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  5. › U+C-Abmahnung: Woher die Daten…

Adressdaten ....

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  1. Adressdaten ....

    Autor: evergreen 06.12.13 - 18:16

    Die Adressdaten werden immer durch den Provider bei Vorlage der IP und Gerichtsbeschluss ausgehändigt. Das erklärt hier immernoch nicht woher die Herrschaften Kenntniss über die IP erlangt haben. Die Überschrift ist irreführend, denn es wird nicht klar woher die Nutzerdaten kommen, sondern nur die Adresse zu einer ermittelten IP-Adresse!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.13 18:18 durch evergreen.

  2. Re: Adressdaten ....

    Autor: Dragos 06.12.13 - 18:20

    evergreen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Adressdaten werden immer durch den Provider bei Vorlage der IP und
    > Gerichtsbeschluss ausgehändigt. Das erklärt hier immernoch nicht woher die
    > Herrschaften Kenntniss über die IP erlangt haben. Die Überschrift ist
    > irreführend, denn es wird nicht klar woher die Nutzerdaten kommen, sondern
    > nur die Adresse zu einer ermittelten IP-Adresse!


    Sehe ich genauso. Im Grunde wurde nicht eine Frage beantwortet. Den die Infos hatte wir vorher auch schon.

  3. Re: Adressdaten ....

    Autor: violator 06.12.13 - 18:23

    Die hat bestimmt ein Zufallsgenerator ausgespuckt. Dann hat man einfach nachgefragt, wer die IP zu Zeitpunkt XY hatte, schon hat man einen "Schuldigen", den man abmahnen kann. ER muss ja beweisen, dass er unschuldig ist, was er aber nicht tun kann, von daher kein Problem für die Anwälte...

  4. Re: Adressdaten ....

    Autor: WinSuck7 06.12.13 - 18:29

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die hat bestimmt ein Zufallsgenerator ausgespuckt. Dann hat man einfach
    > nachgefragt, wer die IP zu Zeitpunkt XY hatte, schon hat man einen
    > "Schuldigen", den man abmahnen kann. ER muss ja beweisen, dass er
    > unschuldig ist, was er aber nicht tun kann, von daher kein Problem für die
    > Anwälte...

    Ein Politiker würde jetzt sagen: "Hätten wir nur die Vorratsdatenspeicherung schon, dann könnte der Verdächtige belegen, dass er unschuldig ist." ;)

  5. Re: Adressdaten ....

    Autor: Mopsmelder500 06.12.13 - 18:40

    Die Quelle kann nur der Server sein von dem die Filmchen kommen. Wie seriös

    Spielt vermutlich keine Rolle, wenn nur ein paar zahlen lohnt sich der Massen-Abmahn-Brief. Die IP werden auf "irgendeiner" Sexseite einfach mitgelesen, wer sich ein Bildchen ansieht, ist dann eben dran..... bei 300 Euro und den hohen Kosten bei Gegenwehr.... und den deutschen Richtern denen irgend eine IP und ein selbstgemachte Software für einen Schuldspruch reicht.......

  6. Re: Adressdaten ....

    Autor: Deff-Zero 06.12.13 - 18:59

    evergreen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Adressdaten werden immer durch den Provider bei Vorlage der IP und
    > Gerichtsbeschluss ausgehändigt. Das erklärt hier immernoch nicht woher die
    > Herrschaften Kenntniss über die IP erlangt haben.

    Ist doch für so einen halbseidenen Anwalt ganz einfach: man bucht Bannerwerbung auf der Seite schon hat man im eigenen Weblog IP-Adressen mit Referer von der Pr0nseite. Diese Nutzer werden (sofern sie aus Deutschland sind) einfach abgemahnt...

  7. Re: Adressdaten ....

    Autor: bad1080 06.12.13 - 19:22

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch für so einen halbseidenen Anwalt ganz einfach: man bucht
    > Bannerwerbung auf der Seite schon hat man im eigenen Weblog IP-Adressen mit
    > Referer von der Pr0nseite. Diese Nutzer werden (sofern sie aus Deutschland
    > sind) einfach abgemahnt...

    dann ist man mit ghostery ja fein raus ^^

  8. Re: Adressdaten ....

    Autor: Yash 07.12.13 - 01:11

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > evergreen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Adressdaten werden immer durch den Provider bei Vorlage der IP und
    > > Gerichtsbeschluss ausgehändigt. Das erklärt hier immernoch nicht woher
    > die
    > > Herrschaften Kenntniss über die IP erlangt haben.
    >
    > Ist doch für so einen halbseidenen Anwalt ganz einfach: man bucht
    > Bannerwerbung auf der Seite schon hat man im eigenen Weblog IP-Adressen mit
    > Referer von der Pr0nseite. Diese Nutzer werden (sofern sie aus Deutschland
    > sind) einfach abgemahnt...
    Das ist aber kein Beweis dafür, dass wirklich eine Rechtsverletzung begangen wurde, oder? Wenn mir jmd einen Link schickt und ich klicke drauf, erscheint die Bannerwerbung. Ok, aber das heißt nicht, dass ich auch den Stream gestartet hab.

  9. Re: Adressdaten ....

    Autor: Deff-Zero 07.12.13 - 11:54

    Yash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Ist doch für so einen halbseidenen Anwalt ganz einfach: man bucht
    > > Bannerwerbung auf der Seite schon hat man im eigenen Weblog IP-Adressen
    > > mit Referer von der Pr0nseite. Diese Nutzer werden (sofern sie aus
    > > Deutschland sind) einfach abgemahnt...

    > Das ist aber kein Beweis dafür, dass wirklich eine Rechtsverletzung
    > begangen wurde, oder? Wenn mir jmd einen Link schickt und ich klicke drauf,
    > erscheint die Bannerwerbung. Ok, aber das heißt nicht, dass ich auch den
    > Stream gestartet hab.

    Und? Interessiert die Abmahnmafia sich für ein paar unschuldig Abgemahnte? Nein! Können Abgemahnte üblicherweise die Vorwürfe glaubhaft zurückweisen? Auch Nein!

    Das mit der Bannerwerbung auf Pr0nseite hat den Charme, dass die Nutzer mit äußerst hoher Wahrscheinlichkeit Pornos geschaut haben (zur Sicherheit kann man auch nur Nutzer abmahnen, die mehr Hits auf der Seite haben). Führt man solchen Leuten ihr Surfverhalten vor, sind sie meist peinlich berührt und wollen die Sache ohne Aufsehen aus der Welt schaffen. Es soll blos keiner der Bekannten mitbekommen!

    Die Wahrscheinlichkeit, dass solche Nutzer einfach zahlen, dürfte sehr viel höher sein als bei einem Vorwurf wie Klauen eines Justin Bieber-Songs.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.13 11:55 durch Deff-Zero.

  10. Re: Adressdaten ....

    Autor: Anonymer Nutzer 07.12.13 - 13:02

    WinSuck7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Politiker würde jetzt sagen: "Hätten wir nur die
    > Vorratsdatenspeicherung schon, dann könnte der Verdächtige belegen, dass er
    > unschuldig ist." ;)

    Und dann würde ich dem Politiker sagen: "Mach den Kopf zu! Paragraph 44a Urheberrechts Gesetz regelt schon längst, daß meine Handlung absolut legal ist! Dafür brauch ich keine StaSi Massenüberwachung!" :D

  11. Re: Adressdaten ....

    Autor: Anonymer Nutzer 07.12.13 - 13:03

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und? Interessiert die Abmahnmafia sich für ein paar unschuldig Abgemahnte?
    > Nein! Können Abgemahnte üblicherweise die Vorwürfe glaubhaft zurückweisen?
    > Auch Nein!

    Können sie hier sehr wohl. Denn §44a UrhG regelt ganz klar, daß dies erlaubt ist (das Zwischenspeichern zur Verarbeitung) und keine strafbare Handlung darstellt. Somit ist Streaming und Verarbeitung im Player Gerät nicht illegal und die Abmahnung unrechtens. Daher sollte jeder die Forderung zurückweisen und im besten Fall sogar gleich die Kanzlei abmahnen und auf Schadensersatz wegen entstandener Anwaltskosten verklagen! :D

  12. Re: Adressdaten ....

    Autor: crazypsycho 07.12.13 - 17:28

    > Und? Interessiert die Abmahnmafia sich für ein paar unschuldig Abgemahnte?
    > Nein! Können Abgemahnte üblicherweise die Vorwürfe glaubhaft zurückweisen?
    > Auch Nein!

    Glaubhaft zurückweisen kann man es, indem man fragt wo denn das Log ist, welches aufzeigt welches Video genau man denn gesehen haben soll.
    Sofern sie keine Access-Logs direkt vom Serverbetreiber haben, kann der Anwalt absolut nichts nachweisen.

  13. Re: Adressdaten ....

    Autor: Anonymer Nutzer 07.12.13 - 20:52

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und? Interessiert die Abmahnmafia sich für ein paar unschuldig
    > Abgemahnte?
    > > Nein! Können Abgemahnte üblicherweise die Vorwürfe glaubhaft
    > zurückweisen?
    > > Auch Nein!
    >
    > Glaubhaft zurückweisen kann man es, indem man fragt wo denn das Log ist,
    > welches aufzeigt welches Video genau man denn gesehen haben soll.
    > Sofern sie keine Access-Logs direkt vom Serverbetreiber haben, kann der
    > Anwalt absolut nichts nachweisen.

    Das ist ein Punkt. Viel leichter ist es aber auf §44a UrhG hinzuweisen und die Anschuldigung somit als lächerlich in der Luft zu zerfetzen. Im gleichen Atemzug gleich eine Klage wegen Rechtsbeugung ankündigen und eine Meldung bei der Rechtsanwaltskammer Nürnberg gegen U + C mit ankündigen (und alles drei natürlich auch tun!). Mal gucken wie die dann rotieren :D

  14. Re: Adressdaten ....

    Autor: crazypsycho 07.12.13 - 21:08

    Nur das der Paragraph hier nicht wirklich greift.
    Denn:
    >Zulässig sind vorübergehende Vervielfältigungshandlungen, die flüchtig oder begleitend
    > sind und einen integralen und wesentlichen Teil eines technischen Verfahrens
    > darstellen und deren alleiniger Zweck es ist,
    > 1. eine Übertragung in einem Netz zwischen Dritten durch einen Vermittler oder
    > 2. eine rechtmäßige Nutzung

    Punkt 2 trifft nicht zu, wenn der Stream nicht rechtens, also illegal hochgeladen, wurde.

    Das der Uploader sich strafbar gemacht hat, da gibt es wohl keinen Zweifel.
    Bei dem der es sich anschaut aber problematisch. Da hängt es davon ab, ob der Besucher davon ausgehen konnte, das dieses Portal potenziell legal ist.
    Bei einem Portal wie kino.to wird es schwierig glaubhaft darzustellen, das man es für legal gehalten hat.
    Bei einer Porno-Seite schon eher, denn es gibt zig gratis Webseiten zu diesem Thema.

    Hinzu kommt noch das Malware gerne Pornoseiten öffnet. Oder auch ein unglücklicher Bannerklick.


    Die Anwaltskanzlei weiß natürlich ganz genau das sie es vor Gericht sehr sehr schwer hätten. Eine Klage ist da unwahrscheinlich.
    Wahrscheinlicher ist es, das jemand eine Gegenklage einreicht und bspw die Kosten der Scheidung einfordert...

  15. Re: Adressdaten ....

    Autor: Anonymer Nutzer 07.12.13 - 21:21

    evergreen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Adressdaten werden immer durch den Provider bei Vorlage der IP und
    > Gerichtsbeschluss ausgehändigt. Das erklärt hier immernoch nicht woher die
    > Herrschaften Kenntniss über die IP erlangt haben. Die Überschrift ist
    > irreführend, denn es wird nicht klar woher die Nutzerdaten kommen, sondern
    > nur die Adresse zu einer ermittelten IP-Adresse!

    Eine Möglichkeit ist, dass die Seite gehackt und die Daten verkauft wurden. Kann mir gut vorstellen, dass da einige ein Geschäft draus machen.

  16. Re: Adressdaten ....

    Autor: Anonymer Nutzer 07.12.13 - 21:26

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei dem der es sich anschaut aber problematisch. Da hängt es davon ab, ob
    > der Besucher davon ausgehen konnte, das dieses Portal potenziell legal
    > ist.
    > Bei einem Portal wie kino.to wird es schwierig glaubhaft darzustellen, das
    > man es für legal gehalten hat.
    > Bei einer Porno-Seite schon eher, denn es gibt zig gratis Webseiten zu
    > diesem Thema.

    Generell darf man wohl davon ausgehen, dass das Angebot von offiziell registrierten Unternehmen legal ist. Es kann nicht Aufgabe des Konsumenten sein, bei jedem Angebot zu überprüfen, ob eine valide Rechtekette bis hoch zum Urheber besteht. Sonst kann man am Ende noch dafür abgemahnt werden, wenn die ARD trotz fehlender Rechte ein Werk ausstrahlen. Völlig absurder Gedanke.

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