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Ein getroffener Hund bellt...

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  1. Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: DerDy 25.07.17 - 19:50

    In Deutschland gibt es fast 300 Landkreise und ein Landkreis soll beispielhaft für ein bundesweites Vorgehen sein? Hmm...irgendwie lächerlich oder? Dabei soll man doch nicht verallgemeinern.

    Aber lasst doch mal hitner die Kulissen schauen.
    - In Uelzen soll ein Glasfasernetz ausgebaut werden, wunderbar.
    Sicherheitshalber haben sie bei dem größten deutschen Provider mal nachgefragt, ob er demnächst Pläne zum Ausbau umsetzen will. Natürlich hat das Unternehmen das verneint, was eigentlich jedem anderem Unternehmen auch klar ist. Wer gibt schon gerne zu, dass er gerne in der Zukunft expandieren will, wenn das Geschäft noch nicht in trockenen Tüchern ist? Bloß keine schlafende Hunde (Konkurrenten) wecken.

    - Hat den Uelzen schon ein Glasfasernetz ausgebaut? Nein, also was soll diese Aufregung? Die Verwaltung in Uelzen kennt wohl Marktwirtschaft und Konkurrenz nicht. Mit dem geheule machen sie sich eigentlich nur Lächerlich. Jeder Geschäftsmann muss mit Konkurrenz rechnen, warum aber ein Landkreis jetzt auf "beleidigt" tut?

    - Und baut Uelzen überall FTTH? Nein, nur da wo MINDESTENS 60% der Leute sich für FTTH entscheiden.

    - Was aber viel interessanter ist. Uelzen wird das Glasfasernetz nicht selber betreiber, sondern hat die Firma LüneCom beauftragt. Und LüneCom hat ihren Firmensitz in Lüneburg, in der Nähe von Uelzen. Dort in Lüneburg baut aber die Telekom den ganzen Landkreis mit FTTH aus!
    https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/895852-breitbandausbau-landkreis-lueneburg-2

    LüneCom ärgert das jetzt sehr und sieht in Uelzen ebenso ihre Felle davon schwimmen. LüneCom schickt jetzt Sympathisanten nach vorne, um Stimmung gegen die Telekom zu machen. Naja, was solls.

  2. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: Faksimile 25.07.17 - 20:34

    Ich bin definitiv kein Sympathisant der LüneCom. Ich wohne nicht einmal in der Gegend.
    Aber es macht mich schon stutzig, wenn die Telekom nicht selbstständig aubauen will, im Förderverfahren dann aber gegenüber den weiteren Ausschreibungsteilnehmern so günstig sein soll, das sie den Zuschlag erhält. Wo doch alle FTTC Befürworter immer behaupten, dass die Telekom doch so hohe Kosten (Pensionsverpflichtungen und Schulden aus der Privatisierung) hat, dass sie in Eigenleistung kein FTTB/H erbringen kann. Und ein reines Privatunternehmen, das auch noch kleiner und flexibler als der rosa Riese sein müsste, dort nicht zum Zuge kommt.
    Ob in diesen Fällen nicht eine Offenlegung der vollständigen Kalkulation gemäß §16 Ziffer 6 geboten ist, wäre noch zu prüfen.
    Von einer zulässigkeit eines Unterkostenangebotes kann man wohl bei der Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen nicht ausgehen.

  3. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: DerDy 25.07.17 - 20:54

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es macht mich schon stutzig, wenn die Telekom nicht selbstständig
    > aubauen will, im Förderverfahren dann aber gegenüber den weiteren
    > Ausschreibungsteilnehmern so günstig sein soll, das sie den Zuschlag
    > erhält. Wo doch alle FTTC Befürworter immer behaupten, dass die Telekom
    > doch so hohe Kosten (Pensionsverpflichtungen und Schulden aus der
    > Privatisierung) hat, dass sie in Eigenleistung kein FTTB/H erbringen kann.
    Jetzt bringst du aber wirklich alles durcheinander...
    Meine Aussage war, dass der FTTH Ausbau teurer ist als der FTTC Ausbau. Willst du mir etwa erzählen, dass FTTH gleich viel kostet wie FTTC? Lächerlich.
    Jeder FTTH Bauer droht den Kunden, wer nicht sofort FTTH nimmt, muss später 1000-2000Euro für den FTTH Anschluss zahlen. Bei FTTC habe ich das noch nie gehört.

    Zudem ist doch die Frage, wir hoch ist der Förderanteil beim FTTH Ausbau. Und natürlich kann die Telekom da das günstige Angebot machen, hat sie doch fast jede Tiefbaufirma in Europa schon für ihre Baumaßnahmen beauftragt. Du verdrehst Aussagen!
    FTTH ist teurer als FTTC, aber dennoch kann das Angebot der Telekom deutlich billiger sein als von der Konkurrenz. Und die Konkurrenz ist teilweise soooo schlecht, dass andere Gemeinden sogar den anderen drohen drohen müssen, Stichwort Komnexx.

    Wenn die Telekom sagt, dass nur 80% Eigenleistung wirtschaftlich ist, aber die Konkurrenz nur 50% Eigenleistung als wirtschaftlich ansieht, dann baut eben keiner aus. Doch mit etwas Zuschuss vom Land kann die Telekom ausbauen, während mit ganz viel mehr Geld baut ein mittelmäßiger Provider aus. Wem würdest du den Auftrag dann geben?

    > Und ein reines Privatunternehmen, das auch noch kleiner und flexibler als
    > der rosa Riese sein müsste, dort nicht zum Zuge kommt.
    Warum ist ein kleines Privatunternehmen flexibel? Ich habe noch kein kleines Privatunternehmen gesehen, das flexibel ein Smartphone a la iPhone auf den Markt gebracht hat.
    Die kleinen Firmen haben kurze Dienstwege, aber ihre winzige Größe lähmt sie auch. Jeder Großauftrag bindet so viele Kapazitäten, dass sie für kleine Kunden kaum noch Personal haben. Flexibel hin oder her, wenn ich nicht bedient werde, gehen ich.

    > Von einer zulässigkeit eines Unterkostenangebotes kann man wohl bei der
    > Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen nicht ausgehen.
    Angebot...tztztz. Die Nachbargemeinde von Lüneburg (Heidekreis) musste Komnexx mehrfach Fristen nennen, um nach der Auftragsannahme die Detailplanungen zu erhalten.
    Komnexx gab sogar zu sich so sehr verrechnet zu haben, dass sie überlegt haben den FTTH Ausbau wieder abzusagen. Daraufhin hat die Gemeinde mit Schadenersatz gedroht.
    So viel zum Thema, dass kleine Firmen flexibel sind, flexibel unzuverlässig sage ich nur.

  4. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: Reddead 25.07.17 - 20:55

    Die EU verbietet doch Förderung bei Vectoring, als ist es doch gut, wenn die Telekom ohne Förderung ausbaut.

  5. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: plutoniumsulfat 25.07.17 - 23:03

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber lasst doch mal hitner die Kulissen schauen.
    > - In Uelzen soll ein Glasfasernetz ausgebaut werden, wunderbar.
    > Sicherheitshalber haben sie bei dem größten deutschen Provider mal
    > nachgefragt, ob er demnächst Pläne zum Ausbau umsetzen will. Natürlich hat
    > das Unternehmen das verneint, was eigentlich jedem anderem Unternehmen auch
    > klar ist. Wer gibt schon gerne zu, dass er gerne in der Zukunft expandieren
    > will, wenn das Geschäft noch nicht in trockenen Tüchern ist? Bloß keine
    > schlafende Hunde (Konkurrenten) wecken.

    Was in dem Fall ziemlich dämlich ist, denn der Landkreis fragt ja nicht nur so, sondern in etwa: "Wenn ihr es nicht macht, dann machen wir es.". Die Konkurrenz fragt also quasi selbst. Warum sollte die Telekom da verneinen?

    > - Und baut Uelzen überall FTTH? Nein, nur da wo MINDESTENS 60% der Leute
    > sich für FTTH entscheiden.

    Die Leute haben damit immerhin eine Wahl. Vor der Ausbauankündigung hätte die Telekom zu 100% nichts ausgebaut.

    > - Was aber viel interessanter ist. Uelzen wird das Glasfasernetz nicht
    > selber betreiber, sondern hat die Firma LüneCom beauftragt. Und LüneCom hat
    > ihren Firmensitz in Lüneburg, in der Nähe von Uelzen. Dort in Lüneburg baut
    > aber die Telekom den ganzen Landkreis mit FTTH aus!
    > www.landeszeitung.de

    Wer der Betreiber ist, ist erst mal nebensächlich. Der muss nicht zwingend in seinem eigenen Landkreis das Netz betreiben, der kann auch für andere Landkreise den Betreiber spielen.

  6. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: DerDy 25.07.17 - 23:41

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was in dem Fall ziemlich dämlich ist, denn der Landkreis fragt ja nicht nur
    > so, sondern in etwa: "Wenn ihr es nicht macht, dann machen wir es.". Die
    > Konkurrenz fragt also quasi selbst. Warum sollte die Telekom da verneinen?
    Nein, es ist sehr klug. Du wirst doch niemals einem Mitbewerber mitteilen, dass du diesen Markt/Region als lukrativ ansiehst und bereits eigene Pläne hast. Damit bestärkst du einen Mitbewerber doch sehr, da auch auszubauen. Damit hast du dir erst recht einen Konkurrenten geschaffen.
    Vielleicht hätte der Landkreis Uelzen nicht ausgebaut, aber ein anderer Provider, der davon erfahren hat. Jeder Provider hält die Füße still und keiner sagt, wo er nächstes Jahr mit der Planung anfängt.

    Aber Du kannst uns gerne Gegenbeispiele nennen, bei dem ein Provider 2014 erzählt hat, wo er 2017 ausbauen will. Ich zähle gerne mit, ich stelle den Counter schon mal auf 0.

    > Die Leute haben damit immerhin eine Wahl. Vor der Ausbauankündigung hätte
    > die Telekom zu 100% nichts ausgebaut.
    Woher willst du das wissen? Das ist jetzt eine Unterstellung von dir ohne Quellen. Ich weiß, dass die Telekom 2013 gesagt, sie will 80% der Haushalte mit Eigenmittel versorgen. Warum soll Uelzen nicht dazugehören? Belege für deine Behauptungen, wo hast du die?

    > Wer der Betreiber ist, ist erst mal nebensächlich. Der muss nicht zwingend
    > in seinem eigenen Landkreis das Netz betreiben, der kann auch für andere
    > Landkreise den Betreiber spielen.
    Es wird dich als Provider nicht ärgern, wenn dein größter Konkurrent vor deiner Nase ein FTTH Netz ausbaut? Du würdest dich zurücklehnen und dich für den Ort freuen? Sehr glaubwürdig.

    Und ja, es ist wichtig, wer der Betreiber von einem Netz ist. Denn der Betreiber bestimmt Servicequaltität, Tarife und Angebote. Und das ist neben der Netzqualität doch sehr ausschlaggebend.

  7. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: spezi 26.07.17 - 00:17

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber es macht mich schon stutzig, wenn die Telekom nicht selbstständig
    > aubauen will, im Förderverfahren dann aber gegenüber den weiteren
    > Ausschreibungsteilnehmern so günstig sein soll, das sie den Zuschlag
    > erhält. Wo doch alle FTTC Befürworter immer behaupten, dass die Telekom
    > doch so hohe Kosten (Pensionsverpflichtungen und Schulden aus der
    > Privatisierung) hat, dass sie in Eigenleistung kein FTTB/H erbringen kann.

    In Bayern gewinnt die Telekom schon seit Jahren etliche FTTH-Ausschreibung. Du hattest Dich ja neulich schon mal gewundert, wo in Bayern die ganzen FTTH-Versorgungsgebiete auf der Telekom-Karte herkommen. Für sich genommen sind die Projekte natürlich kleiner, da in Bayern in der Regel die Gemeinden ausschreiben.

    Und die Behauptung, dass die Telekom sich aufgrund von Pensionsverpflichtungen keinen FTTB/H-Ausbau leisten kann ist mir auch eher neu. Vielleicht habe ich es auch schon mal gelesen, und wieder verdrängt, weil es Unsinn ist, aber egal...

    Der wesentliche Grund, warum die Telekom in den letzten Jahren erstmal auf FTTC setzt ist meiner Meinung nach, dass sie nur so innerhalb weniger Jahre ihr (bekanntlich sehr umfangreiches) Netz auf einen einigermaßen konkurrenzfähigen Stand bringen kann. Anfang 2013 konnten knapp 25% der Haushalte bei der Telekom VDSL (und in wenigen Fällen FTTH) bekommen. Ende 2016 waren es schon 65%, Trend 10 Prozentpunkte steigend pro Jahr. Im Laufe des Jahres 2019 wird sie dann die 85-90% erreichen, und dann ist das Thema auch weitgehend durch. Denn in den fehlenden 10-15% sind ja auch alle Haushalte, die von anderen Anbietern (sei es per Förderung oder eigenwirtschaftlich per Vectoring) erschlossen wurden.

    Dann hat sie in etwa 6-7 Jahren ihr Netz zu einem sehr großen Teil umgekrempelt. D.h. sie hat alte Technik rausgeworfen aus Analog- und ISDN-Zeiten, die Kunden können schnellere (und teurere) Tarife buchen (evtl. gleich mit Zubuchoptionen wie IPTV), die vorher für die meisten garnicht verfügbar waren. Gleichzeitig hofft die Telekom sicher auch, auf diese Weise die Abwanderung zu Konkurrenzanbietern (z.B. Kabelanbieter, andere lokale Anbieter wie Stadtwerken) zu minimieren. Beides sollte sich (aus Sicht der Telekom: hoffentlich) positiv auf die Einnahmen auswirken und auch in den weiteren Jahren weitere Investitionen finanzieren.

    All das wäre mit einem FTTB/H-Ausbau nicht in diesem Umfang in diesem relativ kurzen Zeitraum möglich. Auch nicht für die Telekom, nicht wenn sie das bundesweit machen wollen würde.

    Und wenn ab 2019 der FTTC-Ausbau zurück geht, wird die Telekom natürlich nicht die Hände in den Schoß legen können. In dem Maße wie Planungsaufwand und Ausgaben für FTTC-Ausbau zurück geht, wird die Telekom stärker in FTTB-Ausbau investieren - vor allem in städtischen Gebieten. Das sie starkes Interesse an FTTB-Technologien wie G.fast und XG.fast hat, ist ja bekannt (und wurde auch bei Golem schon ein paar mal berichtet). Relativ aktuelles Beispiel:

    http://www.lightwaveonline.com/articles/2017/07/adtran-deutsche-telekom-lab-test-next-generation-g-fast.html

    Und sowas macht die Telekom natürlich auch nicht zum Spass oder als ABM-Maßnahme.

    Alles oben geschriebene natürlich nur IMHO, und was die Zukunft betrifft: ein Blick in die Glaskugel. :)

  8. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: DerDy 26.07.17 - 00:38

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hattest Dich ja neulich schon mal gewundert, wo in Bayern die ganzen
    > FTTH-Versorgungsgebiete auf der Telekom-Karte herkommen.
    Ja, er biegt sich gerne die Wahrheiten so zurecht, wie es ihm gerade passt.
    - Mal hat die Telekom nur billige SUB-Unternehmer als Techniker im Einsatz, dann spricht er plötzlich auf einer Baustelle mit einem echten Telekom Techniker.
    - Mal ruft er, dass der Breitbandausbau mit Kupfer nicht gefördert werden soll und wenn die Telekom wie in diesem Fall mit eigenen Mittel Vectoring aus, dann ist das auch nicht richtig und die Telekom soll 5 Jahre Ausbauverbot bekommen.
    - Mal fordert er, dass die Telekom überall ausbauen soll und wenn sie ausbaut dann bitte keinen anderem Konkurrenz macht (so wie hier).

  9. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: plutoniumsulfat 26.07.17 - 13:25

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was in dem Fall ziemlich dämlich ist, denn der Landkreis fragt ja nicht
    > nur
    > > so, sondern in etwa: "Wenn ihr es nicht macht, dann machen wir es.". Die
    > > Konkurrenz fragt also quasi selbst. Warum sollte die Telekom da
    > verneinen?
    > Nein, es ist sehr klug. Du wirst doch niemals einem Mitbewerber mitteilen,
    > dass du diesen Markt/Region als lukrativ ansiehst und bereits eigene Pläne
    > hast. Damit bestärkst du einen Mitbewerber doch sehr, da auch auszubauen.
    > Damit hast du dir erst recht einen Konkurrenten geschaffen.
    > Vielleicht hätte der Landkreis Uelzen nicht ausgebaut, aber ein anderer
    > Provider, der davon erfahren hat. Jeder Provider hält die Füße still und
    > keiner sagt, wo er nächstes Jahr mit der Planung anfängt.

    Wenn dort noch kein anderer Provider aktiv ist, dann hätte da vermutlich auch keiner angefangen, wenn die Telekom mit eher wenig Aufwand wegen dem vorhandenen Netz ausbauen kann. Außerdem muss der Landkreis dann immer noch mitspielen. Denn gerade den Landkreis hätte man als Konkurrenten darin bestärkt, nicht Konkurrent zu werden, wenn die Telekom schon selbst ausbaut.

    > Aber Du kannst uns gerne Gegenbeispiele nennen, bei dem ein Provider 2014 erzählt hat, wo er 2017 ausbauen will. Ich zähle gerne mit, ich stelle den Counter schon mal auf 0.

    Die Telekom, die wollte bis 2019 85% ausbauen. Wo man da anfängt, ist eher Nebensache.

    > > Die Leute haben damit immerhin eine Wahl. Vor der Ausbauankündigung
    > hätte
    > > die Telekom zu 100% nichts ausgebaut.
    > Woher willst du das wissen? Das ist jetzt eine Unterstellung von dir ohne
    > Quellen. Ich weiß, dass die Telekom 2013 gesagt, sie will 80% der Haushalte
    > mit Eigenmittel versorgen. Warum soll Uelzen nicht dazugehören? Belege für
    > deine Behauptungen, wo hast du die?

    Natürlich kann Uelzen da zufällig dazugehören, aber den Zusammenhang zwischen "Wir haben keine Pläne, auszubauen." und "Bis 2019 haben wir bei euch eh ausgebaut." musst du mir noch erklären.

    > > Wer der Betreiber ist, ist erst mal nebensächlich. Der muss nicht
    > zwingend
    > > in seinem eigenen Landkreis das Netz betreiben, der kann auch für andere
    > > Landkreise den Betreiber spielen.
    > Es wird dich als Provider nicht ärgern, wenn dein größter Konkurrent vor
    > deiner Nase ein FTTH Netz ausbaut? Du würdest dich zurücklehnen und dich
    > für den Ort freuen? Sehr glaubwürdig.

    Ich rede hier nicht von der Telekom.

    > Und ja, es ist wichtig, wer der Betreiber von einem Netz ist. Denn der
    > Betreiber bestimmt Servicequaltität, Tarife und Angebote. Und das ist neben
    > der Netzqualität doch sehr ausschlaggebend.

    Das ist bei fast allen Anbietern auf einem annähernd ähnlichen Niveau.

  10. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Autor: Ovaron 03.08.17 - 17:48

    Faksimile schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Wo doch alle FTTC Befürworter immer behaupten,
    > dass die Telekom doch so hohe Kosten
    > Pensionsverpflichtungen und Schulden aus der
    > Privatisierung) hat,

    Hast Du das genauso frei erfunden wie die "FTTH-Gegner"? Ich bewundere die Kreativität mit der Du alternative Fakten am laufenden Band produzierst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.17 17:49 durch Ovaron.

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