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Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

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  1. Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: LennStar 04.04.19 - 19:14

    Das heißt am Ende nur, für die Nutzer wird alles teurer. So wie es auch schon beim Vorgänger war. Denn irgendwie müssen die Milliarden (plus Zinsen für Jahre) ja wieder ein kommen. Also werden die Angebote teurer.

  2. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: notuf 04.04.19 - 19:25

    Es ist doch egal. Das ganze Wirtschaftssystem ist so aufgebaut, dass am Ende ausnahmslos für alle der Endverbraucher zählt, weil er nichts wirklich weiterreichesn und absetzen kann.

  3. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: iu3h45iuh456 04.04.19 - 19:27

    LennStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das heißt am Ende nur, für die Nutzer wird alles teurer. So wie es auch
    > schon beim Vorgänger war. Denn irgendwie müssen die Milliarden (plus Zinsen
    > für Jahre) ja wieder ein kommen. Also werden die Angebote teurer.

    Natürlich trägt das zu höheren Kosten bei. Aber alles auf die Auktionskosten zu schieben ist naiv.
    Die Deutsche Telekom etwa macht 75 Mrd. Euro Umsatz und mehrere Milliarden Euro Gewinn im Jahr. Und so ein bundesweites 5G Netz baut man auch nicht für´n paar Millionen Euro auf.
    Für die Auktionsteilnehmer ist das auch eine große Nummer - trotzdem sind denen solche Zahlen aus ihrer Geschäftstätigkeit bekannt.

  4. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: superdachs 04.04.19 - 19:29

    Und trotzdem wird es auf die Endverbraucher umgelegt. Da können denen noch so schöne Zahlen und Buchstaben bekannt sein.

  5. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: Anonymer Nutzer 04.04.19 - 19:41

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist doch egal. Das ganze Wirtschaftssystem ist so aufgebaut, dass am
    > Ende ausnahmslos für alle der Endverbraucher zählt, weil er nichts wirklich
    > weiterreichesn und absetzen kann.


    So ganz stimmt das nicht.

    Wenn die Kosten des Verbrauchers teurer werden, der zum Beispiel Installateur, Koch, Rechtsanwalt. Steuerberater ist,
    dann steigen eben auch die Kosten der Installation, des Menüs, der Rechts/Steuerberatung und die Telekommitarbeiter werden daraufhin auch für irgendwas mehr zahlen müssen.

    Im Idealfall ;)
    Drum sollte man jedem seine Gehaltserhöhung gönnen.

  6. Alles gut

    Autor: senf.dazu 04.04.19 - 19:45

    LennStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das heißt am Ende nur, für die Nutzer wird alles teurer. So wie es auch
    > schon beim Vorgänger war. Denn irgendwie müssen die Milliarden (plus Zinsen
    > für Jahre) ja wieder ein kommen. Also werden die Angebote teurer.

    Alles gut - wenn's wie angekündigt in die Förderung der weißen Flecken auf der Glasfaserausbaukarte fließt .. das kommt dann umgekehrt auch wieder dem Mobilnetz an den gleichen Stellen zu gute. Und da sind mehr als schlappe 5 Mrd nötig ..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.19 19:45 durch senf.dazu.

  7. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: Sinnfrei 04.04.19 - 19:47

    Einfach nicht kaufen. Bringt ehh nichts die Geschwindigkeit bei den üblichen Drosseltarifen.

    __________________
    ...

  8. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: 3247 04.04.19 - 19:52

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist doch egal. Das ganze Wirtschaftssystem ist so aufgebaut, dass am
    > Ende ausnahmslos für alle der Endverbraucher zählt, weil er nichts wirklich
    > weiterreichesn und absetzen kann.

    Wer soll es denn sonst bezahlen? Und weshalb?

  9. Unsinn.

    Autor: 486dx4-160 04.04.19 - 20:10

    In einer Marktwirtschaft hängt der Preis ausschließlich von Angebot und Nachfrage ab. Gestehungskosten spielen keine Rolle, sondern führen nur dazu, dass entweder Anbieter dazu kommen oder verschwinden.

    Oder glaubt du vielleicht gar nicht an den Freien Markt mit seiner Heiligen Unsichtbaren Hand die stets das Beste für alle schafft?

    :D

    Die ganze Frequenzvergabe ist Quatsch. Infrastruktur ist Staatsaufgabe, keine Melkkuh für Konzerne. Außerdem halte ich es für eine himmelschreiende Geldverschwendung, wenn jeder Anbieter eigene Masten aufstellt. Die Stromanbieter nutzen ja auch die selben Kabel und müssen keine jeweils eigenen Überlandleitungen bauen...

  10. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: bplhkp 04.04.19 - 20:20

    Die Telcos verlangen - unabhängig von Frequenzkosten - das maximal mögliche aus ihren Kunden raus. Wenn sie die Frequenzen billiger bekommen werden die Telefontarife nicht billiger.

    Und: Geld ist vorhanden und wird reichlich in die Konzernzentralen in Spanien und England überwiesen. Telefonica Deutschland schüttet jedes Jahr über 700 Millionen Euro als Dividende aus. Dieses Jahr sind sogar über 800 Millionen geplant. Als Nutzer und deutscher Steuerzahler ist mir lieber, dass der Staat dem Laden möglichst viel für Lizenzen abnimmt, anstatt den Milliardentransfers ins Ausland.

  11. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: Gallantus 04.04.19 - 20:25

    LennStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das heißt am Ende nur, für die Nutzer wird alles teurer. So wie es auch
    > schon beim Vorgänger war. Denn irgendwie müssen die Milliarden (plus Zinsen
    > für Jahre) ja wieder ein kommen. Also werden die Angebote teurer.


    Das ist völliger Schwachsinn. Die Auktionskosten sind fixe Kosten. Dies bedeutet, dass diese sich nicht verändern egal wie viele Nutzer ich habe. Somit ändert sich nichts daran, wie hoch die Preise sein müssen, um den größten Gewinn zu machen und das ist, was die Firmen immer versuchen zu erreichen.

  12. Re: Unsinn.

    Autor: bombinho 04.04.19 - 20:29

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einer Marktwirtschaft hängt der Preis ausschließlich von Angebot und
    > Nachfrage ab. Gestehungskosten spielen keine Rolle, sondern führen nur
    > dazu, dass entweder Anbieter dazu kommen oder verschwinden.
    >
    > Oder glaubt du vielleicht gar nicht an den Freien Markt mit seiner Heiligen
    > Unsichtbaren Hand die stets das Beste für alle schafft?


    Oops, nicht aufgepasst im Unterricht? Das Angebot ist doch von den Gestehungskosten abhaengig.

    Der moegliche Bruttogewinn entscheidet ja darueber, ob es sich lohnt oder nicht, also ob mehr Anbieter in den Markt draengen oder eben nicht.

    Produktionskosten plus Gewinn ergeben dein Angebot. Anteil Fixkosten zu variablen Kosten ergibt unterschiedliche Produktionskosten bei unterschiedlichen Stueckzahlen und damit unterschiedliche Preise bei gleichem Gewinn oder bei gleicher Kostendeckung je nach gewuenschter Sicht.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.19 20:39 durch bombinho.

  13. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: bombinho 04.04.19 - 20:41

    Gallantus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist völliger Schwachsinn. Die Auktionskosten sind fixe Kosten.

    Hmm, schon ziemlich nah dran. Die Auktionskosten sind keine Kosten sondern eine Investition, welche dann ueber die kommenden Jahre abgeschrieben wird. Das sind dann Kosten.

  14. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: bastie 04.04.19 - 20:49

    Ist doch super! Das geht alles in die Staatskasse, die Verschuldung nimmt ab.

  15. Re: Unsinn.

    Autor: Bendix 04.04.19 - 20:56

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 486dx4-160 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In einer Marktwirtschaft hängt der Preis ausschließlich von Angebot und
    > > Nachfrage ab. Gestehungskosten spielen keine Rolle, sondern führen nur
    > > dazu, dass entweder Anbieter dazu kommen oder verschwinden.
    > >
    > > Oder glaubt du vielleicht gar nicht an den Freien Markt mit seiner
    > Heiligen
    > > Unsichtbaren Hand die stets das Beste für alle schafft?
    >
    > Oops, nicht aufgepasst im Unterricht? Das Angebot ist doch von den
    > Gestehungskosten abhaengig.
    >
    > Der moegliche Bruttogewinn entscheidet ja darueber, ob es sich lohnt oder
    > nicht, also ob mehr Anbieter in den Markt draengen oder eben nicht.
    >
    > Produktionskosten plus Gewinn ergeben dein Angebot. Anteil Fixkosten zu
    > variablen Kosten ergibt unterschiedliche Produktionskosten bei
    > unterschiedlichen Stueckzahlen und damit unterschiedliche Preise bei
    > gleichem Gewinn oder bei gleicher Kostendeckung je nach gewuenschter Sicht.

    Das liest sich ein wenig bisschen wie Zuschlagskalkulation für Handwerker.

    Der Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage, zumindest in einem Polypol (zumindest in der Theorie).

    Variable Kosten bilden dabei die kurzfristige Preisuntergrenze, variable und fixe Kosten die langfristige Preisuntergrenze des einzelnen Anbieters.

  16. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: bombinho 04.04.19 - 20:59

    bastie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch super! Das geht alles in die Staatskasse, die Verschuldung nimmt
    > ab.

    Dir ist klar, dass die Verschuldung quasi das Geld ist? Ohne Verschuldung gaebe es keinen Grund fuer Geld.

    Wie wir wissen, sind alle entwickelten Laender der Welt hoch verschuldet.
    Wem schulden die eigentlich das Geld? Welches Land gibt das Geld fuer diese Schulden aus und sitzt damit auf riesigen Mengen Ueberschuss? Und wer hat den produziert?

  17. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: Bendix 04.04.19 - 21:03

    Banken, Versicherungen, Unternehmen, Privatleute...

  18. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: Eheran 04.04.19 - 21:04

    >Und trotzdem wird es auf die Endverbraucher umgelegt. Da können denen noch so schöne Zahlen und Buchstaben bekannt sein.
    Auf wen denn bitte sonst? Mainzelmännchen?

  19. Re: Eskalieren? Naja... Aber vor allem: Für uns wirds teuer

    Autor: Niaxa 04.04.19 - 21:05

    Wieso? Das meiste wird über Steuern bezahlt. Investitionen können abgesetzt werden... Nur Mal so... Zahlen dann halt alle statt die Kunden über den Vertrag.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.19 21:06 durch Niaxa.

  20. Re: Unsinn.

    Autor: bombinho 04.04.19 - 21:10

    Bendix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage, zumindest in einem
    > Polypol (zumindest in der Theorie).

    Ahja. Aber woher kommt dieser Preis? Er ensteht ja nicht ganz magisch. Es gibt einen Anbieter, der etwas produziert. Dieser Anbieter schlaegt einen Gewinn oben drauf und fertig ist der Preis.
    Es ist tatsaechlich so simpel. Warum? Weil man unter gleichzeitiger Beruecksichtigung aller Faktoren, die aber von einander abhaengen, nie zu einem Ergebnis kaeme. Also betrachtet man die Situation wie sie ist und fuehrt Faktoren nachtraeglich ein und deren bedingte Veraenderungen.

    > Variable Kosten bilden dabei die kurzfristige Preisuntergrenze, variable
    > und fixe Kosten die langfristige Preisuntergrenze des einzelnen Anbieters.

    ??? Kannst du das mal naeher erlaeutern? Du willst die Preisuntergrenze bei den variablen Kosten verorten? Wie kurzfristig willst du hier kalkulieren? Nach Faelligkeit der Festkosten ist das das Ende des Anbieters (oder seines Kapitals), also typischerweise 1-3 Monate. Also muss ich hier irgend etwas missverstanden haben oder den Begriff variable Kosten falsch benutzen.

    Die Preisuntergrenze waere fixe Kosten plus variable Kosten. Und zwar kurzfristig, da dadurch keine notwendigen Investitionen gedeckt werden koennen.
    Langfristige Untergrenze waere Fixkosten + variable Kosten + notwendige Investitionen.

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