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Anmerkungen zu den einzelnen Punkten

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  1. Anmerkungen zu den einzelnen Punkten

    Autor: SchreibenderLeser 20.06.18 - 00:56

    Den Thread hier ließt sowieso keiner und wenn doch, dann nimmt er ihn nicht so ernst. Insofern gehe ich nicht auf alles erschöpfend ein.

    @1
    Im Grunde genommen wäre es überhaupt kein Problem, wenn Nachrichtenagenturen, Zeitungen und sonstige Medienkonzerne selbst so eine News-Seite auf die Beine stellen, auf welcher der Leser die Inhalte, die er sucht, findet.
    Nur in einem sehr innovationsfeindlichen, etatischen Klima versucht man sich in so eine Maßnahme zu retten.
    @2
    Das europäische Regelungen besser sind als "nationale" ist sowieso ein Vorurteil unserer Epoche. Nicht nur auf dem Gebiet.
    Es basiert auf den geistigen Kurzschluss, dass derjenige, der die EU toll findet, auch möglichst viel auf EU-Ebene geregelt haben wollen muss. Das ist natürlich falsch.
    @3
    Hier hat der Autor den eigentlichen Blödsinn meines Erachtens gar nicht richtig "gewürdigt".
    Also, der Leser sieht sich nur bei Google News die Überschrift + den Vorabtext (den es aktuell nicht mehr gibt) an und ließt die Nachricht nicht.
    Wie grundfalsch ist die Schlussfolgerung, dass ihn der kurze Aufmacher genügen würde? Die Wahrheit ist doch die, dass die Nachricht für ihn offenbar NICHT INTERESSANT war. Deshalb hat er sie nicht gelesen.
    Der Unterschied ist nur, dass er dabei nicht auf der Seite des Verlages war, wo Werbung geschaltet wurde usw.
    @4
    Der Punkt ist doch: Wieso sollte der Staat - effektiv ist das der Gesetzgeber - den Verlagen eine Überlebensgarantie ausstellen?
    Hätte man so im 19. Jahrhundert gehandelt, dann würden wir wahrscheinlich heute noch Pferdekutschen und Flugblätter haben, nur eben beides gut bezuschusst.
    Es gibt keinen Grund, wieso der Staat sich besonders für das Überleben der Verlage einsetzen sollte.
    @5
    Die Menschen im Internet haben erkannt, dass die Verlage größtenteils sowieso nur DPA-Meldungen abdrucken oder Pressemitteilungen umformuliert durchwinken.
    Das hat das Vertrauen erschüttert, das aber vorher schon nicht sehr groß war ("Lügen wie gedruckt").
    Wenn ich mir die deutschen Medien so ansehe, dann bekomme ich sehr viel Meinung, aber wenig Informationsmehrwert geliefert. Golem z. B. natürlich ausgenommen.
    @6
    Dass Google vom Leistungsschutzrecht wegen der Gratislizenz profitiert, macht den Punkt überflüssig.
    @7
    Das ist ohnehin nicht mehr Diskussionswürdig. Schon das Buzzword "Fakenews"...
    @8
    Wen interessiert, ob die Journalisten profiteren?
    Es interessiert ja auch niemanden, ob z. B. die Programmierer oder Baustellenarbeiter profiteren.
    @10
    Die SPD ist mit der Verlagen auch sehr eng verknüft:
    "Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) mit Sitz in Berlin und Zweigniederlassung in Hamburg ist eine Medienbeteiligungsgesellschaft der SPD. Sie ist die Beteiligungsgesellschaft des SPD-Unternehmensbesitzes und zu 100 % im Eigentum der SPD."
    Link: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft&oldid=176283174

  2. Re: Anmerkungen zu den einzelnen Punkten

    Autor: Auspuffanlage 20.06.18 - 09:24

    SchreibenderLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Thread hier ließt sowieso keiner und wenn doch, dann nimmt er ihn nicht
    > so ernst. Insofern gehe ich nicht auf alles erschöpfend ein.
    >
    warum sollte es sich keiner durchlesen und wenn doch es nicht ernst nehmen?
    > @3
    > Hier hat der Autor den eigentlichen Blödsinn meines Erachtens gar nicht
    > richtig "gewürdigt".
    > Also, der Leser sieht sich nur bei Google News die Überschrift + den
    > Vorabtext (den es aktuell nicht mehr gibt) an und ließt die Nachricht
    > nicht.
    > Wie grundfalsch ist die Schlussfolgerung, dass ihn der kurze Aufmacher
    > genügen würde? Die Wahrheit ist doch die, dass die Nachricht für ihn
    > offenbar NICHT INTERESSANT war. Deshalb hat er sie nicht gelesen.
    > Der Unterschied ist nur, dass er dabei nicht auf der Seite des Verlages
    > war, wo Werbung geschaltet wurde usw.


    > @5
    > Die Menschen im Internet haben erkannt, dass die Verlage größtenteils
    > sowieso nur DPA-Meldungen abdrucken oder Pressemitteilungen umformuliert
    > durchwinken.
    Das habe ich auch des öfteren fest gestellt (eigentlich schon sehr traurig)
    > Das hat das Vertrauen erschüttert, das aber vorher schon nicht sehr groß
    > war ("Lügen wie gedruckt").
    > Wenn ich mir die deutschen Medien so ansehe, dann bekomme ich sehr viel
    > Meinung, aber wenig Informationsmehrwert geliefert. Golem z. B. natürlich
    > ausgenommen.
    Naja also die imho von golem sind das keine Meinungen?
    > @6
    > Dass Google vom Leistungsschutzrecht wegen der Gratislizenz profitiert,
    > macht den Punkt überflüssig.
    Warum überflüssig? Ich finde das gut so wie es der Autor geschrieben hat, da man direkt sehen kann es mit kleinen such Anbietern passiert. Wie viele alternativen gibt es eigentlich zu Google(hätte da jemand eine vernünftige Alternative ich hab mich damit noch nicht auseinander gesetzt)
    > @7
    > Das ist ohnehin nicht mehr Diskussionswürdig. Schon das Buzzword
    > "Fakenews"...
    Ich bin mir nicht sicher wie du das meinst, kannst du das bitte genauer erklären?
    > @8
    > Wen interessiert, ob die Journalisten profiteren?
    > Es interessiert ja auch niemanden, ob z. B. die Programmierer oder
    > Baustellenarbeiter profiteren.
    Wie sehen die anderen das?
    > @10
    > Die SPD ist mit der Verlagen auch sehr eng verknüft:
    > "Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) mit Sitz in Berlin
    > und Zweigniederlassung in Hamburg ist eine Medienbeteiligungsgesellschaft
    > der SPD. Sie ist die Beteiligungsgesellschaft des SPD-Unternehmensbesitzes
    > und zu 100 % im Eigentum der SPD."
    > Link: de.wikipedia.org

    Danke für diese Info

  3. Re: Anmerkungen zu den einzelnen Punkten

    Autor: SchreibenderLeser 20.06.18 - 18:31

    Auspuffanlage schrieb:
    > Naja also die imho von golem sind das keine Meinungen?

    Bei manchen "Berichten" in Spiegel merkt man deutlich, dass man einen da auf eine gewise Spur treiben will.

    > > @7
    > > Das ist ohnehin nicht mehr Diskussionswürdig. Schon das Buzzword
    > > "Fakenews"...
    > Ich bin mir nicht sicher wie du das meinst, kannst du das bitte genauer
    > erklären?

    Fakenews ist ein Modewort.
    Falschmeldungen gab es schon immer und sie wurden früher noch radikaler eingesetzt als jetzt schon.

    Dass man sich auf "Fakenews" beruft, bedeutet nur, dass man ein Buzzword nutzt.

    > Danke für diese Info

    Gern geschehen.

  4. Re: Anmerkungen zu den einzelnen Punkten

    Autor: schnedan 20.06.18 - 20:24

    zu @4
    Die Verlagsbesitzer sind aber Großspender der Parteien und noch immer kann ein großer Verlag jeden Politiker kapputschreiben... etwas das Daimler z.B. nicht kann.

    Medienkonzerne sind keine normalen Firmen des Wirtschaftssystems. Nicht ohne Grund nennt man die "die 4te Gewalt"

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