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wie soll man es sagen...

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  1. wie soll man es sagen...

    Autor: x-beliebig 04.09.17 - 11:35

    die wichtigsten Themen muss man ja nicht gerade in der Öffentlichkeit diskutieren. Zumal, wenn man als Politik darauf kaum Einfluss hat. Wenn es um den Modebegriff "Digitalisierung" geht, eigentlich ist heute schon ziemlich viel digital, da finde ich das wieder mal komisch, dass man so ein Schlagwort nutzt, aber egal.

    Ich bin eher der Meinung, dass das, was die digitale Technik denjenigen verspricht, die Überwachen und maximalen Gewinn machen wollen, wird auch umgesetzt werden. Da kann die Politik sowieso schon mal einen vorsichtigen Bogen darum herum machen. Genau, wie Gerechtigkeit. Beides sollte man ausklammern und lieber in anderen Ecken Stimmung machen.

    Mal im Klartext: was interessieren mich die "paar" Flüchtlinge, wenn wir die Welt nicht gerechter machen, werden sich noch viel mehr Menschen auf die Suche nach einem Ort machen, an dem sie auskömmlich und in Frieden leben können. Vielleicht gehen auch irgendwann welche von uns auf die Suche, wenn hier die Autoindustrie abgerockt ist, dürfte es vielleicht auch hier noch unangenehm werden, wenn man feststellt, das Japaner, Koreaner und (vor allem) Chinesen such Industrieautomation können.
    Bis dahin können wir noch weiter Diskutieren, ob wir uns abschotten und ob der Islam böse ist. Und ob die beiden Pappkameraden irgend etwas zur "Digitalisierung" sagen ist mir letztlich ohnehin egal. Unsere Lebenswirklichkeit wird eher von Blackrock-Capital bestimmt, als von lokaler Politik. Wenn die lokale Politik nicht macht, was man ihr sagt, wird sie einfach umgangen, will sie nicht so bedeutungslos aussehen, vermeidet sie lieber gleich die tatsächlich wichtigen Themen.

  2. Re: wie soll man es sagen...

    Autor: .02 Cents 04.09.17 - 13:23

    Das Problem ist nur: Das einzige Demokratische Korrektiv für Parteipolitik, das es in Deutschland gibt, sind Wahlen. Das man in eine öffentliche Diskussion nicht auf Ebene seitenlanger Definitionen abstrakter Konzepte führen kann, ist klar. Wenn aber sowohl im Wahlkampf, als auch im "Politik-Alltag" in der Legislatur-Periode der Primat des alternativlosen Aussitzens herrscht, darf man sich nicht wundern, wenn sich Politikverdrossenheit breit macht. Vielleicht ist das Timing nach Brexit, Trump und Co tatsächlich so, das die AfD mit Ihrer Art und den Themen unter ferner liefen endet - aber sowohl Piraten, als auch AfD haben in den letzten Jahren gezeigt, das es in breiten Wählerschichten genug Unmut gibt, um auch hierzulande einen Trump möglich zu machen.

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