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Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

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  1. Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: McWiesel 16.02.19 - 19:14

    In den '90ern war es noch cool, in den Anfängen des "Web 2.0" auch noch. Kein Nutzer hatte ein Problem eine kleine Homepage sich einzurichten, auf "Share-Ratio" FTP Servern konnte man seine Musiksammlung um einzelne mp3's ergänzen, die man auf CD niemals hätte kaufen können, zu wirklich jedem Thema gab es eine Community bzw. ein Forum und ICQ war das Online-Telefon.

    Und dann kamen
    - Werbefirmen, die Webseitenbesucher mit Viren und Nervattacken terrorisieren
    - Abmahnanwählte, die Webseitenbetreiber beinahe in den Knast klagen
    - Datenkraken, die jedes kleine Fitzelchen Privatsphäre monetarisieren
    - die Content-Mafia, die zufällig ausgewählter User für illegale Downloads erfolgreich anklagte
    - die GEMA, die Musik als "Share Economy" zerstörte
    - Twitter, was vollständige, inhaltsbefüllte Sätze in Bullshit-Bingo überführte
    - die DSGVO, die den letzten übrig gebliebenen Foren den Todesstoß gab
    - die #ichbinhier-Trolle, die das bisschen übrige politische Engagement in sozialen Netzen torpedieren
    - die Hatespeech-Gesetze, die den Online-Maulkorb perfekt machten.


    Also, was ist noch übrig? Mittlerweile können die doch beschließen was sie wollen, das WWW ist sowieso zu nichts mehr zu gebrauchen. Von dem, was es mal ausmachte, ist mit oder ohne Upload-Filter nichts mehr übrig. Sinnlos, dafür noch auf die Straße zu gehen. Würde mich nicht wundern, wenn in 10 Jahren Webseiten in der heutigen Form überhaupt nicht mehr existieren. In weiten Teilen der Erde versuchen ja Regime auf ähnliche weise das Internet totzuregulieren. Und damit bleiben irgendwann die User halt weg.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.19 19:16 durch McWiesel.

  2. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: Frotty 17.02.19 - 01:27

    Wie fast alles halt, sobald es einen gewissen Bekanntheitsgrad hat und sich Geld machen lässt.
    Genau wie Spiele und TV.
    Früher gab es viel gate keeping bzgl. Wissen und Technologie, aber jetzt hat jeder ein Handy und kann Apps und Webseiten zusammenklicken. Beides hat vor und Nachteile.

  3. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 01:33

    Mein Gott, ist die Internetfestplatte voll oder wieso kann man heute nicht mehr das machen was man früher machen konnte als noch nicht jeder ein Handy hatte?

  4. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: divStar 17.02.19 - 05:51

    Wril jeder - insbedondere Politiker und Lobbyisten - Geld sehen wollen - egal wofür und am besten so oft es nur geht.
    Die echte vollgelaufen Festplatte ist nicht die des Internets, sondern die jener Steinzeitmenschen, die traurigerweise Geld und somit Macht haben und immer noch nicht antreten oder abgetreten werden.

    Das Internet hat sich halt zu schnell entwickelt. Musik, Artikel, Filme, Spiele usw. sollten nach einer Schonfrist der Allgemeinheit gehören. Während der Schonfrist sollte trotzdem jeder das Zeug hochladen können. Es ist mir halt angenehmer wenn die Firmen weniger Gewinne fahren als wenn Abertausende, vor allem junge, Menschen kriminalisiert werden. Offensichtlich sieht das Regentenpack weltweit dies ganz anders.

  5. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 06:05

    Das du dir die Leistung anderer kostenlos aneignen willst hat nichts mit dem Internet zu tun,

  6. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: Hotohori 17.02.19 - 06:50

    Ja, vieles ist nerviger geworden, primär für mich aber die Werbung und Leute an sich, die sich im Internet bewegen und sich dort nicht halbwegs zu benehmen wissen. Dazu gehören für mich allerdings auch Leute, die meinen das Internet wäre ein Rechtsfreier Raum. Sowohl Leute die illegal Dinge sharen als auch Betrüger die versuchen Nutzern Geld abzunehmen usw.

    Ja, das Internet könnte ein besserer Platz sein als er heute ist, aber an der Entwicklung ist auch Jeder mit Schuld der eben wie gesagt meint das Internet wäre ein Rechtsfreier Raum, das fordert natürlich die Unternehmen und die Politik heraus etwas gegen diese Leute zu unternehmen und wie so oft dürfen am Ende alle darunter leiden.

    Das ist im realen Leben abseits des Internets aber auch schon immer so gewesen. Gäbe es nicht Leute mit seltsamen Moralvorstellungen, wäre die Welt generell eine bessere und wir hätten viel mehr Freiheiten. Da aber die Welt auch viele moralisch fehlgeleitete Menschen (mir fällt gerade keine bessere Bezeichnung ein ohne eventuell Ärger mit den Mods zu kriegen) beherbergt, die alle Freiheiten missbrauchen, wenn man sie nicht daran hindert, dürfen dank diesen Leuten alle darunter leiden. Ist also kein deut anders als im Internet.

    Mir war schon so vor ca. 10 Jahren klar, dass das Internet nicht so bleiben kann wie es damals war, weil die Leute eben das Internet immer mehr für ihre Dinge missbrauchten und das als große Freiheit ansahen ohne zu hinterfragen ob das gut und richtig ist, was sie dort treiben. Auch das Internet braucht Regeln damit wir alle miteinander klar kommen. Das zeigt besonders das ganze rumgehate im Internet, das in den letzten Jahren immer mehr zunahm.

    Ich hab mich über die Jahre einfach angepasst und ich kann nicht behaupten, dass das Internet zu nichts mehr nütze heutzutage wäre.

    Anders ist natürlich die ganze Kommerzialisierung des Internets, das ist stellenweise schon extrem nervig, dafür haben wir dank dem auch so Dinge wie Netflix, Amazon etc. So einfach war einkaufen noch nie wie heute, ebenso wie legal Filme und Serien sehen. Als Anime Fan kam ich früher nie so leicht, schnell und völlig legal an neuste Serien, die oft am gleichen Tag bei uns mit Untertitel verfügbar sind wie sie in Japan im TV laufen, ohne Internet wäre das undenkbar.

    Zu behaupten das Internet wäre zu gar nichts mehr nütze sagt eigentlich nur eines aus: wer so denkt muss bisher nicht gerade besonders legal unterwegs gewesen sein, kennt das Internet an sich nicht besonders gut und/oder ist nicht viel darin unterwegs. Für mich ist jedenfalls der Tag nicht lang genug um mich täglich mit den Dingen zu beschäftigen, die mich im Internet interessieren. Aber ich bin auch schon seit 20 Jahren im Netz unterwegs und kenne es daher einigermaßen gut (wobei das bei dessen Umfang heutzutage grundsätzlich schwierig ist).

    Aber natürlich finde ich auch nicht alles gut, wie sich das Internet entwickelt. Noch finde aber mehr als genug Freiheiten, die ich im Internet habe.

    Die Sache hat jedenfalls zwei Seiten, nicht nur Unternehmen sind dafür verantwortlich, auch die Nutzer und deren Verhalten und auf beiden Seiten gibt es leider zu viele schwarze Schafe.

    Ich bin jedenfalls für das Urheberrecht im Internet, allerdings nicht so wie es aktuell versucht wird durchgebracht zu werden. Zu viele Ungereimtheiten, zu wenig Gedanken wie man das Ganze überhaupt realistisch umsetzen soll. Zu viel "man muss ja bloß..." ohne zu kapieren was für ein Aufwand das ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.19 06:53 durch Hotohori.

  7. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: aLpenbog 17.02.19 - 08:36

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Gott, ist die Internetfestplatte voll oder wieso kann man heute nicht
    > mehr das machen was man früher machen konnte als noch nicht jeder ein Handy
    > hatte?

    Nun das können wir. Und wie verhindern wir, dass die anderen das tun und das Internet mit Sche.. fluten, die wir als Konsument filtern müssen?

  8. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: aLpenbog 17.02.19 - 09:00

    Nun muss da in vielen Fällen zustimmen. Gerade Werbung ist für mich immer ein sehr heikles Thema.

    Nicht falsch verstehen ich hab kein Problem für etwas zu bezahlen aber meist gab es im Bereich Computer eben sowas wie Demos/Sharewares usw. Konzepte waren meist etwas kriegen für lau oder eben günstig und etwas Besseres für ein paar Euro mehr. Nicht nur im Bereich Software, ebenso bei Content etc. pp.

    Heute werde ich bombardiert mit Sche.. die ich nicht haben will und bezahle für die Einstellung dessen. Das ist in meinen Augen ein wenig ungünstig aufgebaut. Erinnert mich an Fastpath von der Internet bzw. die Abstellung von Interleaving als eigenes "Produkt".

    Dazu ist das Internet heute sehr nervig zu benutzen und man muss sehr viel filtern. Werbung in Artikel und co. einbauen und nützliche Sachen, die im Kontext stehen zu bewerben und vernünftig vorzustellen ist eine Sache und völlig legitim. Dass ich aber auf Seiten rauf gehe, wie auch Golem, wo dann asynchron Werbung nachgeladen wird mit einer Verzögerung, am besten genau dann, wenn ich gerade auf einen Link klicken will, wo dann die Werbung hinpoppt und mir ein Auto verkaufen will, während ich etwas über SSDs lesen will ist ein wenig fehl am Platz. Videos die irgendwo weit unten mit Autoplay und Lautstärke 5000 zu einem komplett anderen Thema los gehen sind auch nicht ideal.

    Social Media ist eh ein Thema für sich, da halte ich mich aber weitestgehend fern. Youtube fand ich immer ganz interessant um etwas zu lernen bzw. mich selbstständig in was einzuarbeiten. Aber auch das verkommt immer mehr zu Videos gegen andere machen und Kontroversen erzeugen für Clicks. Selbst in der technischen Welt haben wir dann vermehrt Videos die ihre Paradigmen bewerben, dafür die anderen in die Pfanne hauen usw. Wertfreie Information nimmt rapide ab, das verkauft sich eben schlecht.

    DSGVO und vor allem damit auch die Benutzung der Seiten finde ich als User auch sehr nervig. Man klickt nur noch irgendeine Sche.. weg. https://imgur.com/gallery/QrCGfZZ trifft es ganz gut mit der Darstellung einer typischen Website in 2018.

    Irgendwo bei der Datensammelwut natürlich auch notwendig. Es gibt immer weniger nicht cloud basierte Anwendungen. Alles muss in der Cloud sein. Daneben gibt es dann meist ein schlechteres Vergleichsprodukt als selfhosted. Früher hat sich der Benutzer darum wenig Gedanken machen müssen. Hat ein Client für etwas gehabt, wo er keine Mail, Handynummer, Schuhgröße und co. angeben musste, wenn ich mal sowas wie IRC und Slack vergleiche.

    Sicher gibt es noch Perlen im Internet. Gute Seiten, gute Blogs, gute Diskussionen. Nur filtert und konsumiert man gefühlt 95% Müll, um daran zu kommen. Klar gab es auch massive Verbesserungen, wie das Online Shopping. Viele weitere positive Beispiele fallen mir da aber nicht ein als Nutzer. Möglichkeiten um Geld zu machen auf der anderen Seite des Tisches vielleicht.

    Mal sehen wo die Reise hingeht. Ggf. wird das Internet bzw. das WWW irgendwann "sterben" bzw. ein Großteil wandert ab und der Rest kommt den Wurzeln näher oder wir haben Diskussionen in Foren und co. auf Basis von Blockchain, wo nix ist mit nachher löschen und kein Inhaber ist, der großen Umsatz macht und den Uploadfilter implementieren muss usw.

    Am Ende habe ich das Gefühl aktuell ist alles eher ein Kampf. Ein Kampf frei zu diskutieren, ohne das Sachen gelöscht oder zensiert werden, weil man möglicherweise irgendwas gesagt hat, was irgendwer in den falschen Hals kriegen könnte. Statt darüber zu diskutieren und das zu klären wird gelöscht, gesperrt, gebannt. Besser macht es die Situation nicht, wenn ich falsch liege, kriege ich dazu kein konstruktives Feedback, kann mein Verhalten auch kaum ändern, erzeugt eher Missmut dem anderen Gegenüber. Selbe Thema haben wir bei Werbung und co. Hier Adblocker, Pi-Hole und co. und von der anderen Seite kommen nicht etwa andere Möglichkeiten der Monetisierung, viel mehr haben wir Paywalls und kreative Techniken um Adblocker und co. auszuschalten, wo einzelne Buchstaben in einzelne spans gepackt werden und man zum Anzeigen einer Website einen 4 GHz Rechner in die Knie zwingt.

    An vielen Stellen kämpft man heute gegen seine Nutzer. Das ist denke ich der komplett falsche Weg und eine sehr traurige Entwicklung. Auch den anderen als Böse darstellen um Druck zu erzeugen usw. Wenn ich mal an diese lustigen Anti Gema Schilderchen bei Youtube denke. Meine Güte, wenn ich Inhalte nicht sehen kann, dann zeigt sie mir in meiner Suche überhaupt nicht. Problem solved. Dann ist mein Internet halt kleiner aber ich habe nicht den Aufwand als Nutzer, weil sich die Firmen da oben nicht einigen können.

    Sicher ist das alles vielleicht auch Cherry Picking. Ggf. ist viel besser geworden und ggf. nehme ich vieles davon als selbstverständlich und denke nicht darüber nach. Aber abgesehen von der Bandbreite kann ich mich zumindest nicht mehr an viel von damals erinnern, was mir wirklich regelmäßig sauer aufgestoßen ist, wie es heute jeder Schritt im Netz tut.

  9. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: con2art 17.02.19 - 09:53

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jedenfalls für das Urheberrecht im Internet, allerdings nicht so
    > wie es aktuell versucht wird durchgebracht zu werden. Zu viele
    > Ungereimtheiten, zu wenig Gedanken wie man das Ganze überhaupt realistisch
    > umsetzen soll. Zu viel "man muss ja bloß..." ohne zu kapieren was für ein
    > Aufwand das ist.

    Wenn man mal daran denkt, dass das Urheberrecht vor 200 Jahren erfunden wurde, um die Urheber vor den Verlagen/Verwertern zu schützen, ist es aus meiner Sicht interessant zu sehen, wie das Schützen das Verwertern vor den Urhebern heute als "normal" bezeichnet wird.

    Aus meiner Sicht wird es Zeit, endlich das Urheberrecht zu reformieren. Nicht die Version von vor 200 Jahren (zuletzt aktualisiert zur Jahrtausendwende) ins Internet zu bringen, sondern neu definieren, was ein Urheber ist.

    Denn nach dem aktuellen Gesetz sind und bleiben wir dank Computer und Kamera alle Urheber. Jeder einzelne.

  10. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: eidolon 17.02.19 - 12:01

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - die DSGVO, die den letzten übrig gebliebenen Foren den Todesstoß gab

    Ne, dafür ist ja das neue Gesetz hier da. Es haben auch schon einige etablierte Foren angekündigt, dass sie den Betrieb einstellen werden, wenn das so geht, da sie Inhalte weder filtern, noch prüfen, noch lizenzieren können.

  11. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: eidolon 17.02.19 - 12:04

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das Internet könnte ein besserer Platz sein als er heute ist, aber an
    > der Entwicklung ist auch Jeder mit Schuld der eben wie gesagt meint das
    > Internet wäre ein Rechtsfreier Raum

    Und daher die tolle Konsequenz, dass sich Anbieter dazu entschließen, ihr komplettes Forum abzuschalten, bloß weil jemand etwas illegales tun "könnte" und sie dann dafür haften würden? In dem Punkt war das Internet früher klar besser.

    Hätte es DSGVO und das neue Gesetz jetzt schon 2004 gegeben hätte es nie sowas wie Youtube in Europa geben können...

  12. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: throgh 17.02.19 - 12:33

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wril jeder - insbedondere Politiker und Lobbyisten - Geld sehen wollen -
    > egal wofür und am besten so oft es nur geht.
    > Die echte vollgelaufen Festplatte ist nicht die des Internets, sondern die
    > jener Steinzeitmenschen, die traurigerweise Geld und somit Macht haben und
    > immer noch nicht antreten oder abgetreten werden.
    >
    > Das Internet hat sich halt zu schnell entwickelt. Musik, Artikel, Filme,
    > Spiele usw. sollten nach einer Schonfrist der Allgemeinheit gehören.
    > Während der Schonfrist sollte trotzdem jeder das Zeug hochladen können. Es
    > ist mir halt angenehmer wenn die Firmen weniger Gewinne fahren als wenn
    > Abertausende, vor allem junge, Menschen kriminalisiert werden.
    > Offensichtlich sieht das Regentenpack weltweit dies ganz anders.

    Ähm, es gibt bereits Möglichkeiten wie Copyleft-Lizenzen? Es ist eine individuelle Entscheidung ob und wie man mit ihnen verfährt. Ebenso ist es eine individuelle Entscheidung die erstellten Inhalte unter einem Copyright zu benutzen oder eben nicht. Einmal davon abgesehen ist aber immer ein fairer Umgang grundlegende Basis und indem du polemische Wortkonstrukte wie Regentenpack nutzt hast du dich für den Diskurs komplett disqualifiziert.

    GNU/Linux-libre: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.19 12:34 durch throgh.

  13. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: throgh 17.02.19 - 12:35

    Indem du dich der Nutzung genau dieser Inhalte verweigerst beispielsweise?

    GNU/Linux-libre: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  14. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: AnAmigian 17.02.19 - 13:01

    Absolut korrekt. Urheber und Patentrecht brauchen dringen eine Neudefinition oder zumindest ein grosses Upgrade.

  15. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: eidolon 17.02.19 - 13:05

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Gott, ist die Internetfestplatte voll oder wieso kann man heute nicht
    > mehr das machen was man früher machen konnte als noch nicht jeder ein Handy
    > hatte?

    Also ich habe jedenfalls mehrere Teilnahmen an Foren verloren (und somit auch Inhalte und Wissen von mehreren Jahrzehnten), weil sich die Betreiber den Quatsch wegen DSGVO und jetzt dem neuen Gesetz nicht leisten können.

  16. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: AnAmigian 17.02.19 - 13:11

    Das glaube ich nicht, Tim.
    Es ist erstaunlich, wie das DSGVO gerne als böse für den Otto-Normal-Menschen gesehen wird. Es ist hauptsächlich eine Reaktion auf die Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch Firmen. Also, zu deinem Schutz.
    Die Youtube-Erfinder hatten damit damals nicht das Ziel, alle Daten über Dich abzugreifen, um ihre anderen Geschäftsmodelle damit zu stützen. Sie wollten auf einfache Art Videos per Internet zur Verfügung stellen. Das Datenabgreifen ist das Ziel des Käufers, Google/Alphabet.

  17. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: AnAmigian 17.02.19 - 13:17

    Ich finde richtig, wenn gelöschtes/gesperrtes ersichtlich ist. Das ist transparent. Es sollte auch genau dastehen, warum und von wem. Aber vieleicht, sollten solche dann eher am Ende gelistet sein, etwas aus dem Wege.
    Alles andere ist Augen zu, will ich nicht sehen. Das führt dann zur Uninformiertheit und Tyrannei.

  18. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: Anonymouse 17.02.19 - 13:36

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > - die #ichbinhier-Trolle, die das bisschen übrige politische Engagement in
    > sozialen Netzen torpedieren
    > - die Hatespeech-Gesetze, die den Online-Maulkorb perfekt machten.
    >

    Bisschen Einseitig deine Ansichten, oder?

  19. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: con2art 17.02.19 - 14:32

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den '90ern war es noch cool, in den Anfängen des "Web 2.0" auch noch.
    > Kein Nutzer hatte ein Problem eine kleine Homepage sich einzurichten, auf
    Wie das ginge wusste zwar kaum einer, weshalb viele ihre "Websites" bei günstigen Hostern posteten, welche es heute nicht mehr gibt.
    > "Share-Ratio" FTP Servern konnte man seine Musiksammlung um einzelne mp3's
    Was sind denn Share-Ratio-FTP-Server? Scheint ein nerdiger Insider zu sein.
    > ergänzen, die man auf CD niemals hätte kaufen können, zu wirklich jedem
    > Thema gab es eine Community bzw. ein Forum und ICQ war das Online-Telefon.
    Gibt es heute noch.

    > Also, was ist noch übrig? Mittlerweile können die doch beschließen was sie
    Spontan: Communities, wo Menschen miteinander reden, die keine Ahnung haben, was ein Server überhaupt ist. Plattformen, auf denen man einkaufen kann oder seine Erlebnisse teilen.

    Für einen Nerd, der 1 von 0 unterscheiden kann, mag das "Internet" wie 1990 das Paradies gewesen sein. Ein paar Spezialisten waren unter sich und blieben dort. Die können ja dorthin gehen, wo man heute das "Darknet" vermutet.

    Alle anderen sind mit dem heutigen Internet (bis auf Werbetracker) wahrscheinlich äußert zufrieden. Eine gesicherte Gemeinschaft (aufgebaut von Entwicklern, die alles so einfach wie möglich gemacht haben) bei der man sich eben nicht Gedanken darüber machen muss, was in das Feld "SMTP" gehört.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.19 14:33 durch con2art.

  20. Re: Das Internet ist doch eh schon lange kaputt

    Autor: teenriot* 17.02.19 - 16:48

    Das behaupten Sie.
    Aber nenne mir mal einen Forenbetreiber der wegen der DSGVO belangt wurde!

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