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Was ist an "Total Buy-out" falsch?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Was ist an "Total Buy-out" falsch?

    Autor: Paule 17.03.16 - 10:04

    Wenn ich zB für einen Werbeprospekt eine künstlerische Gestaltung haben möchte, dann erwarte ich, dass ich dem "Künstler" (sprich Werbedesigner) dafür einen Einmalbetrag bezahle und dann so viele Prospekte nachdrucken kann wie ich will.

    Manche sind aber wohl der Meinung, dass sie dann pro gedrucktem Prospekt noch einmal bezahlt werden müssen. So einen Künstler würde ich eindeutig nicht beauftragen, da mir die Abrechnerei zu aufwendig wäre und ich den Entwurf des Prospektes pauschal kalkulieren will.

    Wenn solche "Total Buy-out" Verträge mit Übergabe aller Verwertungsrechte und Ansprüche verboten würden, dann würde ich mich eher selber am Design versuchen, oder halt übers Internet einen "Künstler" in zB Malaysia damit beauftragen meinen Grobentwurf auszuarbeiten, der mit einer guten Pauschalbezahlung mehr als einverstanden ist.

  2. Re: Was ist an "Total Buy-out" falsch?

    Autor: ShortMuc 17.03.16 - 14:24

    Es kommt drauf an.
    Wenn Du das Art-Work ausschließlich für den Prospekt nutzen willst, steht einem total-buy-out auch für künftige unveränderte Nachdrucke nichts entgegen. Willst du hingegen das Art-Work oder Elemente daraus für - beispielsweise - deine Website nutzen, solltest du fairerweise hierfür erneut in die Tasche greifen und den Designer entsprechend entlohnen.
    Dasselbe gilt auch für den Text, wenn du einen Lohnschreiber für den Prospekt beauftragt hast, und dann seine Ergüsse auch via Website und/oder Anzeige weiter nutzen willst.

    Ich halte es so: Ich kläre von vornherein mit dem Kunden, wie er mit meine Arbeit nutzen will. Bleibt's bei einem Medium (z.B. Prospekt), sind auch die unveränderten Nachdrucke mit dem Honorar abgegolten.
    Heißt es: Ja, auch im Web und für Anzeigen - dann einigen wir uns auf einen angemessenen höheren Betrag, der ebenfalls nur ein Mal fällig ist.

  3. Re: Was ist an "Total Buy-out" falsch?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 17.03.16 - 19:06

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich zB für einen Werbeprospekt eine künstlerische
    > Gestaltung haben möchte, dann erwarte ich, dass ich
    > dem "Künstler" (sprich Werbedesigner) dafür einen
    > Einmalbetrag bezahle und dann so viele Prospekte
    > nachdrucken kann wie ich will.

    Der Zeit- und Arbeitsaufwand für die Gestaltung von Broschüren ist viel überschaubarer als beispielsweise der für Romane und Sachbücher. Ein guter Designer erstellt eine druckbereite Vorlage in einer bestimmten Anzahl Arbeitsstunden, die man akurat und einmalig abrechnen kann. Das geht beispielsweise bei Roman-/Sachbuchautoren entweder gar nicht *oder* es würde eine Stundenabrechnung auflaufen, welche das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar macht. Das, was *erst einmal* bezahlbar ist, wäre für eine endlose Nutzung eindeutig sittenwidrig.

    Ein weiterer Aspekt ist der, dass die Möglichkeiten zur Zweitverwertung einer Werbebroschüre doch eher begrenzt sind. Natürlich können Elemente daraus auch für eine Website verwendet werden (Obwohl Designer selten das Rohmaterial herausrücken ...), aber Werbebroschüren werden in aller Regel nicht als Hardcover neu aufgelegt, nicht in Hörbücher/-spiele umgewandelt und noch seltener verfilmt [1].

    [1] Wir ignorieren dabei einmal, dass manche Filme vor lauter Product Placements durchaus den Eindruck machen, als hätte man eine Werbebroschüre verfilmt. ;-)

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