Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Urheberrecht: Regierung will…

Wo ist das Problem?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wo ist das Problem?

    Autor: superdachs 15.11.18 - 18:18

    99% des Codes ist Nutzung von irgendwelchen Bibliotheken. Da steht dann das was der Bibliotheksautor in die Doku geschrieben hat. Und zwar bei allen die die Bibliothek einsetzen. Das wird keineswegs betroffen sein.
    Dann gibt es ein paar wenige Fälle wo man irgendwas abgefahrenes gemacht hat was es so noch nicht gibt. Hier kann man davon ausgehen dass der Entwickler tatsächlich eine echte Urheberschaft inne hat. Die steht ihm auch zu. Das ist von der Nutzung des Codes durch die Firma auch total unabhängig. Verlässt der Entwickler die Firma kann man sich einigen wie weiter verfahren wird. Dabei kann man bestimmte Dinge direkt ausschließen, andere explizit einräumen. Finde ich gut.
    Beschneidet man die Entwickler in ihren Rechten an ihrer Schöpfung dann werden sie die neuen Sklaven. Eine solche Entwicklung ist schon zu beobachten seit sich die Schlipsträgerkaste auf die IT gestürzt hat. Tipp: man kann auch Heute schon dagegen kämpfen in Dem man alles was man privat programmiert unter die GPL stellt statt MIT o.ä. damit zwingt man jeden seinen Code zu veröffentlichen der das benutzt. Das hassen die Schlipsträger sehr. Wird einen zusätzlich massiv ans Bein gepisst hat man immer noch die Möglichkeit später das was man in einer Firma programmiert hat unter GPL nochmal zu programmieren. Dabei kann man gleich ein paar Dinge besser machen. Die Firmen müssen lernen dass sie für Code etwas tun müssen. Da reicht kein mickriges Salär. Momentan fließt der Großteil des Geldes welches Mit der Arbeit von Entwicklern verdient wird in die Taschen von Buzzwordbingospielern die außer heiße Luft nichts dazu beitragen.

  2. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: waldschote 15.11.18 - 18:44

    Ich lade mir auch immer ganze libs runter. Eine schöne office.lib. Dann nur noch fix
    main() {
    office = new Office();
    office.exec();
    delete office;
    return 0;
    }

    Fertig ist mein Office ;)

    Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ja, man verwendet viele Libs. Aber eine Lib macht noch kein fertiges Produkt aus. Man kann sich damit nur Arbeit an der Basis ersparen. Man muss ja nicht jedesmal das Rad neu erfinden. Es bringt nur herzlich wenig für eine Firma, wenn ihr Produkt unbrauchbar wird, nur weil ein ehemaliges Team Mitglied einspruch erhebt. Das geht so natürlich nicht. Es sei denn du möchtest in Zukunft nicht mehr in der EU Software entwickeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.18 18:45 durch waldschote.

  3. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: budweiser 15.11.18 - 19:10

    Als angestellter Programmierer hast du keinerlei Rechte an deinem Code und auch gar nicht die Befugnis irgendwelche Lizenzen zu vergeben. Der Code gehört alleinig dem Arbeitgeber.

  4. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: franzropen 16.11.18 - 06:29

    Habem angestellte Journalisten auch keine Rechte an ihrer Arbeit so dender alle Texte gehören dem Arbeitgeber?

  5. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: brainslayer 16.11.18 - 08:58

    mmh also wenn es um das urheber recht geht sehe ich hier ein ganz anderes problem. wenn man dem programmierer oder entwickler nicht mehr die notwendigen rechte am eigenen produkt einräumt können die firmen in zukunft z.b. fleissig gegen die gpl verstoßen weil man die nutzung des codes nicht mehr untersagen kann. dies war nämlich das einzige verteidigungsmittel wenn jemand dagegen verstößt. das ganze hier ist aufruf zu geistigem diebstahl und mutwilligem lizenzbruch

  6. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Eheran 16.11.18 - 10:10

    >99% des Codes ist Nutzung von irgendwelchen Bibliotheken.
    >Dann gibt es ein paar wenige Fälle wo man irgendwas abgefahrenes gemacht hat was es so noch nicht gibt.

    Und Schauspieler, um bei den Beispiel zu bleiben, erfinden wohl immer etwas abgefahrenes, neues? Oder machen die auch zu 99% immer genau das selbe, also einen Text vortragen und mit den vorgegebenen Emotionen rüberbringen?

  7. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Computer_Science 16.11.18 - 10:25

    das ist keine echte Softwareentwicklung. Wer nur Datenbankfrontends und Weboberflächen zusammenklicken kann, ist kein echter Entwickler. "Informatikstudium ist überflüssig" ich höre so einen Scheiss jeden Tag, ist wahrscheinlich der gleiche Mist den sich Ingenieure von Hinterhof-Autoschraubern anhören müssen. Antwort: "Setz Dich hin und finde für einen LKW mit 44 Fahrzielen die beste Route und Beladungsplan", "Setz Dich hin und finde für 50 Währungen die besten Arbitrage-Zyklen auch diejenigen >2", "Setz Dich hin und schreib ein Betriebsystem" ... da gehen gaaaanz schnell die Lichter aus.

    Auch die Libraries, die ihr verwendet kommen irgendwo her und zwar meistens von Menschen, die erheblich intelligenter sind als ihr. Erzählt mir bitte nie wieder, dass ihr "Entwickler" seid, wenn ihr grade mal PHP/MySQL-Mist zustandebekommt.

    Jeder kann Lesen und Schreiben ... aber nur wenige können Bestsellerromane verfassen. Das ist der Unterschied.

  8. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Sigma014 16.11.18 - 13:54

    Computer_Science schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist keine echte Softwareentwicklung. Wer nur Datenbankfrontends und
    > Weboberflächen zusammenklicken kann, ist kein echter Entwickler.
    > "Informatikstudium ist überflüssig" ich höre so einen Scheiss jeden Tag,
    > ist wahrscheinlich der gleiche Mist den sich Ingenieure von
    > Hinterhof-Autoschraubern anhören müssen. Antwort: "Setz Dich hin und finde
    > für einen LKW mit 44 Fahrzielen die beste Route und Beladungsplan", "Setz
    > Dich hin und finde für 50 Währungen die besten Arbitrage-Zyklen auch
    > diejenigen >2", "Setz Dich hin und schreib ein Betriebsystem" ... da gehen
    > gaaaanz schnell die Lichter aus.
    >
    > Auch die Libraries, die ihr verwendet kommen irgendwo her und zwar meistens
    > von Menschen, die erheblich intelligenter sind als ihr. Erzählt mir bitte
    > nie wieder, dass ihr "Entwickler" seid, wenn ihr grade mal PHP/MySQL-Mist
    > zustandebekommt.
    >
    > Jeder kann Lesen und Schreiben ... aber nur wenige können Bestsellerromane
    > verfassen. Das ist der Unterschied.


    +1

  9. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: mhstar 16.11.18 - 20:08

    > "Setz Dich hin und schreib ein Betriebsystem" ... da gehen
    > gaaaanz schnell die Lichter aus.

    Gibt's dafür irgendein reelles Anwendungsszenario, wo weder Windows, noch Linux (bzw. deren ARM Derivate) genügen, oder ist das einfach nur um zeigen wer den längeren Schwanz hat?

    > nie wieder, dass ihr "Entwickler" seid, wenn ihr grade mal PHP/MySQL-Mist
    > zustandebekommt.

    Jeder der so einen Mist schreibt ist auch kein Programmierer, bzw. ein Ewiggestriger.
    Für jeden Job ist das richtige Tool zu verwenden. Wer eine festgefahrene Meinung hat und entsprechende Vor- und Nachteile nicht erkennen kann, der verliert. Ich programmiere sowohl in PHP (mal davon abgesehen das MySQL kein "Programmieren" ist), als auch in C, C#, Haxe, Java, Javascript, Perl, ... absolut fließend, von kleinen Programmen zu großen Systemen. Da braucht mir keiner erzählen dass ich kein Entwickler bin, nur weil jemand im heise Forum gelesen hat "hurhurlolol PHP stinkt lol furz".

    Leute bekommen in C# mit Copy und Paste "Mist" zustande, und können sich genau so durch C, Python und Perl mogeln - Hausübungen werden einfach auf Stackoverflow gepostet. Der Syntax der Sprachen ist anders. Gratuliere. Solange man nicht grundsätzlich anders programmiert (Prolog) bist du mit allen im gleichen Boot, und was zählt sind deine Fähigkeiten.

    Wer das nicht erkennt, dem fehlt die Erfahrung, und der ist eben einfach nur das kleine Maxerl, das noch viel lernen muss.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.18 20:10 durch mhstar.

  10. Re: Wo ist das Problem?

    Autor: Lanski 05.12.18 - 10:28

    Computer_Science schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das ist keine echte Softwareentwicklung. Wer nur Datenbankfrontends und
    > Weboberflächen zusammenklicken kann, ist kein echter Entwickler.
    > "Informatikstudium ist überflüssig" ich höre so einen Scheiss jeden Tag,
    > ist wahrscheinlich der gleiche Mist den sich Ingenieure von
    > Hinterhof-Autoschraubern anhören müssen. Antwort: "Setz Dich hin und finde
    > für einen LKW mit 44 Fahrzielen die beste Route und Beladungsplan", "Setz
    > Dich hin und finde für 50 Währungen die besten Arbitrage-Zyklen auch
    > diejenigen >2", "Setz Dich hin und schreib ein Betriebsystem" ... da gehen
    > gaaaanz schnell die Lichter aus.
    >
    > Auch die Libraries, die ihr verwendet kommen irgendwo her und zwar meistens
    > von Menschen, die erheblich intelligenter sind als ihr. Erzählt mir bitte
    > nie wieder, dass ihr "Entwickler" seid, wenn ihr grade mal PHP/MySQL-Mist
    > zustandebekommt.
    >
    > Jeder kann Lesen und Schreiben ... aber nur wenige können Bestsellerromane
    > verfassen. Das ist der Unterschied.

    +1
    Ich kann ein wenig mehr und bin nur Admin ... aber ich nenne mich nicht mal Admin.

    Zitat eines ehemaligen Kollegen:
    "Knöpfchen drücken kann jeder, rausfinden welches das richtige Knöpfchen ist, ohne alles lahm zu legen, wiederum ist eine Kunst."

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt am Main
  2. via experteer GmbH, verschiedene Standorte (Deutschland, Ungarn, Slowakei)
  3. Bosch Gruppe, Reutlingen
  4. Kassenärztliche Vereinigung Berlin, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-81%) 5,75€
  2. 24,99€
  3. 25,99€
  4. 13,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

  1. Vodafone: "Wir bauen mehr Gigabit als alle Glasfaserunternehmen"
    Vodafone
    "Wir bauen mehr Gigabit als alle Glasfaserunternehmen"

    Die Übernahme von Unitymedia durch Vodafone stößt auf Bedenken bei der EU-Kommission. Der Vodafone-Chef sieht sich jedoch als führenden Gigabit-Betreiber.

  2. Leistungsschutzrecht: So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen
    Leistungsschutzrecht
    So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen

    In vielen Medien geht der Trend zu Bezahlschranken für exklusive Inhalte. Künftig müssten Google und andere Internetdienste wegen des Leistungsschutzrechts auch für Links auf geschützte Artikel zahlen. Google signalisiert dabei eine merkwürdige Art von Zahlungsbereitschaft.

  3. Autonomes Fahren: Uber-Mitarbeiter warnte vor Sicherheitsmängeln
    Autonomes Fahren
    Uber-Mitarbeiter warnte vor Sicherheitsmängeln

    Ein Zwischenfall alle 15.000 Meilen: Ein ehemaliger Mitarbeiter von Uber hat im Frühjahr das Management des Fahrdienstes darauf aufmerksam gemacht, dass die autonom fahrenden Autos nicht sicher sind. Die Warnung kam wenige Tage vor dem Unfall, bei dem eine Fußgängerin starb.


  1. 14:45

  2. 14:00

  3. 13:22

  4. 12:30

  5. 12:12

  6. 12:03

  7. 11:50

  8. 11:45