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Gibt zuviele Wahlschafe

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  1. Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: atomie 10.04.19 - 18:32

    Das Wahlvieh stimmt so ab wie immer. Darauf bauen die"etablierten" Parteien. Das kann ich immer wieder in meinen Umfeld sehen. Ändern tut sich nix.

  2. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: teenriot* 10.04.19 - 18:51

    Was wäre wenn Frau Merkel oder Herr Voss dich als Wahlvieh bezeichnen würden?
    Bitte mal ernsthaft vorstellen einschließlich deiner Reaktion.

  3. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: wonoscho 10.04.19 - 19:00

    Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie längst verboten.

    Der Satz stammt zwar angeblich doch nicht von Tucholsky, aber er trifft trotzdem den Sachverhalt ganz genau.

    https://www.zitate-online.de/literaturzitate/allgemein/19980/wenn-wahlen-etwas-aenderten-waeren-sie-laengst-verboten.html

    Das Volk darf wählen.
    Aber die Lobbyisten bestimmen, was die Politiker tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.19 19:01 durch wonoscho.

  4. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: LinuxMcBook 10.04.19 - 19:27

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was wäre wenn Frau Merkel oder Herr Voss dich als Wahlvieh bezeichnen
    > würden?
    > Bitte mal ernsthaft vorstellen einschließlich deiner Reaktion.

    Naja, die haben mich immerhin schon als Bot bezeichnet, schlimmer wird es also nicht mehr.

  5. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: teenriot* 10.04.19 - 19:30

    Quizfrage, warum sich über das eine aufregen und über das andere nicht?

  6. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: LinuxMcBook 10.04.19 - 19:33

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quizfrage, warum sich über das eine aufregen und über das andere nicht?

    Als ich mich das letzte Mal geschnitten habe, war ich eher noch kein Bot.

    Aber mein Opa wählt trotzdem noch fleißig die CDU, wenn jemand mit ihm zum Wahllokal fährt und der weiß mittlerweile nicht einmal mehr welches Jahr wir haben...

  7. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: teenriot* 10.04.19 - 19:37

    Und bei Wahlen stimmt kein Vieh ab...

    Du hast schon kapiert worum es geht. Es ist nun mal ein wunder Punkt eines Teils der Gegner, in einer Tour beleidigend zu sein und anderen übel nachzureden, um sich dafür dann besonders aufzuregen und besonders empfindlich zu sein wenn ein Teil zurückkommt.

    Und der zweite Punkt ist, man will die, die man als Vieh bezeichnet, von etwas überzeugen? Naja, viel Erfolg dabei.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.19 19:47 durch teenriot*.

  8. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: LinuxMcBook 10.04.19 - 19:43

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast schon kapiert worum es geht. Es ist nun mal ein wunder Punkt eines
    > Teils der Gegner, in einer Tour beleidigend zu sein und anderen übel
    > nachzureden, um sich dafür dann besonders aufzuregen und besonders
    > empfindlich zu sein wenn ein Teil zurückkommt.

    Mit dem Unterschied, dass es durchaus berechtigt ist Leute zu kritisieren, wenn sie wählen ohne einen Überblick über die aktuelle Lage der Politik zu haben.

    Der Herr Voss hat es aber tatsächlich so gemeint, wie er es gesagt hat. Er ist ja wirklich davon ausgegangen, dass nur irgendwelche Twitter-Bots Stimmung gegen Art. 13 haben machen.

    Wahl-Schaf ist nur eine Metapher, ich würde meinem Opa doch kein Gras auf den Teller füllen...

  9. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: teenriot* 10.04.19 - 19:53

    > Mit dem Unterschied, dass es durchaus berechtigt ist Leute zu kritisieren,
    > wenn sie wählen ohne einen Überblick über die aktuelle Lage der Politik zu
    > haben.

    Jemanden als Vieh zu bezeichnen ist keine Kritik, sondern eine Beleidigung und zwar, wenn man es genau nimmt, eine entmenschlichende Beleidigung.

    > Der Herr Voss hat es aber tatsächlich so gemeint, wie er es gesagt hat. Er
    > ist ja wirklich davon ausgegangen, dass nur irgendwelche Twitter-Bots
    > Stimmung gegen Art. 13 haben machen.

    Ja und umgekehrt wird Herr Voss und co alles mögliche an den Kopf geknallt und zwar auch bevor er diese Einlassungen von sich gegeben hat. Ich sag nur Korruption, was auch genau so gemeint ist.

    > Wahl-Schaf ist nur eine Metapher, ich würde meinem Opa doch kein Gras auf
    > den Teller füllen...

    Ein Metapher für sehr dumm. "Hey, Sie sehr dummer Wähler, bitte wählen Sie anders, weil x und y" hat bestimm Aussicht auf Erfolg. Mit dieser Attitude erreicht man gar nichts.

  10. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: atomie 10.04.19 - 20:06

    Der Begriff "Wahlvieh" ist Partei intern eine gängige Bezeichnung. Geh Mal einen Parteitag besuchen, egal von welcher Partei. Dort wirst du diesen Begriff mehr als einmal hören. Ist nicht nicht als Beleidigung zu sehen sondern eher verdeutlichend.

    Edit
    Natürlich nicht auf dem Podium. Aber danach am Stammtisch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.19 20:08 durch atomie.

  11. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: Sandor_Clegane 11.04.19 - 07:51

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quizfrage, warum sich über das eine aufregen und über das andere nicht?

    Weil nur eine Seite sich in einer machtvollen Position befindet und den Auftrag hat die Bürgerinteressen zu vertreten.
    Verstehe auch nicht warum du hier so eine Scheindiskussion eröffnest. Auch du glaubst doch nicht wirklich von diesen Leuten ernst genommen zu werden solange du keine Bedrohung für ihre politische Zukunft darstellst.
    Die Bezeichnung 'Wahlvieh' ist imho eine ganz herrlich passende Metapher um die Bevölkerung in der Breite zu beschreiben. 'Die Leute' lassen sich von einem Leittier (meist aus der Gattung Hornochse) in der Gegen herumführen und bleiben immer schön bei ihrer Herde.

  12. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: Eheran 11.04.19 - 09:38

    >'Die Leute' lassen sich von einem Leittier (meist aus der Gattung Hornochse) in der Gegen herumführen und bleiben immer schön bei ihrer Herde.
    Was auch evolutionär (und heute) unerlässlich ist. Wenn alle führen wollen, dann hat man keine Gemeinschaft sondern nur noch einzelne Menschen, was für den Fortbestand der Menschheit sehr ungünstig wäre. Daher folgen die aller meisten und ein paar führen, dann ist "alles" gut.

  13. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: mnementh 11.04.19 - 10:10

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie längst verboten.
    >
    Ich bin nicht so glücklich mit dem Spruch. Zwar ist es wahr, dass Wahlen in einem eingefahrenem System wenig ändern, aber sie haben durchaus das Potential dazu. Dazu müssen aber Leute bereit sein die Alternativen zu sehen und zu wählen oder solche Alternativen zu etablieren. Der Spruch bewirkt das genaue Gegenteil. Mithin ist es wichtig festzuhalten, dass der wichtigste Wählerblock der die derzeit Mächtigen stützt die Nichtwähler sind. Die CDU hat keine Angst vor Nichtwählern, im Gegenteil, sie haben Angst davor dass diese aktiviert werden und zur Wahl gehen.

  14. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: bombinho 11.04.19 - 13:05

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, die haben mich immerhin schon als Bot bezeichnet, schlimmer wird es
    > also nicht mehr.

    Genaugenommen haben die Uploadfilter befuerwortet. Wenn die sich nicht sicher waeren, dass auch Du, wie jeder Andere notorisch gegen Gesetze verstoesst, dann gaebe es keine Notwendigkeit fuer vorbeugende Masznahmen. Genaugenommen bist der notorische oder opportunistische Straftaeter auch du, nach deren Ansicht.

    Fuer Einzelfaelle reicht unser Justizsystem naemlich durchaus problemlos aus. Die Gefahr besteht aber, dass ein Richter mit gesundem Menschenverstand dort schnell zu dem Schluss kommen koennte, dass da irgend etwas falsch laeuft. Also wird vorbeugend und unter Ausschluss des Justizsystems gehandelt bzw. dieses als Druckmittel verwendet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.19 13:09 durch bombinho.

  15. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: bombinho 11.04.19 - 13:08

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was auch evolutionär (und heute) unerlässlich ist. Wenn alle führen wollen,
    > dann hat man keine Gemeinschaft sondern nur noch einzelne Menschen, was für
    > den Fortbestand der Menschheit sehr ungünstig wäre. Daher folgen die aller
    > meisten und ein paar führen, dann ist "alles" gut.

    Die Fuehrung ist dabei aber nicht der entscheidende Umstand sondern die Arbeitsteilung.

  16. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: teenriot* 11.04.19 - 13:21

    Das ist das gleiche mit: "Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen"
    Nicht jeder Spruch enthält eine richtige Weisheit, nur weil dieser quasi Volksmund ist.

  17. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: Sandor_Clegane 11.04.19 - 15:16

    Wer (z.B. politisch) führen möchte muss vor allem in der Lage sein die Realität anzunehmen und die ständigen Grabenkämpfe zu ertragen. Das Bauen von Luftschlössern ist weniger gefragt. Deshalb: Visionen->Arzt. Vor allem CDU-Kanzler(innen) sind damit auch gut gefahren.

    Hast du noch mehr Beispiele für Sprüche die nichts aussagen?

  18. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: teenriot* 11.04.19 - 15:24

    Schmidt selbst sagte später zu seinem Spruch:
    "Es war eine pampige Antwort auf eine dusselige Frage."

  19. Re: Gibt zuviele Wahlschafe

    Autor: Sandor_Clegane 11.04.19 - 16:16

    Aber wie du bereits festgestellt hast hat der Spruch größere Verbreitung gefunden, keine einzelne Person hat die alleinige Deutungshoheit, auch nicht der Urheber.
    Und: Wenn du bei deiner Wikipedia-Lektüre aufgepasst hast ist dir aufgefallen dass:
    - es angeblich eine Antwort auf den Vorwurf der Visionslosigkeit war, sich also mit meiner Interpretation deckt
    - Schmidt sich erst Jahrzehnte später dazu geäußert hat. Die 'Wahrheit' hängt also hier also vom erinnerungsvermögen eines alten Mannes ab

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