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Einfache Lösung

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  1. Einfache Lösung

    Autor: NochEinLeser 12.05.12 - 11:55

    Neulich gelesen: Eine schöne Lösung für dieses Problem.

    Warum soll in der Musikbranche nicht funktionieren, was bspw. in der OpenSource-Branche seit Jahren funktioniert?

  2. Re: Einfache Lösung

    Autor: bstea 12.05.12 - 12:21

    Kunst am Fließband nach Stechuhr, warum ist nicht vorher einer darauf gekommen?

    PS: Bist du auch der Schreiber der Bloginhalte?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  3. Re: Einfache Lösung

    Autor: miauwww 12.05.12 - 12:21

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neulich gelesen: Eine schöne Lösung für dieses Problem.
    >
    > Warum soll in der Musikbranche nicht funktionieren, was bspw. in der
    > OpenSource-Branche seit Jahren funktioniert?

    Festanstellungen kreieren starke Abhängigkeitsverhältnisse. Dann wird produziert, was der Chef will, was sich dicke verkauft etc. Ich glaube nicht, dass das der Kreativität im Bereich etwa der Musik, der Literatur und Bildenden Kunst zuträglich ist.

  4. Re: Einfache Lösung

    Autor: Tantalus 12.05.12 - 17:06

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kunst am Fließband nach Stechuhr, warum ist nicht vorher einer darauf
    > gekommen?

    Man könnte den Eindruck gewinnen, dass es heute schon genau nach diesem Schema läuft.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  5. Re: Einfache Lösung

    Autor: delaytime0 14.05.12 - 00:51

    Ach und das ist im Moment anders?

    Ich dachte die Verleger, Studios und Co. fordern heute schon was für Musik sich verkauft. Der Künstler ist doch nur noch Angestellter auf Provisionsbasis. Und genau das ist der Punkt warum es kaum noch kreative Inhalte gibt. Hauptkonzepte der letzten 10 Jahre:

    Film:
    - Weltuntergang (auf der Erde oder woanders) droht (Roboter, Asteroid, Seuche, Invasion) -> Leute kommen in Probleme -> ein Mann und eine Frau durchziehen das ganze noch mit etwas Schmalz -> Alles wird gut

    Musik:
    - leicht lernbare Strophentexte -> einprägsame Rythmen, die sich ständig wiederholen -> Sex, Gewalt oder dergleichen als Thema

    Bücher:
    - Vampire, Zwerge, Vampire, Zauberer, Vampire, Zombies...
    am besten dekoriert mit tragischer Love-Story -> Fantasy eben
    - Schwarzbücher (also Klagetexte) sind ja auch immer beliebt -> Da muss sich der Leser dann nicht mehr selbst bemühen seine Meinung zu finden/bilden/vertreten

    Games:
    Auch bei den Konsolen/PC-Spielen ist Optik und Sound immer wichtiger. Story? Nachdenken? Rätsel? Immer seltener und meist nur in Randspielen zu finden.

    Wir sind schon eingeschränkt/abhängig. Guck doch mal was der Spiegel für Bücher empfiehlt oder Bertelsmann als Bestseller verkauft. wenn du etwas außerhalb dieser Grenzen kreierst nimmt dich keiner...

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

  6. Re: Einfache Lösung

    Autor: Trollfeeder 14.05.12 - 10:12

    delaytime0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Film:
    > - Weltuntergang (auf der Erde oder woanders) droht (Roboter, Asteroid,
    > Seuche, Invasion) -> Leute kommen in Probleme -> ein Mann und eine Frau
    > durchziehen das ganze noch mit etwas Schmalz -> Alles wird gut

    Ja und als Höhepunkt die Verfilmung des Hasbro Klassikers "Schiffe versenken" als "Battleship". *tränenausdenaugenwisch*

    > Musik:
    > - leicht lernbare Strophentexte -> einprägsame Rythmen, die sich ständig
    > wiederholen -> Sex, Gewalt oder dergleichen als Thema

    Ich dachte die spielen seit 2000 nix neues mehr im Radio, weil sich das keiner mehr leisten kann. Nein ganz ehrlich, ich finde es auch schlimm das alles nur noch ein einziger Brei ist. Als ich meine ersten Cassetten gekauft habe, waren Jean Michel Jarre und Kraftwerk in den Charts, das könnte ich mir heute nicht mehr vorstellen.

    > Bücher:
    > - Vampire, Zwerge, Vampire, Zauberer, Vampire, Zombies...
    > am besten dekoriert mit tragischer Love-Story -> Fantasy eben
    > - Schwarzbücher (also Klagetexte) sind ja auch immer beliebt -> Da muss
    > sich der Leser dann nicht mehr selbst bemühen seine Meinung zu
    > finden/bilden/vertreten

    Das erspart einem das ganze nervige Lesen, wenn man den Herrn der Ringe durch hat. ;) Ach und das Thema Vampire fand ich mit Bram Stoker komplett abgedeckt.

    > Games:
    > Auch bei den Konsolen/PC-Spielen ist Optik und Sound immer wichtiger.
    > Story? Nachdenken? Rätsel? Immer seltener und meist nur in Randspielen zu
    > finden.

    Schönes Beispiel wie es auch geht, ist Legend of Grimrock, das ich dir hiermit ans Herz legen möchte, wenn du auf Dungeon Crawler stehst.^^

    > Wir sind schon eingeschränkt/abhängig. Guck doch mal was der Spiegel für
    > Bücher empfiehlt oder Bertelsmann als Bestseller verkauft. wenn du etwas
    > außerhalb dieser Grenzen kreierst nimmt dich keiner...

    Traurig aber nur halb wahr. Es nimmt dich keiner aus der normalen Industrie, das stimmt wohl. Aber du hast die Möglichkeit es selbst zu versuchen. Plattformen wie Jamendo werden in den nächsten Jahren immer bedeutender werden. Viele Leute haben es satt sich von einem Medienkonglomerat erzählen zu lassen was sie zu hören haben. Ich sage nur der RTL "HIT-TIP" der zufälligerweise etwas empfiehlt was in der eigenen Casting Verarschung hinten rausgekommen ist. ;)
    Kommt mir jetzt nicht mit: "Es gibt ja auch andere Musik, man muss ja nicht den Mainstream hören." Stimmt, aber diese Musik muss man erst einmal finden, wenn man nicht in einer kulturell aktiven Region (Großstadt) lebt. Deshalb glaube ich ja das Jamendo und ähnliche Portale in Zukunft wichtiger werden als die alten Absatzwege über die Musikindustrie.



    Tante Edith: Hat Tippfehler gemacht.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.12 10:15 durch Trollfeeder.

  7. Re: Einfache Lösung

    Autor: delaytime0 14.05.12 - 23:01

    Danke für die Tipps. Werd ich mir mal ansehen ;)

    Ansonsten: Passt.

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

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