Zufall" irgendwo landet alle mal.

    Wähler die aus Prinzip wählen erzeugen natürlich eine krasse Blasse die erst platzen kann wenn diese Generationen wegsterben.

  6. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: TobiVH 04.09.17 - 10:55

    Gestern mit meiner 80 Jährigen Oma den Wahlomat gemacht und der konnte sie nach 65 Jahren überzeugen für etwas anderes als CDU/SPD zu wählen. Sie wusste nichtmal, dass es noch mehr Parteien mit anderen Meinungen gibt.

    Schade das ältere Menschen kaum eine Chance haben politisch am Ball zu bleiben. Zumindest in meinem Umkreis.

  7. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: |=H 04.09.17 - 10:56

    Ein Nichtwähler interessiert die Politik gar nicht, da es keine Partei der Nichtwähler gibt und diese nicht abgegebenen Stimmen einfach keinerlei Relevanz haben.
    Es ist ja nicht so, dass keine Regierung gebildet werden würde, wenn die Wahlbeteiligung bei unter 50% liegt. Dann sind die Menschen einfach nur politikverdrossen.
    Nicht wählen ist daher auch das Dümmste, was man machen kann.
    Wähle lieber die Tierschutzpartei oder sowas. Die richtet nichts an, aber die Stimme zieht den anderen Parteien wenigstens effektiv Prozente ab.

  8. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: Markus08 04.09.17 - 10:57

    McCiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stammwähler sind weit schlimmer als Nichtwähler. Stammwähler sind meines
    > Erachtens nach das größte Problem.
    > Geht jemand nicht wählen kann man sagen, seine Stimme wird aufgeteilt unter
    > allen Parteien die es in den Bundestag schaffen.
    >
    > Stammwähler hingegen wählen die CDU und machen somit alles nur schlimmer...

    Sehe ich genau so.
    Schlimm ist es wenn genau die "Stammwähler" alles für so toll finden was ihre Partei macht und vorschlägt. Keine Partei macht alles richtig und auch wenn jemand z.B. CSU/CDU Mitglied macht er sich viel vertrauenswürdiger wenn er auch mal seine eigene Partei kritisiert.
    Aber wenn ich oft höre dass man natürlich Merkel wählen muss da es in Deutschland noch nie so toll war zu leben muss ich lachen. Seit den Fehlentscheidungen in der Flüchtlingspolitk ist es hier in Sachen Sicherheit gehörig bergab gegangen.

  9. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: |=H 04.09.17 - 10:59

    Was ist dir denn passiert?
    Oder ist es nur die gefühlte Sicherheit?

  10. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: Muhaha 04.09.17 - 11:00

    McCiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Stammwähler hingegen wählen die CDU und machen somit alles nur schlimmer...

    Stammwähler der Grünen oder der SPD wählen als die CDU? Faszinierende These!

  11. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: Azzuro 04.09.17 - 11:09

    Hmm, ich weiß ja nicht, wie es anderen geht, aber ich spiele mit dem Wahl-O-Mat auch immer etwas rum. Und mach so Sachen wie "Jetzt beantworte ich mal die Fragen so, dass [Partei XY] rauskommt". Und das somit nicht represtentativ wäre, weil es gar nicht unbedingt meiner tatsächlichen Meinung entspricht bzw. ich nicht ernst antworte. Aber wahrscheinlich machen das nicht so viele...

  12. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: ibsi 04.09.17 - 13:41

    Bei solchen Aussagen frage ich mich auch immer: Wo ist es denn hier unsicherer geworden im Bezug auf Terrorismus? G20 war selbstverursacht, da waren auch keine Terroristen.

    Ich habe mehr Angst vor Politikern und deren neuen (Überwachungs-)Gesetzen, als vor Terroristen.
    Ich habe mehr Angst vor politisch-motivierten rechten Spinnern, als vor Terroristen.
    Ich habe mehr Angst vor durchgeknallten SUV Fahrern, als vor Terroristen.

    Aber wenn man die Leute schon reden hört, das sie Angst haben bei einem Terroranschlag zu sterben, da frag ich mich echt in welcher Welt die leben.

  13. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: asdgeasfg 04.09.17 - 14:10

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, ich weiß ja nicht, wie es anderen geht, aber ich spiele mit dem
    > Wahl-O-Mat auch immer etwas rum. Und mach so Sachen wie "Jetzt beantworte
    > ich mal die Fragen so, dass rauskommt". Und das somit nicht represtentativ
    > wäre, weil es gar nicht unbedingt meiner tatsächlichen Meinung entspricht
    > bzw. ich nicht ernst antworte. Aber wahrscheinlich machen das nicht so
    > viele...

    Das stimmt natürlich, aber ich fände die Ergebnisse trotzdem interessant.

    Ebenso glaube ich, dass Nicht-Wähler, vorallem im zusammenhang mit den Stamm-Wählern ein Problem sind, da somit jede nicht abgegebene Stimme den großen und mittlerweile ja wirklich "gleichgeschaltetet" Parteien zu Gute kommen.

    Das das Thema Flüchtlinge und Innere Sicherheit 70% des gesamten TV-Duells ausgemacht haben, zeigt ja, dass die Menschen anscheinend ein völlig falsches Bild vermittelt bekommen, als ob dies das größte Problem in DE wäre. Dabei wäre dies mit einer angemessenen Sozialensicherheit für alle überhaupt kein Problem mehr.
    Ich für meinen Teil hatte auch noch nie ein Problem oder gefährliche Situation mit ausländischen Mitbürgern und schon gar nicht mit Flüchtlingen. Da gab es eher Probleme mit provinziell und egoistisch denkenen Menschen.

    Arschlöcher gibt es immerhin in jeder Couleur in einem gewissen Prozentsatz, der sich kaum unterscheiden wird. Probleme sind doch eher in der Moral und Ethik eines jeden zu suchen.

  14. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: teenriot* 04.09.17 - 14:26

    Wer seine Wahl im großen Masse vom Wahl-O-Mat abhängig macht ist keineswegs weiter als Stammwähler. Es ist nicht schwer zu verstehen wie der Wahl-O-Mat funktioniert und wenn man das weiß, weiß man das es maximal eine sehr oberfläche "Plausibilitätsprüfung" bereits bestehender Präferenzen darstellt und nicht zur Willensbildung taugt. Ich werde die Partei wählen die mir als 4. Vorschlag angezeigt wurde, weil es eben rote Linien und Interessen bei mir und den jeweiligen Parteien gibt die der Wahl-O-Mat nicht erfasst und wiederspiegelt.

  15. Re: Auswertung Wahl-O-Mat Daten?

    Autor: teenriot* 04.09.17 - 14:32

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Nicht-Wähler setzt ein Statement an die gesamte Politik.
    >
    > Besser als eine Stimme die "per Zufall" irgendwo landet alle mal.

    Das stimmt.

    > Wähler die aus Prinzip wählen erzeugen natürlich eine krasse Blasse die
    > erst platzen kann wenn diese Generationen wegsterben.

    Das stimmt nicht. Unsere Wahlen sind nun mal keine Fundi-Wahlen bei denen es darum geht die beliebteste Ideologie nach dem Prinzip alles oder nicht auszusuchen. Unsere Wahlen sind Realo-Wahlen bei denen es darum geht den für sich besten Kompromiss zu wählen. Niemand bekommt 100%. So funktioniert unsere Gesellschaft einfach nicht. Wer nicht wählt, zeigt damit keine Kompromissfähigkeit. Das ist keine Grundlage für das Zusammenleben.

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