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Internet ist Neuland

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  1. Internet ist Neuland

    Autor: Hotohori 16.04.19 - 15:59

    Also kein Wunder das Online Petitionen nicht funktionieren und man auf die Straße muss...

    Würden die Politiker die Wichtigkeit des Internet erkennen, sähe die Sache sicherlich anders aus.

  2. Re: Internet ist Neuland

    Autor: flasherle 16.04.19 - 16:08

    genau das dachte ich beim lesen des artikels auch. vorallem bei dem satz, das ein anruf vom axel springer chef mehr wert als 5 !!!MILLIONEN!!! petitionsstimmen ist, kam mir das grausen. leider ist dies so wahr, das man vor wut platzen könnte...

  3. Re: Internet ist Neuland

    Autor: \pub\bash0r 16.04.19 - 16:18

    Solang Wahlen nicht vom heimischen PC aus gehen, sind die Leute, die nur vom PC aus demonstrieren, aber keine echte Gefahr.

    Wenn jemals Wahlen per Klick ablaufen, könnte das durchaus kippen. Denn dann kann man davon ausgehen, dass die Hürde für die 5 Mio Unterzeichner, schnell mal gegen einen zu stimmen, gering genug ist, dass sie das auch tun.
    So hingegen dürfte man (zu recht) annehmen, dass ein Großteil dieser 5 Mio am Ende eh nicht wählen geht.

  4. Re: Internet ist Neuland

    Autor: gfa-g 16.04.19 - 18:53

    Internetwahlen werden hoffentlich nie kommen. Die Manipulationsgefahr ist immens. Gibt es zig Untersuchungen dazu (und genügend praktische Beipiele).

  5. Re: Internet ist Neuland

    Autor: Hanson 16.04.19 - 20:35

    Ich würde aufgrund der Geschehnisse eher davon ausgehen, dass von diesen 5mio jeder wählen geht und sich auch auch darum kümmert, dass Eltern und Großeltern informiert sind. Der Umgang mit der Petition und den Demos war ein starkes Zeichen aus der Politik: juckt uns nicht! ... Das werden viele nicht auf sich sitzen lassen! Insofern ist es gut, das Abstimmung und Europawahlen Recht nah beieinander liegen.

  6. Re: Internet ist Neuland

    Autor: uschatko 16.04.19 - 22:45

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Würden die Politiker die Wichtigkeit des Internet erkennen, sähe die Sache
    > sicherlich anders aus.

    Machen sie doch, als Absatzmarkt, Verblödungsmaschine (Filterblase, Facebook etc) und Überwachungsinstrument.
    Die kritischen Stimmen sind on- wie offline immer in der Minderheit und werden in nächster Zeit auch keine relevante Masse erreichen.

  7. Re: Internet ist Neuland

    Autor: uschatko 16.04.19 - 22:49

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > genau das dachte ich beim lesen des artikels auch. vorallem bei dem satz,
    > das ein anruf vom axel springer chef mehr wert als 5 !!!MILLIONEN!!!
    > petitionsstimmen ist, kam mir das grausen. leider ist dies so wahr, das man
    > vor wut platzen könnte...

    Was hast Du denn? 5 Millionen Wähler sind nicht mal 10% der Wahlberechtigten in Deutschland ( 2017 61,29 Millionen) also zu vernachlässigen. Klingt hart, ist hart, aber eine einfache Rechnung. Was der Masse der Wähler erzählt wird hört man ja in den Medien und Reden der Politiker. Ob es stimmt oder nicht interessiert nicht, Hauptsache es wird geglaubt.

  8. Re: Internet ist Neuland

    Autor: teenriot* 17.04.19 - 03:41

    1. Die Petition können nicht nur Wähler unterschreiben.
    2. War die Petition europaweit, du kannst also mal eine Null streichen.

  9. Re: Internet ist Neuland

    Autor: MeinungsfreiheitIstNichtVerhandelbar 17.04.19 - 17:40

    Ich würde nicht den Fehler machen anzunehmen, dass die Politiker sich bloß nicht auskennen und deswegen so etwas beschließen. Wenn man von etwas keine Ahnung hat, dann ist die natürliche Vorgehensweise doch sich auf Leute zu verlassen die von einem Thema Ahnung haben. Und genau das wurde weder bei dem Zensurgesetz Urheberrechtsreform noch bei dem Zensurgesetz NetzDG getan.
    Die haben die "Wichtigkeit des Internets" sehr wohl erkannt. Als Gefahr für ihre Macht- und Geldpfründe. Nicht fürchten sie mehr als einen freien Meinungswettbewerb, den ein freies Netz ermöglicht, da jedermann Informationen unzensiert verbreiten und abrufen kann. In einem freien Meinungswettbewerb kommt ans Tageslicht, dass jene, die derzeit das Sagen haben NICHT in unserem Interesse handeln.
    Druckerpressen und Fernsehanstalten lassen sich kontrollieren (Siehe Einheitsbrei bei MSM / Staatsfunk), das Internet in seiner dezentralen Naturell nicht. Deswegen diese ständigen Angriffe auf das freie Netz. Es ist die Angst des Establishments die Kontrolle über den Informationsfluss zu verlieren.

  10. Re: Internet ist Neuland

    Autor: throgh 17.04.19 - 18:59

    MeinungsfreiheitIstNichtVerhandelbar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde nicht den Fehler machen anzunehmen, dass die Politiker sich bloß
    > nicht auskennen und deswegen so etwas beschließen. Wenn man von etwas keine
    > Ahnung hat, dann ist die natürliche Vorgehensweise doch sich auf Leute zu
    > verlassen die von einem Thema Ahnung haben. Und genau das wurde weder bei
    > dem Zensurgesetz Urheberrechtsreform noch bei dem Zensurgesetz NetzDG
    > getan.
    > Die haben die "Wichtigkeit des Internets" sehr wohl erkannt. Als Gefahr für
    > ihre Macht- und Geldpfründe. Nicht fürchten sie mehr als einen freien
    > Meinungswettbewerb, den ein freies Netz ermöglicht, da jedermann
    > Informationen unzensiert verbreiten und abrufen kann. In einem freien
    > Meinungswettbewerb kommt ans Tageslicht, dass jene, die derzeit das Sagen
    > haben NICHT in unserem Interesse handeln.
    > Druckerpressen und Fernsehanstalten lassen sich kontrollieren (Siehe
    > Einheitsbrei bei MSM / Staatsfunk), das Internet in seiner dezentralen
    > Naturell nicht. Deswegen diese ständigen Angriffe auf das freie Netz. Es
    > ist die Angst des Establishments die Kontrolle über den Informationsfluss
    > zu verlieren.

    Ich würde nicht den Fehler machen hier auf deine Argumentation weiter als nötig einzugehen. Warum? Ganz einfach weil du wieder versuchst einfache Feindbilder nach vorne zu bringen. Noch dazu dieses Mal sogar deutlicher als zuvor mitsamt Unterstellungen hinsichtlich "Kontrolle der Massen". Gibt es irgendwelche glaubhaften Quellen für deine Behauptungen? Oder möchtest du noch etwas mehr Senf auftragen gerade? Ich erwähne es nur nochmals proforma: Menschen machen Fehler, Politiker sind Menschen. Ihnen allein das Menschsein abzuerkennen macht deine Kritik ebenso unglaubwürdig wie auch widerlich gleichermaßen. Und selbst wenn Größenwahn im Spiel ist, so sind es menschliche Fehler.

    Das was du hier stetig niederschreibst mündet irgendwann in einem komplett fatalistischen Weltbild, getreu "Ganz oder gar nicht". Ich meine du kannst natürlich gerne den "Revolutionär" spielen und einmalig ein "System" umzukrempeln versuchen. Wie auch immer: Das mündet in noch größeren Katastrophen bis hin zu faschistoiden Strukturen allerorten. "Geschichte" ist ein netter Wegbegleiter, man sollte aus ihr lernen! ;-)

  11. Re: Internet ist Neuland

    Autor: Kay_Ahnung 17.04.19 - 19:43

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasherle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > genau das dachte ich beim lesen des artikels auch. vorallem bei dem
    > satz,
    > > das ein anruf vom axel springer chef mehr wert als 5 !!!MILLIONEN!!!
    > > petitionsstimmen ist, kam mir das grausen. leider ist dies so wahr, das
    > man
    > > vor wut platzen könnte...
    >
    > Was hast Du denn? 5 Millionen Wähler sind nicht mal 10% der
    > Wahlberechtigten in Deutschland ( 2017 61,29 Millionen) also zu
    > vernachlässigen. Klingt hart, ist hart, aber eine einfache Rechnung. Was
    > der Masse der Wähler erzählt wird hört man ja in den Medien und Reden der
    > Politiker. Ob es stimmt oder nicht interessiert nicht, Hauptsache es wird
    > geglaubt.

    2014 lag die Wahlbeteiligung an der Europawahl bei 48,1 Prozent also ca. 40 Millionen da sind 5 Millionen also ca. 12,5 Prozent. Außerdem wäre es auch falsch davon auszugehen das es nur diese 5 Millionen sind, klar ist das keine statistisch relevante aussage aber ich habe in letzter Zeit schon öfter gehört das beispielsweise Jugendliche ihre Eltern und Großeltern überzeugt haben auch nicht CDU/SPD zu wählen.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6818/umfrage/entwicklung-der-wahlbeteiligung-an-europawahlen-seit-1979/

  12. Re: Internet ist Neuland

    Autor: MeinungsfreiheitIstNichtVerhandelbar 17.04.19 - 23:28

    "Kontrolle der Massen" wollten bisher alle Machtsysteme in der Geschichte der Menschheit erreichen. Nur heute im gutmenschlichsten Deutschland das es jemals gab soll es anders sein, weil es hier ja kein Machtsystem gibt da wir in der liberalsten aller Demokratien leben.
    Ich bitte dich, bist du wirklich so naiv, das mit den "Menschen machen Fehler" zu glauben. Also wenn die vielleicht einmal so ein unsinniges Gesetz beschließen, dann Rücksprache mit Leuten die sich auskennen halten und es wieder zurücknehmen würden. Dann würde ich akzeptieren das vielleicht ein "menschlicher Fehler" gemacht wurde.
    Aber diese komplette Ignoranz die sich wie ein roter Faden durch die Entscheidungen zieht, das hat mit "menschlichen Fehlern" nichts mehr zu tun, sondern da steckt System dahinter. Sagt mir mein gesunder Menschenverstand der in der Lage ist Muster zu erkennen. Wird aber auch durch die bekannte Juncker-Doktrin deutlich:
    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

  13. Re: Internet ist Neuland

    Autor: teenriot* 17.04.19 - 23:32

    > Sagt mir mein gesunder Menschenverstand der in der Lage ist Muster zu erkennen.

    Gerade eben noch warst du nicht in der Lage ein paar Sätze eines Nachrichtensprechers auch nur in Ansätzen einzuordnen. Nur mal so... Vielleicht ist deine "Mustererkennung" schlicht kaputt.

  14. Re: Internet ist Neuland

    Autor: throgh 17.04.19 - 23:53

    Du begehst den Fehler anzunehmen ich würde nicht nachvollziehen können wie die menschliche Natur funktioniert. Und schon wieder nutzt du das Vokabular des "Wutbürgers" mit "Gutmensch" oder besser gesagt "gutmenschlich".

    Ich weiß sehr wohl wie berechnend und kalkulierend Menschen sein können und trotzdem nehme ich erst einmal nicht an nur mit dem Schlimmsten konfrontiert zu sein. Denn genau dann verbleibt leichtes Spiel von anderer Seite, nämlich von Meinungsmache wie du sie hier betreibst. Wieder einmal beginnst du nämlich zwischen Schwarz und Weiß zu trennen wobei dein "Weiß" eben dann auch Allgemeingültigkeit zu besitzen hat. Danke, aber nein! Dem ist nämlich mitnichten so. Liefere klare Beweise, nachvollziehbare Herleitungen und du kannst hier auch entsprechend nachvollziehbar mit Teilnehmern diskutieren. Verkünde dagegen aber nur pauschalisierte Unterstellungen - mitsamt tendenziösem Vokabular - und du kannst dir sicher sein, dass deine "Mustererkennung" definitiv neu justiert werden müsste. Aber auch das kannst nur du alleine machen! Ich kann nur dagegen halten - einmal mehr - und eben nicht nur von "die da oben" und "wir da unten" sprechen. Das ist mir schlicht zu simpel und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dem eben nicht einfach ist - selbst unter der Prämisse kalkulierender Agitation. Denn genau Letztere betreibst du auch hier, vorzugsweise mit erheblichem Nachdruck. Andernfalls wäre ja schon längst zumindest eine Form Okay, überdenke ich einmal! bei irgendeinem Beitrag, irgendeiner Debatte, gekommen.

    Nichts passiert dagegen und du sprichst weiterhin von "Verschwörungen", von einer "direkten Demokratie" und lässt dann aber hübsch wie einfach im Dunklen wem diese zugute kommen soll. Bei genauer Betrachtung fällt aber genau das Abbild, wenn du vom sog. "souveränen Volk" sprichst / schreibst. Das wiederum unterstellt eine abgeschlossene, in sich abgeschottete Gruppierung und auch das habe ich dir bereits mehrfach begründet geschrieben ist mir schlicht zu einfach, zu simpel und zu durchschaubar. Du sprichst von Manipulation? Grandios, du versuchst sie selbst hier stetig anzubringen. Bei jeder Möglichkeit wetterst du gegen die Politik, gegen die EU und alles was so den aktuellen Staat ausmacht. Gleichermaßen aber liebäugelst du mit einer rechtsradikalen Partei, welche dann deiner Meinung nach die "Rettung" bedeutet. Na aber hallo: Kalkulierender geht es schon fast nicht mehr! :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.19 23:59 durch throgh.

  15. Re: Internet ist Neuland

    Autor: plutoniumsulfat 19.04.19 - 16:53

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde nicht den Fehler machen hier auf deine Argumentation weiter als
    > nötig einzugehen. Warum? Ganz einfach weil du wieder versuchst einfache
    > Feindbilder nach vorne zu bringen. Noch dazu dieses Mal sogar deutlicher
    > als zuvor mitsamt Unterstellungen hinsichtlich "Kontrolle der Massen". Gibt
    > es irgendwelche glaubhaften Quellen für deine Behauptungen? Oder möchtest
    > du noch etwas mehr Senf auftragen gerade? Ich erwähne es nur nochmals
    > proforma: Menschen machen Fehler, Politiker sind Menschen. Ihnen allein das
    > Menschsein abzuerkennen macht deine Kritik ebenso unglaubwürdig wie auch
    > widerlich gleichermaßen.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass es dazu nur schwer irgendwelche Beweise gibt. Ich habe auch keine Beweise für Drogenhandel oder mafiöse Strukturen. Dennoch gibt es sie.

    > Und selbst wenn Größenwahn im Spiel ist, so sind
    > es menschliche Fehler.

    Dann sind 50 Millionen Tote nur ein menschlicher Fehler?

  16. Re: Internet ist Neuland

    Autor: throgh 19.04.19 - 23:00

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es liegt in der Natur der Sache, dass es dazu nur schwer irgendwelche
    > Beweise gibt. Ich habe auch keine Beweise für Drogenhandel oder mafiöse
    > Strukturen. Dennoch gibt es sie.

    Ach, also Schützenhilfe jetzt für Verschwörungstheorien? Netter Versuch, aber Aktionen haben die Angewohnheit auch Spuren zu hinterlassen. Also könnte man auch schlicht diese ausfindig machen statt hier auch im Kommentarbereich eines einzelnen Artikels weiter Wind gegen das "Establishment" zu betreiben. Und sich dann auch noch frei von einer Agenda sprechen! Aber nun ja.

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann sind 50 Millionen Tote nur ein menschlicher Fehler?

    Äh und was soll das jetzt konkret besagen? Das Töten ist immer schlimm und widerlich. Was du aber hier betreibst ist etwas ganz Anderes, nämlich noch Provokation mit Taten, sie benutzen als Beweise. Herzlichen Glückwunsch dafür, aber das ist zudem noch ein übler Hohn für all die Opfer von unmenschlichen Taten und Systemen wie auch Ideen, die das Töten aus irgendwelchen Gründen rationalisiert haben oder es derweil auch machen wollen. Du verstehst aber die Zusammenhänge von Provokation, Polemik und entsprechend eingesetzter Vereinfachung?

    Und das Rationalisieren von Unmenschlichkeit zu erkennen, gar sich dem zu widersetzen braucht mehr als nur dieses plumpe wie auch simple Vorgehen hier im Kommentarbereich. Aber schön zu sehen, dass du zwei Tage später hier noch deinen Senf abgibst. Ich meine es steht dir immer frei, aber die Debatte ist weitestgehend vorbei und jetzt kommst du damit um die Ecke? Na denn? Trauriges Bildnis möchte ich meinen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.19 23:01 durch throgh.

  17. Re: Internet ist Neuland

    Autor: plutoniumsulfat 19.04.19 - 23:32

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es liegt in der Natur der Sache, dass es dazu nur schwer irgendwelche
    > > Beweise gibt. Ich habe auch keine Beweise für Drogenhandel oder mafiöse
    > > Strukturen. Dennoch gibt es sie.
    >
    > Ach, also Schützenhilfe jetzt für Verschwörungstheorien? Netter Versuch,
    > aber Aktionen haben die Angewohnheit auch Spuren zu hinterlassen. Also
    > könnte man auch schlicht diese ausfindig machen statt hier auch im
    > Kommentarbereich eines einzelnen Artikels weiter Wind gegen das
    > "Establishment" zu betreiben. Und sich dann auch noch frei von einer Agenda
    > sprechen! Aber nun ja.

    Man könnte auch einfach mal die Augen öffnen und versuchen, seiner idealisierten Traumwelt zu entfliehen.

    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann sind 50 Millionen Tote nur ein menschlicher Fehler?
    >
    > Äh und was soll das jetzt konkret besagen? Das Töten ist immer schlimm und
    > widerlich. Was du aber hier betreibst ist etwas ganz Anderes, nämlich noch
    > Provokation mit Taten, sie benutzen als Beweise.

    Du wolltest Beweise. Es geht schlicht darum, dass, wenn man Beweise für sowas hätte, solche Taten nicht zustandekommen würden. Da es sie aber doch gibt, zeigt es eben genau das Gegenteil.

    > Herzlichen Glückwunsch
    > dafür, aber das ist zudem noch ein übler Hohn für all die Opfer von
    > unmenschlichen Taten und Systemen wie auch Ideen, die das Töten aus
    > irgendwelchen Gründen rationalisiert haben oder es derweil auch machen
    > wollen. Du verstehst aber die Zusammenhänge von Provokation, Polemik und
    > entsprechend eingesetzter Vereinfachung?

    Das hat mit Hohn nichts zu tun. Eher mit einer Erinnerung, was passieren kann, wenn man mit Scheuklappen noch herumrennt, während längst klar ist, was passiert.

    > Und das Rationalisieren von Unmenschlichkeit zu erkennen, gar sich dem zu
    > widersetzen braucht mehr als nur dieses plumpe wie auch simple Vorgehen
    > hier im Kommentarbereich. Aber schön zu sehen, dass du zwei Tage später
    > hier noch deinen Senf abgibst. Ich meine es steht dir immer frei, aber die
    > Debatte ist weitestgehend vorbei und jetzt kommst du damit um die Ecke? Na
    > denn? Trauriges Bildnis möchte ich meinen!

    Es zeugt natürlich von ungemein großer Diskussionskultur, Argumente abzulehnen, weil sie zwei Tage später erst vorgebracht werden.

  18. Re: Internet ist Neuland

    Autor: throgh 20.04.19 - 01:13

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte auch einfach mal die Augen öffnen und versuchen, seiner
    > idealisierten Traumwelt zu entfliehen.

    Tja wohl wahr und genau deswegen habe ich diskutiert und Argumente angebracht. Liegt aber wie immer im Auge des Betrachters!

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du wolltest Beweise. Es geht schlicht darum, dass, wenn man Beweise für
    > sowas hätte, solche Taten nicht zustandekommen würden. Da es sie aber doch
    > gibt, zeigt es eben genau das Gegenteil.

    Beweise für menschenverachtendes Handeln? Danach habe ich nicht gefragt sondern ich habe das Handeln und die Agenda des Menschen weiter oben hinterfragt.

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat mit Hohn nichts zu tun. Eher mit einer Erinnerung, was passieren
    > kann, wenn man mit Scheuklappen noch herumrennt, während längst klar ist,
    > was passiert.

    Die Frage ist wohl eher wer hier Scheuklappen aufsetzt: Es ist nicht die Frage, ob Menschen aus irgendwelchem Unsinn übelste Verbrechen legitimieren und ihr Handeln somit rationalisieren. Es ist wohlweislich die Frage, ob man das eine Übel mit einem noch weit schlimmeren Übel bekämpfen will. Den Teufel mit dem Belzeebub sozusagen austreiben wollen. Und so beginnt man mit Simplifizierungen vermeintlich Andere "aufzuwecken", damit diese irgendwann blindwütig um sich schlagen. Klasse, nur kannst du bei diesem Spiel bitte gerne auf mich verzichten denn es endet wohlweislich immer tödlich. Noch gräbt die Politik ziemlich eigennützig aber nicht fortwährend boshaft, noch wäre also Zeit auf Probleme hinzuwesein. Nichts Anderes beschreibe ich hier die gesamte Zeit über! Die Frage ist also nicht, ob oder wie Menschen boshaft wie berechnend agieren sondern inwiefern eine freiheitliche Gesellschaft sich dagegen erwehren kann und nicht gleichermaßen von anderer Seite instrumentalisiert wird - nebenbei bemerkt kann man das derzeit auch ohne Diskreditierungen machen sondern mit klaren Beweisen und Standpunkten, empirisch wird es einen Punkt geben, an welchem das nicht mehr möglich ist (Geschichtsbücher lesen).

    Das was hier fabuliert wird sind Verschwörungstheorien, die vorzugsweise dazu gedacht sind nicht zum Besseren aufzuklären sondern einen Fatalismus für eine ganz eigene Bühne zu bereiten. Mehr als nur einmal beschrieben, werde ich nicht wiederholen. Es ist natürlich aber probat hier weiter die Opferrolle zu stilisieren und den großen, bösen Gegner "Politik" stetig zu diskreditieren. Offenkundig ist man sich hier nicht zu schade für übelsten wie auch billigen Populismus und die Toten können sich natürlich auch nicht mehr dagegen erwhren für eine politische Show aufgestellt zu werden. Fragt sich nur wie tief man hier noch fliegen will und wie widerlich es noch werden soll.

    Und Niemand hat hier die EU in den Himmel gelobt sondern es wurde das Konzept von Zusammenarbeit als zentrales Medium hervorgehoben. Das steht direkt dem Vorhaben eines reinen Nationalismus gegenüber und dieser hat niemals überhaupt in der Geschichte irgendetwas bewerkstelligt. Im Gegenteil: Diese Denkweise ist mit für die menschenverachtenden Verbrechen in vielen Fällen verantwortlich gewesen.

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es zeugt natürlich von ungemein großer Diskussionskultur, Argumente
    > abzulehnen, weil sie zwei Tage später erst vorgebracht werden.

    Die Frage der Diskussionskultur ist schon lange geklärt, wenn keine Rückfragen gestellt sondern nur Annahmen und persönliche Unterstellungen vorgebracht werden. Kannst du gerne halten wie du willst, aber auch hier werde ich mich nicht weiter dazu äußern. Es ist wirklich Alles dazu gesagt und wenn du dich hier weiter an Unterstellungen ins Blaue hinein beteiligen willst, kannst du das natürlich machen. Nur solltest du deinen Gegenüber auch einmal nach der Agenda fragen denn "direkte Demokratie" ist eben nicht das Ziel am Ende, auch wenn sich das so nett wie verführerisch anhört und liest. Aber was solls: Das letzte Wort gehört ganz dir dazu!



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.19 01:26 durch throgh.

  19. Re: Internet ist Neuland

    Autor: plutoniumsulfat 20.04.19 - 14:35

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man könnte auch einfach mal die Augen öffnen und versuchen, seiner
    > > idealisierten Traumwelt zu entfliehen.
    >
    > Tja wohl wahr und genau deswegen habe ich diskutiert und Argumente
    > angebracht.

    ...die leider aus einer Traumwelt zu kommen scheinen.

    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du wolltest Beweise. Es geht schlicht darum, dass, wenn man Beweise für
    > > sowas hätte, solche Taten nicht zustandekommen würden. Da es sie aber
    > doch
    > > gibt, zeigt es eben genau das Gegenteil.
    >
    > Beweise für menschenverachtendes Handeln? Danach habe ich nicht gefragt
    > sondern ich habe das Handeln und die Agenda des Menschen weiter oben
    > hinterfragt.

    Und ich habe dir ein Beispiel an die Hand gegeben, dass handfeste Beweise dafür schwer zu bekommen sind, weil das in der Natur der Sache liegt. Man kann den Menschen eben nur vor den Kopf gucken.

    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das hat mit Hohn nichts zu tun. Eher mit einer Erinnerung, was passieren
    > > kann, wenn man mit Scheuklappen noch herumrennt, während längst klar
    > ist,
    > > was passiert.
    >
    > Die Frage ist wohl eher wer hier Scheuklappen aufsetzt: Es ist nicht die
    > Frage, ob Menschen aus irgendwelchem Unsinn übelste Verbrechen legitimieren
    > und ihr Handeln somit rationalisieren. Es ist wohlweislich die Frage, ob
    > man das eine Übel mit einem noch weit schlimmeren Übel bekämpfen will. Den
    > Teufel mit dem Belzeebub sozusagen austreiben wollen. Und so beginnt man
    > mit Simplifizierungen vermeintlich Andere "aufzuwecken", damit diese
    > irgendwann blindwütig um sich schlagen. Klasse, nur kannst du bei diesem
    > Spiel bitte gerne auf mich verzichten denn es endet wohlweislich immer
    > tödlich. Noch gräbt die Politik ziemlich eigennützig aber nicht fortwährend
    > boshaft, noch wäre also Zeit auf Probleme hinzuwesein.

    Ich sehe hier nur ein Übel.

    > Nichts Anderes
    > beschreibe ich hier die gesamte Zeit über! Die Frage ist also nicht, ob
    > oder wie Menschen boshaft wie berechnend agieren sondern inwiefern eine
    > freiheitliche Gesellschaft sich dagegen erwehren kann und nicht
    > gleichermaßen von anderer Seite instrumentalisiert wird -

    Richtig, da sind wir einer Meinung.

    > nebenbei bemerkt
    > kann man das derzeit auch ohne Diskreditierungen machen sondern mit klaren
    > Beweisen und Standpunkten, empirisch wird es einen Punkt geben, an welchem
    > das nicht mehr möglich ist (Geschichtsbücher lesen).

    Das geht übrigens auch ohne handfeste Beweise.

    > Das was hier fabuliert wird sind Verschwörungstheorien, die vorzugsweise
    > dazu gedacht sind nicht zum Besseren aufzuklären sondern einen Fatalismus
    > für eine ganz eigene Bühne zu bereiten. Mehr als nur einmal beschrieben,
    > werde ich nicht wiederholen. Es ist natürlich aber probat hier weiter die
    > Opferrolle zu stilisieren und den großen, bösen Gegner "Politik" stetig zu
    > diskreditieren. Offenkundig ist man sich hier nicht zu schade für übelsten
    > wie auch billigen Populismus und die Toten können sich natürlich auch nicht
    > mehr dagegen erwhren für eine politische Show aufgestellt zu werden. Fragt
    > sich nur wie tief man hier noch fliegen will und wie widerlich es noch
    > werden soll.

    Die Toten wären wohl froh, wären ihre Nachkommen besser aufgeklärt, anstatt den gleichen Fehler immer wieder zu machen, weil man ja die Geschichte vergessen wollte. Fatalismus und Populismus sehe ich hier auch keinen.

    > Und Niemand hat hier die EU in den Himmel gelobt sondern es wurde das
    > Konzept von Zusammenarbeit als zentrales Medium hervorgehoben. Das steht
    > direkt dem Vorhaben eines reinen Nationalismus gegenüber und dieser hat
    > niemals überhaupt in der Geschichte irgendetwas bewerkstelligt. Im
    > Gegenteil: Diese Denkweise ist mit für die menschenverachtenden Verbrechen
    > in vielen Fällen verantwortlich gewesen.

    Sehe ich genauso.

    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es zeugt natürlich von ungemein großer Diskussionskultur, Argumente
    > > abzulehnen, weil sie zwei Tage später erst vorgebracht werden.
    >
    > Die Frage der Diskussionskultur ist schon lange geklärt, wenn keine
    > Rückfragen gestellt sondern nur Annahmen und persönliche Unterstellungen
    > vorgebracht werden. Kannst du gerne halten wie du willst, aber auch hier
    > werde ich mich nicht weiter dazu äußern. Es ist wirklich Alles dazu gesagt
    > und wenn du dich hier weiter an Unterstellungen ins Blaue hinein beteiligen
    > willst, kannst du das natürlich machen. Nur solltest du deinen Gegenüber
    > auch einmal nach der Agenda fragen denn "direkte Demokratie" ist eben nicht
    > das Ziel am Ende, auch wenn sich das so nett wie verführerisch anhört und
    > liest. Aber was solls: Das letzte Wort gehört ganz dir dazu!

    Von deiner Seite vielleicht. Aber es ist natürlich einfach, zu behaupten, es sei alles gesagt, wenn es unbequem wird und einem die Argumente ausgehen, was man mit viel Text zu kaschieren versucht.

    Unterstellungen sehe ich hier auch keine, genauso wenig wie die Diskreditierung einzelner Personen oder ganzer Personengruppen.

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Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
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Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

  1. Kickstarter: Gebundener Mars-Atlas zeigt Karten des Roten Planeten
    Kickstarter
    Gebundener Mars-Atlas zeigt Karten des Roten Planeten

    The Mars-Atlas ist ein interessantes Buch: Es zeigt detaillierte Karten vom Mars statt der Erde. Mehr als 2.000 Standorte sind darauf zu sehen. Auch eine digitale Applikation wird angeboten, auf der Hobbyforscher ein 3D-Modell des Mars erkunden können - ähnlich wie bei Google Mars.

  2. 5G: Österreich sieht sich beim Mobilfunk klar vor Deutschland
    5G
    Österreich sieht sich beim Mobilfunk klar vor Deutschland

    Das schlechteste Mobilfunknetz in Österreich sei immer noch besser als das beste Netz in Deutschland, hat Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck behauptet. Auch Messungen bestätigen das.

  3. TLS: Netgear verteilt private Schlüssel in Firmware
    TLS
    Netgear verteilt private Schlüssel in Firmware

    Sicherheitsforscher haben private Schlüssel für TLS-Zertifikate veröffentlicht, die Netgear mit seiner Router-Firmware verteilt. Der Hersteller hatte nur wenige Tage Reaktionszeit. Die Forscher lehnen die Praktiken von Netgear prinzipiell ab, was zur Veröffentlichung geführt hat.


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