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Open Source ist nicht die Lösung

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  1. Open Source ist nicht die Lösung

    Autor: schap23 15.04.19 - 17:51

    Es mag ja nett sein, wenn die Filtertechnologie Open Source ist, aber irgendwer muß das dann auch irgendeiner realen Hardware laufen lassen. Die entsprechenden Serverfarmen kosten erst einmal. Noch wichtiger ist, daß Menschen benötigt werden, die auf Beschwerden gegen die Filter eingehen können. All dieser Aufwand kann nur von großen Firmen oder Organisationen gestemmt werden.

    Vernünftig wäre, daß diejenigen, die sich Einnahmen versprechen, solche Systeme zur Verfügung stellen würden. Wenn dann jemand sein Werk geschützt haben will, meldet er es da an und wenn etwas im Internet hochgeladen wird, kann man es dagegen abgleichen und Informationen darüber bekommen, ob gegebenenfalls irgendwo eine Lizensierungsmöglichkeit besteht.

  2. Das ist ein Hohn

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.19 - 18:34

    Programmierer aus aller Welt sollen also unentgeltlich den Rechteverwertern - nicht Urhebern - die Einnahmen sichern.

    Aber sonst gehts gut...

  3. Re: Das ist ein Hohn

    Autor: waldschote 15.04.19 - 18:59

    Ähm.. nein?

    Die Verwertungsgesellschaften kommen für die Entlohnung der Entwickler auf. Es war nicht die Rede davon das diese Unendgeldlich arbeiten sollen. OpenSource heißt nicht das die Entwickler kein Gehalt bekommen.

    Das wird aber nie passieren, weil das Gesetz die Verwertungsgesellschaften übervorteilen sollen. Die Kosten für die Lizenzverwaltungen sollen andere Tragen. Man will dort nur kostenlos alle seine Werke eintragen können.

    Aber was solls. YT hat schon eine Datenbank. Die sogar gut gefüllt ist. Statt Videos und Streams werden die in der EU als neues Geschäftsfeld ihre Resourcen und Daten als Filter Service anbieten. Entweder Kostenpflichtig ohne Datensammlung oder eben Kostenlos, dafür dann aber mit Daten. Jegliche Inhalte werden dann EU weit erst einmal bei Google hoch geladen. Mit komplettem Anhang an Daten über Inhalt, Autoren, Uploader etc. Die sagen dann ob geblockt werden muss oder nicht. Egal ob Videos, Musik, Text oder Bild.

    Da wird man sich sicher schon freuen. Schöne zusätzliche Einnahmen ^^ Nachdem man dann festgestellt hat, das Google darüber entscheidet was angezeigt werden darf und was nicht, die kleinen alle weg sind und Google noch mehr kohle verdient als vorher steht man dann blöd da und fragt sich: Wie konnte das nur passieren?

  4. Re: Open Source ist nicht die Lösung

    Autor: Tet 15.04.19 - 19:56

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vernünftig wäre, daß diejenigen, die sich Einnahmen versprechen, solche
    > Systeme zur Verfügung stellen würden.

    Natürlich, aber wenn schon, dann als Open Source, wie sonst kann man prüfen ob die Software korrekt arbeitet.

  5. Re: Das ist ein Hohn

    Autor: DASPRiD 16.04.19 - 01:43

    waldschote schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird aber nie passieren, weil das Gesetz die Verwertungsgesellschaften
    > übervorteilen sollen. Die Kosten für die Lizenzverwaltungen sollen andere
    > Tragen. Man will dort nur kostenlos alle seine Werke eintragen können.

    Ich kann mich grade nicht an den exakten Wortlaut erinnern, aber stand in Artikel 13 etwas davon, dass die Eintragung der Werke in die Filter unentgeltlich sein muss? ;)

  6. Re: Das ist ein Hohn

    Autor: floxiii 16.04.19 - 06:07

    waldschote schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wird man sich sicher schon freuen. Schöne zusätzliche Einnahmen ^^
    > Nachdem man dann festgestellt hat, das Google darüber entscheidet was
    > angezeigt werden darf und was nicht, die kleinen alle weg sind und Google
    > noch mehr kohle verdient als vorher steht man dann blöd da und fragt sich:
    > Wie konnte das nur passieren?

    So wird es kommen - denn da eröffnet sich ein riesiges attraktives Geschäftsfeld.

  7. Re: Das ist ein Hohn

    Autor: waldschote 18.04.19 - 01:52

    Ja, sag ich doch. Die Kosten für die Verwaltung sollen andere tragen. Nicht die Rechteverwerter ;)

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