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Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

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  1. Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: gelöscht 22.12.21 - 17:54

    Deren genannten Werte sind ein schlechter Witz. 150ms?!
    Da waren doch garantiert wieder Lobbyisten am Werk damit ADSL weiterhin dabei bleibt.

    Werte Behörde, wir haben bald 2022!

  2. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: HoffiKnoffu 22.12.21 - 18:05

    Ich habe Homeoffice 6Monate nutzen können. Da bin ich an die 10MBit/s nicht herangekommen. Selbst für‘s Homeschooling reicht das (https://www.hagel-it.de/it-dienstleister/wie-viel-internet-bandbreite-benoetigen-sie-fuer-die-arbeit-aus-dem-home-office.html).

    Und diese Leistung ist für die Mehrheit anscheinend ausreichend. Wohlgemerkt für die Grundversorgung. Das umfasst, für mich, das oben gesagte und kein Zocken und Videostreaming. Es gibt ja noch das lineare TV, was wiederum ausreichend ist.

  3. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: AntonZietz 22.12.21 - 18:08

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    Ich zitiere mal:

    > (www.hagel-it.de

    "BENÖTIGTE BANDBREITE FÜR GOOGLE MEET
    Ausgehende Signale müssen immer eine Bandbreitenanforderung von 3,2 Mbit/s erfüllen."

    Wie soll das mit 1,3 Mbit/s upstream erfüllt werden?

  4. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: ranzassel 22.12.21 - 18:26

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe Homeoffice 6Monate nutzen können. Da bin ich an die 10MBit/s nicht
    > herangekommen. Selbst für‘s Homeschooling reicht das


    Was machst du beruflich? Ich mache Homeoffice seit Beginn von Corona. Und der Großteil meiner ca. 250 Kollegen in der Firma auch.

    10Mbit down, 1Mbit up und das mit 150ms Latenz? Das reicht vielleicht für irgendwelche Sachbearbeiter, die nur Excel-Tabellen ausfüllen. Aber Videokonferenzen, Kollaboration (z.B. mit 5+ Leuten an einem Jam-Board), größere Git-Repos auschecken und dann noch Projekte mit umfangreichen Dependencies bauen: bestimmt ein Riesenspaß mit „Grundversorgung“. Mein Arbeitgeber könnte den Laden dicht machen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.21 18:29 durch ranzassel.

  5. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: benny-jenssen 22.12.21 - 18:29

    Jeder hat andere Bedürfnisse. Man sollte nie von sich selbst ausgehen. Anderswo sind Glasfaserzugänge State of the Art. Zugegeben, dort ist vielleicht auch nicht alles in Butter, aber wir Deutschen wollen doch immer die Besten der Besten der Besten sein. Am Bsp. Digitalisierung sollten wir endlich mal in die Puschen kommen.

    Davon ab, 1,3 MBit/s Upload in 2021 sind ein schlechter Witz. Die in dem verlinkten Dokument aufgeführten Werte sind im Übrigen MINDESTAnforderungen.

    Übrigens so ein Zugang bedeutet auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, was sich am anbahnenden Teil-Lockdown wieder vermehrt online abspielen dürfte. 10 MBit Down / 1,3 Up erfüllt das in keinster Weise.

    Bsp.: Haushalt mit einem alleinerziehenden Elternteil, 1 oder 2 Kinder im Januar im Homeschooling. Bei der Konstellation kann man so einen Zugang getrost in der Pfeife rauchen. Von Videokonferenzen will ich gar nicht anfangen.

  6. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: gelöscht 22.12.21 - 18:31

    Auch Teams wird mit diesem lächerlichen Upload nicht anständig funktionieren.
    Ganz Microsoft 365 wird hakelig sein sobald es um das gemeinsame bearbeiten von Daten von Onedrive oder Sharepoint geht.
    Bei 150ms macht nicht mal SAPGui Spaß weil jeder Klick eine Verzögerung bedeutet.

    Das hätte man 2000 akzeptieren können, aber nicht ab 2022... wo einzelne Excelfiles schon Mal 200MB haben.

  7. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: teamkiller 22.12.21 - 18:34

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe Homeoffice 6Monate nutzen können. Da bin ich an die 10MBit/s nicht
    > herangekommen. Selbst für‘s Homeschooling reicht das
    > (www.hagel-it.de
    >
    > Und diese Leistung ist für die Mehrheit anscheinend ausreichend.
    > Wohlgemerkt für die Grundversorgung. Das umfasst, für mich, das oben
    > gesagte und kein Zocken und Videostreaming. Es gibt ja noch das lineare TV,
    > was wiederum ausreichend ist.

    Also für StudIP reicht das sicher nicht mit weniger als DSL 50.000 braucht man da nicht anfangen man hat dann ständig Verbindungsabbrüche und selbst Voice only funktioniert dann nicht Richtig meine Frau läd jeden Tag etwa 4 bis 5GB Videodateien runter und etwa 2 GB Dateien Hoch. das will ich sehen wie du das in einer angemessenen Zeit schaffst besonders wenn du nebenbei auch noch webmetings via Big Blue Button hast was nicht grade der Ressourcen sparer ist.

  8. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: Paule 22.12.21 - 18:38

    AntonZietz schrieb:
    -----------------------------------------------
    > "BENÖTIGTE BANDBREITE FÜR GOOGLE MEET
    > Ausgehende Signale müssen immer eine Bandbreitenanforderung von 3,2 Mbit/s
    > erfüllen."

    Das ist halt auch der Konferenzdienst mit den höchsten Anforderungen.
    zB Webex in Standard Qualität benötigt nur 500 kbps Upstream.

    Das Problem mit den 1,3 Mbps dürfte aber eher sein, dass da oft nicht nur ein einzelner Nutzer am Anschluss hängt, sondern zB eine Familie in der gleichzeitig mehrere den Anschluss nutzen wollen und dann reicht das schnell nicht mehr aus.

  9. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: JouMxyzptlk 22.12.21 - 18:49

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Während ich die zustimme dass es zu wenig ist, sollten die Zahlen doch stimmen..
    Ich korrigier hier mal:

    > Das hätte man 2000 akzeptieren können

    DSL-16000 kam im Jahr 2006. Von daher sollte man da eher "2008" stehen als die ersten DSL-50 Anschlüsse eingeführt wurden.

  10. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: JohnD 22.12.21 - 19:07

    Also mit 10 mbit/s muss ich gar nicht erst versuchen zu arbeiten. Wäre komplett hoffnungslos. Wobei der geringe Upload noch viel schwieriger ist.

  11. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: christian_k 22.12.21 - 19:10

    > Das ist halt auch der Konferenzdienst mit den höchsten Anforderungen.
    > zB Webex in Standard Qualität benötigt nur 500 kbps Upstream.

    Bild wie Grütze, Ton wie Blecheimer (90er Jahre GSM Codec?) und eine Latenz, die Gespräche ziemlich ätzend macht...

  12. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: .v- 22.12.21 - 19:29

    christian_k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das ist halt auch der Konferenzdienst mit den höchsten Anforderungen.
    > > zB Webex in Standard Qualität benötigt nur 500 kbps Upstream.
    >
    > Bild wie Grütze, Ton wie Blecheimer (90er Jahre GSM Codec?) und eine
    > Latenz, die Gespräche ziemlich ätzend macht...

    Verstehe das Problem nicht, man kann doch wunderbar die Excel Tabellen und Arbeitsblätter per Fax verschicken?

  13. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: christian_k 22.12.21 - 19:31

    Mir kommt das reichlich aus der Luft gegriffen vor.

    1,5 MBit/s für Videoanrufe an Full HD?

    Ich mache regelmäßig Livestreams auf YouTube in FullHD. YouTube empfielt dafür 3-6 MBit/s Bitrate für den Videostream. Erfahrungsgemäß würde ich dabei eher nach oben gehen und Audio kommt noch dazu.
    Zu bedenken dabei: Bei einem solchen Livestream ist die Latenz von der Kamera bis zum Zuschauer vielleicht 30 Sekunden. Das wäre bei einem Videoanruf völlig unzumutbar.
    Wenn man kurze Latenzen will, braucht man entweder noch mehr Bitrate oder muss mit schlechterer Qualität leben, weil der Codec dann nur kleine Gruppen von Frames zusammen komprimieren kann, mehr Rechenleistung alleine löst das Problem nicht.

    Ausserdem sollte man seinen Upstream nicht voll auslasten. Wer mit 5 Mbit/s streamen will, sollte vielleicht 7 zur Verfügung haben. Sonst hat man gleich Framedrops, wenn der Codec mal kurzfristig die Zielbitrate überschreitet.

    Wie man mit Reserve, kurzer Latenz und Ton bei FullHD mit 1,5 MBit/s auskommen soll, erschließt sich mir nicht. Mit 1,2 MBit/s schafft man - mit gutem Willen, Glück und stabilder Verbindung - 480p.

  14. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: nightmar17 22.12.21 - 20:58

    Bei mir hat es im Homeoffice nicht gereicht. 6Mbit im Download und knapp 1,5 im Upload.
    VPN ist aktiv (brauche ich um zu Arbeiten)
    Dazu noch Teams und das wars mit dem Internet.
    Nach 2 Tagen Homeoffice bin ich wieder zurück ins Büro und war seit dem keinen Tag mehr im Homeoffice.
    Diese Bandbreiten Anforderung sollte man auch für die nächsten Jahre erfüllt sein.
    Mit 50Mbit Download und 10Mbit Upload wäre man hier besser aufgestellt.

  15. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: Faksimile 22.12.21 - 23:08

    benny-jenssen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder hat andere Bedürfnisse. Man sollte nie von sich selbst ausgehen.
    > Anderswo sind Glasfaserzugänge State of the Art. Zugegeben, dort ist
    > vielleicht auch nicht alles in Butter, aber wir Deutschen wollen doch immer
    > die Besten der Besten der Besten sein. Am Bsp. Digitalisierung sollten wir
    > endlich mal in die Puschen kommen.
    >
    > Davon ab, 1,3 MBit/s Upload in 2021 sind ein schlechter Witz. Die in dem
    > verlinkten Dokument aufgeführten Werte sind im Übrigen
    > MINDESTAnforderungen.
    >
    > Übrigens so ein Zugang bedeutet auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben,
    > was sich am anbahnenden Teil-Lockdown wieder vermehrt online abspielen
    > dürfte. 10 MBit Down / 1,3 Up erfüllt das in keinster Weise.
    >
    > Bsp.: Haushalt mit einem alleinerziehenden Elternteil, 1 oder 2 Kinder im
    > Januar im Homeschooling. Bei der Konstellation kann man so einen Zugang
    > getrost in der Pfeife rauchen. Von Videokonferenzen will ich gar nicht
    > anfangen.

    Aber auch das Homeschooling läuft des öfteren über Teams. Lass mal 2 Erwachsene und 2 Kinder im HO über VPN/HS Betrieb sitzen und alle brauchen Teams sowie bei den Erwachsenen noch SAP GUI und Office.

    Völlig weltfremd diese Entscheidung der BNetzA.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.21 23:10 durch Faksimile.

  16. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: Herold68 23.12.21 - 08:53

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe Homeoffice 6Monate nutzen können. Da bin ich an die 10MBit/s nicht
    > herangekommen. Selbst für‘s Homeschooling reicht das
    >
    > Und diese Leistung ist für die Mehrheit anscheinend ausreichend.
    > Wohlgemerkt für die Grundversorgung. Das umfasst, für mich, das oben
    > gesagte und kein Zocken und Videostreaming. Es gibt ja noch das lineare TV,
    > was wiederum ausreichend ist.

    Völlig absurd. Ich schiebe im Home Office gerne mal Repos oder Dateien hin und her mit teils 500MB Größe. Da will ich keine 8 Minuten warten, bis die oben sind. Genauso zoom-Calls mit Kunden. Da darf nichts ruckeln oder ausfallen. Meine Frau hat nebenher Teams oder Zoom für ihre Unikurse oder Klausuren offen. Wenn das ausfällt, dann fällt sie durch.

    Zudem soll eine Grundversorgung die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Erzähl mal deinem Kind, dass es halt nicht Online mit Freunden zocken kann, weil dann die Verbindung nicht mehr für Netflix reicht (auch Teilhabe: "Habt ihr schon die neue Folge Witcher gesehen?"). Auch der Download moderner Spiele ist dann kaum möglich. Die sind ja nicht selten 200GB groß.
    Das ist kein High-End, das alles ist aktuell Lebensrealität von vielen.

  17. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: Legendenkiller 23.12.21 - 08:58

    10 Mbit reichen für alle gängigen Sachen im HO ..
    Aber...

    1. man braucht halt auch 10 Mbit Upload.
    2. Für reicht gerade so ... dann Hätte VW nach dem Käfer nix neue entwicklen müssen. Damit konnte man auch gerade So eine Weltreise machen oder in den Italienurlab fahren.
    3. Es soll vorkommen das mehrere Personen gleichzeitig was im I-Net machen wollen .. .hab ich mal gehört bei einem Bekanten von einem Freund.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.12.21 09:01 durch Legendenkiller.

  18. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: Michael H. 23.12.21 - 14:35

    Legendenkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 10 Mbit reichen für alle gängigen Sachen im HO ..
    > Aber...
    >
    > 1. man braucht halt auch 10 Mbit Upload.
    > 2. Für reicht gerade so ... dann Hätte VW nach dem Käfer nix neue
    > entwicklen müssen. Damit konnte man auch gerade So eine Weltreise machen
    > oder in den Italienurlab fahren.
    > 3. Es soll vorkommen das mehrere Personen gleichzeitig was im I-Net machen
    > wollen .. .hab ich mal gehört bei einem Bekanten von einem Freund.

    So ist es.
    Wenn ich noch relativ gut in Netzwerktechnik aufgepasst habe (ist auch schon ein paar Jahre her), dann ergibt sich dieses Verhältnis von 16/2 100/12 etc... wie es halt oft üblich ist daraus, dass die ACK Bestätigungen beim TCP Handshake zwar kleiner sind, aber entsprechend in eben diesem Verhältnis...

    Heisst wenn ich bei ner 16Mbit/s Leitung eine Datei mit voller Bandbreite herunterlade... ist zeitgleich auch mein Upload zu >90% alleine mit dem versenden von ACK Paketen beschäftigt bzw. ausgelastet.

    Heisst wenn ich mit den "rund" 1,6MB-2MB/s herunterlade, ist mein Upload nur noch wenige KB/s groß, womit Videocalls erhebliche aussetzer bekommen würden ;)

    Früher hat man das bei Onlinegames so richtig schön gemerkt... wenn der Bruder nen Download gestartet hat, während man CS 1.6 gespielt hat und es zu richtig geilen 900ms Latenzen kam, weil die Pakete die zum Server geschickt wurden einfach nicht mehr beim Server ankamen. Da war die Leitung dann so dicht, dass es vielleicht sogar gereicht hat, was vom server ankam, aber nix mehr rauskam, weil der Download priorisiert wurde.

  19. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: Bonarewitz 23.12.21 - 16:14

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Legendenkiller schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 10 Mbit reichen für alle gängigen Sachen im HO ..
    > > Aber...
    > >
    > > 1. man braucht halt auch 10 Mbit Upload.
    > > 2. Für reicht gerade so ... dann Hätte VW nach dem Käfer nix neue
    > > entwicklen müssen. Damit konnte man auch gerade So eine Weltreise machen
    > > oder in den Italienurlab fahren.
    > > 3. Es soll vorkommen das mehrere Personen gleichzeitig was im I-Net
    > machen
    > > wollen .. .hab ich mal gehört bei einem Bekanten von einem Freund.
    >
    > So ist es.
    > Wenn ich noch relativ gut in Netzwerktechnik aufgepasst habe (ist auch
    > schon ein paar Jahre her), dann ergibt sich dieses Verhältnis von 16/2
    > 100/12 etc... wie es halt oft üblich ist daraus, dass die ACK Bestätigungen
    > beim TCP Handshake zwar kleiner sind, aber entsprechend in eben diesem
    > Verhältnis...
    >
    > Heisst wenn ich bei ner 16Mbit/s Leitung eine Datei mit voller Bandbreite
    > herunterlade... ist zeitgleich auch mein Upload zu >90% alleine mit dem
    > versenden von ACK Paketen beschäftigt bzw. ausgelastet.
    >
    > Heisst wenn ich mit den "rund" 1,6MB-2MB/s herunterlade, ist mein Upload
    > nur noch wenige KB/s groß, womit Videocalls erhebliche aussetzer bekommen
    > würden ;)
    >
    > Früher hat man das bei Onlinegames so richtig schön gemerkt... wenn der
    > Bruder nen Download gestartet hat, während man CS 1.6 gespielt hat und es
    > zu richtig geilen 900ms Latenzen kam, weil die Pakete die zum Server
    > geschickt wurden einfach nicht mehr beim Server ankamen. Da war die Leitung
    > dann so dicht, dass es vielleicht sogar gereicht hat, was vom server ankam,
    > aber nix mehr rauskam, weil der Download priorisiert wurde.

    Ohne es konkret zu wissen:
    Läuft Streaming nicht über UDP, was deine Argumentation obsolet machen würde?

  20. Re: Da hat die Behörde einfach Mal Home-Office Unterschlagen

    Autor: Mnyut 23.12.21 - 23:13

    christian_k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie man mit Reserve, kurzer Latenz und Ton bei FullHD mit 1,5 MBit/s
    > auskommen soll, erschließt sich mir nicht. Mit 1,2 MBit/s schafft man - mit
    > gutem Willen, Glück und stabilder Verbindung - 480p.

    Was für Kameras hab ihr denn bei den Videokonferenzen?
    Das meiste was ich so sehe von der anderen Seite sieht unterirdisch aus. Da Canon pünktlich zur Homeoffice Saison das Webcam Tool veröffentlich hat, verwende ich dementsprechend für die Handvoll Einsätze im Jahr meine 7D MK2. Habe einen Upstream von knapp 2 MBit und für Video nur 720p, weil die 7D über USB nicht mehr kann (oder darf). Ist aber komplett egal, das Bild ist trotz 720p dermaßen gut, dass die gegenüber sehr erstaunt sind. Wenn ich mal was teste mach ich das bei Chatroulett & Co., die Leute da sind nicht weniger erstaunt. Am coolsten ist ein Filmlook per 50 mm 1.4er Objektiv und Colorgrading per OBS, aber eher unpraktisch wegen der geringen Tiefenschärfe :-).
    Also Auflösung ist nicht so sehr entscheidend, so lange das Übliche zur Bildgestaltung beachtet wird. Dann kann sogar eine 50 Euro Webcam zumindest nicht furchtbar aussehen.

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