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Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

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  1. Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: DY 26.03.19 - 06:50

    Und wenn der Demos, also das Volk gegen etwas ist, dann ist es nicht Volkswille sondern etwas anderes.
    Die Politik in einem Selbstzweckbingo mit Lobbyismuseinsätzen....

  2. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: teenriot* 26.03.19 - 10:31

    Achso, wenn demonstriert wird ist das automatisch der Volkswille.
    Na dann ich schlage für's nächste mal den Slogan vor "Wir sind das Volk".

  3. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: plutoniumsulfat 26.03.19 - 15:38

    Wenn eine solch bedeutende Anzahl sogar ganz direkt dagegen demonstriert, ja, dann ist das Volkswille.

  4. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: bombinho 26.03.19 - 15:50

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso, wenn demonstriert wird ist das automatisch der Volkswille.
    > Na dann ich schlage für's nächste mal den Slogan vor "Wir sind das Volk".

    Hier wuerde ich empfehlen, einmal den pyramidalen Charakter einer Demokratie in Erwaegung zu ziehen. Eine Demokratie besteht nicht ausschliesslich aus Volk und Regierung mit einem Zaun dazwischen, aber das weisst du ja selbst am Besten, da du gegen Schubladendenken und Schwarz-/Weissdenken bist. Der Wille des Volkes lenkt in einer Demokratie nicht nur An/Aus sondern eben auch die Abstufungen dazwischen. Paragraph 13 ist so eine Abstufung. Andere Paragraphen sind noch viel uebler aber betreffen direkt nur eine kleinere Zahl.

    Allerdings die Zahl derjenigen, die sich diese Paragraphen wuenschen ist ja noch sehr viel kleiner. Das waere ein valider Denkansatz, bei dem es sich lohnen koennte, ihn weiter zu verfolgen und zwar nicht zuletzt unter dem demokratischen Aspekt. Und die (z.B. grosse Verlage) fallen noch sehr viel weniger unter die Kategorie "Volk".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 15:51 durch bombinho.

  5. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: teenriot* 26.03.19 - 16:50

    Cool, hundertausend wiegen mehr als zigmillionen Wähler.
    Das freut die AFD.
    Wobei ich falsch gelesen haben.
    Der TE schrieb Demos, nicht Demos :)

  6. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: teenriot* 26.03.19 - 16:51

    Bezug / Kontext?
    Ich weiß nicht was du mir sagen willst.

  7. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: plutoniumsulfat 26.03.19 - 17:25

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cool, hundertausend wiegen mehr als zigmillionen Wähler.
    > Das freut die AFD.
    > Wobei ich falsch gelesen haben.
    > Der TE schrieb Demos, nicht Demos :)

    Was für Wähler? Ich habe noch keinen Wahlzettel gesehen, auf dem ich für oder gegen Artikel 13 abstimmen konnte.

  8. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: teenriot* 26.03.19 - 17:38

    Ok, also sparen wir uns das demnächst mit Wahlen und wenn etwas entschieden werden muss, dann wird demonstriert. Der mit den meisten Teilnehmern gewinnt.

    Also so oder so, mit Demonstrationen zu argumentieren macht nicht viel Sinn. Wenn du mehr direkte Demokratie willst, ok, aber auch die wird nicht über Demonstrationen laufen.

  9. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: bombinho 26.03.19 - 18:31

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezug / Kontext?
    > Ich weiß nicht was du mir sagen willst.

    Du verstehst Demokratie nicht? Wo muessen wir ungefaehr anfangen?

  10. Re: Demokratie Nachhilfe

    Autor: bombinho 26.03.19 - 19:03

    Okay, ich habe gefragt, wo ich anfangen muss. Hier wird ersichtlich, dass ich am Besten Alles abdecke:

    Also: Demokratie (hier schon etwas fortgeschrittener: https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie)
    hat irgendwie etwas mit dem Volk zu tun und mit Herrschaft. Also quasi, dass das Volk bestimmt und herrscht. Das geht natuerlich auf den zweiten Blick gar nicht so gut, wie es erst klingt, denn ein Volk kann viele Menschen, sogar Millionen davon, umfassen.

    Wenn die alle gleichzeitig und gleichberechtigt herrschen, dann faehrt Jeder in eine andere Richtung und es gleitet eher in Richtung Anarchie ab, da er dann auch gleich seine selbstbestimmten Rechte durchsetzen muss.

    Also das geht schon einmal gar nicht. Also, wie kommen wir aus dem Dilemma heraus?
    Hmmm, Wenige muessen sagen, wo es lang geht! Ja, aber! Dann ist es doch keine Herrschaft des Volkes mehr! Ja, das stimmt. Aber denk mal nach, wenn Viele den Wenigen sagen, wo es lang gehen soll, dann bestimmt ja immerhin eine Mehrheit den Kurs. Ahh, das macht Sinn.

    Also brauchen wir ein System, wie die Vielen den Wenigen sagen koennen, was sie wollen. Jupp.
    Wie machen wir das? Wir gruppieren die Vielen und jede Gruppe bekommt einen Abgeordneten, der dann den Willen der Vielen verkuendet. Weil das immer noch ein bisschen viel ist, gruppieren wir die Abgeordneten und lassen diese wiederum einem Vertreter mitteilen, was gewollt wird. Und so kommt es schlussendlich bei den Wenigen an, was das Volk will.

    Dabei muessen die lokalen Abgordneten sicherstellen, dass sie ihre Volksgruppe vertreten und deren Willen und Beduerfnisse auch lokal umsetzen. Wenn das Thema aber nicht lokal ist, dann muessen sie diese Interessen nach oben weiterreichen. Wenn es sehr wenige Interessenten gibt oder mehr Interessenten, die das nicht wollen, dann bleibt es in diesem Prozess irgendwo auf der Strecke.

    Und deswegen auch die Pyramidenstruktur: In der unteren Schicht sind Viele und in jeder Schicht darueber sind es weniger. Und die unten tragen den Rest der obenauf sitzt.
    Also kommt der Wille aus der unteren Schicht und laeuft nach oben, wo die Anordnung gegeben wird, welche dann nach unten laeuft.

    Wenn also 100.000+ auf die Strasse gehen und eine Gesetzesaenderung ablehnen, dann muesste es mindestens 100.001+ Befuerworter geben, damit der Wille nach oben getragen werden kann und dann als Anweisung nach unten kommt.

    Nun gibt es aber gar keine 100.001, die dieses Gesetz ueberhaupt wollen. Genaugenommen profitieren bestenfalls ein paar Hundert, vielleicht auch ein paar Tausend davon und von denen hat sich noch nicht einmal Jemand die Muehe gemacht, auf die Strasse zu gehen und zu begruenden, warum er eigentlich diese Aenderungen will, ja noch nicht einmal bequem von zu Hause aus in einem Internetforum. Ist aber auch verstaendlich, es wuerde auf wenig Gegenliebe stossen, zu schreiben, dass zwecks persoenlicher Vorteilsnahme seiner Person dieses Gesetz absolut notwendig ist.

    Also muesste jetzt in einer Demokratie dieses Gesetz gekippt werden und durch einen akzeptablen Entwurf ersetzt werden.

    So, jetzt haben wir aber ein Problem! Warum sollten die Wenigen das machen, was die Vielen wollen? Naja, wir brauchen hier eindeutig einen Kontrollmechanismus. Es waere nicht schlecht, wenn man diejenigen der Wenigen aussortieren koennte, wenn sie die Vielen nicht mehr vertreten. Ahh, verstehe, wir machen einfach ein Verfallsdatum drauf. Genau! Und wenn sie noch gut funktionieren, dann kann dieses Verfallsdatum verlaengert werden. Das machen wir am besten mit Wahlen.

    Oh, dann sind Wahlen gar kein richtiges demokratisches Instrument? Wieder richtig. Wahlen sind mehr oder weniger nur eine Absicherung, dass die Demokratie bestmoeglich erhalten bleibt und funktioniert. Waere ja auch schrecklich, wenn das Volk nur alle paar Jahre seine Stimme abgeben muesste und fuer den Rest der Zeit die Fresse halten muss. Das waere keine Demokratie sondern eine Autokratie mit Wahlen, welche dann witzlos waeren, da die Autokraten dann einfach die Gesetze so aendern koennten, dass sie selbst die Kandidaten sind. Denn sie muessten keine Rechenschaft ablegen oder gar dem Willen der Vielen folgen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 19:12 durch bombinho.

  11. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: plutoniumsulfat 26.03.19 - 21:53

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, also sparen wir uns das demnächst mit Wahlen und wenn etwas entschieden
    > werden muss, dann wird demonstriert. Der mit den meisten Teilnehmern
    > gewinnt.
    >
    > Also so oder so, mit Demonstrationen zu argumentieren macht nicht viel
    > Sinn. Wenn du mehr direkte Demokratie willst, ok, aber auch die wird nicht
    > über Demonstrationen laufen.

    Wir könnten auch auf Gesetze verzichten und Politiker geben einfach alles nach Gutdünken vor.

    Merke: Pauschalisierungen sind selten gut.

  12. Re: Demokratie ist das, wenn man so lange abstimmt bis das richtige rauskommt.

    Autor: teenriot* 26.03.19 - 22:19

    Der erste Satz war überspitzt, der zweite hat das dann in einen sachlichen Kontext gebracht. War jetzt nicht sonderlich verschlüsselt.

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