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was mich nervt...

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  1. was mich nervt...

    Autor: azeu 11.05.12 - 20:18

    ist die Annahme, dass JEDER Künstler - egal wie gut/schlecht er/sie ist - von seiner Kunst Leben können MUSS... DAS NERVT

    Wo bitte gilt diese Annahme noch? Müssen alle Bäcker, Programmierer, Anwälte etc. von ihrer Arbeit leben können?

    Und beim ganzen Raubkopierer-Bashing geht komplett unter, dass die Verwerter ordentlich die Hand aufhalten, wenn es um Kohle geht. Warum z.B. bekommt der Autor eines Buches nicht mal 20% des Kaufpreises? Warum behält der Verlag bis zu 80%? Wofür? Wieso werden die Verträge nicht 50/50 ausgehandelt? 50% für den Autor und 50% für den Verlag?

    Künstler und Verwerter können nur gemeinsam überleben. Wieso bekommt dann der Verwerter den größeren Teil vom Kuchen?

  2. Re: was mich nervt...

    Autor: bstea 11.05.12 - 21:12

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist die Annahme, dass JEDER Künstler - egal wie gut/schlecht er/sie ist -
    > von seiner Kunst Leben können MUSS... DAS NERVT
    >
    > Wo bitte gilt diese Annahme noch? Müssen alle Bäcker, Programmierer,
    > Anwälte etc. von ihrer Arbeit leben können?
    >
    Entweder nutzt du das Gut und bezahlst anständig dafür, wovon Teile an die Urheber gehen oder nicht. Nichts zu bezahlen obwohl es genutzt wird ist asozial.
    Warum sprechen die Piraten den Künstlern das Recht ab von ihren Werken leben zu wollen, warum wollen ihnen andere Bezahlmodelle unterschieben. Ja, nicht-kommerzielle Vervielfältigung im privaten ist Diebstahl, wenn auch nicht im jurist. Sinne.
    > Und beim ganzen Raubkopierer-Bashing geht komplett unter, dass die
    > Verwerter ordentlich die Hand aufhalten, wenn es um Kohle geht. Warum z.B.
    > bekommt der Autor eines Buches nicht mal 20% des Kaufpreises? Warum behält
    > der Verlag bis zu 80%? Wofür? Wieso werden die Verträge nicht 50/50
    > ausgehandelt? 50% für den Autor und 50% für den Verlag?
    >
    Weil Autoren Vorschüsse bekommen, weil sie das unternehmerische Risiko tragen und Bücher drucken müssen, weil sie Werbung schalten müssen, weil sie die Kontakte zu Buchhandlungen und Magazine haben, weil sie andere Leute bezahlen müssen die keine überragenden Verkaufszahlen haben, ...
    > Künstler und Verwerter können nur gemeinsam überleben. Wieso bekommt dann
    > der Verwerter den größeren Teil vom Kuchen?
    Siehe oben.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.12 21:12 durch bstea.

  3. Re: was mich nervt...

    Autor: azeu 11.05.12 - 21:23

    > Warum sprechen die Piraten den Künstlern das Recht ab von ihren Werken leben zu wollen,

    Weil man von einem "schlechten" Werk nicht leben kann? Wenn ich eine iPhone-App entwickle, die keiner haben will, soll ich dann von der Gesellschaft entschädigt werden?

    > Ja, nicht-kommerzielle Vervielfältigung im privaten ist Diebstahl

    Das ist Unsinn. Wenn ich mir eine DVD kaufe, diese privat 10mal kopiere (für diverse Geräte), ohne die Kopie weiterzugeben, wem schade ich damit? Ich hab die DVD bezahlt, also darf ich damit machen was ich will, auch in den Hintern schieben, wenn ich Lust drauf hab, ich hab dafür legal bezahlt also ist das MEIN EIGENTUM.

    > Weil Autoren Vorschüsse bekommen, weil sie das unternehmerische Risiko tragen und Bücher drucken müssen, weil sie Werbung schalten müssen, weil sie die Kontakte zu Buchhandlungen und Magazine haben, weil sie andere Leute bezahlen müssen die keine überragenden Verkaufszahlen haben, ...

    Dann läuft da was schief. Entweder ich schliesse Verträge mit Künstlern ab, die mir als Verwerter und dem Künstler Geld bringen, oder ich lass es bleiben.

    DU bist ...

  4. Re: Was mich nervt ...

    Autor: Feuerfred 11.05.12 - 21:26

    --------------

    Auf falschen Beitrag geantwortet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.12 21:29 durch Feuerfred.

  5. Re: Was mich nervt ...

    Autor: Feuerfred 11.05.12 - 21:30

    ... ist, dass ich auf alles Abgaben zahlen soll, die Künstler davon leben, auch wenn ich sie gar nicht unterstützen MÖCHTE. Das nervt mich!

    Kann ja nicht sein, dass die Chartheinies mehr Kohle bekommen, obwohl ich mir solch Gedudel niemals anhören würde. Wenn ich schon zu pauschalen Abgaben genötigt werde, hätte ich auch gern Anteil daran zu entscheiden, wer das Geld bekommen soll - genau so, wie wenn ich mir die CD eines bestimmten Musikers / einer Gruppe kaufe.

    Gerade die, die am lautesten jammern, sind doch eher die, die bisher das meiste vom Kuchen abbekommen. Das passt mir persönlich nicht in den Kram.

  6. Re: was mich nervt...

    Autor: bstea 11.05.12 - 21:42

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Warum sprechen die Piraten den Künstlern das Recht ab von ihren Werken
    > leben zu wollen,
    >
    > Weil man von einem "schlechten" Werk nicht leben kann? Wenn ich eine
    > iPhone-App entwickle, die keiner haben will, soll ich dann von der
    > Gesellschaft entschädigt werden?
    >
    Woher hast du diesen Mist? In Deutschland zahlt kein Bürger Solidarleistungen damit Künstler auskommen können. Wer Scheiss-Musik, die sich schlecht verkauft produziert, bekommt von keiner Seiten irgendwelche Almosen. Soweit ich das mitbekommen habe, haben wir immer noch den Kapitalismus mit Angebot und Nachfrage.
    > > Ja, nicht-kommerzielle Vervielfältigung im privaten ist Diebstahl
    >
    > Das ist Unsinn. Wenn ich mir eine DVD kaufe, diese privat 10mal kopiere
    > (für diverse Geräte), ohne die Kopie weiterzugeben, wem schade ich damit?
    > Ich hab die DVD bezahlt, also darf ich damit machen was ich will, auch in
    > den Hintern schieben, wenn ich Lust drauf hab, ich hab dafür legal bezahlt
    > also ist das MEIN EIGENTUM.
    >
    Die Anmerkung bezieht sich auf das Piratenprogramm welches die Verbreitung/Beschaffung von Kulturerzeugnissen für private Zwecke legalisieren will. Also der Download für jedenmann soll straffrei sein solange er keine Gewinnabsichten hat.

    > > Weil Autoren Vorschüsse bekommen, weil sie das unternehmerische Risiko
    > tragen und Bücher drucken müssen, weil sie Werbung schalten müssen, weil
    > sie die Kontakte zu Buchhandlungen und Magazine haben, weil sie andere
    > Leute bezahlen müssen die keine überragenden Verkaufszahlen haben, ...
    >
    > Dann läuft da was schief. Entweder ich schliesse Verträge mit Künstlern ab,
    > die mir als Verwerter und dem Künstler Geld bringen, oder ich lass es
    > bleiben.
    In welch einer Welt lebst du, denkst du bei Kinoflops werden die Autoren in Haftung genommen?

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.12 21:43 durch bstea.

  7. Re: was mich nervt...

    Autor: azeu 11.05.12 - 21:52

    > Woher hast du diesen Mist?

    Den hört man so aus der Argumentation heraus. Wenn kleine Fische, die keiner kennt, in den Medien gross rumheulen, wie viele Millionen ihnen durch die Kopierer entgangen seien, dann erweckt dass bei mir schon ein bisschen den Eindruck, dass Kunst als eine Lizenz zum Wohlstand betrachtet wird, zumindest von Einigen...

    > In welch einer Welt lebst du, denkst du bei Kinoflops werden die Autoren in Haftung genommen?

    Gegenfrage: Glaubst Du, bei den ÖR gehen die gefühlten 10 Milliarden im Jahr nur für die "Grundversorgung" drauf?

    Wie Du schon richtig erwähnt hast, leben wir in einem Kapitalismus. Und Verwerter SIND Kapitalisten, im Vergleich zu den kreativen Künstlern, deren geistiges Eigentum sie "schützen".

    DU bist ...

  8. Von Kunst leben

    Autor: redmord 11.05.12 - 22:05

    In der freien Kunst gilt die Faustregel, dass 1 von 100 durch Kunst sein Lebensunterhalt finanzieren kann. Ich glaube nicht, dass dies den meisten künstlerischen Tätigkeiten anders aussieht.

  9. Re: was mich nervt...

    Autor: cry88 11.05.12 - 22:20

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo bitte gilt diese Annahme noch? Müssen alle Bäcker, Programmierer,
    > Anwälte etc. von ihrer Arbeit leben können?

    Öhm, ja? Ansonsten kannst ja gleich kündigen und hartz 4 beantragen

  10. Re: was mich nervt...

    Autor: Local_Horst 12.05.12 - 02:39

    Wenn man als Bäcker ein schei* Brot backt das keiner kaufen will, bleibt einem wohl nur, wenn man denn unbedingt Bäcker bleiben will, der Weg zu Hartz4. Oder aber man zeigt Einsicht und macht einen anderen Job.

  11. Re: was mich nervt...

    Autor: Quantumsuicide 12.05.12 - 04:10

    1) Würde ich Drehbuchautoren niemals als Künstler bezeichnen (damit grenze ich mich von der thesaurischen Meinung ab, dessen bin ich mir beswusst)
    Sollte sich jemand dadurch unter Wert verkauft sehen, der wende sich an die Zunft der Programmierer, der Floristen und Weddingplaner (etc impliziert)... jeder der in seiner Zunft bestehen will benötigt MINDESTENS soviel Vorstellungsgabe und Fantasie wie ein Drehbuchautor

    2) Die Annahme dass "Künstler" besser leben sollen als andere beruht auf die Annahme dass der Job MEHR WERT ist. WIESO soll ein schlechter Drehbuchautor mehr verdienen als ein Tankwart? Auf der Tatsache dass jeden Tag 1kk Leute ARD sehn weil sie zu schwach sind zur Fernbedienung zu greifen?


    was die Diskussion über Bezahlinhalte angeht:
    wer sichs nicht leisten kann: kopiert;
    wer sichs "mehr als leisten kann": kauft Originale in dem Maß wie er dafür bereit;

    die Contentindustrie hat es selbst in der Hand diejenigen fürs Kaufen zu überzeugen die es sicht leisten könnten ... ob der Weg über verspätete Releases mit Zwangsgängelung und Kopierschutze wirklich funktioniert waage ich zu bezweifeln



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.12 04:12 durch Quantumsuicide.

  12. Re: was mich nervt...

    Autor: original registriert 12.05.12 - 09:24

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist die Annahme, dass JEDER Künstler - egal wie gut/schlecht er/sie ist -
    > von seiner Kunst Leben können MUSS... DAS NERVT

    das problem mit dieser argumentation ist, dass sie nicht ganz schlüssig ist.

    denn warum hast du als verbraucher - oder irgendwelche filehoster - dann
    überhaupt ein interesse daran, für ein werk nicht zu bezahlen, wenn du es
    ohnehin nicht nutzen willst?

    bei den werken, die du ohnehin nicht nutzen willst, erübrigt sich ja die
    ganze diskussion, denn niemand wird per gesetz gezwungen, jede
    woche mindestens ein buch und eine DVD zu kaufen, und wenn
    niemand werke haben wollte, dann könnte man nicht mit filehosting
    zig millionen euro verdienen.

    also hier solltest du mal erklären, wo eigentlich dein problem mit dem
    urheberschutz liegt, wenn du doch angeblich sowieso nichts konsumierst.


    > Wo bitte gilt diese Annahme noch? Müssen alle Bäcker, Programmierer,
    > Anwälte etc. von ihrer Arbeit leben können?

    zumindesten hielte ich das für einen erstrebenswerten zustand, wenn
    die existenz möglichst vieler menschen gesichert ist, egal ob sie nun
    gut oder schlecht oder garnicht arbeiten.

    die wertschöpfung von polizisten, investmentbankern und kleinkindern
    liegt ja auch bei 0 - trotzdem meine ich sollten wir die nicht einfach
    alle verhungern lassen.

    ein rechtsanwalt bekommt übrigens einen gesetzlichen mindestlohn,
    der ungefähr beim 8-fachen dessen leigt, was komponisten und autoren
    in deutschland verdienen.

    was arbeitest du eigentlich? ich bin dafür, dass du künftig auch mal
    umsonst arbeiten gehst, ich brauchtnämlich den kram nicht, den du
    machst. und jetzt?


    > Und beim ganzen Raubkopierer-Bashing geht komplett unter, dass die
    > Verwerter ordentlich die Hand aufhalten, wenn es um Kohle geht.


    es geht hier nicht um "raubkopierer" sondern um die organiserte
    kriminalität, die werke zu gewerblichen nutzt, ohne dass die inhaber
    davon etwas abbekämen.

    Warum z.B.
    > bekommt der Autor eines Buches nicht mal 20% des Kaufpreises? Warum behält
    > der Verlag bis zu 80%? Wofür?

    ein verlag bekommt keine 80%, und ein autor bekommt keine 20%, denn
    wenn 100% des bruttoumsatzes als gewinn entnommen werden würden,
    wäre das das letzte buch was jemals erscheint.

    ein buch kostet zunächst einmal in der herstellung, im vertrieb, in der
    promotion und in vielen anderen bereichen geld, bis es im laden steht,
    der daran auch verdienen will und muss.

    Wieso werden die Verträge nicht 50/50
    > ausgehandelt? 50% für den Autor und 50% für den Verlag?

    weil wir in deutschland eine vertragsfreiheit haben, die jedem, der
    doof genug ist, erlaubt, sich ausbeuten zu lassen.

    mit büchern kenne ich mich nicht aus, aber bei musik z.b. bekommen
    die inhaber von leistungsschutzrechten und die urheber 60% und der
    verlag bekommt 40%, wobei das finanzielle risiko zu 100% beim verlag
    liegt. je nach sparte bekommen die autoren/musiker/produktionsfirmen
    auch schon mal 70%, dann wirds aber schon sehr knapp und der verleger
    läuft gefahr in die roten zahlen zu rutschen.


    > Künstler und Verwerter können nur gemeinsam überleben. Wieso bekommt dann
    > der Verwerter den größeren Teil vom Kuchen?

    naja.

    3 antworten:

    1.)
    es hat sich halt so entwickelt.

    2.)
    es gibt gegenbeispiele. es steht jedem urheber frei sich selbst zu verlegen, und
    manche tun das. andere wollen es nicht, oder haben nicht die möglichkeit dazu.

    3.)
    die verwerter sind natürlich immer stärker und die urheber mehr von ihnen
    abhängig als umgekehrt, was du getrost darauf zurückführen kannst, dass
    das verlagswesen im gegensatz zum schaffen von schöpferischen werken
    eine struktur hat, die optimierung, zusammenlegung, und organisationswachstum
    befördert.
    ausserdem sind sie teilweise schon seit generationen existent, während die
    schaffensphase eine urhebers oft nur 10-20 jahre seines lebens beträgt. sie haben
    daher einfach mehr solvenz und damit marktmacht, die sie nutzen.

  13. Re: was mich nervt...

    Autor: original registriert 12.05.12 - 09:43

    Quantumsuicide schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) Würde ich Drehbuchautoren niemals als Künstler bezeichnen (damit grenze
    > ich mich von der thesaurischen Meinung ab, dessen bin ich mir beswusst)
    > Sollte sich jemand dadurch unter Wert verkauft sehen, der wende sich an die
    > Zunft der Programmierer, der Floristen und Weddingplaner (etc
    > impliziert)... jeder der in seiner Zunft bestehen will benötigt
    > MINDESTENS soviel Vorstellungsgabe und Fantasie wie ein Drehbuchautor

    das ist alles richtig, rechtfertigt aber dennoch nicht die gleichsetzung
    mit schöpferischen werken.

    ein durchschnittlicher florist, der auf eine "selbsterfundene", bestimmte
    art und weise einen kranz bindet, hat keine emotionale oder geistige
    beziehung zu dem, was er da gemacht hat, auch die bedeutungsproduktion
    der form des strasses dürfte eher gering sein, und deswegen kann er
    auch keine urheberschutz geniessen.

    auch dem floristen steht es allerdgins frei - und auch hier irrst du - einen
    besondern schönen strauss als kunstwerk zu erklären, und ihn entsprechend
    bei einer verwertungsgesellschaft als werk anzumelden, oder auf eigenen
    faust sein urheberrecht durchzusetzen.
    die vorraussetzung dazu wäre allerdgins, dass sein strauss in einer kunstgalerie
    verkauft wird, und nicht in der friedhofsgärtnerei, und er sich ausserdem
    nachweislich von den sträussen anderer floriaten unterscheidet (und nicht nur
    aus dem grossen gardena blumenbuch abgekupfert wurde.)


    > 2) Die Annahme dass "Künstler" besser leben sollen als andere

    wer nimmt das an? niemand nimmt das an. die miesten künstler leben
    von hartz IV, und die meisten beschweren sich auch nicht darüber.

    beschweren tun sich aber die, die ihre familie bisher von ihrer arbeit
    ernähren konnten, weil sie es nicht einsehen, dass kim schmizt sich
    ein haus für 300 millionen euro kaufen kann, weil er ihre werke nutzt,
    während sie selbst hartz IV beantragen müssen, OBWOHL ihre werke
    äusserst beliebt sind.


    > beruht auf
    > die Annahme dass der Job MEHR WERT ist.


    zunächst irrst du darüber, dass es sich um einen "job" handelt, jeder
    urheber künsterlischer werke wird dir da sofort widersprechen.

    ausserdem nimmt auch das niemand an. vor allem mehr wert als was?
    mehr wert als das garnichts, was du ihnen zubilligen würdest?

    im übrigen finde ich persönlich dass das schaffen von kunstwerken
    mit sicherhiet "mehr wert" ist undmehr gesellschaftlichen nutzen bringt
    als zum beispiel heroinhändler, geldwäscher, oder ministerpräsidenten -
    und die verdienen zur zeit alle deutlich mehr als urheber.


    WIESO soll ein schlechter
    > Drehbuchautor mehr verdienen als ein Tankwart? Auf der Tatsache dass jeden
    > Tag 1kk Leute ARD sehn weil sie zu schwach sind zur Fernbedienung zu
    > greifen?


    weil "schlecht" in seiner eigenschaft als werturteil rein objektiv ist.

    die leute, die sich den scheiss ansehen, scheinen es gut zu finden.

    übrigens, was denkst du denn was passeirt, wenn der autor auf seinen
    anteil verzichtet? glaubst du RTL würde dann weniger werbung senden?

    würde er umsonst arbeiten, weil er einsieht dass du seine arbeit
    nicht magst und er daher verdient hat nicht daovn leben zu können,
    dann würde nur sein verlag und die nutzer seiner werke mehr verdienen,
    für den konsumenten kommt das nichts dabei heraus.

    > was die Diskussion über Bezahlinhalte angeht:
    > wer sichs nicht leisten kann: kopiert;

    das finden auch die meisten urheber vollkommen okay, denn
    so entsteht ihnen kein schaden, sondern das mehr an konsumenten
    erhöht den gesellschaftlichen wert des werkes.

    > wer sichs "mehr als leisten kann": kauft Originale in dem Maß wie er dafür
    > bereit;

    hier muss ich widersprechen: es gibt eine grosse zielgruppe, die
    kauft UND klaut, und um diese muss man kämpfen.

    > die Contentindustrie hat es selbst in der Hand diejenigen fürs Kaufen zu
    > überzeugen die es sicht leisten könnten ...

    die contentindustrie soll gefälligt pleite gehen, die braucht wirklich niemand.

  14. Re: was mich nervt...

    Autor: beaver 12.05.12 - 09:58

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Warum sprechen die Piraten den Künstlern das Recht ab von ihren Werken
    > > leben zu wollen,
    > >
    > > Weil man von einem "schlechten" Werk nicht leben kann? Wenn ich eine
    > > iPhone-App entwickle, die keiner haben will, soll ich dann von der
    > > Gesellschaft entschädigt werden?
    > >
    > Woher hast du diesen Mist? In Deutschland zahlt kein Bürger
    > Solidarleistungen damit Künstler auskommen können. Wer Scheiss-Musik, die
    > sich schlecht verkauft produziert, bekommt von keiner Seiten irgendwelche
    > Almosen. Soweit ich das mitbekommen habe, haben wir immer noch den
    > Kapitalismus mit Angebot und Nachfrage.

    Achso, deswegen müssen wir auf Festplatten, Drucker, Telefone, Speicherkarten, DVD Brenner, und und und extra Gebühren bezahlen, was?
    Selbst wenn keiner deren Mist kaufen würde, müssen diese trotzdem abgedrückt werden. Ob der Künstler überhaupt was davon sieht ist hier aber auch wieder die große Frage, und genau deswegen verstehe ich nie wieso diese sich auf die Seite der Verwerter und Publisher stellen können.
    Auch du kapierst nicht, dass jeder die Künstler ordentlich entschädigen will, aber die Verwerter und Publisher im digitalen Zeitalter als komplett überflüssig und als Parasiten angesehen werden. Nicht nur dass sie unerhörte Prozente verlange, sondern auch weil bei diesem System viele Künstler GAR NICHTS bekommen, weil sie von diesen Typen nicht beachtet werden.

    Meine Mutter versucht z.B. schon seit Jahrzehnten ihre Bücher einem Verlag schmackhaft zu machen. Sie schreibt besser als 90% der anderen Autoren die ein Buch veröffentlicht haben (manche Verlage geben das sogar zu, sagen aber dreist genau das was nun folgt), trotzdem bekommt sie nur unseriöse Angebote, und selbst seriöse Angebote wären lächerlich, weil der Verlag so extrem wenig an sie weiter geben würde. Vorschüsse gibt es nur wenn du Paris Hilton & Co. heißt. Da sind nur Bestsellerautoren gesegnet.
    Aber heutzutage muss mal halt berühmt sein. Da kann selbst Jürgen Drews ankommen, einen Stuss zusammenschreiben, den keiner versteht, und trotzdem würden dem die Verlage hinterherhecheln.

    Das Internet hat ein unglaublich großes Potenzial, für generell eine bessere Gesellschaft, aber solange sich korrupte Leute wie diese sich dagegen stemmen, werden wir es nie richtig nutzen können.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.12 10:08 durch beaver.

  15. Re: was mich nervt...

    Autor: Tantalus 12.05.12 - 10:02

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder nutzt du das Gut und bezahlst anständig dafür, wovon Teile an die
    > Urheber gehen oder nicht.

    Ich nutze das Gut nicht, muss aber trotzdem bezahlen. Wovon Teile an die Urheber, deren Werke ich nie zu Gesicht bekommen werde, geht.

    > Nichts zu bezahlen obwohl es genutzt wird ist
    > asozial.

    Und Kohle einzustreichen ohne Gegenleistung nicht?

    > Weil Autoren Vorschüsse bekommen, weil sie das unternehmerische Risiko
    > tragen und Bücher drucken müssen, weil sie Werbung schalten müssen, weil
    > sie die Kontakte zu Buchhandlungen und Magazine haben, weil sie andere
    > Leute bezahlen müssen die keine überragenden Verkaufszahlen haben, ...

    Da gabs letzthin eine recht interessante Analyse eines Autors, was sein Verlag wirklich für ihn leistet. Im Endeffekt fast nichts. Und die Zeiten großer Vorschüsse scheint auch vorbei.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  16. Re: was mich nervt...

    Autor: azeu 12.05.12 - 10:15

    unterm strich geht es mir nicht darum, den Urhebern/Verwertern die Entlohnung komplett zu verweigern. ich bin nur mit der aktuellen situation unzufrieden. die gängelung/bevormundung von "zahlenden" kunden geht mir einfach auf die nerven.

    die filmindustrie hat nichts aus dem fehlern der musikindustrie gelernt. das ist armselig.

    ps: ich nutze sowohl einen legalen streamingsdienst als auch einen legalen musikdienst. beide kosten mich im monat eine gewisse summe. so viel zum thema zahlungsfreudigkeit.

    DU bist ...

  17. Re: was mich nervt...

    Autor: Testdada 12.05.12 - 10:33

    >Den hört man so aus der Argumentation heraus. Wenn kleine Fische, die keiner kennt,
    >in den Medien gross rumheulen, wie viele Millionen ihnen durch die Kopierer
    >entgangen seien,

    du sprichts mir aus der Seele. Vorallem stellt sich die Frage: Haben die kleinen und mittleren Künstler vom jetzigen System tatsächlich profitiert?

    Ich wage das zu bezweifeln, denn bei den Patenten ist es Fakt, dass die Genehmigung viel zu lange dauert, und das Klagen viel zu Kosten- und Zeit-intensiv ist. Für Unternehmungen, die nicht gerade mehrere Millionen in der Kriegskasse haben, fällt dieser "Vorteil" unseres Patentsystems weg, weil sie es sich nicht leisten können.
    Selbiges gilt beim Urheberrechtsschutz, dort ist das lokalisieren und verklagen von den Sündern viel zu teuer und Zeitintensiv. Und wie hat es geendet? Die grossen Labels, die die finanziellen Reserven haben, hatten sich zusammengeschlossen, um eine effiziente Abmahnindustrie aufzubauen. Aber von dieser profitiert der mittelmässig bekannte Künstler nicht. Und seit die Abmahnsumme per Gerichtsurteil auf realistische Sphären gesenkt wurde, lohnt sich die Sache auch nicht mehr wirklich.

  18. Re: was mich nervt...

    Autor: original registriert 12.05.12 - 10:36

    > Ich nutze das Gut nicht, muss aber trotzdem bezahlen. Wovon Teile an die
    > Urheber, deren Werke ich nie zu Gesicht bekommen werde, geht.

    zunächst mal halte ich das für eine scheindiskussion, weil einfach niemand
    von sich behaupten kann er hätte noch niemals irgendwelche gechützten
    werke auf medien kopiert oder dauerhaft gespeichert, die er nicht
    sowieso mal erworben hätte und

    > > Nichts zu bezahlen obwohl es genutzt wird ist
    > > asozial.
    >
    > Und Kohle einzustreichen ohne Gegenleistung nicht?

    die gegenleistung wurde sogar schon vorher erbracht, denn würde
    niemand werke schaffen, könnte man auch keine werke verbreiten,
    egal ob nun mit oder ohne genehmigung des autors, und dass werke
    existieren dürfte bewiesen sein.

    im übrigen machen die verwertungsgesellschaften hier auch nichts
    anderes als der staat, auch die KFZ steuer z.b. ist eine pauschale,
    die auch diejenigen mitfinanzieren müssen, die mit ihrem LKW
    weniger auf der autobahn fahren als andere, und auch das mag
    man als unlogisch oder ungerecht kritisieren, weil hier der eine
    für den andere mitbezahlt.

    dass diejenigen, die besonders wenig LKW fahren oder bessonders
    wenig raubmordkopieren sich an der pauschalierung von abgaben
    stören, ist legitim, aber die abschaffung jeglicher vergütung für
    leistung zu fordern ist genauso ein unsinn wie die forderung nach
    einzelberechnung - wer soll denn bitteschön den verwaltungsaufwand
    leisten, 0,00007 cent für urheber einzuziehen, wenn jemand 3 DIN A
    kopien eine geschützen inhaltes macht? das geht nur mit geräteabgaben.

    > Da gabs letzthin eine recht interessante Analyse eines Autors, was sein
    > Verlag wirklich für ihn leistet. Im Endeffekt fast nichts. Und die Zeiten
    > großer Vorschüsse scheint auch vorbei.

    es gibt immer irgendwo ein interview wo irgendjemand was anderes
    behauptet wie ein anderer.

    ich sag dazu nur eines: gestalte mal 15 CD covers bis zur ausgeschossenen
    druckvorlage für 15 CDs, die du aus 500 titeln zusammengestellt hast,
    kauf dir ein mastering effekte und was man sonst noch zum mastern
    und abhören braucht, und dann organisierst du für 3 deiner künstler
    eine kleine europa tournee mit 5-10 stationen, findest vertreibspartner,
    machst die abrechnungen der backktaloge, und bemusterst radiostationen
    und fanzines mit demos.

    und dann sagst du mir mal wie lange du dafür brauchst und wieviel geld
    du investiert hast.

    mein bester equalizer hat mal 14,000 DM gekostet, bis du das als
    labelmacher netto wieder rein hast, hats du mehr gearbeitet wie
    3 beamte - und du bekommst keine pension später und du hast
    auch keine lohnfortzahlung und keinen urlaub.

  19. Re: was mich nervt...

    Autor: turageo 12.05.12 - 10:41

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Müssen alle Bäcker, Programmierer,
    > > Anwälte etc. von ihrer Arbeit leben können?
    >
    > Öhm, ja? Ansonsten kannst ja gleich kündigen und hartz 4 beantragen

    Ich könnte das mal einigen unserer Produktionsmitarbieter weiterleiten. Diese Damen und Herren arbeiten harte Arbeit für einen Hungerlohn - glaubst Du das interessiert in den oberen Etagen jemanden? Ich kenne einige, in den Produktionsbereichen verschiedener Firmen (gerade Mittelstand), die sich mit Zweit- und stellenweise Drittjobs über Wasser halten müssen. Klar könnte man kündigen und Hartz IV beantragen, nur wäre man dann sozial gleich gestelltes Zielobjekt wie Urheberrechtsverletzer - zumindest was Foren/Zeitungen und andere Medien betrifft.

    Warum also wird für die Kreativbranche hier eine so weit reichende Ausnahme gefahren? Warum MUSS ein Künstler von seiner Kreativarbeit leben können? Sind es wirklich die Leute, die die Werke unerlaubt vervielfältigen oder liegt es eher an den Labels/Verlegern mit denen die Verträge geschlossen werden?

    Solange wir keine Basis für eine konkrete Diskussion des Ganzen haben, sehe ich keine Chance auf eine Annäherung. Die Damen und Herren von den Majorlabels (Musik und Film) und die Verleger könnten ja genauso gut die Vertragskonditionen offen legen, wollte man tatsächlich auf eine vernünftigen Basis diskutieren. Denn diese Punkte müssen ebenso zur Debatte stehen wie eine Anpassung des Urheberrechts ans Internetzeitalter. Es gibt auch bereits genug Urheber, die der "Wir sind..." Aktion widersprechen, zumindest zum Teil. Diese sehen unter anderem auch Probleme bei Tandiemen und den Knebelverträgen, die es ja angeblich nicht gibt etc.

    Wenn sich Diskussion weiter auf möglichst medienwirksame Verurteilung von Urheberrechtsverstößen und die plaktive Phrasendrescherei ("Raubkopie", "Raubkopierer", "Kopieren ist Diebstahl" usw.) stützt, werden Leute privat weiter kopieren und Urheber/Verwerter sich weiter ärgern. Meine Mahnung gilt aber auch für die Gegenseite... alles kostenlos geht natürlich nicht, da muss man dann schon über den gewohnten Schatten springen. Aber wie gesagt, ich halte eine objektive, zielführende Diskussion zur Zeit für fast unmöglich. Wenn sich alle mal etwas zusammenreißen würden, wäre vielleicht ein Konsent möglich, aber so?

    MfG

  20. Re: was mich nervt...

    Autor: bstea 12.05.12 - 14:15

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > In welch einer Welt lebst du, denkst du bei Kinoflops werden die Autoren
    > in Haftung genommen?
    >
    > Gegenfrage: Glaubst Du, bei den ÖR gehen die gefühlten 10 Milliarden im
    > Jahr nur für die "Grundversorgung" drauf?
    >
    Das eine ist GEZ und das andere GEMA, die haben miteinander nichts zu tun.
    Das eine sichert dir eine Grundversorgung von Radio, Fernsehen und nun auch Internet zu, dass andere Verbrauchsabgaben an die gemeldeten Künstler. Ich hätte kein Problem bei den öffentlichen rechtlichen Programm auszumisten um wenigstens them. Überschneidungen zu verringern. Das wirst du aber dank Politikfilz nicht hinbekommen.
    > Wie Du schon richtig erwähnt hast, leben wir in einem Kapitalismus. Und
    > Verwerter SIND Kapitalisten, im Vergleich zu den kreativen Künstlern, deren
    > geistiges Eigentum sie "schützen".
    Für mich sind Künstler ebenfalls Kapitalisten, kaum einer machts aus Juchs, viele wollen und einige können davon leben. So wie bei einen kreativer Künstler nicht am laufenden Band gute Ideen kommen, so muss er von den wenigen die er hat, bestmöglich ausschlachten.
    Das Urheberrecht setzt diese Freiheit am besten um. Dass diese nicht unbedingt dem Konsumenten gefällt kann ich verstehen. Aber wie schon gesagt, Konsumenten stimmen mit ihren Kaufverhalten darüber ab.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

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