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Ach es gibt Gebiete, in denen es sich nicht lohnt auszubauen?

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  1. Ach es gibt Gebiete, in denen es sich nicht lohnt auszubauen?

    Autor: jones1024 07.08.20 - 19:48

    Und es gibt Gebiete in denen es sich extrem lohnt auszubauen. Dann ist es natürlich nur recht und billig, die lohnenden Gebiete auszubauen, dort abzukassieren und die weißen Flecken der pöbelnden Gemeinschaft zum Ausbau zu überlassen. Denn wir sind die Privatwirtschaft. Wir dürfen doch nicht dafür bestraft werden, dass die ländlichen Gebiete so groß sind. Und es geht hier schließlich um viele Arbeitsplätze. Wir bringen Deutschland nach vorne... oder etwa doch nicht?

  2. Re: Ach es gibt Gebiete, in denen es sich nicht lohnt auszubauen?

    Autor: notuf 08.08.20 - 07:50

    Man ersetze im Artikel die entsprechenden Wörter durch Wasser und Strom und schon ließt es sich merkwürdig. Komisch nur, dass da keiner sagt, es geht nicht.

  3. Re: Ach es gibt Gebiete, in denen es sich nicht lohnt auszubauen?

    Autor: NuTSkuL 08.08.20 - 07:54

    Internet auf die selbe Stufe, wie Wasser zu setzen, ist schon ein wenig weit her geholt. Meinst nicht?
    Irgendwie macht mich deine Aussage traurig...

  4. Re: Ach es gibt Gebiete, in denen es sich nicht lohnt auszubauen?

    Autor: notuf 08.08.20 - 08:40

    NuTSkuL schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Internet auf die selbe Stufe, wie Wasser zu setzen, ist schon ein wenig
    > weit her geholt. Meinst nicht?
    > Irgendwie macht mich deine Aussage traurig...

    Depressionen? Internet ist Infrastruktur, genau wie Strom, Wasser, Telefon. Was ist daran so weit her geholt?

  5. Man sollte langsm wirklich an eine solche Pflicht denken

    Autor: fanreisender 08.08.20 - 10:28

    Kommunikation abseits der schlichten Telefonie wird wirklich langsam zu einem Punkt der Grundversorgung. Man versuche aktuell beispielsweise, in ein Bad zu kommen. Funktionietr, nach vorheriger online-Anmeldung.

    Bleibt aber die Frage der Organisation. Zu Zeiten des Telekom-Monopols war das leicht. Da konnte es schon einmal 25 000 DM kosten, das kleine Haus im Wald zu erschließen. Die anschließend erwirtschafteten Einnahmen haben dnan vielleicht nicht enmal die laufenden Betriebskosten gedeckt. Aber die Kosten wurden einfach in einer Mischkalkulation auf die Teilnehmer umgelegt, die sehr viel billiger zu erschließen und betreiben waren.

    Wer der heute zahlreichen Wettbewerber soll denn heute die erforderlichen 35 000 ¤ (preislich dürfte sich ja etwas geändert haben ...) aufgedrückt bekommen? Die Rentabilität ist auch heute nicht gegeben. Zahlen müssen am Ende natürlich irgendwie die Kunden in leicht erschließbaren Gebieten. Nur könnten die eben von Anbieter X versorgt werden, während für das einsame Häuschen am ehesten Anbieter Z in Frage käme. Da muss irgendein finanzieller Transfer stattfinden. Einer, an dem irgendwie alle interessiert sind, einfach, damit der möglichst automatisch funktioniert.

  6. Re: Man sollte langsm wirklich an eine solche Pflicht denken

    Autor: notuf 08.08.20 - 11:22

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommunikation abseits der schlichten Telefonie wird wirklich langsam zu
    > einem Punkt der Grundversorgung. Man versuche aktuell beispielsweise, in
    > ein Bad zu kommen. Funktionietr, nach vorheriger online-Anmeldung.
    >
    > Bleibt aber die Frage der Organisation. Zu Zeiten des Telekom-Monopols war
    > das leicht. Da konnte es schon einmal 25 000 DM kosten, das kleine Haus im
    > Wald zu erschließen. Die anschließend erwirtschafteten Einnahmen haben dnan
    > vielleicht nicht enmal die laufenden Betriebskosten gedeckt. Aber die
    > Kosten wurden einfach in einer Mischkalkulation auf die Teilnehmer
    > umgelegt, die sehr viel billiger zu erschließen und betreiben waren.
    >
    > Wer der heute zahlreichen Wettbewerber soll denn heute die erforderlichen
    > 35 000 ¤ (preislich dürfte sich ja etwas geändert haben ...) aufgedrückt
    > bekommen? Die Rentabilität ist auch heute nicht gegeben. Zahlen müssen am
    > Ende natürlich irgendwie die Kunden in leicht erschließbaren Gebieten. Nur
    > könnten die eben von Anbieter X versorgt werden, während für das einsame
    > Häuschen am ehesten Anbieter Z in Frage käme. Da muss irgendein
    > finanzieller Transfer stattfinden. Einer, an dem irgendwie alle
    > interessiert sind, einfach, damit der möglichst automatisch funktioniert.

    Fragt sich dann aber doch, wofür man die Grunderwebssteuer zahlt? Sie ist nicht niedrig und die Idee ist eben die Querfinanzierung der notwendigen Infrastruktur. Einige Teile dieser sollten auch nicht privatwirtschaflich sein, da "Systemrelevant".

    Momentan kassiert der Landkreis bzw. das Bundesland die Grunderwebssteeuer ohne eine wirkliche Gegenleistung, da Strom, Gas, Wasser, Abwasser extra kosten im jeweils vierstelligen Bereich und die ganzen behördlichen Arbeiten (Vermessen, Grundbucheintrag etc etc) ebenfalls zusätzlich kosten. Geld ist da.

  7. Re: Ach es gibt Gebiete, in denen es sich nicht lohnt auszubauen?

    Autor: cyborg 09.08.20 - 00:28

    In einer Gesellschaft die sich gerne als "Informationsgesellschaft" bezeichnet sollte man auch an die Informationen rankommen.
    Alleine schon die "Zwangsumstellung" auf VoIP begündet den Schritt hin zur Gleichstellung von Internet mit Strom oder Wasser. Zumindest in unserer Gegend. In Ländern wo es noch nicht mal sauberes Trinkwasser gibt sieht es vielleicht anders aus.
    Und wenn die Herren und Damen von einer Gigabit Gesellschaft sprechen dann sollte es diese auch geben und nicht die Gigabit Eliten und die KBit Unterschicht...

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