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Na ja, es gibt genau 2 mögliche Ausgänge

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  1. Na ja, es gibt genau 2 mögliche Ausgänge

    Autor: Der schwarze Ritter 19.06.18 - 13:19

    1. Google stellt News ein, Ende der Debatte, Leistungsschutzrecht am Arsch
    2. Google listet alle aus, die drauf bestehen, die plärren wieder rum und verlangen ein Verfahren, weil Google total doll sein Monopol ausnutzt, und das führt dann wieder direkt zu Punkt 1. Ausnahme wäre nur, wenn Springer und Co. die Pille dann still schlucken und akzeptieren, dass sie hier so gar nicht an irgendeinem Hebel sitzen.

    Also eigentlich kann Google das sehr gelassen betrachten. Das ganze LSR ist ein Schuss ins eigene Knie der Verlage, aber die bemerken das erst, wenn sie zum dritten Mal nachgeladen haben - so sieht es zumindest grade aus.

  2. Re: Na ja, es gibt genau 2 mögliche Ausgänge

    Autor: Agina 19.06.18 - 13:56

    Es gibt noch eine dritte welche ich für den Warscheinlichsten halte:

    Google macht "News" kostenpflichtig für die Verlage. Es kostet dann 1 Cent pro 1.000.000.000 Anzeigen (inkl. Traffik) zzgl. entstehender Kosten und Gebühren welche beim Abruf entstehen. Jeder neue Verlag bekommt 10¤ Startguthaben.

    Wenn Axel Springer dann Geld über das LSR verlangt, würde Google diese Kosten wieder dem Verleger in Rechnung stellen und es ist für Google ein Nullnummenspiel, abgesehen von etwas Buchhalterischem Aufwand. Verlage die kein Geld über das LSR verlangen melden sich dann einmal bei Google an und haben erstmal für Jahre Ruhe und müssen nichts bezahlen. Wenn das Startguthaben dann aufgebraucht ist, greifen sie einmal in den nächsten (Glücks-)Brunnen in der Umgebung und haben wieder genug Guthaben für Jahre.

  3. Re: Na ja, es gibt genau 2 mögliche Ausgänge

    Autor: /mecki78 19.06.18 - 15:23

    Google ist das egal, aber wir alle sind die Leidtragenden. Die Verlage sind auch nicht doof, die wissen das, was du hier schreibst, aber die Verlage gehen von der völlig verklärten Annahme aus, dass wenn Google sein News Portal dicht macht, dann wird schon irgendwer anderes kommen und eine neues aufmachen, jemand der dann auch bereits ist nach Leistungsschutzrecht für die Inhalte zu bezahlen. Und das ist Unfug, das ist Wunschdenken von den Verlagen, das wird natürlich nicht passieren. Aber das kannst du denen 1000x erzählen, das wollen sie nicht hören, weil wenn sie dir in diesem Punkt recht geben würden, dann müssten sie dir in allen Punkten recht geben und dann hätten sie kein Argument mehr auf dessen Basis sie überhaupt ein Leistungsschutzrecht fordern könnten.

    /Mecki

  4. Re: Na ja, es gibt genau 2 mögliche Ausgänge

    Autor: SchreibenderLeser 20.06.18 - 01:03

    Die Verlage gehen von etwas komplett anderen aus.

    Die wollen, dass du erst (willkürliche Beispiele) Stern-Online aufrufst, dann Spiegel-Online, dann Weltonline usw.
    Die großen Verlage bekommen dann mehr klicks, die kleinen werden noch weniger wahrgenommen und sterben und die Redakteure haben wieder Kontrolle, welche Meldungen oben auf der Line stehen und welche nicht. Natürlich besteht der Verdacht, dass diese Kontrolle im Sinne einer gesellschaftspolitischen Linie ausgenutzt wird.

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