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Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

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  1. Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

    Autor: Wulfman 25.03.15 - 18:24

    Hi

    die Verlage (und andere Webseiten) könnten das Teilen von Beiträgen für den Nutzer doch ganz einfach rechtlich sauber gestalten ... Es wird doch von allen OGP genutzt ...

    Facebook und Google+ halten sich an OGP - im Standard. Teile ich, wird das angezeigt was die WEBSEITE möchte. Kopiere ich den Link und füge ein, wird auch erstmal eben das gewünschte angezeigt.

    Wenn die Webseite jetzt ein Problem damit hat mir das Bild aus dem Artikel für das Teilen zur Verfügung zu stellen, kann die Webseite mit ganz einfach z.b. nur deren Logo zur Verfügung stellen oder ein Alternativ-Bild oder das Bild der Kategorie usw. usf.

    In diesem Fall ging es ja darum das der Fotograf grundsätzlich nichts dagegen hatte - aber sehr wohl das die Nennung fehlte. Auch das ist doch kein Problem ...

    a) Das Bild bekommt eine zusatzzeile wo die Info zum Fotografen drin ist und wird dann so per OGP rausgehauenv [dürfte aber je nach größe schwer werden; zur Not in den Beschreibungstext als ERSTES [Fotograf: xyz; Beschreibung blabla]]

    b) Die Verlagen haben sich schon mal erfolgreich mit Google angelegt ... da sollte es doch ein leichtes sein hier mal auf die OGP-Gruppe (Facebook, Google usw.) zuzugehen und deutlich zu machen das weitere Lizenzfelder bei den Tags nötig sind. "og:image:1:photograph" oder sonst wie. Google und Facebook könnten diese Info jetzt im geteilten Fenster entsprechend anzeigen - per Mouseover, drunter, drüber, seitlich - wurscht - Hauptsache es wird angezeigt. Leider hat OGP hier hier nicht genug gedacht. Die bei Article, Video und Music ist man zumindest minimal weiter was das vorhandensein von tags angeht ...

    Gruß



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.15 18:26 durch Wulfman.

  2. Re: Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

    Autor: tsp 26.03.15 - 11:22

    Das letzte Mal als ich mit OGP angeschaut hab war das größte Problem, dass es nicht zu HTML kompatibel war ("prefix" Attribut gibt's bei beim <html> Tag nicht, "property" bei meta nicht; wenn man die verwendet, ist's allerdings keine gültige HTML Syntax mehr (weder in HTML 4 noch in HTML 5 und auch bei XHTML sind die Attribute nicht zulässig))

  3. Re: Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

    Autor: crazypsycho 02.04.15 - 18:52

    Und wo genau liegt da das Problem? Dann zeigt der Validator halt irrelevante Fehler an.

  4. Re: Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

    Autor: crazypsycho 02.04.15 - 19:39

    Wer sagt eigentlich das OGP nicht verwendet wurde? Es wurde das Artikelbild als Thumb beim teilen genutzt. Das macht durchaus Sinn dieses als OGP-Grafik zu verwenden.

    Das Problem ist eher, das man andere dafür abmahnen kann, das diese von einem Bild ein Thumb entwerfen und auch noch zur Quelle verlinken.
    Sowas sollte eigentlich vom Zitatrecht abgedeckt sein.
    Und das Internet funktioniert eben so, dass man auf andere Webseiten verlinkt. Das ist sogar gewollt.

    Der Gesetzgeber muss hier mal ein Machtwort sprechen. Wer Sachen öffentlich ins Internet stellt, der muss akzeptieren das dies auch geteilt wird.
    Der Urheber hat ja keinen Nachteil dadurch, im Gegenteil, er bekommt mehr Besucher.

  5. Re: Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

    Autor: tsp 06.04.15 - 11:49

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wo genau liegt da das Problem? Dann zeigt der Validator halt
    > irrelevante Fehler an.

    Syntaxfehler sind definitiv nicht irrelevant. Wenn sie das wären, hätte man die Syntax nie spezifizieren müssen ... bei XHTML brechen die meisten Browser meistens einfach das Rendering ab, bei HTML kann der Parser das theoretisch ebenfalls tun (einige SGML Libs tun das korrekter Weise auch) & man weiß allgemein einfach nicht was Browser dann wirklich machen (oder ob die "Erweiterungen" die hier vorgenommen werden nicht auch einfach von zig anderen inoffiziellen Erweiterungen anders und natürlich inkompatibel verwendet werden) ...

    Die Frage ist eher, was dagegen gesprochen hätte, OGP so umzusetzen, dass es sich mit der HTML Spezifikation verträgt (z.B. einfach statt "property" bei meta das korrekte "content" Attribut zu nutzen, das Prefix bei HTML einfach vorgeben und bei XHTML einfach korrekt über einen XML Namespace zu realisieren ...)

    IMHO sind Browser einfach von Anfang an viel zu wenig strikt bezüglich der Standards gewesen & da jetzt mit HTML5 auch noch definiertes Errorhandling und eine eher schwammige Spezifikation (unter dem Titel "Living Standard") dazu gekommen ist hat sich das IMHO auch eher in die negative Richtung entwickelt ...

  6. Re: Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

    Autor: crazypsycho 06.04.15 - 18:12

    tsp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wo genau liegt da das Problem? Dann zeigt der Validator halt
    > > irrelevante Fehler an.
    >
    > Syntaxfehler sind definitiv nicht irrelevant. Wenn sie das wären, hätte man
    > die Syntax nie spezifizieren müssen ... bei XHTML brechen die meisten
    > Browser meistens einfach das Rendering ab, bei HTML kann der Parser das
    > theoretisch ebenfalls tun (einige SGML Libs tun das korrekter Weise auch) &
    > man weiß allgemein einfach nicht was Browser dann wirklich machen (oder ob
    > die "Erweiterungen" die hier vorgenommen werden nicht auch einfach von zig
    > anderen inoffiziellen Erweiterungen anders und natürlich inkompatibel
    > verwendet werden) ...

    Da aber alle aktuellen Browser kein Problem mit den Meta-Tags haben, ist es irrelevant ob das Standardkonform ist oder nicht.
    Klar ist es schön wenn der Validator keine Fehler anzeigt. Wobei es bei den Meta-Tags nur Warnungen sind. Aber lässt sich halt nicht ändern.

    > Die Frage ist eher, was dagegen gesprochen hätte, OGP so umzusetzen, dass
    > es sich mit der HTML Spezifikation verträgt (z.B. einfach statt "property"
    > bei meta das korrekte "content" Attribut zu nutzen, das Prefix bei HTML
    > einfach vorgeben und bei XHTML einfach korrekt über einen XML Namespace zu
    > realisieren ...)

    Da gebe ich dir Recht. Man hätte es auch standardkonform umsetzen können. Hat man aber leider nicht getan. So muss man halt die Warnungen im Validator hinnehmen. Unschön, aber nicht wirklich tragisch.

    > IMHO sind Browser einfach von Anfang an viel zu wenig strikt bezüglich der
    > Standards gewesen & da jetzt mit HTML5 auch noch definiertes Errorhandling
    > und eine eher schwammige Spezifikation (unter dem Titel "Living Standard")
    > dazu gekommen ist hat sich das IMHO auch eher in die negative Richtung
    > entwickelt ...

    Das mit dem Living Standard ist ein Muss. Der Standard entwickelt sich zu schnell, als das man nur alle paar Jahre ne neue Version bringen könnte. Das ist eigentlich was ausschließlich positives.

  7. Re: Warum wird OGP nicht richtig genutzt? Dann wäre das alles kein Thema gewesen ...

    Autor: tsp 09.04.15 - 12:04

    crazypsycho schrieb:
    > > Syntaxfehler sind definitiv nicht irrelevant. Wenn sie das wären, hätte
    > man
    > > die Syntax nie spezifizieren müssen ... bei XHTML brechen die meisten
    > > Browser meistens einfach das Rendering ab, bei HTML kann der Parser das
    > > theoretisch ebenfalls tun (einige SGML Libs tun das korrekter Weise auch)
    > &
    > > man weiß allgemein einfach nicht was Browser dann wirklich machen (oder
    > ob
    > > die "Erweiterungen" die hier vorgenommen werden nicht auch einfach von
    > zig
    > > anderen inoffiziellen Erweiterungen anders und natürlich inkompatibel
    > > verwendet werden) ...
    >
    > Da aber alle aktuellen Browser kein Problem mit den Meta-Tags haben, ist es
    > irrelevant ob das Standardkonform ist oder nicht.

    Eben nicht, sonst bräuchte man gar keinen Standard ... außerdem geht es dabei eben nicht nur darum was "aktuelle" Browser tun sondern was allgemein standardkonforme Browser & Tools tun, die die jeweilige HTML Version supporten (tun sie das nicht, erkennen sie das sowieso am Doctype und können entsprechend vorgehen und die Inhalte z.B. einfach verweigern, etc.) - und zwar egal ob das aktuelle Tools, ältere Tools oder Programme in 10 Jahren sein werden ...

    Das größte Problem bei unspezifizierten Attributen sehe ich eben z.B. darin, dass man in 10 Jahren bei archivierten Daten nicht weiß, welcher der wild nebenbei gewachsenen Erweiterungen man jetzt folgen soll, wenn dort ein "property" Attribut steht & was das jemals bedeutet haben soll.

    > Klar ist es schön wenn der Validator keine Fehler anzeigt. Wobei es bei den
    > Meta-Tags nur Warnungen sind. Aber lässt sich halt nicht ändern.

    Doch - indem man nur standardkonforme Syntax einsetzt - also in dem Fall OGP überarbeitet oder die Informationen in externe Ressourcen auslagert & mit Standardkonformen Methoden darauf referenziert ...

    > > Die Frage ist eher, was dagegen gesprochen hätte, OGP so umzusetzen,
    > dass
    > > es sich mit der HTML Spezifikation verträgt (z.B. einfach statt
    > "property"
    > > bei meta das korrekte "content" Attribut zu nutzen, das Prefix bei HTML
    > > einfach vorgeben und bei XHTML einfach korrekt über einen XML Namespace
    > zu
    > > realisieren ...)
    >
    > Da gebe ich dir Recht. Man hätte es auch standardkonform umsetzen können.
    > Hat man aber leider nicht getan. So muss man halt die Warnungen im
    > Validator hinnehmen. Unschön, aber nicht wirklich tragisch.
    >
    > > IMHO sind Browser einfach von Anfang an viel zu wenig strikt bezüglich
    > der
    > > Standards gewesen & da jetzt mit HTML5 auch noch definiertes
    > Errorhandling
    > > und eine eher schwammige Spezifikation (unter dem Titel "Living
    > Standard")
    > > dazu gekommen ist hat sich das IMHO auch eher in die negative Richtung
    > > entwickelt ...
    >
    > Das mit dem Living Standard ist ein Muss. Der Standard entwickelt sich zu
    > schnell, als das man nur alle paar Jahre ne neue Version bringen könnte.
    > Das ist eigentlich was ausschließlich positives.

    Allerdings nur dann, wenn neue Revisionen immer komplett abwärtskompatibel und Tags/Attribute immer absolut eindeutig sind (es also z.B. nicht verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Interpretationen gibt) - also die Spec. höchstens erweitert, aber bestehende Syntax & Semantik nicht mehr geändert wird.
    Ein Problem sehe ich dann allerdings noch darin, dass ein Autor der für "HTML5" entwickelt z.b. nicht weiß, welche Features ein HTML5 Browser jetzt wirklich vom Parser her unterstützt (i.e. Erweiterungen die nach der ersten veröffentlichung herauskommen können eigentlich nur noch optional sein und müssen immer entsprechende Fallbacks für Browser beinhalten, die zwar die selbe HTML5 Version aber andere Features unterstützen)

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