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"Aus Scham auf Intimkontakte verzichten"
Autor: Serkan.salek 05.02.21 - 07:07
Ja hoffe ich doch bei einem Vergewaltiger?!?
Soll halt sagen ist ein Fitness tracker. Vielleicht binde ich mir mein miband auch um den Fuß und sage es ist ne Fußfessel.
Für's badboy image
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.21 07:08 durch Serkan.salek. -
Re: "Aus Scham auf Intimkontakte verzichten"
Autor: Mailerdeamon 05.02.21 - 11:25
Unabhängig vom konkreten Fall und der allgemeinen Problematik ist deine Argumentation völlig kaputt.
Jemand der jemanden vergewaltigt hat und eine Strafe erhalten hat und hoffentlich sein Vergehen eingesehen hat (sonst hätte Strafvollzug keinen Sinn) soll also keine intimen Kontakte haben dürfen?
Das musst du mir jetzt irgendwie erklären…
Möglicherweise setzt du alle intimen Kontakte die ein Mensch haben kann mit Vergewaltigungen gleich? Das geht auch ohne Anwendung von Gewalt.
Wir gehen hier von einer Person aus die es auf Grund eines fehlerhaften Wertesystems getan hat oder sich nicht gesteuert hat, obwohl sie es hätte können.
Alle anderen wären nämlich in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung und wären auch nicht in einem Gefängnis gelandet, da sie nicht schuldfähig werden (da sie krank sind und ihr Verhalten nicht kontrollieren können). -
Re: "Aus Scham auf Intimkontakte verzichten"
Autor: dbettac 05.02.21 - 14:31
Mailerdeamon schrieb:
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> Unabhängig vom konkreten Fall und der allgemeinen Problematik ist deine
> Argumentation völlig kaputt.
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> Jemand der jemanden vergewaltigt hat und eine Strafe erhalten hat und
> hoffentlich sein Vergehen eingesehen hat (sonst hätte Strafvollzug keinen
> Sinn)
Es geht ausdrücklich nicht um Leute, die ihr Vergehen eingesehen haben. Sondern um solche, bei denen zu erwarten ist, dass sie rückfällig werden. Deren Strafe aber vorbei ist, weshalb sie Anspruch darauf haben, trotzdem entlassen zu werden.
Leicht ist es sicher nicht, mit der Fußfessel. Immer noch besser als eingesperrt zu sein. Ganz toll wäre natürlich komplette Freiheit, gar keine Frage. In diesem Fall geht aber der Schutz der Gesellschaft vor.



