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Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

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  1. Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: Faksimile 21.09.21 - 22:18

    Hilft doch der GF auch nicht zum Druchbruch, da dann argumentativ SVVDSL (250Mbit/s) angeführt wird ...

    Und die Förderichtlinien der EU (2013/C 25/01) sagen doch in 3.6:
    "3.6 Beihilfen für ultraschnelle Breitbandnetze
    (82) Vor dem Hintergrund der Ziele im Rahmen der Digitalen Agenda, insbesondere der Verwirklichung der Vorgabe, dass 50 % aller europäischen Haushalte Internetanschlüsse mit über 100 Mbit/s haben sollen, und unter Berücksichtigung des Umstands, dass vor allem in Ballungsgebieten möglicherweise mehr Leistung benötigt wird, als kommerzielle Investoren in naher Zukunft anbieten wollen, könnten, abweichend von Randnummer (77), ausnahmsweise staatliche Maßnahmen für ultraschnelle NGA- Netze mit Übertragungsraten von weit über 100 Mbit/s genehmigt werden."

    WEIT ÜBER 100Mbit/s. Im Verhältnis zu 1Gbit/s sind 250Mbit/ nicht weit über 100Mbit/s.
    Also erfüllt das nicht die WEIT ÜBER und die Bedingungen der Randziffer 83.

  2. Re: Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: spezi 21.09.21 - 22:43

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hilft doch der GF auch nicht zum Druchbruch, da dann argumentativ SVVDSL
    > (250Mbit/s) angeführt wird ...

    Der Bund wollte ja direkt überall fördern, wo weniger als 1 Gbit/s verfügbar sind. Da hat sich allerdings die EU Kommission quer gestellt. Deswegen erstmal (seit April 2021) Förderung von Gebieten <100 Mbit/s, ab 2023 dann Förderung auch in Gebieten < 1 Gbit/s.

  3. Re: Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: Nore Ply 22.09.21 - 06:43

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hilft doch der GF auch nicht zum Druchbruch

    Das Ziel ist nicht der Glasfaser zum Durchbruch zu verhelfen.
    Glasfaser ist kein Selbstzweck.
    Das Ziel ist die Versorgung mit brauchbaren Bitraten voran zu treiben.

    > da dann argumentativ SVVDSL (250Mbit/s) angeführt wird ...

    Das kann passieren. Allerdings sinkt die Reichweite bei SVVDSL, das eignet sich eher zum Mitnehmen wo man ohnehin FTTC hat, weniger um eine Versorgung mit >100 Mbit zu garantieren. Ich vermute daher, das auch der Ausbau der grauen Flecken bereits überwiegend als FTTB/FTTH erfolgt.

    > insbesondere der Verwirklichung der Vorgabe, dass 50 % aller europäischen
    > Haushalte Internetanschlüsse mit über 100 Mbit/s haben sollen

    Das 50% die Messlatte sind wußte ich bisher nicht. Wertvolles Zitat.

    > WEIT ÜBER 100Mbit/s. Im Verhältnis zu 1Gbit/s sind 250Mbit/ nicht weit über
    > 100Mbit/s.

    Du kannst nicht eine beliebige dritte Zahl verwenden um zwei Zahlen in Relation zu setzen. Bereits 200 Mbit sind weit mehr als 100 Mbit.

    Übrigens haben es vermutlich die Ausschreibenden in der Hand, ob FTTB/H oder FTTC ausgebaut wird. Dazu einfach mindestens 100 Mbit Upload ins Pflichtenheft schreiben...

  4. Re: Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: picaschaf 22.09.21 - 08:06

    Glasfaser und Funk sind aber die einzigen zeitgemäßen Lösungen dafür. Willst du jetzt ernsthaft das leidige Kupfergereite der Telekom schönreden?

  5. Re: Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: senf.dazu 22.09.21 - 08:15

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hilft doch der GF auch nicht zum Druchbruch, da dann argumentativ SVVDSL
    > (250Mbit/s) angeführt wird ...
    >
    > Und die Förderichtlinien der EU (2013/C 25/01) sagen doch in 3.6:
    > "3.6 Beihilfen für ultraschnelle Breitbandnetze
    > (82) Vor dem Hintergrund der Ziele im Rahmen der Digitalen Agenda,
    > insbesondere der Verwirklichung der Vorgabe, dass 50 % aller europäischen
    > Haushalte Internetanschlüsse mit über 100 Mbit/s haben sollen, und unter
    > Berücksichtigung des Umstands, dass vor allem in Ballungsgebieten
    > möglicherweise mehr Leistung benötigt wird, als kommerzielle Investoren in
    > naher Zukunft anbieten wollen, könnten, abweichend von Randnummer (77),
    > ausnahmsweise staatliche Maßnahmen für ultraschnelle NGA- Netze mit
    > Übertragungsraten von weit über 100 Mbit/s genehmigt werden."
    >
    > WEIT ÜBER 100Mbit/s. Im Verhältnis zu 1Gbit/s sind 250Mbit/ nicht weit über
    > 100Mbit/s.
    > Also erfüllt das nicht die WEIT ÜBER und die Bedingungen der Randziffer 83.

    War's nicht so das es inzwischen Förderung in Deutschland nur noch für FTTH (oder B) nicht aber DSL oder Koax gibt ? Auch wenn offenbar immer noch ältere Förderprojekte z.B. von der Telekom abgearbeitet werden. Auch das (über)erfüllt dann die Förderbedingungen der EU nach erheblich mehr ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.21 08:18 durch senf.dazu.

  6. Re: Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: Faksimile 22.09.21 - 08:18

    Nore Ply schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hilft doch der GF auch nicht zum Druchbruch
    >
    > Das Ziel ist nicht der Glasfaser zum Durchbruch zu verhelfen.
    > Glasfaser ist kein Selbstzweck.
    > Das Ziel ist die Versorgung mit brauchbaren Bitraten voran zu treiben.
    >
    > > da dann argumentativ SVVDSL (250Mbit/s) angeführt wird ...
    >
    > Das kann passieren. Allerdings sinkt die Reichweite bei SVVDSL, das eignet
    > sich eher zum Mitnehmen wo man ohnehin FTTC hat, weniger um eine Versorgung
    > mit >100 Mbit zu garantieren. Ich vermute daher, das auch der Ausbau der
    > grauen Flecken bereits überwiegend als FTTB/FTTH erfolgt.
    >
    > > insbesondere der Verwirklichung der Vorgabe, dass 50 % aller
    > europäischen
    > > Haushalte Internetanschlüsse mit über 100 Mbit/s haben sollen
    >
    > Das 50% die Messlatte sind wußte ich bisher nicht. Wertvolles Zitat.
    >
    Bedenke hierbei: HABEN, nicht buchen können. Wobei "buchen können" bei der Telekom nicht gleichzusetzen ist mit der Anschluß steht zur Verfügung.
    Wenn man da mal bei "telekomhilft.telekom.de" liest heißt es nämlich öfter "kein Port frei", "Querkabel voll" oder andere Argumente ...

    > > WEIT ÜBER 100Mbit/s. Im Verhältnis zu 1Gbit/s sind 250Mbit/ nicht weit
    > über
    > > 100Mbit/s.
    >
    > Du kannst nicht eine beliebige dritte Zahl verwenden um zwei Zahlen in
    > Relation zu setzen. Bereits 200 Mbit sind weit mehr als 100 Mbit.
    >
    1000% sind mehr als 100%. Und es heißt WEIT mehr. Also ist verdoppeln oder 2,5 fache nicht WEIT mehr.
    > Übrigens haben es vermutlich die Ausschreibenden in der Hand, ob FTTB/H
    > oder FTTC ausgebaut wird. Dazu einfach mindestens 100 Mbit Upload ins
    > Pflichtenheft schreiben...

    oder Faktor 3:1, also Upload minimal 1/3 des Download.

  7. Re: Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: Faksimile 22.09.21 - 08:20

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser und Funk sind aber die einzigen zeitgemäßen Lösungen dafür.
    > Willst du jetzt ernsthaft das leidige Kupfergereite der Telekom schönreden?

    oder Vodafone

  8. Re: Graue Flecken, wenn unter 100Mbit/s?

    Autor: Nore Ply 24.09.21 - 07:29

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das 50% die Messlatte sind wußte ich bisher nicht. Wertvolles Zitat.

    > Bedenke hierbei: HABEN, nicht buchen können. Wobei "buchen können" bei der
    > Telekom nicht gleichzusetzen ist mit der Anschluß steht zur Verfügung.
    > Wenn man da mal bei "telekomhilft.telekom.de" liest heißt es nämlich öfter
    > "kein Port frei", "Querkabel voll" oder andere Argumente ...

    Natürlich darf sowas nicht sein und natürlich kommt sowas trotzdem vor. Allerdings - wie oft denn aktuell noch? Gefühlt sind diese Berichte überwiegend aus 201x.


    > 1000% sind mehr als 100%. Und es heißt WEIT mehr.

    Soweit sind wir uns einig.

    > Also ist verdoppeln oder 2,5 fache nicht WEIT mehr.

    Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Ein doppeltes Gehalt wäre weit mehr. Die doppelte Höchstgeschwindigkeit eines Autos auch. Die doppelte Menge Wein am Abend ebenfalls.

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