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  1. lol

    Autor: superdachs 11.12.19 - 19:45

    Wenn ich mir jetzt meine Rechner zuhause so anschaue dann frage ich mich wie die das hätten machen wollen. Oberwachtmeister Hinterhuber und seine Cousine, Frau und Kollegin kommen da mit ihrem FAT32 USB-Stick und scheitern schon am LUKS-Passwort. Nicht dass sowas umgangen werden könnte aber da haben die doch gar nicht die Leute für, weder in Österreich noch in Deutschreich. Sicher gibt es viele Leute bei denen das deutlich einfacher ist, aber ob da nun ausgerechnet Schwerkriminelle dazu gehören würde ich bezweifeln. Klar dass man dann nach neuen Polizisten schreit wenn die damit beschäftigt sind bei 50ct Dieben, Grasdealern oder Hartz4-Betrügern ihren Javatrojaner auf dem Aldilaptop zu installieren.

  2. Re: lol

    Autor: Umaru 11.12.19 - 20:04

    Dich denken zu lassen, dass alle Polizisten unfähig sind, ist Teil des Plans ...

  3. Re: lol

    Autor: floxiii 11.12.19 - 20:09

    Glaubst du ernsthaft, es gäbe keine fähigen Spezialisten bei der Polizei? lol.

  4. Re: lol

    Autor: Umaru 11.12.19 - 20:17

    Und selbst wenn es keine fähigen Leute gäbe, dann bieten sie einem zuletzt verhafteten Nerd einen großzügigen Deal an.

  5. Re: lol

    Autor: ibsi 11.12.19 - 21:17

    (Offiziell) gibt es hier in Deutschland nicht solche "Deals".

  6. Re: lol

    Autor: Schattenwerk 11.12.19 - 22:39

    Und was soll der dann machen? Per Brute-Force eine Vollverschlüsslung knacken? Den Kernel aus der vllt. unverschlüsselten Boot-Partition ziehen und dort etwas einbauen? Eine Kamera installieren um später noch einmal wiederzukommen und dann mit hoffentlich abgefilmten Passwort sich einzuloggen?

    Jeder Schutz fernab der Stange und dazu gehört nun einmal LUKS wird zu einem Problem, wo man ggf. noch einmal später vorbeikommen muss. Selbst mit irgendwelchen USB-Sticks oder MINM-Angriffen müsste man genaue Kenntnis über OS, Kernel, Software etc. besitzen. Und wer etwas zu verbergen hat und etwas Ahnung, hat irgendwo auch eine visuelle Überwachung und merkt dann, wenn jmd. im Haus war.

    Ein einfacher Raspi mit Bewegungsmelder und Webcam im Regal hinter dem Schreibtisch reicht da schon.

  7. Re: lol

    Autor: violator 11.12.19 - 22:46

    Die gibt es schon, aber auch die knacken nicht mal eben unter Zeitdruck in 5min nen fremden Rechner in ner fremden Wohnung und installieren da Sachen drauf. Vor allem wenn derjenige mehrere Rechner haben sollte. Bei mir stehen z.b. vier Rechner rum, viel Spaß beim Aussuchen welchen man knackt.

  8. Re: lol

    Autor: kazhar 12.12.19 - 06:14

    Was hilft eine Vollverschlüsselung, wenn man auch einfach einen (Hardware) Keylogger zwischen Tastatur und Rechner stecken kann?
    Vielleicht einen mit GSM Modul, damit man nicht ständig wieder hinlaufen muss...

  9. Re: lol

    Autor: chefin 12.12.19 - 09:47

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir jetzt meine Rechner zuhause so anschaue dann frage ich mich
    > wie die das hätten machen wollen. Oberwachtmeister Hinterhuber und seine
    > Cousine, Frau und Kollegin kommen da mit ihrem FAT32 USB-Stick und
    > scheitern schon am LUKS-Passwort. Nicht dass sowas umgangen werden könnte
    > aber da haben die doch gar nicht die Leute für, weder in Österreich noch in
    > Deutschreich. Sicher gibt es viele Leute bei denen das deutlich einfacher
    > ist, aber ob da nun ausgerechnet Schwerkriminelle dazu gehören würde ich
    > bezweifeln. Klar dass man dann nach neuen Polizisten schreit wenn die damit
    > beschäftigt sind bei 50ct Dieben, Grasdealern oder Hartz4-Betrügern ihren
    > Javatrojaner auf dem Aldilaptop zu installieren.


    Sowas wie dich knacken die in 2 Minuten während sie Wurstsemmel fressen, glaubs mir.

    Je doofer du die Polizei hälst, desdo mehr Lücken lässt du ihnen. Alleine die Tatsache, das du dich auf irgendwelche Technik verlässt, statt dir selbst die Sicherheit hinzubiegen, zeigt doch, das du garnicht weist, um was es geht.

    Es gibt kein OS für das nicht Sicherheitslücken existieren, die man ausnutzen kann. Das DU und andere davon nichts wissen ist dabei essentiell. Sobald jemand eine Lücke kennt der sie nicht kennen soll, ist sie geschlossen. Macht aber nichts, es gibt dutzend andere. Jedes OS hat in den einschlägigen Foren und Publikationen über 1000 Sicherheitslücke die jährlich gestopft werden. Denkst du allen ernstes das bei 1000 Lücken pro Jahr nicht auch ein paar nicht geschlossen werden, weil man sie geheim hält?

    Voila, schon wird in deinem Bootsektor ein Userscript hinterlegt, das sobald du dich einloogst und den Rechner nutzt, die passenden Schritte unternimmt dich zu infiltrieren. Schon das nächste Update würde dich eiskalt erwischen. Behörden können auch Firmen dazu zwingen ein Update zu signieren, das Trojanerverseucht ist und ausschliesslich an dich auszuliefern. Behörden zwingen Provider dann auch deine DNS-zugriffe umzuleiten. Es kann sogar soweit gehen, das alle Zugriffe nur noch virtuell stattfinden, du also einen Proxy dazwischen geschaltet bekommst. Dabei gehts nicht drum, das die Inhalte die du anschaust entschlüsselt werden sollen. Das würde dir auffallen, wegen der Verschlüsselung. Es geht erstmal drum, deine Kiste zu verseuchen. Sobald das der Fall ist, greifen die alles vor dem Verschlüsseln ab.

    Da du meinst, deine verschlüsselte Platte würde alles abwehren, erkennst du garnicht, wenn sich sowas anbahnt. Und deswegen wärst du keine Herausforderung für die Polizei. Den da kommt nicht der Dorfsheriff zum Einsatz mit Trillerpfeife und Notizblock. Da kommt der Spezialist mit Laptop und mountet dir sein Laufwerk dran. Die Polizei setzt da übrigens fast ausschliesslich Linux-derivate ein, Windows ist da nur als Zweit-OS drauf. Eben weil Linux viel weniger Restriktionen hat.

  10. Re: lol

    Autor: Mel 12.12.19 - 09:53

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was soll der dann machen? Per Brute-Force eine Vollverschlüsslung
    > knacken? Den Kernel aus der vllt. unverschlüsselten Boot-Partition ziehen
    > und dort etwas einbauen? Eine Kamera installieren um später noch einmal
    > wiederzukommen und dann mit hoffentlich abgefilmten Passwort sich
    > einzuloggen?
    >
    > Jeder Schutz fernab der Stange und dazu gehört nun einmal LUKS wird zu
    > einem Problem, wo man ggf. noch einmal später vorbeikommen muss. Selbst mit
    > irgendwelchen USB-Sticks oder MINM-Angriffen müsste man genaue Kenntnis
    > über OS, Kernel, Software etc. besitzen.

    Kurz gesagt: Ja

    Zugriff auf die Wohnung und erst mal alle Datenträger deines PCs kopieren. Die sind zwar verschlüsselt, aber dazu später.

    Dann wird ein Keylogger in deiner Tastatur versteckt und eine Kamera montiert welche ebenfalls die Tastatur im Blickfeld hat. Un dem Moment wo du dich einloggst kann der Staat deine Datenträger entschlüsseln. Falls erforderlich kommen die dann wieder und können dann mit den neuen Kenntnissen auf deinem System eine Überwachungssoftware installieren.

    Deine Kamera nutzt dir nur was wenn du das Ding auch kontrollierst.

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