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Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

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  1. Re: Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

    Autor: ibsi 22.03.19 - 12:39

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Sicherlich kann jeder Nutzer von Rechten direkt mit dem Rechteinhaber
    > > > (gemeinhin dem Urheber) die Vergütung aushandeln und abrechnen, in der
    > > > Praxis bündelt man das über eine Verwertungsgesellschaft wie VGW
    > > > (Verwertungsgesellschaft Wort) oder GEMA.
    > >
    > > Also aus Bequemlichkeit geht man in eine Verwertungsgesellschaft, obwohl
    > > man weiß, das man da ausgenutzt wird.
    >
    > Kannst Du es nicht verstehen, oder willst Du es nicht verstehen?
    >
    > Die Wahlfreiheit, einen Verlag oder eine Verwertungsgesellschaft zu nutzen,
    > hat vielleicht ein Peter Maffay oder ein Frank Schätzing, aber keiner, der
    > kleiner ist, und damit dominant sein Recht durchsetzen kann.
    >
    > Du bist schlicht dazu gezwungen, weil Du sonst gar keine Rechte
    > durchgesetzt bekommst, und auch niemand individuelle Nutzungsverträge mit
    > dir schließt.

    Das klingt wie eine Ausrede, sorry. Es liefert aber auch niemand argumente. Ich lese immer nur: Geht nicht, bekommt man nicht.
    Aber wieso nicht?

    > Die Wahlfreiheit, einen Verlag oder eine Verwertungsgesellschaft zu nutzen,
    > hat vielleicht ein Peter Maffay oder ein Frank Schätzing, aber keiner, der
    > kleiner ist, und damit dominant sein Recht durchsetzen kann.
    Weil? Also ich kann von einem kleinen Künstler Musik kopieren und der kann nicht den gleichen Weg gehen wie die Verwertungsgesellschaften?

    >
    > Du bist schlicht dazu gezwungen, weil Du sonst gar keine Rechte
    > durchgesetzt bekommst,
    WEIL?

    > und auch niemand individuelle Nutzungsverträge mit
    > dir schließt.
    WEIL? Warum sollte das nötig sein?

    >
    > > > Simples Beispiel ist die sogenannte "VGW-Abgabe" oder "UHG
    > > > Urheberrechtsabgabe" : Ein Canon Tintenpisser mit Kopierfunktion (ein
    > > > "All-in-one" Gerät) für Verkaufspreis Netto 60,00¤ EUR beinhaltet
    > 12,00¤
    > > > UHG. Der Endverkäufer zahlt diese 12 EUR an die VGW und die VGW gibt
    > das
    > > > dann über einen Verteilungsschlüssel an ihre angeschlossenen
    > Mitglieder
    > > > weiter.
    > > Achso, klar, man möchte an der Wegelagerei noch was verdienen.
    >
    > Über die Drucker- und Kopiererabgabe kann man wahrlich streiten. Ich
    > persönlich sehe keinen Grund für diese Abgabe. Auch die Abgabe für
    > CD-Brenner ist in der heutigen Zeit nicht mehr gerechtfertigt.
    Danke, wobei ich nicht finde das man darüber streiten sollte. Gehört abgeschafft. Was meine USB-Sticks mit irgendeinem "Künstler" zu tun hat, das kann mir halt keiner erklären. Messerhersteller müssen auch nicht eine Gebühr oben drauf schlagen für Körperverletzungen die mit den Messern gemacht wurden. Weil man könnte ja ...

    >
    > > > Oder GEMA: Saalgrösse, Veranstaltungszweck, Zuschauer und dann ein
    > Blick
    > > in
    > > > die Tabelle statt mit jedem Rechteinhaber oder gar Musiker einzeln
    > > > abzurechnen.
    > > Zählt ja nur für Musik. Ist tatsächlich bisher der einzige Grund den ich
    > > akzeptiere. Wobei ich auch das Konzept (Gema Vermutung usw) reichlich
    > > merkwürdig (und rechtlich Bedenklich) finde.
    >
    > Rechtlich bedenklich wird es erst mit dem W3C, weil er die GEMA-Vermutung
    > ins Wanken bringen kann. Noch aber ist das keine VG. Bis dahin ist die
    > GEMA-Vermutung das einzig wirksame Mittel,
    > um die Rechte der Mitglieder
    > durchzusetzen
    Und was ist mit den Rechten von Personen die keine Mitglieder sind? Dafür sammelt die GEMA nämlich auch unberechtigterweise Geld ein.

    >, denn allzuviele Konzertveranstalter drücken sich um die
    > Urheberrechtsabgabe - und sei es nur für die Pausenmusik.
    Dann muss man diese halt abmahnen.

    > > Aber auch da muss man ja nicht mitmachen. Dann ist die
    > > Verwertungsgesellschaft doch eine Art Arbeitgeber (sie bezahlt einen ja
    > > anscheinend). Dann sucht man sich halt einen anderen Arbeitgeber oder
    > macht
    > > etwas (für Geld) das sich mehr Lohnt und macht die Musik nebenher als
    > > Hobby.
    >
    > Wirklich ein toller Ratschlag...

    Ja, warum zählt das nicht? Ich kann doch auch nicht in die Ecke scheißen und jedem der daran vorbei geht Geld abknöpfen weil ich das so will. Dann muss ich was Mieten und kann das da ausstellen. Und dann müssen die Leute eintritt bezahlen.

    Du machst Musik und willst damit Geld verdienen? Dann verkauf sie doch einfach auf Deiner Website. Und schon legt man selbst fest was man dafür bekommt. Kauft keiner? Na Pech.



    Wie gesagt, man liest immer nur "geht nicht", "wir wollen aber", "sind gezwungen" bla bla. Aber echte Argumente gibt es leider nie :(

  2. Re: Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

    Autor: ibsi 22.03.19 - 12:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil der Standard-Verwertungsvertrag keine Publikationen abseits erlauben.
    > Wenn Du den Deal unterzeichnest, bist du auch solange gebunden, wie der
    > Vertrag läuft.

    So wie bei jedem Vertrag den man selber abschließt. Ist doch kein Problem

    >
    > Einmal bei einem Verlag publizierten Werke bleiben auch nach Ende des
    > Vertrags beim Verlag. Das ist ja die Crux an der Sache. Selbst eine Rowling
    > könnte Bloomsburry die Rechte gar nicht entziehen - selbst wenn sie wollte
    > um mehr Geld mit dem Verkauf zu machen.
    Überlegt man sich halt vorher. Wo ist das Problem?

    >
    > Deshalb werden eben nach sittenwidrigen Klauseln gesucht, um doch noch aus
    > der selbst nach Vertragsende bestehenden Bindung zu kommen. Dafür braucht
    > es aber ziemlich versierte Anwälte, die Lust, langjährige Verfahren zu
    > führen, und natürlich viel Geld, weil man erstmal in Vorleistung gehen
    > muss.
    Oh ja, erstmal schön vom Verwerter profitieren (muss ja was zu profitieren geben, sonst würde man das ja nicht erst machen) und wenn man merkt das sich das Produkt doch lohnt dann wird geguckt wie man aus dem Vertrag raus kommt. Großartig, danke.

    Und wieder keine Argumente. Wenn man sein Produkt verkaufen möchte wie man es möchte, dann macht man genau das. Aber nein, das Risiko erstmal zur Verwertungsgesellschaft bringen und bei Erfolg dann gegen den Vertrag klagen.

  3. Re: Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

    Autor: AllDayPiano 22.03.19 - 13:37

    VG != Verlag

    Bitte erstmal verstehen, bevor man gegenargumentiert.

  4. Re: Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

    Autor: ibsi 22.03.19 - 13:48

    Und keine weiteren Antworten. Wie immer :-/

    Dann zeig mir doch bitte meinen Fehler auf und korrigiere ihn. Dann können wir auch weiter Diskutieren.

  5. Re: Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

    Autor: AllDayPiano 22.03.19 - 15:54

    Ich brauche nicht diskutieren. Mir ist der Sachverhalt hinlänglich bekannt. Dir offensichtlich nicht (siehe anderer Post) und Dinge, die man Dir versucht zu erklären, prallen an Dir ab.

    Da passt es dann leider nur zu gut ins Bild, wenn Du irgendwelche Ausführungen dazu schreibst, dass man Verwertungsgesellschaften verklagt.

    Ich komme zu dem Schluss, dass Du fundamentale Verständnisprobleme hast, die wohl darauf beruhen, dass Du noch nie mit der Thematik großartig in Kontakt gekommen bist. Das ist nicht tragisch. Aber dann bringt das darüber Diskutieren auch recht wenig denn die Grundlagen sollte man dafür schon kennen.

  6. Re: Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

    Autor: gbpa005 22.03.19 - 16:23

    Dein grundlegender Fehler ist, dass Du nicht zwischen Verlagen und Verwertungsgesellschaften unterscheidest und dass damit Deine ganze Diskussion nichts mit diesem Thread zu tun hat. Verwertungsgesellschaften sind eine völlig andere Baustelle.

    Das ist ein bisschen so, als wenn andere Leute sich über E-Auto versus Benziner unterhalten und Du dazwischen springst und die ganze Zeit erklärst, dass Du die Bahn doof findest. Hat zwar irgendwie entfernt mit dem Thema Individualverkehr zu tun, nur, dass alle anderen sich über etwas völlig anderes unterhalten.

  7. Re: Urheberrecht vs. Verwertungsrechte

    Autor: bombinho 22.03.19 - 16:38

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh ja, erstmal schön vom Verwerter profitieren (muss ja was zu profitieren
    > geben, sonst würde man das ja nicht erst machen) und wenn man merkt das
    > sich das Produkt doch lohnt dann wird geguckt wie man aus dem Vertrag raus
    > kommt. Großartig, danke.

    Ahja, ein aus der Kolonialzeit bekanntes Argument.
    <S>Diese Widerlinge, die erst auf Kosten ihres Besitzers gelebt haben und dann auch noch dafuer Rechte und Geld haben wollten, sind gluecklicherweise abgeschafft worden. </S>

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