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Schauspieler vs. Softwareentwickler

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  1. Schauspieler vs. Softwareentwickler

    Autor: LarusNagel 16.11.18 - 09:38

    Ohne Schauspieler ist ein Film nicht möglich.
    Der Wirtschaftliche erfolg eines Filmstudios ist abhänig von den Schauspieler.

    Ohne Softwareentwickler ist ein Programm nicht möglich.
    Der Wirtschaftliche erfolg einer Softwarefirma hängt von den Softwareentwicklern ab.

    Kann mir mal jemand erklären, warum einer von beiden schlechter gestellt sein soll wie der andere?

    PS: Wenn das geplante Gesetzt bei den einen Mist ist, ist es bei den anderen eventuell auch unangemessen.

    mfg
    Larus Nagel

  2. Re: Schauspieler vs. Softwareentwickler

    Autor: Tantalus 16.11.18 - 10:19

    LarusNagel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann mir mal jemand erklären, warum einer von beiden schlechter gestellt
    > sein soll wie der andere?

    Wenn ein oder mehrere Film(e) nicht mehr ausgestrahlt werden darf, weil einer der Schauspieler auf dumme Ideen kommt, ist das ärgerlich.
    Wenn die Ampelsteuerung einer Großstadt abgeschaltet werden muss, weil einer der Programmierer auf dumme Ideen kommt, ist das im Zweifelsfall tödlich.

    Du erkennst den Unterschied?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Schauspieler vs. Softwareentwickler

    Autor: Computer_Science 16.11.18 - 11:05

    LOL ... d.h. weil wir elementarer und wichtiger sind als Schauspieler ... weil unsere Arbeit wesentlicher Bestandteil des Alltags jedes Menschen ist ... werden wir schlechter gestellt?

    geht's noch?

    wir sollten echt mal streiken, es fehlt eine starke Informatiker-Lobby in Deutschland. Ich bin ohnehin dafür jedesmal große Teile des Internets abzuschalten (Netzinfrastruktur in DE sollte den Zweck erfüllen), um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Da würden so einige Politiker schnell einknicken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.18 11:05 durch Computer_Science.

  4. Re: Schauspieler vs. Softwareentwickler

    Autor: LarusNagel 16.11.18 - 11:39

    Nur ein geringer Prozentsatz der Entwickler macht Lebenswichtige Software.
    Den Nachweiß das etwas Lebenswichtig ist, kann ein Unternehmen im Einzelfall ja leicht erbringen und den Entwickler für die Weiternutzung angemessen entschädigen.

    Was unterscheidet z.B. ein Spieleentwickler von einem Schauspieler?
    Beide machen nur Unterhaltung/Kultur.

    PS: Die Entwickler der VW-Schummelsoftware haben sogar Menschen durch die erhöhten Schadstoffwerte geschädigt.

    PPS: Gerade wenn eine Arbeit wichtig ist, sollte Sie gut Bezahlt werden und besondern Schutz genießen.

    mfg
    Larus Nagel

  5. Re: Schauspieler vs. Softwareentwickler

    Autor: Schrödinger's Katze 16.11.18 - 18:07

    Das ist eine interessante Frage. Wenn Musiker M jedes mal wenn sein Lied im Radio läuft Geld bekommt, wieso sollte dann der Softwareentwickler S nicht auch jedes mal Geld bekommen, wenn jemand etwas über seinen entwickelten Webshop bestellt oder eine Internetseite aufruft.

    Man könnte ja eine Zwangsabgabe dafür einführen die jeder in der EU bezahlen muss, auch wenn er kein Internet hat. Denn Softwareentwicklung ist heute ohnehin allgegenwärtig...

  6. Re: Schauspieler vs. Softwareentwickler

    Autor: Coolsurfer 16.11.18 - 19:39

    > Das ist eine interessante Frage. Wenn Musiker M jedes mal wenn sein Lied im
    > Radio läuft Geld bekommt, wieso sollte dann der Softwareentwickler S nicht
    > auch jedes mal Geld bekommen, wenn jemand etwas über seinen entwickelten
    > Webshop bestellt oder eine Internetseite aufruft.

    Mach Deine Software als SaaS und gut ist. Ansonsten bin ich auch dagegen. Man bekommt einen Auftrag in dem klar geregelt ist, an wen das Eigentum des Codes danach übergeht (als Angesteller gehört eh alles der beschäftigenden Firma) und gut ist. Ich sehe hier auch absolut keinen Regelungsbedarf.

  7. Re: Schauspieler vs. Softwareentwickler

    Autor: SomeoneElse 17.11.18 - 16:51

    > Mach Deine Software als SaaS und gut ist. Ansonsten bin ich auch dagegen.
    > Man bekommt einen Auftrag in dem klar geregelt ist, an wen das Eigentum des
    > Codes danach übergeht (als Angesteller gehört eh alles der beschäftigenden
    > Firma) und gut ist. Ich sehe hier auch absolut keinen Regelungsbedarf.

    Sehe ich prinzipiell genau so. Aber warum gilt genau das gleiche nicht für Komponisten? Jemand schreibt ein Lied im Auftrag eines Sängers. Es ist klar geregelt, dass das Eigentum an dem Song komplett an den Sänger übergeht.
    Aber trotzdem bekommt der Komponist bis an sein Lebensende Tantiemen von dem Song. Jedes mal wenn IRGENDWO dieser Song gespielt wird, über die GEMA. Weil er "dank" des hierzulande geltenden Urheberrechts gar nicht alle Rechte an dem Song abtreten KANN.

    Ich finde das nicht gerecht. Warum werden manche kreativ schaffende vollkommen anders behandelt als andere?

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