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Lustige Übersetzung

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  1. Lustige Übersetzung

    Autor: AllDayPiano 26.03.19 - 15:56

    Ich habe mir gerade die deutsche Übersetzung angsehen und bin schon etwas überrascht. Im Englischen wird von "Content Sharing Service Provider" gesprochen, also Anbieter, deren Hauptzweck darin besteht, Inhalte zu teilen (wie Twitch, Youtube, Facebook, Instagram u.s.w.).

    In der deutschen Übersetzung wird das relativiert zu "Diensteanbieter der Informationsgesellschaft", wobei damit nicht nur Inhaltsteiler sondern so ziemlich alle Internetseiten gemeint sein können. Allerdings relativiert das wieder mit "die große Mengen der von ihren Nutzern hochgeladenen Werke und sonstigen Schutzgegenstände in Absprache mit den Rechteinhabern speichern oder öffentlich zugänglich machen."

    Also dann die Einschränkung "große Menge" - wobei das wieder eine Frage für den EuGH sein wird, was eine "große Menge" ist.

    ... ", ergreifen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass die mit den Rechteinhabern geschlossenen Vereinbarungen, die die Nutzung ihrer Werke oder sonstigen Schutzgegenstände regeln, oder die die Zugänglichkeit der von den Rechteinhabern genannten Werke oder Schutzgegenstände über ihre Dienste untersagen, eingehalten werden. "

    Der Satz ergibt überhaupt keinen Sinn, denn so wie es dort steht, bedeutet das, dass nur diejenigen Maßnahmen ergreifen müssen, die überhaupt mit Rechteinhabern Vereinbarungen getroffen haben. Irgendwie ist das ziemlich sinnlos, den wortwörtlich ausgewählt heißt das: Schließe keinerlei Vereinbarung und die Filterpflicht gilt nicht.

    "Diese Maßnahmen wie beispielsweise wirksame Inhaltserkennungstechniken müssen geeignet und angemessen sein."

    Hier wird auf "angemessen" verwiesen. Nur was heißt das? Auch das wird der EuGH klären müssen.

    "Die Diensteanbieter müssen gegenüber den Rechteinhabern in angemessener Weise darlegen, wie die Maßnahmen funktionieren und eingesetzt werden und ihnen gegebenenfalls über die Erkennung und Nutzung ihrer Werke und sonstigen Schutzgegenstände Bericht erstatten."

    Nett geschrieben. Aber dem steht dann schon wieder der nächste Absatz entgegen: "So wird die Transparenzpflicht nicht gelten, wenn die dadurch verursachten Verwaltungskosten im Verhältnis zu den generierten Einnahmen unverhältnismäßig ausfallen. Die Verpflichtung für Online-Dienste gilt nur für Diensteanbieter der Informationsgesellschaft, die große Mengen der von ihren Nutzern hochgeladenen Werke und sonstigen Schutzgegenstände speichern oder öffentlich zugänglich machen."

    Mit anderen Worten: Für diejenigen, für die eine Transparenz nicht zumutbar bzw. mit zu großem Aufwand verbunden wäre, gibt es gar keine Transparenzpflicht.

    Lustigerweise steht aber auch in der Vereinbarung:

    "Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte durch Diensteanbieter der Informationsgesellschaft, die große Mengen der von ihren Nutzern hochgeladenen Werke und sonstigen Schutzgegenstände speichern oder öffentlich zugänglich machen: Option 1 basierte auf der Durchführung eines Dialogs mit den Interessenträgern. Dieser Ansatz wurde jedoch verworfen, da er sich nur begrenzt auf die Möglichkeiten der Rechteinhaber ausgewirkt hätte, die Bedingungen der Nutzung ihrer Werke und sonstiger Schutzgegenstände zu bestimmen. Die ausgewählte Option (Option 2) geht weiter: sie sieht eine Verpflichtung für bestimmte Diensteanbieter vor, geeignete Technologien bereitzustellen, und begünstigt den Abschluss von Vereinbarungen mit den Rechteinhabern."

    Also: Nachdem Option 1 vom Tisch ist, bleibt nur Option 2. Und das sind ganz klar die Uploadfilter, die eigentlich "auf keinen Fall verpflichtend sind"...

    Irgendwie klingt mir das alles nach verdammt viel Interpretationsspielraum. Man überlässt den Unionsländern die Umsetzung der Richtline. Und die Richtlinie sagt schon wieder nichts halbes, und nichts ganzes. Jetzt werden - vor allem die Deutschen - in vorauseilendem Gehorsam wieder mächtig über's Ziel hinaus schießen, sodass der EuGH dann in vielen Fällen korrigieren muss.

    Wir können uns schlussendlich im besten Fall auf viele Jahre einstellen, bis rechtssicherheit herrscht. Große Unternehmen werden das Ausfechten und Aussitzen, kleine Unternehmen werden vorher die Fühler streichen.

    Das ganze als halbgar zu bezeichnen wäre glaube ich noch eine freundliche Untertreibung.

    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX:52016PC0593%20

  2. Re: Lustige Übersetzung

    Autor: FreierLukas 26.03.19 - 16:07

    AllDayPiano Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ", ergreifen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass die mit den
    > Rechteinhabern geschlossenen Vereinbarungen, die die Nutzung ihrer Werke
    > oder sonstigen Schutzgegenstände regeln, oder die die Zugänglichkeit der
    > von den Rechteinhabern genannten Werke oder Schutzgegenstände über ihre
    > Dienste untersagen, eingehalten werden. "
    >
    > Der Satz ergibt überhaupt keinen Sinn, denn so wie es dort steht, bedeutet
    > das, dass nur diejenigen Maßnahmen ergreifen müssen, die überhaupt mit
    > Rechteinhabern Vereinbarungen getroffen haben. Irgendwie ist das ziemlich
    > sinnlos, den wortwörtlich ausgewählt heißt das: Schließe keinerlei
    > Vereinbarung und die Filterpflicht gilt nicht.

    Ganz einfach: Lade ich bei Instagram ein Bild hoch dann gebe ich Instagram das Recht es zu veröffentlichen. Instagram muss jetzt zusehen dass mein Bild darauf nicht von anderen auf der Plattform ohne meine Erlaubnis kopiert wird. Quasi Content ID. Würde ich meine Bilder überall schützen wollen müsste ich es zeitgleich auf allen großen Plattformen veröffentlichen - dafür gibt es heute schon Dienste.

    > Irgendwie klingt mir das alles nach verdammt viel Interpretationsspielraum.
    > Man überlässt den Unionsländern die Umsetzung der Richtline. Und die
    > Richtlinie sagt schon wieder nichts halbes, und nichts ganzes. Jetzt werden
    > - vor allem die Deutschen - in vorauseilendem Gehorsam wieder mächtig
    > über's Ziel hinaus schießen, sodass der EuGH dann in vielen Fällen
    > korrigieren muss.

    Ja, Spielraum bei solchen Beschlüssen ist immer ordetnlich gegeben weil ja die Politiker auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Würde man alles immer perfekt ausformulieren und keine Fragen offen lassen könnte man ja direkt alle Anwälte in den Ruhestand schicken.

    > Wir können uns schlussendlich im besten Fall auf viele Jahre einstellen,
    > bis rechtssicherheit herrscht. Große Unternehmen werden das Ausfechten und
    > Aussitzen, kleine Unternehmen werden vorher die Fühler streichen.

    Da bin ich anderer Meinung. Die meisten haben schon ihre Filter am Start und die kleinen brauchen einfach nur über nen Skipt eine Google-Suche zu starten ob exakt das selbe schonmal irgendwo gepostet wurde oder nicht. Wenn ja wird es einfach nicht gepostet und man muss es irgendwie transformieren - Ende. Schlussendlich gilt wo kein Kläger da kein Angeklagter, also selbst wenn die Transformation nicht lupenrein ist, kein Anwalt wird sowas abmahnen geschweige denn überhaupt finden. Die crawlen wenn einfach nur automatisiert nach 1:1 Kopien.

    > Das ganze als halbgar zu bezeichnen wäre glaube ich noch eine freundliche
    > Untertreibung.

    Es ist halt kein finales Gesetz sondern nur eine Art Richtilinie die es auszutarieren geht. Am Ende wird schon was passendes bei rum kommen. Der GAU ist wenn wir plötzlich alle wieder unsere eigenen kleinen Blog betreiben und soooo schlimm fände ich das jetzt auch nicht. Da muss sich dann nur jemand wieder was einfallen lassen wie man Blogs gescheiht vernetzwerkt. E-Mail Listen und RSS fand ich nicht so prickelnd.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 16:12 durch FreierLukas.

  3. Re: Lustige Übersetzung

    Autor: AllDayPiano 26.03.19 - 16:25

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano Wrote:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... ", ergreifen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass die mit den
    > > Rechteinhabern geschlossenen Vereinbarungen, die die Nutzung ihrer Werke
    > > oder sonstigen Schutzgegenstände regeln, oder die die Zugänglichkeit der
    > > von den Rechteinhabern genannten Werke oder Schutzgegenstände über ihre
    > > Dienste untersagen, eingehalten werden. "
    > >
    > > Der Satz ergibt überhaupt keinen Sinn, denn so wie es dort steht,
    > bedeutet
    > > das, dass nur diejenigen Maßnahmen ergreifen müssen, die überhaupt mit
    > > Rechteinhabern Vereinbarungen getroffen haben. Irgendwie ist das
    > ziemlich
    > > sinnlos, den wortwörtlich ausgewählt heißt das: Schließe keinerlei
    > > Vereinbarung und die Filterpflicht gilt nicht.
    >
    > Ganz einfach: Lade ich bei Instagram ein Bild hoch dann gebe ich Instagram
    > das Recht es zu veröffentlichen. Instagram muss jetzt zusehen dass mein
    > Bild darauf nicht von anderen auf der Plattform ohne meine Erlaubnis
    > kopiert wird. Quasi Content ID. Würde ich meine Bilder überall schützen
    > wollen müsste ich es zeitgleich auf allen großen Plattformen
    > veröffentlichen - dafür gibt es heute schon Dienste.

    Les den Text nochmal. Es geht nicht um die Frage, ob wenn gefiltert werden muss, wie, sondern um das ob. Die Richtlinie widerspricht sich da gewaltig.

    Abgesehen davon wurde eine Beweislastumkehr eingeführt. Es hätte gereicht, wenn man Inhalteanbieter dazu verpflichtet hätte,

    1) Urheberrechtsverstöße binnen 1 Stunde zu beheben
    2) Ein erneutes Hochladen zu verhindern und
    3) bestehende, bereits getätigte Urheberrechtsverstöße ebenso zu beheben.

    Ja, das geht nur mit Filtern, aber die wachsen mit jedem angezeigten Verstoß mit und müssen nicht proaktiv tätig werden. Das wäre eine Lösung, die 1) nach Firmengröße mit anderen Fristen und 2) auch akzeptierbar wäre. Zum jetzigen Entwurf gäbe es faktisch für Rechteinhaber keinen Unterschied.

    Jetzt wurde es genau umgedreht. Und das ist faktisch unmöglich.

    Im Falle der Gema hat sich ja gezeigt, wie das geht. Die Gema liefert eine vollständige Liste aller von ihr vertretenen Künstler und Titel und Youtube haut alles weg, was auf dieser Liste auftaucht. Nach der Einigung mit der Gema darf alles stehen bleiben, was auf der Liste steht, und dafür führt Youtube eine Vergütung ab.

    Genau das, was durch das Gesetz jetzt angeblich erreicht werden soll, aber nicht wird. Erst recht erhält kein Nutzer Rechtssicherheit. Für Dich und mich bleibt das Hochladen geschützter Werke weiterhin ein Spiel mit dem Feuer.

    > > Irgendwie klingt mir das alles nach verdammt viel
    > Interpretationsspielraum.
    > > Man überlässt den Unionsländern die Umsetzung der Richtline. Und die
    > > Richtlinie sagt schon wieder nichts halbes, und nichts ganzes. Jetzt
    > werden
    > > - vor allem die Deutschen - in vorauseilendem Gehorsam wieder mächtig
    > > über's Ziel hinaus schießen, sodass der EuGH dann in vielen Fällen
    > > korrigieren muss.
    >
    > Ja, Spielraum bei solchen Beschlüssen ist immer ordetnlich gegeben weil ja
    > die Politiker auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Würde
    > man alles immer perfekt ausformulieren und keine Fragen offen lassen könnte
    > man ja direkt alle Anwälte in den Ruhestand schicken.

    Ich brauche aber keinen Beschluss, der in nur wenigen Artikeln derart widersprüchlich ist.

    > > Wir können uns schlussendlich im besten Fall auf viele Jahre einstellen,
    > > bis rechtssicherheit herrscht. Große Unternehmen werden das Ausfechten
    > und
    > > Aussitzen, kleine Unternehmen werden vorher die Fühler streichen.
    >
    > Da bin ich anderer Meinung. Die meisten haben schon ihre Filter am Start
    > und die kleinen brauchen einfach nur über nen Skipt eine Google-Suche zu
    > starten ob exakt das selbe schonmal irgendwo gepostet wurde oder nicht.

    Es geht doch nicht um die Frage, ob gefiltert werden muss, sondern um die Frage, wie diese Filter trainiert werden. DAS ist das große Problem. Siehe oben.

    > Wenn ja wird es einfach nicht gepostet und man muss es irgendwie
    > transformieren - Ende.

    Genau. Und eben das führt dazu, dass kaum mehr etwas gepostet werden kann und somit - bei konsequenter Umsetzung - dass alle Platformen aufgeben können.

    > > Das ganze als halbgar zu bezeichnen wäre glaube ich noch eine
    > freundliche
    > > Untertreibung.
    >
    > Es ist halt kein finales Gesetz sondern nur eine Art Richtilinie die es
    > auszutarieren geht.

    Es ist eine Richtlinie, die in vielerlei Hinsicht absolut explizit in der Umsetzung zu sein hat.

  4. Re: Lustige Übersetzung

    Autor: SirFartALot 26.03.19 - 16:46

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da bin ich anderer Meinung. Die meisten haben schon ihre Filter am Start
    > und die kleinen brauchen einfach nur über nen Skipt eine Google-Suche zu
    > starten ob exakt das selbe schonmal irgendwo gepostet wurde oder nicht.

    Genau: hey filterchecker, mach mal eine Volltextsuche ueber alle Webseiten und DBs dieser Welt, ob dieser Text vom User "BoeserRaukopierer" irgendwo schon mal in einem Liedtext, Gedicht, Artikel, Buch, Wissenschaftlicher Arbeit, ............. vorkommt, und infoermier mich, wenn du in den naechsten Tagen ferstig bist, ueber das Ergebnis. Sauber Sache.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  5. Re: Lustige Übersetzung

    Autor: FreierLukas 26.03.19 - 16:53

    AllDayPiano Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) Urheberrechtsverstöße binnen 1 Stunde zu beheben
    > 2) Ein erneutes Hochladen zu verhindern und
    > 3) bestehende, bereits getätigte Urheberrechtsverstöße ebenso zu beheben.

    Alle 3 Punkte sind keine Strafe nach StGB also kommt jemand wie heute auch ungestraft davon. Das kann nicht sein wenn das internet irgendwann mal ernst genommen werden soll. Einziger Weg man muss die Plattform strafbar machen und ihr dann überlassen ob und wie sie sich das Geld vom eigetnlichen Übeltäter zurückholt. Anders geht es einfach nicht. Man kann nicht erwarten das Urheber alle Seiten auf illegale Kopien prüfen und dann das was denen auffällt anzeigen. Das kann man grade als kleiner Künstler vergessen und das Resultat ist andere profitieren von der eigenen Arbeit während man selber hungert.

    > Ja, das geht nur mit Filtern, aber die wachsen mit jedem angezeigten
    > Verstoß mit und müssen nicht proaktiv tätig werden. Das wäre eine Lösung,
    > die 1) nach Firmengröße mit anderen Fristen und 2) auch akzeptierbar wäre.
    > Zum jetzigen Entwurf gäbe es faktisch für Rechteinhaber keinen
    > Unterschied.

    Doch, der Unterschied ist man muss als Rechteinhabe Energie aufwenden um Verstöße zu finden. Nichts ist nerviger als sich statt seiner Tätigekeit nachzugehen ewig mit sonem Schmarn auseinandersetzen zu müssen.

    > Im Falle der Gema hat sich ja gezeigt, wie das geht. Die Gema liefert eine
    > vollständige Liste aller von ihr vertretenen Künstler und Titel und Youtube
    > haut alles weg, was auf dieser Liste auftaucht. Nach der Einigung mit der
    > Gema darf alles stehen bleiben, was auf der Liste steht, und dafür führt
    > Youtube eine Vergütung ab.

    Ansich finde ich das nicht verkehrt aber in die Gema kommen wieder nur die Großen. Die kleinen die eben nicht von ihrer Kunst leben können sondern ganz am Anfang stehen muss man vor den Großen schützen. Instagram zB. ist voll mit geklauten Werken von Leuten die zB. auf Artstation posten.

    > Genau das, was durch das Gesetz jetzt angeblich erreicht werden soll, aber
    > nicht wird. Erst recht erhält kein Nutzer Rechtssicherheit. Für Dich und
    > mich bleibt das Hochladen geschützter Werke weiterhin ein Spiel mit dem
    > Feuer.

    Das stimmt. Es geht nur darum das endlich irgendwer mal für Verstöße bestraft wird. Und zwar eben nicht mit einer Löschung des Videos oder des Accounts, sondern mit einer Strate nach StGB aka. Geld- oder Freiheitsstrafe. Strafen zeigen erwiesener Maßen wirkung und wenn das bewirkt dass die Leute Urheberrecht bewusster wahrnehmen und originelle Inhalte mehr zu schätzen wissen bin ich absolut zufireden mit dem neuen Urheberrecht. Momentan sieht es ja eher so aus als ob digitale Produkte absolut keinen Wert haben. Leute müssen mit Werbung oder Affiliate ihr Geld verdienen weil man für das eigentliche digitale Produkt in das man seine Zeit investiert kein Geld bekommt. Nen Bild kann man halt quasi ungestraft vervielfältigen und teilen und solange das der Fall ist bin ich der Meinung dass da kein Wert drinstecken wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 16:54 durch FreierLukas.

  6. Re: Lustige Übersetzung

    Autor: nachgefragt 26.03.19 - 17:02

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlussendlich gilt wo kein Kläger da kein
    > Angeklagter, also selbst wenn die Transformation nicht lupenrein ist, kein
    > Anwalt wird sowas abmahnen geschweige denn überhaupt finden.

    Da würde ich bei einer Wette ziemlich viel gegen setzen.
    Was man abmahnen kann, wird auch abgemahnt. Das haben wir nun wirklich oft genug gesehn.
    Bevor die Googlebildersuche existiert wurde schon nach Tomaten im internet gesucht und erfolgreich abgemahnt.

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