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    Autor: intnotnull12 12.09.18 - 21:43

    1. Gilt das neue Leistungsschutzrecht dann eigentlich auch für allgemein beschreibende Überschriften ("Erdbeben in Ecuador. 36 Tote.")?

    Hier könnten Journalistenkollegen zumindest einwenden, dass sie durch Zufall dieselbe Überschrift verwendet haben oder es keine andere plausible Überschrift gibt.

    2. Gilt es auch für Zitate als Überschrift ("München leuchtet", "Dem Ingenieur ist nichts zu schwör") - es kann ja eigentlich nicht sein, dass ein Verlag solche allgemeinen Zitate "kapert" und "belegt", indem er sie einmal zur Überschrift macht.

    3. Gibt es so etwas wie ein Whitelisting? D.h. wenn ich z.B. mit meinem kleinen Blog *gerne* weiter wörtlich mit meinen Überschriften zitiert werde, kann ich das irgendwie allen schnell klar machen und effektiv auf mein Klagerecht verzichten?

  2. Re: Fragen

    Autor: yudji 13.09.18 - 13:04

    Du denkst doch nicht wirklich dass sich die Herren so weitgehende Gedanken gemacht haben...

    1. Das hängt davon ab wie das Ganze umgesetzt wird. Rein technisch gesehen wird es alle verlinkten Texte betreffen, auch wenn diese generisch erscheinen. Um so etwas individuell und fallweise zu differenzieren wäre eine Technik notwendig die in der Lage ist Sprache auf ihre Formulierung zu prüfen. Rechtlich gesehen ist das natürlich absoluter Schwachsinn.

    2. Auch hier hängt es wieder von der Umsetzung ab. Es müsste eine Datenbank mit zur freien Verwendung verfügbaren Texten existieren um in einem solchen Fall eine Unterscheidung machen zu können. Das stellt eine technische und redaktionell sehr anspruchsvolle Aufgabe dar.

    3. Das wäre mit der im 2ten Punkt angesprochenen Datenbank wohl eventuell umsetzbar.

    Man merkt einfach dass die Politik gepennt hat und nun deutlich Druck bekommt im IT-Bereich aktiv zu werden. Das führt dann zu solchen undurchdachten und ideologischen Ansätzen, die in der Realität kaum umsetzbar und nur ein Hemmnis für die Industrie sind.

    Ich bin gespannt wo das Ganze hinführen wird. Entweder sie werden irgendwann feststellen dass es so in dem von ihnen gewünschten Umfang nicht möglich ist und es wird eine Reform des Gesetzes geben, oder wir können uns für die Zukunft schon mal vom nützlichen Internet verabschieden und auf eine neue Art eines regierungs- und konzerngesteuerten Mediums einstellen.

    Das Fernsehen lässt grüßen.

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